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Kaffee mit dem Espressokocher perfekt zubereiten

Die Bialetti-Kanne: Der Klassiker in jeder italienischen Küche

Die Zubereitung einer kräftigen Tasse Kaffee, dem sogenannten Moka, ist in Italien nach wie vor die beliebteste Methode, Kaffee Zuhause zuzubereiten. Wenn die Italiener auch sonst als Espresso-Fans bekannt sind, so nutzen Sie in den eigenen vier Wänden lieber den Herdkocher.

Da diese Art der Kaffeezubereitung auch in Deutschland viele Freunde hat, haben wir Ihnen einige Tipps zusammengestellt, die für das optimale Geschmackserlebnis sorgen:

Welcher Kaffee eignet sich für die Zubereitung im Espressokocher?

Bei allen Kaffeezubereitungen kommt es auch beim Herdkocher auf die Qualität des verwendeten Kaffees an. Perfekt sind Kaffees mit einer etwas dunkleren Röstung. Gerne dürfen diese auch etwas Robusta enthalten, da die Robustabohnen sehr gut mit der Hitze. Gut geeignet sind also mittlere Espresso-Röstungen oder Kaffees mit Espressonote. Gerne können Sie auch reine Arabica-Röstungen nutzen, wenn Sie unseren folgenden Tipp beachten!

Vorbereitung

Hier kommen wir schon zum entscheidenden Hinweis bei der Kaffeezubereitung mit der Moka-Kanne: Heizen Sie das Wasser immer vor. Bialetti selbst empfiehlt zwar die Nutzung kalten Wassers, doch erhitzt sich die Kanne auf der Herdplatte relativ langsam. Das trockene Kaffeepulver im Sieb erhitzt sich parallel ebenfalls immer mehr, was die Aromen angreift.

  • füllen Sie das heiße (kochende) Wasser bis unter das Ventil in den unteren Behälter der Kanne

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Kaffee mahlen

  • mahlen Sie Ihren Kaffee bestenfalls frisch. Der Mahlgrad ist grundsätzlich feiner als der von Filterkaffee. Espressofein darf er aber nicht sein, da sonst die Kanne bzw. das Sieb darin schnell verstopft. 
  • Sie können gerne etwas mit dem Mahlgrad variieren. Sie werden sehen, dass je nach Mahlgrad unterschiedliche Kaffee-Aromen betont werden 
  • füllen Sie den Filter locker bis zum Rand und verteilen Sie den Kaffee gleichmäßig. Nach zweimaligem Aufklopfen auf den Tisch sollte sich der Kaffee gerade bis zu zwei Millimeter unter den Rand gesetzt haben. Bitte pressen Sie den Kaffee nicht, da Sie damit die Kanne verstopfen würden (der Dampfdruck reicht dann nicht mehr aus, das Kaffeepulver zu durchdringen) 
  • setzen Sie nun den Filter in den unteren Behälter und schrauben Sie die obere Kanne auf den unteren Wasserbehälter (bitte den unteren Behälter nur mit Handtuch anfassen, damit Sie sich nicht die Hände verbrennen)


Nach diesen Schritten kommen wir nun zum eigentlichen Zubereitung des Kaffees:

Das Brühen

  • stellen sie den zusammengesetzten Herdkocher auf die heiße Herdplatte 
  • dank des vorerhitzten Wassers dauert es nur kurze Zeit, bis sich der erste Kaffee im oberen Teil des Kochers sammelt 
  • wenn der Kaffee beginnt nur noch in hellem Strahl bzw. in Luftblasen in den oberen Teil zu fließen, nehmen Sie bitte den Herdkocher unbedingt von der Flamme, um weitere Hitzeeinwirkung zu vermeiden. Denken Sie daran: Zu heiß gebrühter Kaffee verbrennt und schmeckt bitter 
  • der helle Wasserstrahl zeigt, dass alle Inhaltsstoffe des Kaffee extrahiert wurden und die nun folgenden Reste nur noch bitter schmecken. 
  • Merke: Obwohl sie dazu verführt, sollte man die Bialetti-Kanne während des Brühens nicht unbeaufsichtigt lassen. Nur so finden Sie den rechten Zeitpunkt, um die Kanne vom Herd zu nehmen. Es passiert leider viel zu schnell, dass der Kaffee in der Kanne anfängt zu kochen (und damit ungenießbar wird) oder dass, bei noch längerer Verweildauer auf dem Herd, die Gummidichtung zu schmelzen beginnt


Letzer, und keinesfalls unwichtigster Punkt ist die...

Reinigung

  • Nach jedem Brühvorgang muss der Herdkocher gereinigt werden. Dafür entnimmt man die Gummidichtung um alle Teile des Kochers von Kaffeefettresten befreien zu können

Übrigens: Der Herdkocher macht keinen Espresso

Mit dem Herdkocher brüht man keinen Espresso, sondern einen Moka (Mokka). Ein Espresso wird immer mit Druck gebrüht, in der Moka-Kanne entstehen aber maximal 1,1 bar Druck. Deshalb bildet sich beim Brühen mit der Herdkanne auch keine Crema auf dem Kaffee. Dem Mokka fehlt neben der espressotypischen Crema auch ein wenig Körper. Dennoch ist er in der Regel intensiver im Geschmack als z.B. ein klassischer Filterkaffee.