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Kaffee am Morgen – Mit diesen Tipps vertreiben Sie die Müdigkeit

Nicht immer beginnt ein Tag mit einem wachen Blick und vollkommener Motivation. Häufig lässt sich die Müdigkeit nur mühsam überwinden und das Aufstehen fällt aufgrund der körperlichen und geistigen Anstrengungen des Vortags schwer. Mit ein paar sinnvollen Tipps starten Sie künftig besser und vor allem leichter in den Tag. Kaffee spielt hierbei eine besondere Rolle. Wie Sie die positiven Effekte des Heißgetränks optimal nutzen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Kaffeetrinkerin_600pxDie richtige Menge Kaffee

Ob Kaffee tatsächlich gegen Müdigkeit hilft, hängt entscheidend von der getrunkenen Menge pro Tag ab. Generell wirken sich die wachmachenden Eigenschaften von Koffein umso stärker aus, desto weniger Kaffee jemand täglich trinkt. Unbedenklich, gesund und gut verträglich sind maximal 400 Milligramm Koffein täglich, was rund vier Tassen Kaffee am Tag entspricht. Allerdings ist bei verschiedenen Kaffeezubereitungen Vorsicht bezüglich der Berechnung der Koffeinmenge geboten. Diese fällt je nach Getränk sehr unterschiedlich aus. Hier die vier gängigsten Getränke mit der entsprechenden Koffeinmenge im Überblick:

  1. Kaffee: 80-120 Milligramm
  2. Espresso: 50-60 Milligramm
  3. Cappuccino: 50-60 Milligramm
  4. Latte Macchiato: 20-35 Milligramm

Wenn Sie jeden Tag mehr Koffein konsumieren, wird die Müdigkeit am Morgen weniger effizient vertrieben, weil sich der Organismus an die Wirkung gewöhnt. Hinzu kommt, dass der wachmachende Effekt von der Qualität des Kaffees abhängt. Es macht daher Sinn besser weniger Kaffee zu trinken, dafür aber von höherer Qualität und in seiner reinsten Form.

Kaffee schonend zubereiten

Dass Kaffee vorteilhafte Auswirkungen auf die Gesundheit hat, ist mittlerweile unbestritten und konnte in zahlreichen Studien belegt werden. Die empfohlene Tagesmenge von 400 Milligramm Koffein pro Tag schützt Kaffeebohnen_250pxvor Diabetes, beugt Demenz und Herzversagen vor und kurbelt im Körper dank antioxidativer Eigenschaften weitere gesundheitsfördernde Prozesse an. Entscheidend dafür, dass Kaffee auch gesund wach macht, sind die richtige Zubereitung und die verwendeten Zutaten. Ein Vorbild sind hierbei die Schweizer. Sie rösten ihren Kaffee besonders lang und schonend. Während dem Zubereitungsprozess bleiben wertvolle Inhaltsstoffe erhalten, unerwünschte werden dagegen beseitigt. Generell gilt: Weil die Kontaktzeit zu Wasser bei der Herstellung von Espresso am kürzesten ist, gilt diese Kaffeezubereitung als die gesündeste. Besonders effektiv kommt Ihnen das enthaltene Koffein am Morgen zugute, wenn Sie frische Kaffeebohnen verwenden. Der Anteil an freien Radikalen ist geringer, während die Bohnen mehr wertvolle Antioxidantien mit sich bringen. Empfehlungen für gesunde Kaffeebohnen haben wir hier zusammengestellt. Die Welt der Wunder Dokumentation informiert über weitere Sorten und die ideale Röstung.

Die Investition in einen hochwertigen Kaffeevollautomaten lohnt sich in jeglicher Hinsicht. Zum einen profitieren Sie von höchster Kaffeequalität, weil die Bohnen frisch gemahlen werden und dabei die gesundheitsfördernden Stoffe erhalten bleiben. Durch verschiedene Einstellungen am Gerät sind Sie in der Lage diverse Faktoren wie beispielsweise Wassertemperatur, Druck und Kontaktzeit und damit gleichzeitig die Qualität zu beeinflussen. Zum anderen dürfen Sie höchsten Trinkgenuss erwarten, weil Sie den Kaffee schonender zubereiten können. Da es angesichts der großen Auswahl schwer fällt das ideale Produkt zu finden, können Sie sich die Entscheidung mit unabhängigen Vergleichsportalen erleichtern. Unter kaffeevollautomat.net wurden empfehlenswerte Modelle in einem aktuellen Kaffeevollautomaten Test gegenübergestellt und die Produkteigenschaften übersichtlich aufgeführt. Außerdem hat das Portal im dazugehörigen Ratgeber folgende Tabelle zu den Vor- und Nachteilen von Vollautomaten veröffentlicht, welche die wichtigsten Aspekte darstellt. Kaffeevollautomaten_Vor_Nachteile

Tipps für die Zubereitung mit Vollautomaten:

  • Kaffeebohnen in einer luftdichten Verpackung im Kühlschrank.
  • Bohnen mindestens 15 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen.
  • Schläuche und sonstige Elemente, die mit dem Kaffee in Berührung kommen mindestens einmal täglich reinigen (je nach Kaffeekonsum).
  • Auf den Härtegrad des Wassers achten.

Haertegrad_WasserInformationen zum Härtegrad des Wassers und Maßnahmen zur Anpassung wurden im Crema Magazin veröffentlicht. Dort wird unter anderem folgender Hinweis gegeben: „Obwohl Wasser bis zu 99% des Kaffees ausmacht, ist die Wasserqualität ein häufig unterschätztes Thema bei der Kaffeezubereitung.“, zudem wird verdeutlicht „Ideal zur Zubereitung von Kaffee ist Wasser mit einem pH-Wert von 7,0 und einer Gesamthärte von ca. 8°d.“ Die hier integrierte Grafik mit entsprechenden Wasserhärten verschiedener Großstädte stammt ebenfalls von diesem Portal und dient als Orientierung. Unter wasserhaerte.net können Sie die Wasserhärte Ihrer Region ermitteln.

Kaffee richtig genießen

Kaffee begünstigt den Insulin- und Zuckerstoffwechsel durch die enthaltene Chlorogensäure. Besonders gesund und aufmunternd, ist Kaffee wenn er schwarz getrunken wird. Vorteilhafte Eigenschaften werden durch die Mischung mit Zucker und Milch teilweise relativiert. Falls Sie auf Süßungsmittel und Milch nicht verzichten können, versuchen Sie auf Alternativen wie Kokosnussmilch und Zimt umzusteigen.
Der ideale Zeitpunkt

Falls die obligatorische Tasse Kaffee das Erste ist, was Sie morgens trinken, sollten Sie sich vermehrt mit der entsprechenden Uhrzeit auseinandersetzen. Denn: Für die erste Tasse Kaffee am Tag gibt es einen bestmöglichen Zeitpunkt. Wird der Kaffee zu früh oder zu spät getrunken, vermindert das die Auswirkungen des Wachmachers entscheidend. Die größtmögliche Wirkung hat die erste Tasse Kaffee laut amerikanischen Forschern zwischen 9:30 und 11.30 Uhr. Die Erklärung ist denkbar einfach. Das Hormon Cortisol beeinflusst den Wachheitsgrad von Menschen. Ist der Cortisol-Anteil im Blut hoch, schränkt das die Koffeinwirkung stark ein. Deshalb ist es logisch, die erste Tasse dann zu trinken, wenn der Cortisol-Anteil möglichst gering ist. Und dies ist im genannten Zeitraum eindeutig der Fall. Zwischen 8 und 9 Uhr morgens ist der Pegel des Hormons dagegen am höchsten, wodurch Kaffee als Wachmacher eher schlecht wirkt. Falls Sie das Gefühl haben, dass die Kaffeewirkung unzureichend ist, verlagern Sie Ihre erste Tasse in den Zeitraum zwischen 9:30 und 11.30 Uhr. Bedenken Sie, dass der Cortisol-Pegel variieren kann. Gehören Sie zu den Frühaufstehern können Sie die erste Tasse etwas früher zu sich nehmen.

Fazit

Möchten Sie die Müdigkeit am Morgen effektiver bekämpfen, trinken Sie idealerweise schwarzen Kaffee und verwenden frische Bohnen. Achten Sie auf eine schonende Zubereitung und versuchen Sie die empfohlene Tagesdosis Koffein nicht zu überschreiten. Verzichten Sie wenn möglich auf Milch und Zucker und wählen Sie den Zeitpunkt für Ihre erste Tasse clever, um von der maximalen Wirkungsweise zu profitieren.