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Kaffeeröstereien Kaffeeszene Schweiz

Kaffeeröstereien in der Schweiz

Und wieder ist die Liste der Schweizer Röstereien ergänzt worden. Dank an die Kollegen des Kaffee-Netz für Ihre Hinweise!

Neu dazugekommen sind H.Schwarzenbach Kaffeerösterei in Zürich und Rialto Kaffee in Ittigen BE.

Im Dokument können Sie die Links direkt aufrufen, so dass Sie schnell auf der jeweiligen Homepage der Röstereien landen.

Wenn Sie noch eine Rösterei in der Übersicht vermissen, melden Sie sich einfach bei mir.

Johannes Lacker

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Kaffeeszene Schweiz

Kaffee in der Schweiz wird billiger

Gemäß einer Meldung des Schweizer Radios DRS wirkt sich der rasant sinkende Ölpreis auf die Teuerung in der Schweiz aus: Die Jahresteuerung in der Schweiz ist im November auf 1,5 Prozent gesunken, auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr.

Benzin und Heizöl waren im November 14 Prozent billiger als im Oktober. Damals hatte die Jahresteuerung noch 2,6 Prozent betragen.

Doch nicht nur die Energiepreise sind im November gefallen. Auch jene für alkoholfreie Getränke und Lebensmittel gaben um 0,5 Prozent nach. So wurden zwar Schokolade oder Trauben teurer, doch dafür wurden diverse Obst- und Gemüsesorten günstiger sowie Rindfleisch und Kaffee. Dies ist vor allem interessant mit Blick auf die im Moment steigenden Preise beim Rohkaffee (siehe dazu den Kaffee-Satz Blog).

Somit bietet sich gerade eine gute Gelegenheit, auch nach Wegfall der Mengenbeschränkungen im Reiseverkehr mit der EU, sich bei einem Besuch in der Schweiz mit Kaffee aus Schweizer Röstereien einzudecken.

Quelle: Schweizer Radio www.drs.ch

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Kaffeeszene Schweiz

10. Whiskyship Zürich – Festival der sinnlichen Genüsse

xenia468Zum 10. Mal findet am kommenden Wochenende das Whiskyship Festival am Landesteg in Zürich (am Bürkliplatz) statt. Vom 27. – 30. November 2008, auf 10 Schiffen der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft ZSG, wird das Jubiläumskonzept lanciert mit einem Feuerwerk an trendigen Genussmitteln. Erstmalig wird in der Schweiz ein Schokoladenfestival, ein Schaumweinfestival, ein Kaffee- und Teefestival sowie ein Wasserfestival organisiert – und dies vereint mit dem Whisky- und Zigarrenfestival.

1999 begann das erfolgreiche “Whisky & Cigar” Festival auf drei Schiffen und 1000 Besuchern. 2007 waren es neun Schiffe mit über 7000 Besuchern. Dises Jahr werden über 10’000 Besucher erwartet. Um die bisher mehrheitliche Männerdomaine zu durchbrechen, wird im 10. Jubiläumsjahr die Flotte “Whisky & Cigars” um folgende Genussmittel erweitert: 100 Mineralwasser, 100 Schaumweine, 250 Tee & Kaffee, 250 Schokoladen und 100 Spirituosen. Natürlich wird im Jubiläumsjahr der Whiskybereich mit nicht weniger als 850 feinen Malt Whisky bereichert und mit Stolz darf verkündet werden, dass das Whiskyship inzwischen zu den wichtigsten Whisky Festivals Europas gehört. Der Bereich Zigarren besteht seit Beginn und kann über 350 Sorten präsentieren. Natürlich sind alle Schiffe rauchfrei ausser die beiden Zigarrenschiffe. Die Besucher betreten jeweils das Schiff mit den einzelnen Erlebniswelten und können so aus einer grossen Vielfalt aus fachmännisch geführten Degustationen direkt vergleichen und kaufen.

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Die Jungs von La Seumeuse im letzten Jahr

Auf  dem Kaffee- und Teeschiff werden Kaffees der Röstereien lly Café (Thalwil), Café Noir (Zürich), La Semeuse (La Chaux-de-Fonds) und Nespresso vorgestellt. Bereits im letzten Jahr nahm die Rösterei La Seumeuse an dem Genuss-Event auf dem Zürichsee teil (siehe Foto). Insgesamt werden 250 Tee- und Kaffeesorten vorgestellt.

Die Idee der “Wasserbar” wurde von der EXPO’02 übernommen und auf die runde Zahl “100wasser” erweitert. Das “Cüplischiff” wird die grösste Schaumweinmesse der Schweiz werden – ein idealer Treffpunkt um dieses beliebte Produkt zu vergleichen und darauf anzustossen. Das “Schoggischiff” wird nach jahrelangen Bemühungen endlich Realität und die “Chocoholics” können über 250 verschiedene Schokoladen verkosten und vergleichen: Ein Muss für Schweizer Kinder und Junggebliebene ebenso.

Was wird dem Besucher im Jubiläumsjahr noch geboten: Eine mobile Pot-Still Brennerei, die live Whisky brennt, das Promo-Casino der Spielbank Baden (bei Zürich), wo man ohne Entgelt 100 tolle Sofortpreise gewinnen kann. Top Referenten aus Schottland werden viele interessante Seminare durchführen. Viel Know-how und Genuss erwarten de Besucher dieses weltweit grössten Whiskyevent auf Wasser. Alle Genussmittel können zu Selbstkosten probiert werden, womit der Überkonsum verhindert wird und der Besucher selbst einschätzen kann, was und wie viel man verkosten will. Eine traditionelle Pipe Band wird schottische Livemusik über den Zürichsee verbreiten. Nicht zu vergessen ist das gepflegte Restaurant mit feinen Spezialitäten. Die bekannte Schottische Diashow wird ebenfalls in voller Länger gezeeigt. Ein attraktiver Wettbewerb wird wieder unzählige Fans anlocken. Öffnungszeiten: Täglich von 14 bis 23 Uhr, am Wochenende ab 12 Uhr. Tickets: sFr. 18.-; Besucher im Schottischen Kilt haben gratis Eintritt. Reservationen für ein Seminar unter: www.whiskyship.ch.

Und bevor Sie sich auf den Weg nach Zürich machen, können Sie sich mit diesem Bericht aus dem letzten Jahr schon auf das diesjährige Wiskeyship einstimmen:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=xouQkz0DSdM]

Viel Spass beim Geniessen in Zürich wünscht

Johannes Lacker

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Kaffeeszene Schweiz

2.000 Besucher auf Kaffi Schopp

bohne_tasse_klHeute abend war es soweit: ich konnte den 2.000. Besucher auf Kaffi Schopp’s Weblog begrüssen.

Ich freue mich sehr, dass mein Blog Ihr Interesse immer mehr findet und verspreche Ihnen, auch in Zukunft (für Sie hoffentlich) Interessantes rund um den Schweizer Kaffee zu schreiben.

Weiterhin viel Spass mit Kaffi Schopp wünscht Ihnen

Johannes Lacker

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Kaffee & Espresso

Schweizer Kaffee – Was unterscheidet ihn?

In unserem online Shop können Sie schweizer Kaffee kaufen

Über den Schweizer Kafi Nature, den Schümli Kaffee (so wie ihn die Deutschen nennen), hatte ich bereits geschrieben. Doch was unterscheidet die Schweizer Röstungen von Kaffees aus anderen europäischen Ländern?

Schweizer Kaffee – das macht ihn aus

Grundsätzlich kann man sagen, dass es beim Rösten ein Nord-Süd-Gefälle gibt. Je weiter südlich, desto dunkler werden die Bohnen geröstet. Das hat vor allem etwas mit den vorherrschenden klimatischen Bedingungen in den jeweiligen Ländern zu tun und dem Einfluss der Kaffeeinhaltsstoffe, die beim Rösten freigesetzt werden, auf den menschlichen Körper.

Kaffeeröstung im Vergleich

In Skandinavien werden Kaffees sehr hell geröstet. Dadurch behält der Kaffee seine Säuren, die dem Fettstoffwechsel dienen. Da es im Norden tendenziell eher kalt ist, ist ein (isolierender) und gut funktionierender Fettstoffwechsel von Nöten.

Im Süden Eurpoas dagegen herrschen hohe Aussentemperaturen. Durch die dunkle Röstung entstehen Röststoffe, die für die Bitterkeit italienischer Espressi (sowie südfranzösicher und spanischer Kaffees) zuständig sind. Diese Röststoffe fördern auch das Schwitzen. Schwitzen kühlt den Körper. Begleitend erhält man dann z.B. in Italien zum Espresso noch ein Glas Wasser, um den durch das Schwitzen hervorgerufenen Flüssigkeitsverlust des Körpers wieder auszugleichen.

Helle oder dunkle Kaffeebohnen?

Nebenbei gesagt bevorzugen Süd-Italiener noch dunklere Röstungen als im kühleren Norditalien. Ein gutes Beispiel ist der sizilianische Tre Forze, der beim Rösten über offenem Feuer in direkten Kontakt mit den Flammen kommt. Und in Spanien treibt man es beim Rösten ähnlich weit: hier werden Kaffees schwarz, schon fast angekohlt geröstet.

Schweizer Kaffee
Schweizer Kaffee werden schonend geröstet

Im mitteleuropäischen Kontinentalklima, wie es auch in der Schweiz vorherrscht, trinkt man deshalb bevorzugt ausgewogene Röstungen, die wenig Säuren, aber auch wenig Röststoffe aufweisen. Die Schweizer Schümli Mischungen entsprechen diesem Anforderungsprofil und werden deshalb als vollaromatisch, aber sehr ausgewogen wahrgenommen. Dabei unterstützt das lange Rösten (15 bis 20 min) bei relativ geringen Temperaturen (bis 210 Grad Trommeltemperatur) das Entstehen dieser ausgewogenen Röstungen.

Mein erster Kontakt mit Kaffee aus der Schweiz

Wahrscheinlich fragen Sie sich, warum ich einen Webshop nur für Schweizer Kaffees gründe?

Hotel mit Schnee in der Schweiz
Hotel mit Schnee in der Schweiz

Dazu muss ich etwas in die Vergangenheit gehen. Mit einer Ausbildung als Restaurantfachmann im Hotel Schweizerhof in Berlin bin ich im Jahre 1990 beruflich in die Schweiz, genauer ins Oberengadin nach Pontresina, gegangen. Dort fing ich im Grand Hotel Kronenhof (Foto im Winter) als Betriebsassistent/Einkäufer an.

War ich bis dato nur mit dem Filterkaffee meiner Mutter und dem Frühstückskaffee meines Lehrbetriebes in Berührung gekommen (beides hatte mich wahrlich nicht begeistert), hatte ich im Kronenhof das erste Mal die Gelegenheit, wirklich guten Kaffee zu probieren. Auf einer professionellen Gastronomie-Maschine wurde mir ein Café Nature (oder auch Schümli) angeboten, der mir ein wirkliches Aha-Erlebnis bescherte. Voll im Geschmack, nicht bitter, sehr säurearm. Meine Liebe zum (Schweizer) Kaffee war entzündet.

Schweizer Kaffee – Mein Favorit!

Der Kaffee, der mich damals so begeisterte, stammte von der Rösterei Badilatti aus Zuoz/Oberengadin.

Nachdem ich ins Hotel Schweizerhof nach St. Moritz wechselte, hatte ich dort die Gelegenheit, die Rösterei Badilatti selbst einmal zu besichtigen (etwas, was ich Ihnen als Leser dieses Blogs auch empfehlen möchte).

Die Erinnerung an dieses erste Erleben Schweizer Kaffees habe ich mir erhalten. Obwohl ich seit 1995 wieder in Deutschland lebe, trinke ich stets nur Kaffee aus Schweizer Röstereien. Und nun möchte ich auch Sie dazu verführen.op, Schweizer Kaffee

Und… haben Sie heute schon Ihren Kafi Nature getrunken

Ergänzendes zu den Röststufen bei Wikipedia.de und im Handbuch “Kaffeerösten zu Hause

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Allgemein

Eine heisse Tasse (Schweizer) Kaffee

Gerade lese ich einen interessanten Artikel über die psychologische Beeinflussung von Menschen, die mit einer heissen Tasse Kaffee die Zwischenmenschlichkeit fördern. Wer etwas Warmes in der Hand hält (z.B. eine Tasse mit heissem Schweizer Kaffee) beurteilt andere Menschen milder und ist grosszügiger.

Das werde ich mal gleich bei meiner Frau ausprobieren und ihr eine Tasse heissen Schweizer Kaffee anbieten… 😉

Hier der ganze Artikel auf SPIEGEL Online.

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Kaffeeszene Schweiz

Schweizer und der Filterkaffee

Zum Thema Filterkaffee, welcher in der Schweiz recht unbekannt ist, habe ich heute einen (relativ alten) Artikel auf blogwiese.ch gefunden. Lesen Sie hier!

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Kaffeeröstereien Kaffeeszene Schweiz

Schweizer Kaffee-Importeure und -Röster einigen sich auf ein neues Qualitätssystem

Am 26. September, dem ersten Tag des Kaffees in der Schweiz, hat der Schweizerische Verband der Kaffee-Importeure und -Röster (SVK) sein neues Qualitäts-System für das Gastgewerbe vorgestellt. Anvisiert wird eine hohe Qualität, eine klare Positionierung, ein verstärktes Begleiten der Kunden – kurz: ausgezeichneten Kaffee für die Gäste in Café, Restaurant und Hotel. Das System basiert auf den drei Pfeilern Rohstoff, Verarbeitung und Support.

Der Kaffee-Rohstoff soll beispielsweise maximal 18 Monate alt sein, die Lots müssen eine Qualitätsbeschreibung gemäss den Normen der International Coffee Organization ICO tragen und werden regelmässig kontrolliert. Sie sollen mindestens bis auf die Stufe Exporteur zurückverfolgt werden können. Bei der Verarbeitung wird die Qualität wichtiger eingeschätzt als die Minimierung des Röstverlusts. Das Röstprofil soll konstant sein, ebenso die Zusammensetzung. Die Deklarationen sollen klar sein und den Verordnungen entsprechen. Gut ausgebildete Baristi und Coffee Masters werden künftig Mitarbeitende der Kunden fachtechnisch ausbilden. SVK-Mitglieder, die alle Qualitätsrichtlinien erfüllen, werden mit einem Gütesiegel ausgezeichnet.rd

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Kaffee & Espresso Kaffeeröstereien Kaffeeszene Schweiz

Blaser Café Lilla e Rose

Wie schon angekündigt verkoste ich gerade die Mischung Lilla e Rose der Rösterei Blaser in Bern.

Die Kaffeefirma Blaser, welche 1922 gegründet wurde, gehört zu 100% der Gründerfamilie und ist damit in der Schweizer Kaffeebranche eher eine Ausnahme. Das gesamte Unternehmen (inkl. der auf den Rohkaffeehandel spezialisierten Blaser Trading AG) wird von Markus Blaser geführt. Mit Marc Käppeli hat ein Vertreter der vierten Generation die Geschäftsführung der Blaser Café AG (Röstkaffee – und Teehandel) übernommen.

Blaser Café ist eingebettet in die internationale Elite der Barista-Szene und so wurden mit der Mischung Lilla e Rose bereits viermal die Schweizer Barista Meisterschaften gewonnen.

Die Lilla e Rose Mischung besteht aus den 12 besten Arabica Kaffeebohnen aus Mittel- und Südamerika. Jede Bohnensorte wird noch vor dem Mischen separat langsam (zwischen 12 und 18 Minuten) in der Drehtrommel geröstet, was den optimalen Röstgrad jeder Kaffeebohne gewährleistet und dementsprechend auch die beste Qualität ergibt.

Doch hier meine perönlichen Eindrücke zu Lilla e Rose:

Was mir gleich beim Öffnen der Kaffeetüte auffiel, war der intensive Kaffeeduft, sehr angenehm und vollaromatisch. Das Aroma macht wirklich gleich Lust auf Mehr. Als erstes trank ich Lilla e Rose als Espresso (soweit den ein Vollautomat überhaupt herstellen kann). Ehrlichgesagt hätte ich, nach dem tollen Duft, ein intensiveres Geschmackserlebnis erwartet. Mir fehlte etwas das Volumen. Was mich jedoch begeisterte, war die feine Eleganz des Kaffees. Fruchtig mit langem Abgang (der Kaffeegeschmack verbleibt noch lange auf der Zunge).

In der Siebträgermaschine entwickelt der Lilla e Rose tolle florale Aromen. Das dies auch dem gewünschten Geschmacksprofil entspricht, zeigen die floralen Ornamente, die sich auf der Verpackung des Lilla e Rose finden. Und der Name “Lilla e Rose” (“Flieder und Rose”) ist in dem Fall wirklich Programm.

In meinen Augen groß in Form kommt Lilla e Rose in Verbindung mit Milch. Als Cappuccino wirklich intensiv im (leicht süsslichen) Geschmack, so dass ich gerne zur zweiten (und dritten) Tasse greife.

Fazit: mir als Espresso zu mild, aber für Cappuccino und Latte Macchiato eine echte Empfehlung.

Ergänzend dazu noch eine weitere Beurteilung der Mischung Lilla e Rose von Blaser im Gilco-Blog. Und soll ich jetzt noch eine vierte Tasse dieses Schweizer Kaffees geniessen(?) … keine Frage!