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5 Alternativen zu Nespresso®*-Kapseln

Die Kaffeekapseln von Nespresso®* haben sich in den letzten Jahren zu einer wahren Erfolgsgeschichte entwickelt. Seit den 2000er Jahren kennen die Umsätze der Nestlé-Tochter nur eine Richtung: Nach oben. Bis 2011 hatte Nespresso®* das Monopol auf das von ihnen entwickelte Kapselsystem, da entsprechende Patente Nachahmer fernhielten. Seit dem 4. Quartal 2011 sind die Patente jedoch ausgelaufen und es finden sich mittlerweile viele Kaffeeeröstereien auf dem Markt, die Alternativen zu den von Nespresso®* angebotenen Kaffeesorten anbieten.

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Kompostierbare Kaffeekapseln für Nespresso®*-Maschinen

Kaffeeportionen in Kapseln aus Aluminium erfreuen sich seit der Einführung durch die Schweizer Firma Nespresso immer weiter wachsender Beliebtheit. Die Vorteile dieses Systems liegen für den Kaffeetrinker klar auf der Hand: Sauberes Zubereiten, eine stets gleichbleibende Qualität und die schnelle Verfügbarkeit des Kaffees, da die Maschinen nicht lange aufgeheizt werden müssen.

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Nespresso und die Barista Weltmeisterschaften auf Twitter

Am vergangenen Sonntag sind die Barista Weltmeisterschaften (WBC) in Bogota (Kolumbien) zuende gegangen. Neuer Barista Weltmeister ist Alejandro Mendez aus El Salvador.

Am Abend der Entscheidung sass ich bis nach Mitternacht vor dem PC, um mir den Livestream anzuschauen  und den Tweets auf Twitter zu folgen.

Nach den eigentlichen Präsentationen der 6 Final-Baristi war die Timeline auf Twitter fast das Interessanteste des Abends. Denn hier zeigte sich in voller Bandbreite der Unmut darüber, dass Nespresso als Sponsor der Baristaweltmeisterschaften auftrat.

Die einen waren ziemlich polemisch:

socialbarista
#Nespresso @ World Barista Championship? Find the failure! #WBC2011

caffecataldi
How to loose credibility : Add Nespresso as a sponsor :/ #WBC2011

SixEightKafe
Great job by Nespresso over this competition for allowing everyone to hold them in contempt #WBC2011

kjetilkaland
Nespresso-banner at the #WBC2011, WTF?

…andere hatten ihren Spass:

theposhbarista
No one has pulled out a Nespresso capsule yet. I’m thoroughly disappointed. #WBC2011

Flibster
#WBC2011 Will the winner get a top of the line nespresso machine as a prize?

…und wieder andere riefen zur Ruhe auf:

jasondominy
Barista friends, remember, the WBC is not about Nespresso, it’s about hard work from all the champs from around the world. #wbc2011

mmazour
I’m seeing a lot of #WBC2011 commentary ragging on Nespresso for daring to be a sponsor, but IMO it’s not really deserved.

Am Ende wurde es den Betreibern des Twitter-Chats wohl zu bunt:

aldocoffee
Looks like the #WBC2011 mods didn’t like the Nespresso conversation – they took the chat offline.

Ich selbst muss zugeben, dass ich selten so gelacht habe, beim Verfolgen einer Twitter-Timeline. Allerdings finde ich es ebenfalls paradox, dass Nespresso als Sponsor der Barista Weltmeisterschaften auftritt. Aber wie heisst es so schön: “Money makes the World go round”!

Mein Espresso stammt auf jeden Fall weiterhin nicht aus ‘ner Kapsel – auch wenn diese aus der Schweiz stammt! 😉

Johannes Lacker

P.S.: Wolfram Sorg, deutscher Baristameister 2011 und selbst Teilnehmer an den Weltmeisterschaften in Bogota nimmt auf seinem Wolfredo Blog ebenfalls Stellung zum Thema Sponsoring durch Nestlé. Lesenswert!

Der Schweizer Kaffeemarkt – ein paar Fakten

Am vergangenen Donnerstag trafen sich die Mitglieder des Schweizer SCAE Chapters in Wädenswil in der dortigen Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Department für Lifesciences). Im Rahmen der SwissSCAE-Jahrestagung referierte Regula Heiniger über den Schweizer Kaffeemarkt.

Mit Ihrer Diplomarbeit, die sich mit der wirtschaftlichen Bedeutung des Kaffees für die Schweiz beschäftigt, hat sie sehr interessante Fakten zusammengetragen:

  • Die Schweiz ist der wichtigste Umschlagplatz für Rohkaffee weltweit. 70-80 Prozent des exportierten Rohkaffees (ca. 4.2 Mio. Tonnen) wird über die Schweiz gehandelt.
  • 77 Prozent des Schweizer Kaffee-Eigenbedarfs wird in der Schweiz geröstet.
  • In der Schweiz gibt es rund 70 Kaffeeröstereien.
  • Die grösste Rösterei der Schweiz ist Nespresso mit einem Röstvolumen von 40’000 Tonnen pro Jahr.
  • Die Schweiz ist auch führend bei der Entwicklung von Kaffeevollautomaten. Die sechs grössten Kaffeevollautomaten-Hersteller der Welt haben ihren Sitz in der Schweiz.
  • Die Bruttowertschöpfung der Kaffeebranche in der Schweiz beträgt pro Jahr CHF 4.12 Mrd.
  • Die Schweizer Kaffeebranche erwirtschaftet rund 0.86 Prozent des Brutto-Inland-Produktes.

Wichtigstes Exportgut der Schweiz ist auch nicht, wie viele vielleicht meinen, Schweizer Käse oder Schweizer Uhren (oder auch das Taschenmesser), sondern tatsächlich Kaffee. Hauptanteil an diesem Export-Ergebniss hat natürlich der in der Schweiz produzierte Nespresso.

Haben Sie schon mal Schweizer Kaffee probiert?

Ein genussreiches Wochenende wünscht

Johannes Lacker

P.S.: Mein Dank geht an Manuel Fröhlich von premium-shops.ch, der mir den Vortrag von Regula Heiniger zur Verfügung gestellt hat, da ich selbst nicht in Wädenswil war.

Kaffee-Kapseln: Von ausgezeichnet bis miserabel

Wieder-Veröffentlichung vom 18. Nov. 2008

Mit grossem Werbeaufwand kämpfen Kapsel-Hersteller um Kunden. Denn wer einmal solch eine Kaffeemaschine gewählt hat, muss auf Jahre hinaus die dazugehörigen Kapseln kaufen.

kassensturz_w173_h_mIn der heutigen (18.11.) Sendung “Kassensturz” des Schweizer Fernsehens SF (einer Art “Stiftung Warentest”) wurden Kapseln verschiedener (Schweizer) Hersteller getestet (hier das entsprechende Video zur Sendung). Sie sollten sich die vorliegenden Ergebnisse nicht entgehen lassen!

Der Degustations-Test der meist verkauften Kapsel-Kaffees zeigt, welcher am besten schmeckt und sein Geld wert ist.

Ein perfekter Espresso ist die Ausgangslage für einen geschmackvollen Cappuccino. Die Industrie versucht zunehmend, Geschmack in Kapseln zu verpacken. Die Kaffee-Portionen kosten zwischen 32 und 76 Rappen (ca. 26 bis 50 EUR-Cent). Bei Nespresso sind 5,5 Gramm Kaffee in der Kapsel. 5,5 Gramm kosten 50 Rappen (ca. 33 EUR-Cent). Umgerechnet auf 1 Kilogramm sind das stolze 91 Franken (ca. 60,- EUR).

Portionenkaffee ist sehr teuer – da müsste er auch sehr gut schmecken. «Kassensturz» lässt Kapsel-Espressi testen: Von Anna Käppeli, Schweizer Barista-Meisterin, Evelyne Rast Barista-Trainerin von der Gourmet-Rösterei Rast, Ingo Rogalla, ebenfalls Barista-Meister sowie Buchautor und Kaffeemaschinen-Spezialist, Barbara Held, Barista-Trainerin und Röstmeister (bei Rast Kaffee in Ebikon) André Strittmatter.

Patrick Zbinden, Sensoriker und diplomierter Kaffee-Experte, überwacht die Degustation. Die Tester wissen nicht, welchen Espresso ihnen Zbinden serviert. Für den Test verwendet «Kassensturz» von jedem Kapsel-System jeweils die günstigste Maschine, in die nur die Originalkapseln des Herstellers passen. «Kassensturz» schmuggelt ausserdem einen tausendfränkigen Vollautomaten von Jura in den Test. Dort können Kaffeegeniesser die Bohnen ihrer Wahl einfüllen.

Die ersten Resultate sind ernüchternd. Tassimo hat im Test am schlechtesten abgeschnitten. Mit dem dazu gehörigen Kaffee von Mastro Lorenzo, für 39 Rappen die Kapsel, gab’s nur die Note 2*. Nur unwesentlich weniger schlecht ist Caffitaly mit der Gaggia-Maschine und dem dazu gehörigen Kaffee von Chicco D’oro: Note 2,5*.

Bisher verteilte die Jury nur schlechte Noten. Dann ein erster Lichtblick – beim Espresso aus dem Vollautomaten. Ohne es zu wissen, bewerten die Fachleute diesen Kaffee um Klassen besser als den bisherigen Kapselkaffee: Note 5*. Testsieger ist Nespresso mit der Sorte Arpeggio, mit 50 Rappen die zweitteuerste Kapsel im Test.

So gut der Espresso auch schmeckt, Kapselkaffee führt zu gewaltigen Müllbergen – bei allen Systemen. Nespresso produziert täglich Millionen Aluminium-Kapseln. Ein Teil wird rezykliert, doch die Mehrzahl der Kapseln belastet die Umwelt.

Coop schreibt zu den Testresultaten, als typischer Espresso hätte sich der Martello Intenso besser geeignet. Migros sagt, der Delizio-Espresso kommt bei einem breiten Publikum besser an als bei ausgewiesenen Fachpersonen. Und Nestle, die Dolce Gusto vertreibt, teilt mit, bei einem fast identischen Test habe der Espresso von Dolce Gusto als zweitbester abgeschnitten. Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

KAPSEL-SYSTEM KAPSEL PREIS NOTE
Nespresso Arpeggio 0.50 CHF 5,5*
Amici Espresso 0.76 CHF 5,0*
Martello Gourmet Gold 0.32 CHF 3,0*
Delizio Espresso 0.38 CHF 3,0*
Tchibo Espresso 0.44 CHF 3,0*
Dolce Gusto Espresso 0.40 CHF 2,5*
Caffitaly Chicco D’oro Espresso L’Italiano 0.43 CHF 2,5*
Tassimo Mastro Lorenzo Espresso 0.39 CHF 2,0*

*) Bitte beachten Sie, dass die “6” die höchste, die “1” die schlechteste Note darstellt.

Soweit der Vorbericht des “Kassensturz”.

Johannes Lacker

P.S.: Den Selbsttest eines interessierten Konsumenten finden Sie hier im Konsumentenblog.

Quelle: Kassensturz, Schweizer Fernsehen, 18.11.2008 / Quelle: pdf-Testbericht, Schweizer Illustrierte

Martello: Neue Konkurrenz für Nespresso in der Schweiz

Offenbar ist das sogenannte “Öl-Lampen-Prinzip” auch bei Kaffee so erfolgreich (“billige Maschine, teurer Kaffee”), dass immer wieder neue Anbieter auf den Markt drängen. Mit Martello betritt nun ein weiterer Anbieter den Schweizer Markt. Damit wird der Siegeszug des Portionen-Kaffees beschleunigt, auch wenn dieser in der Öffentlichkeit aufgrund der ökologischen Bilanz der Kapseln sehr kritisch gesehen wird.

«Cheaper. Nothing else!» Die Werbe-Botschaft der Kapselmaschinenherstellerin Martello ist klar. Ebenso wie die Ambitionen der Muttergesellschaft Superespresso mit Sitz in Mauren, Liechtenstein. Das Ziel ist klar gesteckt, man will die Nummer zwei werden auf dem Schweizer Markt, nach Nespresso. Die Maschinen und Kapseln werden seit Anfang November exklusiv vom Detailhandelsriesen Coop vertrieben.

md_129669Für Coop ist Martello «eine Alternative zu Nespresso», so Sprecher Nicolas Schmied. Der Branchenprimus sieht das freilich anders. «Martello bewegt sich deutlich in einem anderen Zielsegment», klassiert Hans-Joachim Richter, Sprecher Nestlé Nespresso, die neue Konkurrenz. «Nespresso ist eine Super-Premium-Marke.»

Dass sich Nespresso durch Martello und andere Systeme wie Tassimo nicht aus der Ruhe bringen lässt, ist nachvollziehbar. Seit 2000 legte Nestlés Tochter ein durchschnittliches Umsatzwachstum von jährlich 35 Prozent hin. Die Zielmarke von zwei Milliarden Franken dürfte bereits 2008 – und damit zwei Jahre früher als geplant – erreicht werden. Da der portionierte Kaffee in Europa und den USA erst 4 Prozent des Volumens und 8 Prozent des Gesamtwertes ausmacht, gibt es noch ein grosses Wachstumspotenzial. Eines, das durch immer mehr Marktteilnehmer sogar noch beschleunigt wird. Das kommt Nespresso entgegen.

Die Firma aus Vevey ist schon heute damit beschäftigt, mit ihrem Erfolg Schritt zu halten. Wegen grosser Kunden-Nachfrage plant Nestlé, diverse ihrer Boutiquen in der Schweiz zu vergrössern.

Auch sonst nimmt Martello mutig den Kampf mit Nespresso auf. Coop scheute keine Kosten, um die neue Kapselkaffeelinie in der Sonntagspresse zu bewerben. In allen Schweizer Sonntags-Titeln war jeweils ein zweiseitiges Inserat zu finden, dass die Leser vom neuen Kapselsystem zu überzeugen versuchte. Dies auf eine charmante und bekannte Art zugleich. Dem aufmerksamen Leser dürfte aufgefallen sein, dass es sich bei den Inseraten um eine provokative Anlehnung an den Werbeauftritt von Nespresso handelt. Statt Filmstar George Clooney starrte ein Unbekannter den Leser an. Die Headline: “Cheaper. Nothing else”.

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Das könnte nun ein juristisches Nachspiel haben. Momentan werden Nestlé-intern die Grundlagen ­für rechtliche Schritte gegen diese offensichtliche Nachahmung der bekannten George-Clooney-Kampagne überprüft.

Im sensorischen Test kann Martello allerdings nicht mit Nespresso mithalten. Im aktuellen Kaffee-Kapsel-Test des Schweizer TV-Verbrauchermagazins “Kassensturz” wurde der Martello-Espresso nur mit “3” (in D “4”) bewertet, der Nespresso-Espresso mit einer “5.5” (in D “1,5”), womit er eindeutig als Testsieger hervorging.

Trotzdem darf man gespannt sein, wie sich Martello auf dem Schweizer Markt schlägt. Wir halten die Augen offen.

Nachtrag vom 29.11.:

Habe mir gerade mal die deutsche Martello Seite angeschaut: begrüßt werde ich dort vom ehemaligen RTL-Shop Moderator Walter Freiwald. Unter der Rubrik “Teleshopping” finde ich dann auch den Go Duster Staubwedel und die magische 3-Punkt-Massagehand . Sie fragen sich, was das mit gutem Kaffee zu tun hat? Nichts.

10. Whiskyship Zürich – Festival der sinnlichen Genüsse

xenia468Zum 10. Mal findet am kommenden Wochenende das Whiskyship Festival am Landesteg in Zürich (am Bürkliplatz) statt. Vom 27. – 30. November 2008, auf 10 Schiffen der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft ZSG, wird das Jubiläumskonzept lanciert mit einem Feuerwerk an trendigen Genussmitteln. Erstmalig wird in der Schweiz ein Schokoladenfestival, ein Schaumweinfestival, ein Kaffee- und Teefestival sowie ein Wasserfestival organisiert – und dies vereint mit dem Whisky- und Zigarrenfestival.

1999 begann das erfolgreiche “Whisky & Cigar” Festival auf drei Schiffen und 1000 Besuchern. 2007 waren es neun Schiffe mit über 7000 Besuchern. Dises Jahr werden über 10’000 Besucher erwartet. Um die bisher mehrheitliche Männerdomaine zu durchbrechen, wird im 10. Jubiläumsjahr die Flotte “Whisky & Cigars” um folgende Genussmittel erweitert: 100 Mineralwasser, 100 Schaumweine, 250 Tee & Kaffee, 250 Schokoladen und 100 Spirituosen. Natürlich wird im Jubiläumsjahr der Whiskybereich mit nicht weniger als 850 feinen Malt Whisky bereichert und mit Stolz darf verkündet werden, dass das Whiskyship inzwischen zu den wichtigsten Whisky Festivals Europas gehört. Der Bereich Zigarren besteht seit Beginn und kann über 350 Sorten präsentieren. Natürlich sind alle Schiffe rauchfrei ausser die beiden Zigarrenschiffe. Die Besucher betreten jeweils das Schiff mit den einzelnen Erlebniswelten und können so aus einer grossen Vielfalt aus fachmännisch geführten Degustationen direkt vergleichen und kaufen.

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Die Jungs von La Seumeuse im letzten Jahr

Auf  dem Kaffee- und Teeschiff werden Kaffees der Röstereien lly Café (Thalwil), Café Noir (Zürich), La Semeuse (La Chaux-de-Fonds) und Nespresso vorgestellt. Bereits im letzten Jahr nahm die Rösterei La Seumeuse an dem Genuss-Event auf dem Zürichsee teil (siehe Foto). Insgesamt werden 250 Tee- und Kaffeesorten vorgestellt.

Die Idee der “Wasserbar” wurde von der EXPO’02 übernommen und auf die runde Zahl “100wasser” erweitert. Das “Cüplischiff” wird die grösste Schaumweinmesse der Schweiz werden – ein idealer Treffpunkt um dieses beliebte Produkt zu vergleichen und darauf anzustossen. Das “Schoggischiff” wird nach jahrelangen Bemühungen endlich Realität und die “Chocoholics” können über 250 verschiedene Schokoladen verkosten und vergleichen: Ein Muss für Schweizer Kinder und Junggebliebene ebenso.

Was wird dem Besucher im Jubiläumsjahr noch geboten: Eine mobile Pot-Still Brennerei, die live Whisky brennt, das Promo-Casino der Spielbank Baden (bei Zürich), wo man ohne Entgelt 100 tolle Sofortpreise gewinnen kann. Top Referenten aus Schottland werden viele interessante Seminare durchführen. Viel Know-how und Genuss erwarten de Besucher dieses weltweit grössten Whiskyevent auf Wasser. Alle Genussmittel können zu Selbstkosten probiert werden, womit der Überkonsum verhindert wird und der Besucher selbst einschätzen kann, was und wie viel man verkosten will. Eine traditionelle Pipe Band wird schottische Livemusik über den Zürichsee verbreiten. Nicht zu vergessen ist das gepflegte Restaurant mit feinen Spezialitäten. Die bekannte Schottische Diashow wird ebenfalls in voller Länger gezeeigt. Ein attraktiver Wettbewerb wird wieder unzählige Fans anlocken. Öffnungszeiten: Täglich von 14 bis 23 Uhr, am Wochenende ab 12 Uhr. Tickets: sFr. 18.-; Besucher im Schottischen Kilt haben gratis Eintritt. Reservationen für ein Seminar unter: www.whiskyship.ch.

Und bevor Sie sich auf den Weg nach Zürich machen, können Sie sich mit diesem Bericht aus dem letzten Jahr schon auf das diesjährige Wiskeyship einstimmen:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=xouQkz0DSdM]

Viel Spass beim Geniessen in Zürich wünscht

Johannes Lacker

Schweiz: Kapselkaffee und Grüntee wachsen am Stärksten

Mit dem Herbst kommt wieder das kalte Wetter ins Haus. Eine Tasse Tee oder Kaffee ist da meist genau das Richtige. Doch wie entwickeln sich Tee- und Kaffeeumsätze? Wie viel Geld wird für Kräutertee ausgegeben und welche Art Kaffee ist am beliebtesten? Dies zeigt eine neue Analyse aus dem ACNielsen Detailhandels- und Konsumentenpanel. In die Analyse einbezogen ist der Detailhandel Schweiz ohne Fachhandel, Tankstellen und Gastro etc.

Kaffeebohnen am häufigsten verkauft, Kapseln holen auf

Der Verkauf von Kaffee ist in diesem Jahr um 3 Prozent auf CHF 243.6 Millionen angewachsen. Auffällig ist das Segment Kaffeekapseln (exkl. Nespresso), dieses ist um 24 Prozent gewachsen. Der Umsatz der restlichen Kaffeesorten (Bohnen, Gemahlen, Portionen) ist hingegen leicht gesunken. Trotz der ansteigenden Kapsel-Verkäufe (Jahresumsatz von CHF 52.5 Millionen), liegt die Kategorie Kaffeebohnen mit einem Umsatz von CHF 113.7 Millionen immer noch an erster Stelle. Auch die Kategorie Kaffee gemahlen liegt trotz Rückgang mit CHF 58.2 Millionen noch vor den Kapseln.

Nicht zu vergessen ist auch der Löslich-Kaffee. Dieses Segment ist zwar leicht rückläufig (-2% gegenüber Vorjahr) erreichte in den letzten 12 Monaten aber nach wie vor einen Umsatz von CHF 89.5 Millionen.

Die Haushaltspenetration (% der Haushalte, die mindestens einmal in der Periode das Produkt gekauft haben) ist bei Total Kaffee im Detailhandel Schweiz (ohne Löslich-Kaffee) gegenüber dem Vorjahr um 2.2% gesunken und liegt jetzt bei 61.2%. Angestiegen ist die Haushaltspenetration bei Kapseln, die restlichen Segmente verlieren leicht. (Siehe Tabelle 1)

Nur 16% der Schweizer Haushalte besitzen keine Kaffeemaschine

84 Prozent der Haushalte besitzen eine Kaffeemaschine, dies ist 3 Prozent mehr als noch vor drei Jahren. In gut 30% der Haushalte steht eine vollautomatische Kaffeemaschine, in knapp 34% der Haushalte eine Filter- oder Kolben-Kaffeemaschine. Eine Maschine für Portionenkaffee steht nur in knapp 10% der Haushalte. Entsprechend dem Umsatz, entwickelt sich auch die Haushaltspenetration von Kapselmaschinen sehr positiv. 6% mehr Haushalte haben heute eine Kapsel-Kaffeemaschine zu Hause als noch vor drei Jahren. Auch die Nespresso Kaffeemaschinen entwickeln sich im gleichen Rahmen positiv. Die Haushaltspenetration liegt jedoch höher als bei anderen Kapselmaschinen.

Und sie trinken doch weniger Espresso

Mit CHF 78.8 Millionen Umsatz macht der Verkauf von Espresso-Kaffee 33 Prozent aller Kaffee-Verkäufe aus. Der Rest entfällt auf Standard-Kaffee. Während das Espresso-Segment nur leicht anwächst, hat sich das Standard Segment mit 4.4% Wachstum sehr positiv entwickelt. Die Schweizer trinken also immer noch häufiger Kaffee als Espresso.

Grüntee – kleiner Marktanteil aber starker Wachstum

Der Teeumsatz lag in der Schweiz innerhalb des letzten Jahres (Woche 38/2007 bis 37/2008) bei CHF 79.6 Millionen, 8% höher als im Vorjahr. Die beliebteste Teesorte in der Schweiz ist der Kräutertee. Er machte im vergangenen Jahr 48% des Gesamtumsatzes bei Tee aus und wuchs ebenfalls um 8% gegenüber dem Vorjahr. Am zweithäufigsten wird Schwarztee mit 24% des Gesamtumsatzes verkauft. (Siehe Chart 1)

Grüntee findet hingegen nur einen Umsatz von knapp 8% des Totalumsatzes. Der Grüntee hat somit noch einen kleinen Anteil am Gesamtumsatz, der Umsatzwachstum ist jedoch in dieser Kategorie am grössten, im vergangenen Jahr lag er bei 39%. (Siehe Chart 1)

74% der Haushalte kauften im vergangenen Jahr mindestens einmal Tee ein. Dies ist leicht mehr als im Vorjahr. Kräutertee wurde von 58% der Haushalte mindestens einmal gekauft, während Grüntee nur von knapp 16% der Haushalte gekauft wurde. Diese beiden Teesorten wurden von mehr Haushalten gekauft als im Vorjahr, während die Teesorten Früchtetee und Schwarztee von weniger Haushalten konsumiert wurden.