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Kaffeeröstereien

MokaEfti Sublime

Die MokaEfti SpA sitzt eigentlich in Italien, genauer im lombardischen Corsica, wo diese 1930 logo_mokaeftigegründet wurde. Vor gut 50 Jahren entstand in Mendrisio TI die Schweizer Vertriebsgesellschaft für MokaEfti, die S.A.C.C.A SA. Giorgio Monti, gebürtiger Mailänder und Sohn des Unternehmensgründers Angelo Monti, übernahm den Aufbau des Vertriebsnetzes für die Schweiz. Um die Schweizer Kundschaft besser versorgen zu können, entsteht in Mendrisio 1971 ein neuer Produktionsstandort, wo das Unternehmen auch heute noch ansässig ist. 2004 wird der Standort nochmals vergrößert und der Vertrieb soweit aufgestockt, dass mittlerweile über 5.000 gastronomische Kunden in allen Schweizer Kantonen bedient werden können.

Allerdings findet man die Röstkaffees der Marke MokaEfti auch im ausgesuchten Detailhandel, meinen Sublime habe ich bei Dä Kafimaa in St.Gallen gekauft.

verkostung_januar-011Der Moka Efti Sublime (sublime = it. erhaben) zeigt ein einheitliches, mitteldunkel geröstetes Bohnenbild (Arabica mit geringem Robusta-Anteil). Aus der French Press zeigt er wenige feine Säuren, die an Früchte erinnern, sein Aroma ist sehr ausgewogen, sein Abgang wenig anhaltend. Der Sublime eignet sich gut als Schümli oder milder Espresso. Mit Milch verträgt er sich ebenfalls gut, sein Aroma setzt sich durch. Für mich ein Kaffee für alle Tage und jede Gelegenheit – so beschreibt ihn MokaEfti auch selbst.

Was mir sehr gut gefällt, ist das Verpackungsdesign, welches von arabischen Ornamenten dominiert wird – ein Design, welches wirklich nach Kaffee aussieht.

Johannes Lacker

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Kaffeeszene Schweiz

Der grösste Espresso der Welt

Die Schweiz ist nicht nur das Land der Uhren, der Berge und der Schoggi, sondern hier sitzen auch sonst Tüftler in ihrer Werkstatt, um die Welt mit ihren Erfindungen zu beglücken.

Eine dieser technischen Entwicklungen ist die größte Espresso-Maschine der Welt, nämlich der “Swiss Espresso Extractor”. Bei einem Brühvorgang werden 2 kg gemahlene Bohnen in 10 Liter Espresso verwandelt, im Rahmen eines Weltrekordversuches im September 2008 sogar in 11,5 Liter. Der Extraktionsprozess ist derselbe wie bei einer traditionellen Espressomaschine: dieser erfolgt über Zeit, Temperatur, Druck und Kaffeevolumen.

Doch wozu braucht man nun 10 Liter Espresso auf einmal? Die hauptsächlichen Anwendungsgebiete des “Swiss Espresso Extractors” sind Kaffee in Dosen, als Grundstoff für die Süsswarenindustrie (wie Eiscreme, Liköre und Kleingebäcke) sowie für die Milchindustrie (Milchgetränke mit Kaffees).

Hersteller ist die SK Tec SA in Mendrisio TI.

Hier können Sie dem Maschinchen bei der Arbeit zusehen, bitte beachten Sie die grosse Espresso-Tasse:

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Im Coffee Shop würde man mit dem Gerät beim Grossansturm definitiv einiges an Zeit einsparen…

Über den Geschmack des verwendeten Espressos konnte ich allerdings nicht herausbekommen, der Weltrekordversuch wurde im Rahmen des 1. Schweizer Tag des Kaffees bei Chicco d’Oro im Tessin durchgeführt.