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Monsooned Malabar

Kaffeepflanzen Monsooned Malabar

Kaffeepflanzen Monsooned Malabar

Der Ursprung von dem Monsooned Malabar Kaffee

Während viele Menschen Indien als den Produzenten von feinen Tees halten, baut das Land schon seit mehr als 150 Jahre außergewöhnlichen Kaffee an. Heute ist Indien der fünftgrößte Produzent von Arabica-Kaffee weltweit, hinter Brasilien, Kolumbien, Mexiko und Äthiopien.

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kompatible Kaffeekapseln für das Nespresso®*-System am Beispiel von La Semeuse

Seit 1991 ist das System der Nespresso®*-Kapseln mit zunehmendem Erfolg auf dem Markt. Mit den 2000er Jahren wurde Nespresso®* zum marktführenden Kaffeekapselsystem und machte Kaffee zum Exportgut Nummer Eins der Schweiz – noch vor Schokolade.

Um das Nespresso®-Patent gab es lange Streit zwischen der Nespresso®-Mutter Nestlé und verschiedenen Nachahmern. Besonders in der Schweiz wurden die Gerichte jahrelang beschäftigt.

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Schonender Kaffee – Mein Tipp: Monsooned Malabar

Rast Kaffee Malabar

Rast Kaffee Malabar

Der Malabar, eine Arabica Kaffeebohne, stammt aus Indien und wird nach der Ernte zuerst für 5 Tage dem Monsunregen ausgesetzt, um ihn anzufeuchten und dann, während 7 Wochen, durch die Monsunwinde wieder getrocknet.

Der Prozess des Monsooning findet dabei in den sogenannten Schälfabriken statt.

Es beginnt mit der Ernte der gerade gereiften Früchte. Sie werden verlesen und solange sorgfältig getrocknet, bis die Bohnen “klappern”. Sobald die Kaffeebohnen in den Schälfabriken ankommen, werden sie verlesen, sortiert, nach der Klassifizierung “A grade” abgesiebt und auf gut belüfteten Zementböden kleiner Trockenhäuschen in Schichten von 10 bis 15 cm Dicke dem heissen feuchten Klima ausgesetzt.

Dies lässt sie mit zunehmender Feuchtigkeit anschwellen, so dass der ursprüngliche Feuchtigkeitsgehalt von etwa 12 – 14 Prozent auf etwa 16 – 20 Prozent steigt. Darüber hinaus nehmen die Bohnen ihre charakteristische Farbe “strohbraun/gelblich” an.

Anschliessend werden die Kaffeebohnen locker in Jutesäcke gefüllt und mit ausreichend Abstand zueinander gestapelt, damit der Monsun besser um die Säcke herum zirkulieren kann und der Feuchtigkeitsgehalt in allen Bohnen etwa gleich ist.

La Semeuse Inde Malabar

La Semeuse Inde Malabar

Der Kaffee wird in regelmässigen Abständen von 6-8 Tagen umgesackt, um dieBildung von Schimmelpilz zu verhindern und um ein gleichmässiges “Monsooning” sicherzustellen. All diese Schritte nehmen etwa 8-10 Wochen in Anspruch. Der nach dem “Monsooning”-Verfahren aufbereitete Kaffee wird dann erneut per Hand verlesen, um fehlerhafte Bohnen zu entfernen. Die für gut befundenen Bohnen werden poliert, nach Bohnengrösse verlesen und in alle Welt exportiert.

Im Kaffi Schopp biete ich Ihnen von zwei Schweizer Röstereien den Monsooned Malabar: einmal von der Rösterei Rast Kaffee und zum anderen von der westschweizer Kaffeerösterei La Semeuse.

Viele zufriedene Kunden haben mir bisher bestätigt, dass sie mit dem Monsooned Malabar endlich wieder zum Kaffegenuss zurückgefunden haben.

Kaffeepads und ESE Espresso Pads im Kaffi Schopp

Seit einiger Zeit habe ich im Kaffi Schopp Sortiment ESE Espresso Pads der Röstereien Blaser Café, Pausa Caffè und Sirocco im Sortiment.

Nachdem auch in diesem Segment die Nachfrage weiter steigt, habe ich es seit letzter Woche deutlich ausgeweitet. Die Schweizer Kaffeerösterei “La Semeuse” aus La-Chaux-de-Fonds im Schweizer Jura bietet ein breites Sortiment an ESE Espresso Pads. Dazu kommt, und das ist für den Online Shop völlig neu, Kaffeepads bzw. Softpads in 55mm Durchmesser (Aussendurchmesser 70mm), die in die gängigen Kaffeepadmaschinen von Philipps oder WMF passen.

La Semeuse Mocca Kaffeepad 55mm

Softpads / Kaffeepads

Die Softpads gibt es in zwei Varianten, zum einem mit aromatischem “Mocca“, der ideal als Schümli Kaffee zu geniessen ist bzw. als koffeinfreie Alternative “Nocturne“.

ESE Espresso Pads

Bei den ESE Pads (übrigens von Easy Serving Espresso abgeleitet) ist das Angebot im Kaffi Schopp auch deutlich gewachsen.

Besonders hervorzuheben ist dabei vor allem das ESE Pad “Soleil Levant“, ein Bio Max Havelaar Kaffee für die Kaffeepadmaschine. Ergänzt wird das ESE Kaffeepad Sortiment durch den La Semeuse “Mocca”, den La Semeuse “Don Marco” Espresso und den koffeinfreien La Semeuse “Nocturne”.

Mittelfristig werden noch einige Single Origin Pads dazu kommen. Im Moment probiere ich von La Semeuse Pure Origin Äthiopien und Pure Origin Costa Rica. Aber wie gesagt, bei den Single Origins befinde ich mich noch in der Findungsphase.

Spinel Pinocchio ESE Kaffeepad Maschine

Die Spinel "Pinocchio" - auch in der gelben "La Semeuse" Variante

Die Spinel “Pinocchio” – auch in der gelben “La Semeuse” Variante

Mit den ESE Pads werde ich auch die passende Pad Maschine von Spinel, die Pinocchio, ins Kaffi Schopp Sortiment nehmen. Mit dieser sehr hochwertig verarbeiteten ESE Padmaschine lassen sich die Kaffees einfach und sauber zubereiten.

Schau’n Sie einfach in den nächsten Tagen nochmal ‘rein.

Viel Spass mit dem ESE Kaffeegenuss

Schweizer Kaffee online kaufen – Schümli, Espresso und Single Origins im Kaffi Schopp

Seit dem vergangenen Montag kann der Liebhaber des Schweizer Kaffee diesen online im Webshop des Kaffi Schopp kaufen.

Das Kaffi Schopp bietet Bohnenkaffee der Röstereien Bertschi Café Birsfelden, Bogen Kaffee Schaffhausen, Blaser Café Bern, Cafè Badilatti Zuoz, Kaffeeschmiede Langnau i.E., La Semeuse La Chaux-de-Fonds, Pausa Caffè Rivera sowie Rast Kaffee Ebikon.

Ergänzt wird das Sortiment durch die beiden Hersteller von Schweizer Premium Schokoloden Beschle Chocolatier Suisse aus Basel und Idilio Origins Premium Swiss Chocolate ebenfalls aus Basel.

Zu beziehen sind die genannten Sortimente im Online Shop unter www.kaffischopp.de

Johannes Lacker

Im Gespräch mit David de Souza – Shisha Bar Thun

David de Souza

David de Souza

David de Souza betreibt zusammen mit Mathias Bühler die Shisha Bar in Thun. In der Shisha Bar wurde der aktuelle Schweizer Barista Meister, Philipp Meier, an das Kaffeehandwerk herangeführt.

Über die Hintergründe dazu sprach ich mit David de Souza:

Kaffi Schopp (KS): David, warum legt Ihr so grossen Wert auf eine hohe Kaffeequalität bei Euch in der Shisha Bar?

David de Souza (DdS): Mathias [Bühler, KS] und ich sind beide Quereinsteiger in die Gastronomie. Wir haben uns schon oft über die schlechte Qualität des Kaffees in der Gastronomie geärgert und wollten unseren Gästen definitiv ein sehr hohes Niveau bieten.

KS: Wie macht sich das bei Euch bemerkbar?

DdS: Das fängt bei uns bei der Maschinenauswahl an. Als wir eröffneten, entschieden wir uns für eine zweigruppige Rancilio Classe 10, da wir von dieser Maschine überzeugt waren. Jeder neue Mitarbeiter muss an der Rancilio ersteinmal vier Stunden am Stück Espressi und Cappuccini machen, um das Gefühl für die korrekte Espressozubereitung zu bekommen. Gerade Mathias nimmt sich dabei viel Zeit für die Mitarbeiterschulung. Er war es zum Beispiel auch, der Philipp [Meier, KS] an der Kaffeemaschine einwies und ihm die ersten Schritte beibrachte.

KS: Das hat Mathias ja offensichtlich erfolgreich gemacht, schliesslich ist Philipp jetzt Schweizer Meister.

DdS: Ja, stimmt. Mathias hatte in der Vergangenheit selbst an den Schweizer Barista Meisterschaften teilgenommen  um sich weiterzuentwickeln und den Wettbewerb zu suchen und so entdeckte er sehr schnell, welches Potential Philipp hat. Zusammen mit Thomas Liebe bereitete Mathias Philipp auf die Schweizer Meisterschaften vor. Das Ergebnis ist ja bekannt.

KS: Euer Kaffeepartner ist die Rösterei La Semeuse aus La Chaux-de-Fonds. Offenbar seid Ihr dieser Rösterei eng verbunden, wie man an den Fotos in Euren Fenstern sieht (siehe unten stehendes Foto).

Die Thuner Shisha Bar mit Philipp Meier und Mathias Bühler im Fenster

Die Thuner Shisha Bar mit Philipp Meier und Mathias Bühler im Fenster

DdS: Es war zuerst gar nicht so einfach, den Kaffee von La Semeuse zu beziehen. Es waren gar keine logistischen Gründe, die dagegen sprachen, uns zu beliefern, sondern eher, dass die Geschäftsleitung erst kein Interesse daran hatte, die Shishabar als Kunden zu gewinnen. Nachdem ich dann aber ein ausführliches und intensives Gespräch mit Marc Bloch [der Geschäftsführer von La Semeuse, KS] führte und ihn von unseren Qualitätsansprüchen überzeugen konnte, wurden wir beliefert. Mittlerweile hat sich aus der Geschäftsbeziehung eine regelrechte Freundschaft entwickelt.

KS: Offenbar ist La Semeuse ja mittlerweile bereit, Euch tatkräftig zu unterstützen.

DdS: Sicher, gerade als wir nach Sponsoren für Philipps Trip nach Atlanta suchten, war Marc Bloch sofort bereit, uns auch finanziell zu unterstützen.

Die Shisha Bar von Innen

KS: David, wie geht es weiter in der Shisha Bar?

DdS: Wir beobachten laufend die technischen Entwicklungen auf dem Kaffeemaschinenmarkt, denn die gestiegenen Ansprüche unserer Kunden im Auge zu behalten, bleibt eine zentrale Aufgabe für uns.

Dann eröffnet Anfangs Mai wieder das Flussbad Schwäbis in Thun, in dem wir das Restaurant betreiben. Der Sommer kann also kommen.

KS: David, ich danke Dir für dieses Gespräch und wünsche der Shisha Bar alles Gute!

La Semeuse mit neuem Deutschland-Vertrieb

logodeDie Schweizer Kaffeerösterei La Semeuse aus La Chaux-de-Fonds im Kanton Neuenburg hat seit kurzer Zeit einen neuen Vertrieb in Deutschland.

Die Rösterei, welche unter anderem Hauptsponsor des Swiss Barista Teams um Schweizer Meister Philipp Meier ist, wird mittlerweile durch Alexander Walz und seinen Partner Markus Lorch hierzulande vertreten.

Wie Walz auf lasemeuse.de schreibt, trinken er und sein Partner schon seit über 10 Jahren den Kaffee von La Semeuse. Importierten Walz und Lorch den Kaffee bisher nur für den privaten Gebrauch, ergab sich die Möglichkeit der Übernahme des deutschen Vertriebes, nachdem der bisherige deutsche Importeur  diesen abgegeben hatte.

Alexander Walz rief mich nun vor Ostern an und sagte mir, dass wir ein gemeinsames Interesse an Kaffee aus Schweizer Röstereien haben – er war über diesen Blog, welchen Sie gerade lesen, auf mich und das Kaffi Schopp gestossen.

Nach einem langen und ausführlichen Telefonat, in dem wir mit aller Leidenschaft und Begeisterung über den Kaffee aus der Schweiz sprachen, versprach mir Alexander Walz, einige Verkostungsproben an mich zu senden.

Röstkaffees von La Semeuse

Röstkaffees von La Semeuse

Am Samstag vor Ostern sind diese nun bei mir eingetroffen und ich freue mich, diese in den nächsten Tagen zu verkosten.

Wenn die Ergebnisse meiner Verkostung parat stehen, werde ich diese hier natürlich vorstellen! Auf jeden Fall sind die Röstungen aus der Welsch-Schweiz eine absolute Bereicherung für den deutschen Kaffeemarkt.

La Semeuse "Mocca surfin"

(c) La Semeuse

(c) La Semeuse

Die Rösterei La Semeuse aus La Chaux-de-Fonds in der französisch sprechenden Schweiz im Kanton Neuenburg (Neuchâtel) liegt auf über 1.000 m über dem Meer. Hier werden seit dem Jahre 1900 Kaffees geröstet.

Auf dem Kaffeemarkt der Welschschweiz (wie die französische Schweiz auch genannt wird) ist La Semeuse bereits seit langer Zeit bekannt, vorallem bei Kaffeeröstungen erster Qualität. In der Gastronomie weit verbreitet, haben im Verlauf der letzten Jahre Detailhandelsketten (hier vor allem Coop) das Sortiment von La Semeuse in den Verkauf aufgenommen und vermehrt in die deutsche Schweiz gebracht.

Aber auch bei den Schweizer Baristi ist La Semeuse ein Favorit. In der Shisha Bar des aktuellen Schweizermeisters Philipp Meier wird ebenfalls Kaffee der Rösterei La Semeuse ausgeschenkt.

Von La Semeuse habe ich nun den “Mocca surfin” (=extrafein) verkostet. Seine Bohnen stammen zu 100% von verkostung_semeuseHochland-Arabicas aus Zentralamerika und Äthiopien. Der Mocca surfin zeichnet sich tatsächlich durch einen feinen Geschmack aus. Sehr ausgewogen im leicht nussigen Aroma, mit feiner Säure, überzeugt er mich vor allem als Schümli aus dem Vollautomaten. Der Abgang ist lang anhaltend. Der Espresso Liebhaber, der es etwas milder mag, wird mit dem Mocca surfin ebenfalls sehr gut bedient.

Ich trinke den Mocca surfin nun schon seit einigen Tagen, auch als Cappuccino oder Latte Macchiato, und bin nach wie vor von seinem ausgewogenen Geschmack begeistert. Für mich eine Empfehlung für den Alltag.

P.S.: Den Mocca surfin von La Semeuse erhalten Sie im Webshop des Kaffi Schopp.

In Zürich entsteht ein Kaffee-Kompetenz-Zentrum

Nachdem ich ein paar Tage Weihnachtspause eingelegt habe, geht es heute weiter mit meinen Berichten rund um die Schweizer Kaffeeszene. Im Schweizer Internet-Magazin foodaktuell.ch fand ich gestern folgenden Artikel, der sich um die Einrichtung eines weiteren Kaffee-Kompetenz-Zentrums in der Schweiz dreht:

zhawDas Departement für Life Sciences und Facility Mangement der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaft (ZHAW) in Wädenswil ist sehr aktiv im Bereich der Weiterbildung und bietet öffentliche Kurse in einem wachsenden Spektrum an. Nächstes Jahr kommt ein umfangreicher Kurs über Kaffee dazu. «foodaktuell.ch» hat den Initiator und Leiter dieses Kurses, Chemiedozenten Chahan Yeretzian, dazu befragt.

fa: Welches Ziel verfolgt die ZHAW mit dem Kaffeekompetenz-Zentrum?
Wir wollen ein Schweizer Kaffeekompetenz-Zentrum aufbauen, das ein schweizweit einzigartiges Ausbildungsprogramm mit Diplom im Fachgebiet Kaffee anbietet. Dabei fokussieren wir auf schwarzen Kaffee, d.h. wir überlassen die Aspekte der Milch anderen Experten. Diese sind heute durch ein vielfältiges Angebot von Barsista-Kursen kompetent abgedeckt.

fa: Was prädestiniert die ZHAW dazu? Es sind in meinen Augen hauptsächlich zwei Gründe: Einerseits besitzt der Standort Wädenswil ein ausgeprägtes interdisziplinäres und praxisorientiertes Profil, welches die Institute für Chemie und Biologische Chemie, Biotechnologie, Lebensmittel und Getränkeinnovation, Umwelt und Natürliche Ressourcen, und Facility Management innerhalb eines Departements vereinigt. die interdisziplinäre Ausrichtung des Departements eignet sich für das komplexe Thema ganz besonders, um das Fach Kaffee in der nötigen Breite und Tiefe zu behandeln. Andererseits sind in Wädenswil wichtige Kompetenzen im FachgebietKaffee bereits vorhanden. Seit Beginn dieses Jahres bin ich, nach zwölf Jahren Forschungstätigkeit bei Nestlé, insbesondere als Forschungsleiter im Bereich Kaffee, zur ZHAW gestossen, mit der Idee, hier eine Ausbildungsstätte für Kaffee zu initiieren. Die dynamische und hoch entwickelte Kaffee-Industrie bildet dazu ein ideales Umfeld, zu dessen Entwicklung wir aktiv beitragen wollen.

fa: Warum gerade Kaffee, der nicht in der Schweiz wächst? Dass hier Kaffee nicht gedeiht, ist ein Handicap, das die Schweiz mit den meisten wichtigen Konsumländern teilt. Die Schweiz ist jedoch führend in verschiedenen Bereichen der Kaffee-Wertschöpfungskette, und Kaffee ist heute eine boomende Branche der Schweizer Wirtschaft. Tatsache ist: Löslicher Kaffee, portionierter Kaffee (Kapseln) und die Kaffeevollautomaten wurden in der Schweiz erfunden. Heute wird die ganze Welt von der Schweiz aus mit Nespresso-Kapseln beliefert. Fast 70% des weltweiten Rohkaffeehandels wird über Schweizer Firmen abgewickelt. Die Schweiz ist weltweit führend im Bau von vollautomatischen Kaffeemaschinen. Nespresso, der weltweit grösste Kaffeeröster, sowie Nestlé (mit Nescafé) haben ihren Hauptsitz in der Schweiz. Und nicht zuletzt: Schweizer lieben qualitativ hochstehenden Kaffee.

fa: Besteht schon eine Infrastruktur für die Kaffeeforschung?
Das Institut für Chemie und Biologische Chemie(ICBC), das jüngste Mitglied der Departments für Life Sciences, welches erst vor zwei Jahren von Winterthur nach Wädenswil gezogen ist, arbeitet im Augenblick mit Elan am Aufbau moderner Laboratorien, welche wichtige Bereiche der Kaffee-Chemie abdecken. Auch werden junge Forschungsmitarbeiter angestellt, welche die nötigen Kompetenzen und Interessen mitbringen um eine leistungsfähige Forschung, in Zusammenarbeit mit der Schweizer Kaffee Industrie, auf die Beine zu stellen.  Weiter besitzt das Institut für Lebensmittel und Getränkeinnovation eine langjährige und erfahrene Sensorikabteilung und eine Aromaanalytik. Bereits haben die beiden Institute gemeinsam Kaffee Projekte mit der Industrie akquiriert. Die anderen Institute des Departements haben in der Vergangenheit vereinzelte Erfahrungen zum Thema Kaffee gewinnen können, und werden entsprechend ihrer Kompetenzen diese in das Programm einbringen. Für grossere Projekte können Forschungsassisten Projekte übernehmen. Diese sind nicht an zeitliche und finanzielle Rahmen gebunden und können auch mittelfristig erweitert werden falls das Projekt es erfordert.

fa: Die ZHAW ist ein wichtiges Zentrum der Ausbildung für Önologen und weist bis heute Kompetenzen im Bereich Wein auf. Ist Wein aus Ihrer Sicht ein Vorbild für Kaffee, wie es heute oft propagiert wird? Wein ist nur bedingt ein Vorbild für Kaffee. Zwar ist beim Wein das Terroirkonzept viel weiter entwickelt, aber beim Kaffee geschieht viel mehr Entscheidendes an der Front und beim Konsumenten selber, so dass sich die Önologen eher am Kaffee orientieren könnten. Der Konsument öffnet nicht nur eine Flasche sondern mahlt die Bohnen, brüht das Getränk und fällt viele wichtige Entscheide die zur Qualität des Getränkes wesentlich beitragen. In der Gastronomie wird dies oft ergänzt durch Baristakunst. Die persönliche Teilnahme in der Zubereitung des Kaffees erfordert eine praktische Kompetenz von jedem, und dies unterscheidet Kaffee deutlich vom Wein.

fa: Sucht die ZHAW Sponsoren, um Pilotplant-Maschinen zu finanzieren? Allenfalls ja, aber im Augenblick kann ich nichts Genaueres dazu sagen.

fa: Unter welchen Bedingungen nehmen Sie Forschungsaufträge entgegen? Studentische Arbeiten über ein Thema eines Auftraggebers sollen kostendeckend sein. Eine Bachlorarbeit dauert etwa drei Monate (Juni bis August), im Anschluss ans letzte Semester der Bachelor Ausbildung. Master-Arbeiten liegen auf einem höheren Niveau und Umfang (1 Jahr). Für kleinere Aufträge kommen Semesterarbeiten in Frage.

Der Kaffee-Kurs beginnt im Herbst 2009. Das Kurskonzept ist interdisziplinär und umfasst alles von Anbau, Technologie, Chemie, Sensorik, Getränkzubereitung, Handel, Marketing bis zu sozialethischen Aspekten. Der Kurs ist ein Teilzeitstudium von 26 ganzen Tagen Vorlesungen, Workshops und Case-Studies in Wädenswil, jeweils am Freitag. Die Kurssprache kann je nach Teilnehmerprofil Englisch, Deutsch oder Französisch sein. Die Schlussprüfungen beinhalten schriftliche und sensorische Examen. Zugelassen sind nicht nur Hochschulabsolventen sondern auch Fachleute mit Berufserfahrung im Kaffeegeschäft oder bei ähnlichen Genussmitteln wie Tee, Kakao oder Wein. Die Dozenten stammen von der ZHAW oder sind Kaffeeexperten aus der Praxis.

Wie schon im Artikel erwähnt, gibt es in der Schweiz noch andere Kaffee-Kompetenz-Zentren, die aber vor allem die Barista-Schulung in den Vordergrund stellen, also die Arbeit am Gast mit Espresso-basierten Milchmixgetränken sowie die Maschinenkunde. Dies sind die SCAE Kaffeekurse bei Blaser Kaffee (Bern) oder La Semeuse (La Chaux-de- Fonds), das Schaerer Coffee Competence Center in Moosseedorf BE und die Schulungen bei Rast Kaffee in Ebikon LU.

Schweizer Kaffee und Schweizer Schokolade online kaufen im Kaffi Schopp

Der Webshop des Kaffi Schopp bietet Schweizer Kaffee als Schümli, Mocca und Espresso der Schweizer Kaffeeröstereien

Bogen Kaffee bietet Schweizer Kaffee als Schümli und Espresso.

Blaser Kaffee bietet Schweizer Kaffee – Schümli und Espresso

Cafè Badilatti bietet Schweizer Kaffee Schümli und Espresso.

Café La Semeuse bietet Schweizer Kaffee als Schümli und Espresso

Rast Kaffee bietet Schweizer Kaffee als Schümli  und Espresso.

Idilio Origins Premium Swiss Chocolate bietet feine Schweizer Schokolade als feine Bitterschokolade