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Endlich wieder da!

Aufmerksamen Kaffi Schopp Blog Lesern ist es aufgefallen: Seit Ende November habe ich keinen Artikel mehr für den Blog geschrieben.

Der Grund ist einfach: mir fehlte schlicht und einfach die Zeit. Das vorweihnachtliche Kaffeegeschäft lief für mich sehr erfreulich, beanspruchte aber meine Aufmerksamkeit und Energie in vollem Maße.

Die beiden ersten Januarwochen habe ich etwas verschnauft und für ein paar Tage Urlaub genutzt.

Nachdem jetzt wieder alles in geordneten Bahnen läuft, werde ich mich bei Ihnen melden und Geschichten und Meinungen zum Thema Kaffee aus der Schweiz und Schweizer Genuss-Mittel schreiben.  Auch werde ich mit Ihnen zusammen die letzten 8 Wochen aufarbeiten, denn schliesslich hat sich auch im Kaffi Schopp einiges bewegt.

Vor allem habe ich das Sortiment einer neuen Rösterei aufgenommen, nämlich der Rösterei Hochstrasser aus Luzern. Und zum anderen habe ich meine Aktivitäten auf Facebook deutlich erhöht. Dort kann ich mittlerweile fast 600 Eidgeniesser begrüssen.

Wir hören und wir lesen uns! Versprochen!

Johannes Lacker

P.S.: Haben Sie eigentlich schon gesehen, dass ich mit dem Keyword “Schweizer Kaffee” mittlerweile bei Google auf dem ersten Platz stehe? 😉

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Kaffi Schopp Blog ist umgezogen!

Seit gestern liegt der Kaffi Schopp Blog nicht mehr auf dem Server von wordpress.com, sondern auf dem gleichen Server wie der Webshop des Kaffi Schopp.

Den Blog gibt es ja schon viel länger als den eigentlichen Online Shop. Mit ihm begann meine öffentliche Arbeit rund um den Schweizer Kaffee. Erst gute 11 Monate später kam der Webshop dazu. Mit Einrichtung des Online Shops stand ich vor der Frage: Blog umziehen (auf die Domain kaffischopp.de) oder ihn bei WordPress belassen. Damals entschied ich, den Blog bei wordpress.com zu belassen, um die externen Links des Blogs für das Google Ranking des Shops zu verwenden.

Nachdem der Shop aus eigener Sichtbarkeit heraus mittlerweile bei verschiedenen Suchbegriffen auf der Seite 1 der Ergebnissseiten steht, ist es an der Zeit, den Traffic des Blogs für die weitere Verbesserung des Rankings bei Google zu verwenden.

Allerdings war ich mir lange nicht klar darüber, ob ich mir mit dem Umzug den Einfluss der externen Links des Blogs auf das Ranking nicht zerstöre. Erst eine SEO-Spezialistin aus Argentinien (die allerdings aus Deutschland kommt), hat mir erklärt, dass der Einfluss des erhöhten Traffics auf kaffischopp.de höher einzuschätzen ist, als die durch den Blog generierten Backlinks auf den Shop.

Nun liegt der Blog also auf dem gleichen Server wie der Shop. Noch gestern abend habe ich die anderen Blogs, die mich auf ihrer Blogroll haben, über den Umzug informiert, damit der Blog nicht in den Weiten des Internet-Universums verschwindet.

Deshalb freut es mich, wenn die regelmässigen Leser des Kaffi Schopp Blogs auch den Weg hierher finden und meine Artikel in der gewohnten Menge lesen und kommentieren.

Einen schönen Tag wünscht

Johannes Lacker

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Kaffi Schopp wirbt jetzt mit Google Adwords

Nachdem ich mich mit einigen Unternehmen, die mit Google Adwords werben, unterhalten und auch die Diskussionen in verschiedenen Social Networks verfolgt habe, habe ich gestern die erste Kampagne für das Kaffi Schopp in Google Adwords angelegt – nicht ohne vorhin die grosse “Google Adwords Bibel” gelesen zu haben.

Interessant ist es schon für mich, dass es eigentlich nur zwei Gruppen von Werbetreibenden gibt, die Adwords-Befürworter und die Adwords-Gegner.

Die Befürworter sagen “ohne Adwords geht es gar nicht” und die anderen sagen “auf Adwords kann man verzichten, wenn man in seinem Shop genügend Content liefert, den der Google Spider auch so findet”. Nun bin ich in der glücklichen Lage, über den Kaffi Schopp Blog (den Sie ja gerade lesen), genügend Content zu liefern, der für Google attraktiv ist (und hoffentlich auch für Sie, liebe Blog-Leser). Andererseits liefert auch der Kaffi Schopp Webshop sehr viel Content, den Google ebenfalls bevorzugt findet. Aber natürlich freue ich mich auch über die “Klicks” der Besucher in meinem Webshop, die über Adwords generiert werden – nur dass ich für diese bezahlen muss.

Nun ist es also an mir, den Erfolg und den Nutzen von Google Adwords für mich selbst zu überprüfen – vor allem, wenn es um die sog. Conversionsrate geht, sprich aus wievielen “Klicks” auf www.kaffischopp.de tatsächlich kaufende Kunden generiert werden.

Ich werden Sie im Rahmen dieses Blogs natürlich auf dem Laufenden halten und von meinen Erfahrungen mit Google Adwords berichten. Und wenn Sie, liebe Leser, über eigene Erfahrungen mit Adwords verfügen, freue ich mich natürlich umsomehr über ihren Kommentar.

Johannes Lacker

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Noch eine Woche bis zur Barista WM in Köln

Heute in einer Woche beginnen die Barista Weltmeisterschaften in den Disziplinen Latte Art, Coffee in Good Spirits sowie Cup Tasting. Die WM wird dieses Jahr im Rahmen der Kaffeemesse Coffeena in Köln durchgeführt.

Natürlich sind auch die Schweizer Meister am Start, im Bereich Latte Art Martin Egger, in der Sparte Coffee in Good Spirtis Sandra Stucki und in der Disziplin Cup Tasting Florence Letroux.

Vor Beginn der heissen Phase konnte ich mit Sandra Stucki und Martin Egger ein Gespräch führen, da beide zusammen an der Bar des Hotels Berchtold in Burgdorf arbeiten:

Kaffi Schopp (KS): Martin und Sandra, wie bereitet Ihr Euch auf die WM in Köln vor? Wo steht Ihr mittlerweile?

Martin Egger (ME): Im Bereich Latte Art trainiere ich viel zuhause auf meiner Dalla Corte Mini. Nebenbei habe ich mit Barbara Held [Leiterin des Coffee Competence Centres der Fa. Schärer Kaffeemaschinen und Jurorin der Schweizermeisterschaft 09, KS] die Handgriffe und das Sujet perfektioniert. Heute steht das Programm und ich bin guter Dinge, dass mir meine Latte Art gelingt.

Sandra Stucki (SS): Ich habe viel Zeit zuhause damit verbracht, den geforderten Irish Coffee sowie die Eigenkreation zu perfektionieren. In der Vorbereitung haben wir uns bei Blaser Café in Bern mit Byron P. Catéchis (Fa. abcwine-spirits.ch) getroffen und das Thema Spirituosen angeschaut. Zudem hat mich Sylvain Ernst (2. Rang Schweizermeisterschaften Coffee in Good Spirits) unterstützt.

KS: Martin, wirst Du Dein Programm (2 Espressi Macchiato, 2 Cappuccini und 2 Taj Mahal by Night) von der Schweizermeisterschaft wiederholen oder hast Du neue Latte Art Motive extra für die WM eingeübt?

ME: Das Programm wurde WM-tauglicher gemacht, der Schwierigkeitsgrad der Sujets angepasst und erhöht. Ich werde zwei Espressi Macchiato mit Doppelherz, zwei Cappucini mit einer Tulpe sowie ein speziell für die WM kreiertes Sujet zum besten geben. Die Eigenkreation ist ein Zusammenspiel von eingiessen und zeichnen, mehr wollen wir heute dazu nicht verraten.

Martin Egger mit seiner Präsentation bei den Schweizermeisterschaften im Januar:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=v3JD1k_ZUas]

KS: Wie seht Ihr Eure Chancen im Teilnehmerfeld? Wer sind Eure hauptsächlichen Konkurrenten?

ME: Im Bereich Latte Art sind die Hauptkonkurrenten die Australier, Neuseeländer sowie die Asiaten, welche im filigranen Bereich deutlich fortgeschrittener sind als wir. Die Schwierigkeit liegt eigentlich darin, dass in Latte Art nahezu keine Videos der nationalen Meisterschaften der anderen Länder vorhanden sind, um das Niveau zu eruieren. Wir werden nach dieser WM sicherlich mit sehr viel Ideen zurück an den Trainingsplatz kehren.

SS: Ich werde mit viel Freude an der WM teilnehmen. Grundsätzlich ist es sicher möglich einen guten Platz zu erreichen, aber wie Martin erwähnt, ist es schwierig die Konkurrenten einzuschätzen. Es sind mehr Videos vorhanden als bei Latte Art, bei der Qualität im Netz sind leider die wichtigen Details nicht erkennbar. Auch ich gehe gut vorbereitet an diese WM und versuche einen guten Rang zu erreichen.

KS: Sandra, wie sieht Dein Programm für die WM aus?

SS: Ich beginne mein Programm klassisch mit meinen beiden Irish Coffees und werde danach meine Eigenkreation präsentieren. Das Programm bleibt somit dasselbe wie an der Schweizermeisterschaft. Die Eigenkreation basiert auf einem selbst aromatisierten Whisky, Schokolade und Rahm, den Kaffee bereite ich für beide Kreationen in der French Press zu.

Sandra Stucki mit Ihrer Präsentation bei den Schweizermeisterschaften:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=ukJoDSWBHs8]

KS: Worauf achtest Du besonders bei der Zusammenstellung Deines Coffee in Good Spirits Drink?

SS: Die Irish Coffees sollen optisch möglichst nahe an die Vorlagen kommen. Geschmacklich versuche ich eine schöne Harmonie zu erzielen. Bei der Eigenkreation ist die Idee, dass sich alle Aromen (aromatisierter Whisky, Schokolade, Rahm und Kaffee) zu einer Einheit bilden und dennoch herausgeschmeckt werden.

KS: Habt Ihr zusammen trainiert, oder jeder für sich? Oder wurdet Ihr von jemandem Dritten gecoacht?

ME: Wie bereits erwähnt habe ich mich intensiv mit Barbara Held über die “Go’s” und die “No Go’s” unterhalten und mit ihr ein anspruchsvolles und schönes Programm zusammengestellt. Wir kennen uns nun bereits einige Zeit und ergänzen uns super. Sie kennt dank ihrer Arbeit die Materie Latte Art nahezu auswendig und konnte mich mit hilfreichen Tipps grossartig unterstützen.

SS: Die Disziplin Coffee in Good Spirits steckt in der Schweiz noch in den Kinderschuhen. Trotzdem habe ich Leute gefunden, die sich mit der Materie auseinander gesetzt haben und mich unterstützen. Die Terminierung der gemeinsamen Trainings erwies sich nicht immer als einfach, da Sylvain Ernst und ich beide im Hotel Berchtold in Burgdorf arbeiten.

KS: Wie sieht es bei Euch mit der Unterstützung von Sponsoren aus? Die Teilnahme an der WM ist doch mit grossen Kosten verbunden.

ME & SS: Wir geniessen die grosszügige Unterstützung von diversen Firmen. Den Kaffee erhalten wir von der Fa. O.Aeberhard AG Bern, weitere Sponsoren sind die Stadt Burgdorf, Die Mobiliar (Versicherung), BEKB (Bank), Fribarch (Architekturbüro), DIWISA (Spirituosen Hersteller), Lubana AG (Liegenschaftsverwalter), Pernot-Ricard mit Jameson (Spirituosen Vertieb), Beat Stucki (Vater von Sandra und Plattenbeläge Installateur), Ingo Rogalla (Vertreter Dalla Corte), Schwob (Textil) und natürlich unser Arbeitgeber die Berchtold Group Burgdorf. Weiter wurde ein Supporter Club ins Leben gerufen, welcher bislang knapp 100 Leute zählt. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen deteiligten Sponsoren für die Unterstützung danken.

KS: Martin, an Dich noch ein letzte Frage. Du wirst Tinu gerufen. Wie kommt das?

ME: Das ist ganz einfach. Tinu ist die  berndeutsche Kurzform von Martin (Mar-Tin-u). Du wärst bei uns Johänu… 😉

KS: Gut, dann bedankt sich bei Euch für das Gespräch Johänu. Viel Glück in der nächsten Woche in Köln. Ich freue mich, Euch dort zu treffen!

Analog zu Philipp Meier, dem Schweizer Barista Meister 2009, schreiben Sandra und Martin auch einen Blog, der hier zu finden ist.

Florence Letroux, die dritte Schweizer Teilnehmerin, konnte ich ebenfalls interviewen. Selbstverständlich werde ich sie, Sandra und Martin bei Ihren Präsentationen auf der Coffeena begleiten und im Kaffi Schopp Blog berichten.

Johannes Lacker

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20.000 mal Kaffi Schopp Blog

Gerade eben (17:45 Uhr) ist die Hürde der 20.000 Besuche auf meinem Blog gefallen.

Auch wenn ich anhand dieser Zahl nicht genau nachvollziehen kann, wieviele Besucher ich konkret auf diesem Blog begrüssen konnte, so finde ich diese Zahl dennoch erstaunlich. Ist in Deutschland der Kaffee aus der Schweiz doch noch weitgehend unbekannt, so zeigt die wachsende Zahl an Lesern, dass nicht nur in der Schweiz das Interesse an der dortigen Kaffeeszene wächst.

Die meisten Besuche konnte ich am 19. und 20. November 2008 verzeichnen, als ich über den Kaffeekapsel-Test im Schweizer Fernsehen bloggte: über 270 Besuche wies die Blogstatistik jeweils an beiden Tagen aus.

Die Top-Five der meistgelesenen Artikel seit September 2008 sind:

1. Kaffeekapseln- von ausgezeichnet bis miserabel 2.357 mal

2. Neue Konkurrenz für Nespresso in der Schweiz 1.260 mal

3. Der grösste Espresso der Welt 711 mal

4. Das Kaffeeforum ist tot – es lebe das Kaffeeforum 442 mal

5. Buch Schaerer Latte Art 429 mal

Auf dem siebten Platz finden wir meinen Artikel über Alfons Schuwey in Basel (243 Besuche):

Café eccetera Basel – der beste Espresso der Stadt

Neben Alfons durfte ich mittlerweile viele Menschen kennenlernen, die meinen Blog unterstützen (durch ihre Kommentare) oder es mir ermöglicht haben, bei Ihnen Einblick in die Welt des Kaffees zu nehmen. Besonders erwähnen möchte ich dabei (ohne spezielle Reihenfolge) Thomas Liebe, Roger Bähler, Philippe Suty und Ralph Wagner. Dank ihrer Bereitschaft, ihr Wissen über Kaffee mit mir zu teilen, habe ich deutliche Entwicklungsschritte gemacht, auch was das Schreiben dieses Blogs angeht. Manche Artikel aus dem Herbst letzten Jahres würde ich heute anders formulieren oder in der Aussage konkreter gestalten und exakter recherchieren.

So gilt mein Dank allen Lesern des Kaffi Schopp Blog sowie denen, die meinen Spass an der Welt des Schweizer Kaffees mit mir teilen.

Johannes Lacker