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Kaffeebohnen aus Indien

Mittlerweile nehmen Kaffeebohnen aus Indien einen breiten Platz im Kaffi Schopp Sortiment ein. Die Kaffeebohnen aus Indien, die in den süd-westlichen Regionen des Landes angebaut werden, ist bekannt für seinen moderaten Körper und den geringen Säuregehalt.

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Das Internet ist ein schlauerer Ort dank Kaffi Schopp

Eine sehr witzige und spannende Blogparade läuft gerade auf dem Blog karrierebibel.de Es geht darum, das Internet zu einem schlaueren Ort zu machen und die zehn Fragen zu beantworten, mit denen Menschen zum Kaffi Schopp Blog gekommen sind, die aber bisher noch nicht beantwortet wurden.

Dass die Leser des Kaffi Schopp Blogs schon wissen, wonach sie suchen, zeigt, dass es keine wirklich “merkwürdige” Frage gibt, die ich hier nicht hätte beantworten können. Alle Fragen der Leser hatten mit dem Thema Schweiz oder Schweizer Kaffee zu tun. Deshalb folgen jetzt die 10 Fragen, die mir am meisten gestellt werden. Sie stellen also die FAQ’s des Kaffi Schopp Blogs dar.

Wo wächst Kaffee in der Schweiz?

Nirgends. Der Kaffee stammt aus allen Anbauländern dieser Erde. Er wird lediglich in der Schweiz veredelt (geröstet und abgepackt).

Was macht Kaffee aus der Schweiz so anders?

In aller erster Linie ist es die Art der Röstung. Durch die traditionelle Trommelröstung wird die im Rohkaffee enthaltene Chlorogen-Säure weitestgehend abgebaut. Da der Kaffee langsam bei niedrigen Temperaturen geröstet wird, entstehen ebenfalls kaum Bitterstoffe. Das macht den Kaffee aus der Schweiz sehr geschmackvoll.

Ich habe Probleme mit manchen Kaffeesorten. Welchen Kaffee empfehlen Sie mir?

Probieren Sie einen indischen Monsooned Malabar. Dieser Arabica Kaffee wird für zwei Monate den Monsun-Winden und -Regen ausgesetzt und baut dadurch auf natürliche Art und Weise seine Säure ab. Durch das Rösten verliert er zusätzlich Säure. Damit ist der Malabar praktisch säurefrei. Mein Tipp: Rast Kaffee Monsooned Malabar.

Ich kann nach dem Kaffeegenuss nicht mehr schlafen. Gerne würde ich aber auch abends einen Kaffee trinken.

Trinken Sie einen Espresso aus reinen Arabica-Bohnen. Diese enthalten 50% weniger Koffein als Robusta-Bohnen. Durch die geringe Kontaktzeit des Wassers mit dem Kaffee wird zusätzlich noch weniger Koffein extrahiert, als dies z.B. beim klassischen Filterkaffee der Fall ist. Mit einem Espresso am Abend schlafen Sie garantiert gut ein. Mein Tipp: SIROCCO Pure Arabica Espresso.

Ich brauche einen starken Kaffee als morgendlichen Wachmacher. Welchen Kaffee empfehlen Sie mir?

Trinken Sie eine Filterkaffee-Mischung, die über einen guten Anteil von Robusta-Bohnen verfügt. Hier ist Wach-Werden garantiert! Mein Tipp: La Semeuse Parisien Crema mit 35% Robusta Anteil als Filterkaffee getrunken.

Espresso kann ich nicht trinken. Der ist mir zu stark.

Stark heisst in diesem Fall wohl eher “geschmacksintensiv”. Sollte stark “bitter” bedeuten, ist der Espresso aus der Schweiz ideal. Da die Röstung des Espresso in der Schweiz an einem bestimmten Punkt des Röstprozesses beendet wird (für die Fachleute: vor dem zweiten Knacken), entstehen wenig Bitterstoffe: der Espresso ist vollmundig und intensiv im Geschmack, aber niemals bitter oder sauer.

Was heisst Zweites Knacken?

Kaffeebohnen verhalten sich wie Popcorn – sie poppen auf. Beim Kaffee nennt man diesen Vorgang jedoch Knacken. Das erste Knacken beim Kaffeerösten entsteht, wenn das Wasser, welches sich in den Rohkaffeebohnen befindet, anfängt aufzukochen. Das sogenannte zweite Knacken beschreibt den Zeitpunkt, wenn das im Rohkaffee enthaltene Kaffeeöl zu kochen beginnt und an die Oberfläche der Kaffeebohnen tritt. Vor allem italienische Espresso-Röstungen haben ein Bohnenbild, welches ölig glänzende Bohnen zeigt. Schweizer Espressobohnen sind dagegen matt und trocken.

Wie lange hält mein Kaffee frisch?

Kaffee verdirbt in den Vakuumbeuteln, in denen er abgefüllt wird, nicht. Allerdings beginnt etwa 3 Monate nach dem Rösten der Abbau der Aromen. Dieser Abbau erfolgt jedoch in so geringen Schritten, dass Kaffee auch noch nach 12 Monaten aromatisch ist. Im Kaffi Schopp verkaufe ich Kaffees, deren Röstung mindestens 6 Monate zurückliegt, zum Sonderpreis, um meinen Kunden das Aromaerlebnis garantieren zu können.

Wie halte ich Kaffee frisch?

Darüber streiten sich die Gelehrten. Hauptfeinde des Kaffees sind Licht, Sauerstoff und Feuchtigkeit. Das Einfrieren von Kaffee oder die Aufbewahrung im Kühlschrank lehne ich deshalb ab, da sich Kaffee hydrophil verhält und schnell Feuchtigkeit und Gerüche anderer Lebensmittel annimmt. Deswegen rate ich: bewahren Sie Ihren Röstkaffee in der Verpackung auf und schütten ihn nicht um. Entnehmen Sie der Packung nur soviel Kaffee, wie Sie an einem Tag verbrauchen. Schliessen Sie die Packung möglichst luftdicht und nutzen Sie eine Tupper-Dose, um den Kaffeebeutel dort zu lagern. Die Dose sollte an einem (halbwegs) kühlen Ort lagern, also bitte nicht neben dem Herd sondern besser im dunklen Küchenschrank. Und verbrauchen Sie ihren Kaffee möglichst rasch. Deswegen ist es auch manchmal besser, kleinere Verpackungseinheiten zu kaufen. Also lieber 4x 250g statt 1000g.

Waren das jetzt 10 Fragen?

Nein, aber ich muss mir jetzt unbedingt einen Kaffee machen. Sorry!

Viel Spass mit Ihrem Schweizer Kaffee wünscht

Johannes Lacker

P.S.: Meine absolute Lieblingsfrage (“Ist Arabica Kaffee besser als Robusta-Kaffee?”) behandele ich übrigens ausführlich im Beitrag: 100% Arabica – (k)eine Qualitätsaussage