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Kaffeekapseln und Kaffeepads – Der bequeme Kaffee

Der Unterschied zwischen Kaffeekapseln und Kaffeepads

Eine Vielzahl von Kaffeeportionen

KaffeekapselnJeder, der sich für den allerbesten und frischesten Espresso interessiert, sollte sich nicht mit Kaffeekapseln oder Kaffeepads beschäftigen. Schließlich gibt es bei den Espresso-Kaffeebohnen die größte Vielfalt an Auswahlmöglichkeiten.  Wenn man lernt, eine herkömmliche Espressomaschine und -mühle für den Hausgebrauch zu benutzen, genießt man hochwertigen Espresso feinsten Aromas. Aber für diejenigen von Ihnen, die eine schnelle und saubere Espresso- bzw. Kaffee-Lösung wollen, gibt es eine Vielzahl von Optionen.

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5 Alternativen zu Nespresso®*-Kapseln

Die Kaffeekapseln von Nespresso®* haben sich in den letzten Jahren zu einer wahren Erfolgsgeschichte entwickelt. Seit den 2000er Jahren kennen die Umsätze der Nestlé-Tochter nur eine Richtung: Nach oben. Bis 2011 hatte Nespresso®* das Monopol auf das von ihnen entwickelte Kapselsystem, da entsprechende Patente Nachahmer fernhielten. Seit dem 4. Quartal 2011 sind die Patente jedoch ausgelaufen und es finden sich mittlerweile viele Kaffeeeröstereien auf dem Markt, die Alternativen zu den von Nespresso®* angebotenen Kaffeesorten anbieten.

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kompatible Kaffeekapseln für das Nespresso®*-System am Beispiel von La Semeuse

Seit 1991 ist das System der Nespresso®*-Kapseln mit zunehmendem Erfolg auf dem Markt. Mit den 2000er Jahren wurde Nespresso®* zum marktführenden Kaffeekapselsystem und machte Kaffee zum Exportgut Nummer Eins der Schweiz – noch vor Schokolade.

Um das Nespresso®-Patent gab es lange Streit zwischen der Nespresso®-Mutter Nestlé und verschiedenen Nachahmern. Besonders in der Schweiz wurden die Gerichte jahrelang beschäftigt.

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Kompostierbare Kaffeekapseln für Nespresso®*-Maschinen

Kaffeeportionen in Kapseln aus Aluminium erfreuen sich seit der Einführung durch die Schweizer Firma Nespresso immer weiter wachsender Beliebtheit. Die Vorteile dieses Systems liegen für den Kaffeetrinker klar auf der Hand: Sauberes Zubereiten, eine stets gleichbleibende Qualität und die schnelle Verfügbarkeit des Kaffees, da die Maschinen nicht lange aufgeheizt werden müssen.

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Kaffee ist Exportgut Nr. 1 der Schweiz

Nicht Schokolade, nicht der Käse, nein, Exportgut Nr. 1 der Schweiz ist seit 2008 Kaffee.

Die Nespresso-Kapseln, die für den weltweiten Markt in der Schweiz produziert werden, haben die Schweiz zum “Kaffee Land” gemacht. Nespresso ist ein Export-Schlager: im vergangenen Jahr exportierte die Schweiz Kaffee im Wert von rund einer Milliarde Franken ins Ausland:

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Ich werde immer wieder gefragt, wie ich zu den Nespresso-Kapseln stehe. Tatsächlich habe ich ein sehr ambivalentes Verhältnis zu Ihnen:

+ tolle Lifestylewelt, die um das Produkt Kaffee herum aufgebaut wurde (Stichwort: George Clooney)

+ hoher Grad an Benutzerkomfort (sauberes Aufbrühen und konstantes Kaffeeergebnis in der Tasse)

+ Kunden werden an Single Origin Kaffees, sogenannte Lagen Kaffees, herangeführt, die bei Nespresso “Grand Cru” heissen

+ als Unternehmer schaue ich gerne, wie Nespresso die Marke aufbaut

+ als Unternehmer interessiert mich die konsequente Art der Kundenbindung und des Monopolaufbaus rund um das Nespresso-System

Dagegen stehen für mich:

keine Angabe zum Röstdatum

was ist in der Kapsel, wie sieht der darin enthaltene Kaffee aus?

Unmengen an Aluminium-Müll, die nur zum Teil recycled werden

der Kunde hat keine Alternative zur Nespresso-Kapsel

Kapseln können nur via Internet oder in den Nespresso-Shops nachgekauft werden

Nespresso ist ein geniales Produkt, allerdings ohne Geschichte und Seele

George Clooney kann nicht Kaffee rösten

Wir vom Kaffi Schopp werden dazu beitragen, dass der Kaffee aus Schweizer Röstereien sich weiterhin so exzellent verkauft – allerdings unterstützen wir nur kleine- und mittelständische Unternehmen, mit deren Philosophie wir eins sind.

Einen schönen Abend im Kaffi Schopp wünscht

Johannes Lacker

Videoquelle: swissinfo.ch

Martello: Neue Konkurrenz für Nespresso in der Schweiz

Offenbar ist das sogenannte “Öl-Lampen-Prinzip” auch bei Kaffee so erfolgreich (“billige Maschine, teurer Kaffee”), dass immer wieder neue Anbieter auf den Markt drängen. Mit Martello betritt nun ein weiterer Anbieter den Schweizer Markt. Damit wird der Siegeszug des Portionen-Kaffees beschleunigt, auch wenn dieser in der Öffentlichkeit aufgrund der ökologischen Bilanz der Kapseln sehr kritisch gesehen wird.

«Cheaper. Nothing else!» Die Werbe-Botschaft der Kapselmaschinenherstellerin Martello ist klar. Ebenso wie die Ambitionen der Muttergesellschaft Superespresso mit Sitz in Mauren, Liechtenstein. Das Ziel ist klar gesteckt, man will die Nummer zwei werden auf dem Schweizer Markt, nach Nespresso. Die Maschinen und Kapseln werden seit Anfang November exklusiv vom Detailhandelsriesen Coop vertrieben.

md_129669Für Coop ist Martello «eine Alternative zu Nespresso», so Sprecher Nicolas Schmied. Der Branchenprimus sieht das freilich anders. «Martello bewegt sich deutlich in einem anderen Zielsegment», klassiert Hans-Joachim Richter, Sprecher Nestlé Nespresso, die neue Konkurrenz. «Nespresso ist eine Super-Premium-Marke.»

Dass sich Nespresso durch Martello und andere Systeme wie Tassimo nicht aus der Ruhe bringen lässt, ist nachvollziehbar. Seit 2000 legte Nestlés Tochter ein durchschnittliches Umsatzwachstum von jährlich 35 Prozent hin. Die Zielmarke von zwei Milliarden Franken dürfte bereits 2008 – und damit zwei Jahre früher als geplant – erreicht werden. Da der portionierte Kaffee in Europa und den USA erst 4 Prozent des Volumens und 8 Prozent des Gesamtwertes ausmacht, gibt es noch ein grosses Wachstumspotenzial. Eines, das durch immer mehr Marktteilnehmer sogar noch beschleunigt wird. Das kommt Nespresso entgegen.

Die Firma aus Vevey ist schon heute damit beschäftigt, mit ihrem Erfolg Schritt zu halten. Wegen grosser Kunden-Nachfrage plant Nestlé, diverse ihrer Boutiquen in der Schweiz zu vergrössern.

Auch sonst nimmt Martello mutig den Kampf mit Nespresso auf. Coop scheute keine Kosten, um die neue Kapselkaffeelinie in der Sonntagspresse zu bewerben. In allen Schweizer Sonntags-Titeln war jeweils ein zweiseitiges Inserat zu finden, dass die Leser vom neuen Kapselsystem zu überzeugen versuchte. Dies auf eine charmante und bekannte Art zugleich. Dem aufmerksamen Leser dürfte aufgefallen sein, dass es sich bei den Inseraten um eine provokative Anlehnung an den Werbeauftritt von Nespresso handelt. Statt Filmstar George Clooney starrte ein Unbekannter den Leser an. Die Headline: “Cheaper. Nothing else”.

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Das könnte nun ein juristisches Nachspiel haben. Momentan werden Nestlé-intern die Grundlagen ­für rechtliche Schritte gegen diese offensichtliche Nachahmung der bekannten George-Clooney-Kampagne überprüft.

Im sensorischen Test kann Martello allerdings nicht mit Nespresso mithalten. Im aktuellen Kaffee-Kapsel-Test des Schweizer TV-Verbrauchermagazins “Kassensturz” wurde der Martello-Espresso nur mit “3” (in D “4”) bewertet, der Nespresso-Espresso mit einer “5.5” (in D “1,5”), womit er eindeutig als Testsieger hervorging.

Trotzdem darf man gespannt sein, wie sich Martello auf dem Schweizer Markt schlägt. Wir halten die Augen offen.

Nachtrag vom 29.11.:

Habe mir gerade mal die deutsche Martello Seite angeschaut: begrüßt werde ich dort vom ehemaligen RTL-Shop Moderator Walter Freiwald. Unter der Rubrik “Teleshopping” finde ich dann auch den Go Duster Staubwedel und die magische 3-Punkt-Massagehand . Sie fragen sich, was das mit gutem Kaffee zu tun hat? Nichts.