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Koffein im Radsport: Eine genussvolle Leistungssteigerung

Koffein in Form von Espresso und der Radsport gehören praktisch zusammen. Wer kennt die berühmte Cappuccino-Runde der Radprofis nicht (?): An den Ruhetagen der großen Radrennen wie der Tour de France oder des Giro d’Italia gehen die Profis zur aktiven Erholung auf eine kleine Runde mit dem Rad. Und dabei wird unterwegs natürlich ein Espresso oder Cappuccino getrunken. Und damit sorgt eine gute Portion Koffein beim Radsport für die sogenannte “zweite Luft”.

Doch wie kommt es, dass zum Radfahren einfach ein Espresso dazugehört?

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5 Alternativen zu Espresso aus Süditalien wie z.B. von Salimbene, Tre Forze oder Passalacqua

Espresso aus Süditalien, sei es aus Neapel oder von Sizilien, zeichnet sich durch seinen besonders dunklen Röstgrad, den sogenannten “Italian Roast” aus. Die Bohnen sind fein glänzend und schon nahezu schwarz. Die Süditaliener lieben diese Art ihren Espresso zu trinken. Wenn sie richtig extrahiert werden, sind sie kräftig im Geschmack, sehr schokoladig, herb und bilden eine hervorragende Crema. Doch nicht nur in Italien versteht man Kaffee so zu rösten, denn auch in Deutschland und in der Schweiz gibt es viele Fans dieser dunklen italienischen Espressoröstungen.

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Espressovergleich Italien vs. Schweiz

Auf Facebook hatte ich gefragt, welcher Espresso auf dem folgenden Foto aus der Schweiz stammt:

geröstete Bohnen für Espresso

geröstete Bohnen für Espresso

Interessanterweise kamen nur von zwei Facebook-Fans die richtige Antwort: Es ist der Espresso in der Mitte. Die Tosca Mischung wurde bei Henauer Kaffee in Höri im Kanton Zürich geröstet. Der linke Espresso stammt von der Firma Schreyögg aus Südtirol und der rechte Espresso von der Firma Omkafe vom Gardasee.

Schreyögg, Henauer Kaffee, Omkafe

Schreyögg, Henauer Kaffee, Omkafe

Dieser Bohnenvergleich kam spontan durch den Besuch des Vertreters der Fa. Schreyögg in unserem Heppenheimer Ladengeschäft zustande. Den Tosca von Henauer Kaffee und den Omkafe haben wir aktuell in unseren Mühlen, den Exquisit Espresso von Schreyögg haben wir dann dazu quer verkostet.

Ehrlich gesagt war ich persönlich sehr überrascht, wie dunkel die Bohnen von Schreyögg geröstet sind. Auch eine zweite Mischung, die uns angeboten wurde, war ebenfalls sehr dunkel. Und so wie die Bohnen geröstet wurden, schmeckten uns die Kaffees aus Südtirol auch: Leicht rauchig, kräftige Röstaromen, kaum geschmackstragende Säuren.

Für meinen Geschmack ist der Kaffee eigentlich schon tot, allerdings will ich natürlich nicht verheimlichen, dass es gerade in Italien viele Liebhaber solcher Röstungen gibt. Doch selbst der Omkafe Oro, den ich persönlich auch schon als recht kräftig im Geschmack empfinde, ist nuancierter, spannender in den Aromen.

Die hellste Mischung, wie auf dem oberen Foto zu erkennen, stammt von der Firma Henauer Kaffee aus der Schweiz. Bei den Schweizer Espressomischungen wird nach meiner Erfahnung (noch mehr) Wert auf nuancierte Aromen und feine Fruchtsäuren gelegt. Geschmacklich finde ich den Tosca ähnlich spannend wie den populären Lilla e Rose der Fa. Blaser Café aus Bern, denn neben dem typischen Espressogeschmack findet sich noch eine fruchtige Süsse im Kaffee, die einfach einmal eine willkommene Abwechslung für den ambitionierten Espressotrinker bietet.

So gerne ich bis dato auch mal einen italienischen Espresso trinke, der Schreyögg war mir dann doch zu heftig. Aber für die Liebhaber süditalienischer Röstungen trotzdem eine Empfehlung.

Johannes Lacker

Italienischer Espresso. Ein Relikt der Vergangenheit?

Angeregt durch einen Bericht in der ARD-Mediathek über die amerikanische Kaffeeszene muss ich die provokante Frage stellen, ob italienischer Espresso überhaupt noch zeitgemäss ist.

Auch in unserem Heppenheimer Ladengeschäft treffen immer wieder zwei völlig verschiedene Espresso-Philosophien aufeinander: Der klassische italienische Espresso, massiv im Körper mit deutlichen Nuss- und Schokoladenaromen oder die modernen nuancierteren Varianten mit feinen Fruchtsäurearomen.

Für Italiener und Fans des italienischen Espressos sind die fruchtigen Epressi, die in den sog. Third Wave Coffee Shops ausgeschenkt werden, untrinkbare Disaster in der Tasse. Für die Baristi, die sich der Kaffeespezialitätenszene verschrieben haben und oft auch an nationalen wie internationalen Meisterschaften teilnehmen, sind die dunkel und kräftig gerösteten Kaffees, die damit den römisch-neapolitanischen Stil verkörpern, nicht mehr als ein Akt der Vergangenheit.

Aber welche Philosophie ist die bessere? Gibt es darauf eine Antwort?

Mehr Kaffee!

Dazu muss man ein wenig in die Kultur des italienischen Espresso abtauchen. Denn dort gehört der schnelle Kurze an der Espressobar zum traditionellen Lebensstil der Italiener. In Italien wurde durch das INEI (Istituto Nazionale Espresso Italiano) festgelegt, wie ein typischer Espresso zu sein hat: 7g Kaffeemehl und 25 Sekunden Extraktionszeit ergeben 25 ml Espresso.

Vielleicht fragen Sie sich, warum das so ist? Weil es schon immer so war. Der Espresso wurde in Italien seit Ewigkeiten nach diesem Rezept zubereitet und warum sollte man davon abweichen, wenn doch Generationen von Italienern ihren Espresso genau so genossen und geliebt haben? Doch wie ist diese Rezeptur entstanden? Der Espresso in Italien ist ein Kind der industriellen Revolution. Die Arbeiter in den Fabriken, die vor dem Mittagessen hungrig und unkonzentriert waren, sollten mit dem Schuss Koffein dazu angetrieben werden, weiterhin produktiv ihre Arbeit zu verrichten. Eine kurze Kaffeepause war die perfekte Möglichkeit dazu. Diese Kaffeepausen durften aber nicht zu lang ausfallen, so dass der Espresso geboren wurde: Ein kleiner, konzentrierter Kaffee, der schnell zubereitet und konsumiert werden konnte.

Selbstverständlich sollte dieser Kaffee gut trinkbar sein, aber es war nicht notwendig, dass dieser einen wahren Genuss darstellte. Niemand stand an einer Kaffeebar während seiner Arbeitspause und philosophierte über die Kirschnoten und die halbsüssen Schokoladenarmonen in der Tasse. Der Espresso war kräftig im Geschmack, heiss, zartbitter und stimulierend, so dass die Arbeiter die Zeit bis zum Mittagessen gut durchhielten. Denn das Mittagessen war Ende des 19. Jahrhunders häufig die erste richtige Mahlzeit des Tages.

Damit ist der Hauptunterschied erklärt, der zwischen dem Espresso in Italien und Andernorts liegt: Er war historisch gesehen ein wichtiger Teil des täglichen (Arbeits-)Lebens und daraus resultierend entstand ein Lebensstil, der sich über Generationen hinweg in Italien verwurzelt hat.

Letztlich ist es so, dass der moderne Third-Wave-Espresso nicht den gleichen praktischen Nutzen hat, wie es der Espresso in Italien hatte. Daraus resulierend ergaben sich für die Third-Wave-Baristi alle Möglichkeiten, an der Entwicklung, der Analyse und des Genusses des “modernen” Espressos zu arbeiten, immer mit dem Ziel, den maximalen Genuss bzw. Geschmack zu erreichen.

Wenn Sie etwas nur des Genusses wegen konsumieren, möchten Sie alles schmecken können, was das Produkt zu bieten hat: Komplexität der Aromen, Körper, Süsse. Und um dies zu erreichen, verwenden die heutigen Baristi mehr Kaffeemehl. 8 bis 9 Gramm Kaffee sind da schon ein Minimum für einen einfachen Espresso.

Ob nun mehr Kaffeemehl auch mehr Aromen bedeutet, lässt sich trefflich diskutieren, aber das Herantasten an eine andere, differenzierte Zubereitung des Espresso erlaubt eine andere Art der geschmacklichen Beurteilung des Ergebnisses in der Tasse. Und nebenbei gesagt ist es in der Regel ohnhin wichtiger, welchen Kaffee Sie benutzen und wie Sie ihn zubereiten, denn wieviel Gramm Kaffee Sie für einen Espresso verwenden.

Das Mahlen des Kaffees: Schnell gegen Frisch

“Ein Klack für einen einfachen Espresso, zwei Klacks für einen Doppelten” – so lässt sich die Dosierung des Kaffeemehls in italienischen Espresso Bars einfach beschreiben. Dort werden Kaffeemühlen mit einem Dosiersystem verwendet –  einem Behälter, welcher über einen Drehmenchanismus den gemahlenen Kaffee (selbstverständlich nicht mehr als 7g) portioniert. Und dieser Mechanismus wird über einen Hebel ausgelöst, der beim Betätigen ein “Klack” produziert.

Diese Art von Mühlen bzw. Portionierung ist in modernen Coffee Shops verpönt, weil der gemahlene Kaffee schnell an Aroma verliert und die Mühlen auch relativ schlecht einzustellen sind, wenn man regelmässig den verwendeten Kaffee wechselt.  Natürlich wird in stark frequentierten italienischen Kaffeebars der vorgemahlene Kaffee schnell verbraucht und niemand kommt auf die Idee, den Kaffee, den man schon “seit immer” verwendet, zu wechseln.

In den Third-Wave-Coffeebars dauert es tatsächlich länger, den bestellten Espresso zu erhalten, denn der Barista überwacht bei der Zubereitung des Espresso viele Paramater, um das perfekte Ergebnis in die Tasse zu zaubern.

Wenn Sie schon einmal eine italienische Espresso Bar besucht haben, werden sie sicher die Geschwindigkeit der dort tätigen Baristi bewundert haben: “Klackern, Tampen, Brühen – Fertig”. Immer und immer wieder. Wenn Sie also einen schnellen und gleichbleibend guten Espresso wünschen, ist die italienische Espresso Bar Ihre erste Wahl. In einer Third-Wave-Kaffeebar sind es die Kunden in der Regel gewöhnt, dass dort die Zubereitung des Espresso mehr einer Zeremonie gleicht, die für jede einzelne Bestellung neu vollzogen wird.

Aber was ist nun besser? Natürlich hängt es wie immer von der persönlichen Gewohnheit und dem persönlichen Geschmack ab. Tatsächlich kann es manchmal nicht schaden, wenn der frisch gemahlene Kaffee einige Momente (im Dosierbehälter der Mühle) ruht, weil dann die Nuss- und Schokoladenaromen noch besser zur Geltung kommen. Aber macht es Sie nicht auch nervös, wenn Sie einen Espresso bestellen und anschließend kein Mühlengeräusch hörbar ist?

Robusta oder Nicht-Robusta?

Crema, Crema, Crema – das ist es, was für Italiener und viele viele andere Kaffeegenießer einen durchschnittlichen Espresso zu einem genialen Espresso macht. Je dicker die Crema, desto besser der Espresso.

Die Fixierung auf die Crema ist der Grund, warum die meisten italienischen Kaffeemischungen einen guten Anteil an Robusta-Bohnen enthalten. Die Robusta Bohne, welche auf niedrigeren Meereshöhen angebaut wird und in der Regel günstiger im Einkauf ist, ist bekannt für ihren höheren Koffein-Anteil und die enorme Crema-Bildung. In den Kaffeebars der “Third Wave” ist “Robusta” ein verbotenes Wort. Die Baristi verdrehen die Augen, und viele Kaffeegenießer sind wenig erfreut über die kräftigen, erdigen und nussigen Aromen, die alle feinen Aromen der Arabica Bohnen überlagern.

Warum die Crema im Sinne des Aromas so wenig gewürdigt wird, wird unter den Kaffeefans leidenschaftlich diskutiert. Für sich alleine probiert, ist die Crema wenig schmackhaft, unter den Rest des Kaffees gemischt gibt sie diesem Tiefe und Balance. Außerdem kann man oft an der Höhe der Crema erkennen, wie frisch ein Kaffee ist (mit zunehmendem Alter des Röstkaffees entsteht beim Extrahieren immer weniger Crema). Tatsächlich produziert nur ein wirklich frischer Arabica-Kaffee im Vergleich zum Robusta-Kaffee ausreichend Crema.

Da man die Rohbohnen des Robusta-Kaffees in der Regel zu deutlich günstigeren Preisen einkaufen kann und diese auch weniger krankheitsanfällig beim Anbau sind, wird der Robusta gerne als “Füllkaffee” in den Kaffeeröstereien verwendet, um die Rohstoffpreise niedrig zu halten. Das ist auch der Grund, warum in Italien der Espresso “al banco” (am Tresen) häufig nur 1 EUR oder weniger kostet. In Deutschland und in der Schweiz würde dieser Verkaufspreis jede Kaffeebar in den Ruin führen.

Jedoch sei noch einmal in Erinnerung gerufen, dass der Espresso in Italien ein Produkt des täglichen Lebens ist. Und wie selbstverständlich sucht der Durchschnitts-Italiener seine Caffè Bar mehrmals am Tag auf, um einen Espresso zu trinken. Um die Bitterkeit des servierten Espresso wissend, greift jeder Italiener reflexartig zum Zuckerstreuer und geniesst so seinen Caffè. Dieser schmeckt nun nicht mehr nur nach Kaffee und ist damit geschmacklich verfälscht, aber so wird er getrunken, der italienische Espresso.

Die perfekte Pause

Und, wie sollte es anders sein, nichts schockiert den italienischen Espresso Puristen mehr, als jemanden zu sehen, der in einem halb-Liter-To-Go-Becher einen Espresso spazieren führt, der in einem See von brühend heisser Milch versenkt wurde (“ACHTUNG: Dieses Getränk könnte heiss sein und zu Verbrennungen führen“). Dieses Getränk nennt sich dann Cappuccino, obwohl es in seinem italienischen Heimatland nur in einer Tasse zum Frühstück getrunken wird. Und niemals wird der Cappuccino herum getragen sondern man genießt ihn im Sitzen. Oder, noch besser, man trinkt in locker an einer Bar lehnend, während man gemütlich in der Zeitung blättert oder den Gesprächen der Anderen lauscht.

Für Italiener soll der Espresso eine Gelegenheit zur Pause sein, schlicht und einfach. Während man ihn genießt, gibt es ausser dem Espresso, der Pause selbst und den Gesprächen mit Dritten nichts, was den Italiener ablenkt. Espresso ist eine kurze Flucht aus dem Alltag und nichts, was einen im To-Go-Becher durch den Alltag begleitet.

In Übersee, aber auch in Deutschland und der Schweiz, ist Kaffee keine Pause, sondern eine Quell der Stimmulation über den ganzen Tag hinweg. Wir brauchen ihn kurz nach dem Aufstehen, um überhaupt wach zu werden, und anschließend am Arbeitsplatz, um wach zu bleiben. Kurz auf einen Espresso zur nächsten Kaffeebar zu laufen und dort mit dem Barista ein paar schnelle Worte zu wechseln, ist in unserer Kultur nicht verankert. Kaffee wird konsumiert und weniger genossen. Auch wenn dieses Konsumieren mit unter so weit ausarten kann, dass manch Einer Stunden mit einer Tasse Cappuccino vor sich zubringt (möglichst noch am Nachmittag), während er auf sein Laptop eindrischt oder lauthals telefoniert. Und damit in der italienischen Espresso-Tradition ebenfalls zu wenig Verständnis führt.

Fazit:

Keine Seite gewinnt. Beide Philosophien, ob italienisch oder “Third Wave” hat ihre Berechtigung. Die Herangehensweise an das Produkt Espresso ist jeweils eine andere. Jede Philosophie hat ihren Zweck, ihre Berechtigung, ihre Romantik und ihre kulturelle Wichtigkeit. Am wichtigsten ist jedoch, und da gehen wir sicher einig mit Ihnen, dass man sich an dem Ort, an dem man seinen Espresso trinkt, willkommen fühlt und ein hohes Maß an Gastfreundschaft genießt. Und das steht und fällt weniger mit dem Espresso selbst, sondern mit demjenigen, der ihn zubereitet, nämlich dem Barista.

Doch wie steht es mit Ihnen? Italienischer Espresso oder Third Wave?

Johannes Lacker

 

Espressomühlen bereiten das feine Pulver für die Espressomaschinen

Der Espresso nimmt unter den Kaffeeprodukten einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft ein. Damit ein guter Espresso gelingt, bedarf es einiger Faktoren. Immens wichtig sind beispielsweise die gemahlenen Espressobohnen, welche man für jede Tasse frisch mit einer der Espressomühlen aus dem Handel herstellen kann. Hernach nutzt man Espressomaschinen, um den Espresso perfekt zu vollenden.

Der Espresso hat eine sehr lange Tradition. Wie viele Kaffeespezialitäten hat er seinen Ursprung in Italien, genauer gesagt kommt er aus Mailand. Die Kunst der Bereitung eines richtigen Espresso besteht darin, heißes Wasser mit einem hohen Druck durch das Kaffeepulver laufen zu lassen. Das ist allerdings nur die Kurzfassung, denn eigentlich ist die Espressozubereitung eine wahre Wissenschaft.

Möchte man einen Espresso nach italienischem Originalrezept produzieren, dann sollte man sich an die Kriterien des Istituto Nazionale Espresso Italiano halten. Es handelt sich dabei um das Nationale Institut für italienischen man Espresso. Dieses Institut hat die Mengen der einzelnen Zutaten, den benötigten Druck und die notwendige Temperatur des Wassers exakt unter die Lupe genommen. Wer sich an diese Vorgaben hält, kann sich im Ergebnis über einen echt italienischen Espresso freuen – oder er entscheidet sich einfach für Espressomaschinen. Solche nehmen alle Gedanken an die oben genannten Faktoren ab und stellen per Knopfdruck einen optimalen Espresso her.

Kauft man sich eine der Espressomaschinen, sollte man ebenfalls die Espressomühlen nicht außer Acht lassen. Auch diesen fällt eine große Bedeutung für einen gelungenen Espresso zu. Sie müssen äußerst feines Kaffeepulver herstellen und das zudem in einer gleichmäßigen Körnung. In dem Zusammenhang ist es essentiell, dass es sich wirklich um eine Espressomühle handelt. Eine Kaffeemühle ist aufgrund der unregelmäßig entstehenden Körnung des Pulvers für Espresso nicht geeignet.

Unterschiedlich gemahlenes Pulver kann zu zwei unerwünschten Nebeneffekten führen. Zum einen werden bei dem auf die feine Körnung abgestimmten Brühvorgang die Aromen der groben Körner nicht mitgelöst und gelangen dementsprechend nicht mit in den Espresso. Umgedreht kann es sein, dass sich die Bitterstoffe aus den groben Körnern lösen und somit das Aroma des Espresso beeinflussen. Ein feines und gleichmäßiges Mahlen ist deshalb für einen guten Espresso unverzichtbar.

Espressomühlen und Espressomaschinen haben ihren Preis. Ist man allerdings Espressoliebhaber, ist die Anschaffung dieser Utensilien für den perfekten Genuss unverzichtbar.

Der Espresso läuft nicht – Die Mühle – Folge 4

Das Geräusch der Mühle während des Mahlens ändert sich und wird leiser. Der Motor dreht merklich schneller.

Problem
Alle Bohnen im Bohnenbehälter sind aufgebraucht und es befinden sich keine Bohnen mehr im Mahlwerk

Lösung
Schalten Sie die Kaffeemühle ab. Befüllen Sie den Bohnenbehälter mit frischen Bohnen. Schalten Sie die Kaffeemühle nun wieder an.

Schalten Sie unbedingt die Mühle immer ab, wenn sich keine Bohnen im Mahlwerk befinden. Wenn die Mühle leer läuft, können sich die Mahlscheiben berühren und abnutzen.

Das Kaffeemehl ist zu grob, aber die Mühle lässt sich nicht feiner einstellen

Problem
Wenn sich Kaffeebohnen zwischen den Mahlscheiben befinden, blockieren Sie das Versetzen der Mahlscheiben zueinander

Lösung
Schliessen Sie den Schieber des Bohnenbehälters und beginnen Sie den verbliebenen Kaffee (den im Mahlwerk) zu mahlen. Damit wird der Spalt zwischen den Mahlwerken geleert. Drehen Sie nun die Mahlgradeinstellung auf “feiner”

* * *

Problem
Die Mühlen-Mechanik ist bereits auf die feinste Stufe eingestellt und lässt sich nicht mehr feiner einstellen. Das kann passieren, wenn die Mahlscheiben zu stark abgenutzt sind.

Lösung
Die Mahlscheiben sind abgenutzt, wenn sich das Kaffeemehl warm anfühlt, die Zeit für das Mahlen einer Portion länger ist als für gewöhnlich und wenn grössere Kaffeebohnenteilchen aus dem Mahlwerk fallen.

* * *

Problem
Die Mühlen-Mechanik ist bereits auf die feinste Stufe eingestellt und lässt sich nicht mehr feiner einstellen. Begrenzungsschrauben mancher Mühlen (vor allem z.B. von Demoka) verhindern das feiner Einstellen der Mahlscheiben.

Lösung
Drehen Sie die Begrenzungsschrauben raus und stellen Sie die Mühle auf den feinsten von Ihnen gewünschten Mahlgrad ein. Danach drehen Sie die Begrenzungsschrauben bis zu diesem Punkt wieder ein.

Viel Spass beim Kaffee-Mahlen wünscht

Johannes Lacker

P.S.: In der nächsten Folge “Der Espresso läuft nicht” beschreibe ich die Probleme beim Dosieren des Espresso.

10 Schritte zum perfekten Espresso

Anna Käppeli, Schweizer Baristameisterin 2007 und Schweizer Vertreterin an den Weltmeisterschaften 2010 in London, erklärt zusammen mit Roger Wittwer von der Kafischmitte Langnau i.E. die 10 Schritte zum perfekten Espresso.

Auch für Liebhaber des Berndeutschen sicher ein interessantes Video, welches in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Kaffee-Online-Shop premium-kaffee.ch entstand:

Viel Spass beim Espressokochen wünscht

Johannes Lacker

Bester Espresso: Sirocco Kaffee Platinum

Beat Wiss, hauptberuflich für die Fa. Dalla Corte Schweiz unterwegs, erreichte am vergangen Samstag bei den Schweizer Barista Meisterschaften den zweiten Platz. Allerdings gewann er die Sonderwertung für den besten Espresso.

Da war es natürlich interessant zu erfahren, welchen Espresso er für seine Präsentation verwendet hat. Beat entschied sich für den Sirocco Kaffee Platinum Espresso, einen 100%igen Arabica Espresso, der wohl nicht umsonst “Platinum” heisst. Beats handwerkliches Geschick als Barista und die hochwertigen Rohkaffees, geröstet nach dem bei Sirocco Kaffee entwickelten “Alpine Roast”-Verfahren, haben dann wohl auch die Jury überzeugt, an Beat Wiss den Titel des “besten Espresso” zu vergeben.

Beat Wiss mit seinen Medaillen Quelle: swissscae.ch

Auch an Beat von dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch.

Johannes Lacker

Caffè Paradiso Espresso im Kaffi Schopp

Seit dem vergangenen Samstag gibt es mal wieder etwas Neues im Sortiment des Kaffi Schopp zu geniessen.

Über Mirko Paradiso und sein Caffè Paradiso Projekt in Volketswil im Zürcher Oberland hatte ich ja schon mehrfach gebloggt. Im Frühsommer hatte Mirko angekündigt, eine eigene Espresso-Mischung zu lancieren.

Caffè Paradiso EspressoNachdem es im August soweit war, hatte ich Gelegenheit, diesen Espresso selbst einmal zu verkosten. Und ich muss sagen: da ist etwas ganz tolles entstanden. Dieser 100%ige Arabica Espresso schmeckt nach Vanille, Zimt und Honig und weist feine (Frucht-) Säuren auf. Er hat einen guten Körper und einen langen, samtigen Abgang. Als Ristretto genossen, konzentrieren sich diese Aromen und Eindrücke zusätzlich.

Nun konnte ich Mirko überzeugen, das Kaffi Schopp mit dem Caffè Paradiso Espresso zu beliefern. Deshalb ist er – exklusiv für Deutschland – ab sofort im Webshop des Kaffi Schopp zu beziehen.

Ich hoffe, Ihnen macht dieser Espresso genauso viel Spass wie mir.

Johannes Lacker

Schweizer Kaffee online kaufen – Schümli, Espresso und Single Origins im Kaffi Schopp

Seit dem vergangenen Montag kann der Liebhaber des Schweizer Kaffee diesen online im Webshop des Kaffi Schopp kaufen.

Das Kaffi Schopp bietet Bohnenkaffee der Röstereien Bertschi Café Birsfelden, Bogen Kaffee Schaffhausen, Blaser Café Bern, Cafè Badilatti Zuoz, Kaffeeschmiede Langnau i.E., La Semeuse La Chaux-de-Fonds, Pausa Caffè Rivera sowie Rast Kaffee Ebikon.

Ergänzt wird das Sortiment durch die beiden Hersteller von Schweizer Premium Schokoloden Beschle Chocolatier Suisse aus Basel und Idilio Origins Premium Swiss Chocolate ebenfalls aus Basel.

Zu beziehen sind die genannten Sortimente im Online Shop unter www.kaffischopp.de

Johannes Lacker