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Late Night Coffee Tasting

Ja, es ist tatsächlich so, dass nicht nur in der Schweiz sehr guter Kaffee geröstet wird, sondern auch anderswo. 😉 Und da es sich immer lohnt, etwas mehr über das Thema Kaffee zu erfahren, tut man gut daran, einmal an einem Cup Tasting teilzunehmen. Nächste Gelegenheit dazu ist am Tag des Kaffees, dem 25. September, in Hamburg.

Am Freitag nächster Woche präsentiert Hannah Plettenberg, Gastroexpertin und Kaffeeliebhaberin aus Hamburg, 5 exklusive Kaffeesorten mit einer riesigen Portion toller Musik!

Begrüsst werden Sie mit einem Willkommensdrink und dann geht es um

– die Geschichte des Kaffees
– den Unterschied zwischen Kaffee und Espresso
– den richtigen Mahlgrad, denn der ist entscheidend für den Geschmack
– ein Coffeetasting von 5 verschiedenen, exklusiven Kaffeesorten

Philipp Kaczmarek und Felix Nitzsche vom Team „Stoffsüchtig“ servieren vor dem Tasting kleine Leckereien.

Musikalisch begleitet werden Sie am Abend vom Timo Breker, einem bekannten Sing-und Songwriter, der gerade mit seinem Debütalbum am Start ist. Mehr dazu bei http://www.myspace.com/timobreker

Die Karten können direkt im Laden „Stoffsüchtig“ (Rothenbaumchaussee 83, 20148 Hamburg) oder bei Hannah Plettenberg erworben werden. Kontakt unter plettenberg-consulting.de (plettenbergconsulting, Schäferstrasse 24, 20357 Hamburg).

Vorverkauf 25,00 Euro,  Abendkasse 30,00 Euro

Einlass: 20.00h Beginn: 20.30h (Kartenvorverkauf ab 24.08.2009)

Die Veranstaltung findet statt im:
„Stoffsüchtig“
Rothenbaumchaussee 83
20148 Hamburg

Die Tickets sind begrenzt- Sie kennen das ja: Wer zuerst kauft, schmeckt zuerst.

Viel Spass bei Late Night Coffee Tasting wünscht

Johannes Lacker

P.S.: Ob auch Schweizer Kaffee verkostet wird, muss ich noch erfragen! 😉

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World Cup Tasting Championships aus Schweizer Sicht

Am gestrigen Sonntag trat die Schweizer Meisterin im Cup Tasting zu ihrem Wettbewerb an. Heinz Trachsel, nationaler Koordinator der Swiss SCAE, hatte im Vorfeld des Wettbewerbs grosse Hoffnung auf Florence Letroux gesetzt und sie durchaus zur Mitfavoritin erklärt.

Warum Florence am Ende nur den 18. Gesamtrang (von 32 Teilnehmern) belegte, erklärt Florence hier:

Kaffi Schopp (KS): Florence, bei Deiner ersten Teilnahme an den World Cup Tasting Championships hast Du den 18. Rang erreicht. Bist Du damit zufrieden?

Florence Letroux (FL): Natürlich bin ich über mein nicht so tolles Ergebnis enttäuscht. Ich hätte es besser machen wollen und kann meine Leistung nicht entschuldigen, aber wie man es im Französischen sagt, hatte ich “mildernde Umstände”.

KS: Was sind das für “mildernde Umstände”?

FL: Meine Startnummer war die 13 und ich habe sehr gehofft, dass diese Zahl mit Glück bringen wird. Kurz vor meiner Verkostung war ich sehr nervös, doch konnte ich mich glücklicherweise schliesslich doch auf meine 24 Tassen konzentrieren. Ich habe diese dann auch in der eigenen Rekordzeit von 3:34 Minuten verkosten können.

KS: Und wie hast Du Deinen Auftritt selbst erlebt?

FL: Das Niveau an den Meisterschaften war schon in der ersten Runde sehr hoch [d.h. die zu erkennenden “fremden” Kaffees waren geschmacklich sehr dicht an den zwei gleichen des jeweiligen Triangels, KS]. Wie ich schon vor den Meisterschaften sagte, sind alle Teilnehmer nationale Meister und jeder von ihnen hätte Weltmeister werden können. Während des Wettbewerbs selbst habe ich natürlich sehr genau die Ergebnisse der anderen verfolgt.

Für mich selbst kann ich sagen, dass das erste Triangel bereits ein Sieg für mich war, denn an den Schweizermeisterschaften in Bern hatte ich in jeder Runde den ersten Kaffee nicht entdecken können. Dann kamen die Tassen 2 und 3, die ich zu meiner Freude ebenfalls bestimmen konnte. Leider habe ich den vierten Kaffee nicht erkannt – und ich kann mir bis jetzt nicht erklären, warum.

Die Tassen 5, 6 und 7 waren dann wieder okay, so dass ich mich innerlich schon sehr gefreut habe, aber dann die Riesenenttäuschung: der letzte Kaffee war der falsche.

sbc09CupTasting
Florence Letroux (Bildmitte) an den Schweizermeisterschaften im Januar

KS: Woran lag’s?

FL: Ich war schon vorher fast sicher, dass ich den letzten Kaffee nicht richtig bestimmt hatte, weil die drei Kaffees des letzten Triangels so heiss waren, dass ich mir den Mund verbrannt habe. Aber wie die anderen Teilnehmer musste ich mit diesem Umstand umgehen, vor dem ich mich allerdings am meisten gefürchtet habe. Am Schluss hatte ich 6 von 8 Kaffees richtig bestimmt in einer Zeit von 3:43 min. Das hat nicht gereicht für das Halbfinale, wo man 7 von 8 Kaffees in einer Zeit von mindestens 3:54 min hätte erkennen müssen.

KS: In unserem Vorgespräch hattest Du mir gesagt, dass Du Dich darauf freust, an den Weltmeisterschaften teilzunehmen und die Atmospäre zu erleben.

FL: Ja, die Atmosphäre während der Meisterschaften war einfach unglaublich! Vor allem möchte ich aber den 8 Halbfinalisten zu deren sehr guten Leistungen gratulieren. Ganz besondere Glückwünsche gehen an die russische Gewinnerin, Valentina Kazachkova, die eine unglaubliche Leistung während aller drei Runden [1. Runde, Halbfinale, Finale, KS] erbracht hat.

Am Ende bin ich sehr glücklich an den Meisterschaften teilgenommen zu haben und bin stolz darauf, die Schweiz an den World Cup Tasting Championships in Köln vertreten zu haben. Vor allem möchte ich mich beim gesamten Schweizer Team bedanken, welches mich während des gesamten Wettbewerbs unterstützt hat. Mein besonder Dank gilt Heinz [Trachsel, KS] und Matthias [Lübke, Wettbewerbsverantwortlicher der Swiss SCAE, KS], die meine Teilnahme organisiert und mich seit meinem Gewinn der Schweizermeisterschaften im Januar begleitet und unterstützt haben.

KS: Florence, auch Dir alles Gute für die Zukunft. Wir hoffen, Dich im nächsten Jahr an den Schweizermeisterschaften wieder zu sehen!

Während aller Wettbewerbe hörte ich eine Regel immer wieder: bei der ersten Teilnahme wird niemand Weltmeister. Um zu gewinnen, braucht es nicht nur handwerkliches Können, sondern auch viel Erfahrung, wie man eine solche Meisterschaft bestreitet.

Da es Florence’ erste Teilnahme an einer WM war, muss sie tatsächlich mit ihrer Leistung nicht unzufrieden sein. Sie weiss, dass sie es besser kann. Und wir vertrauen darauf, dass sie dies beim nächsten Mal auch zeigt.

Johannes Lacker

Bildquelle: swissscae.ch

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Kaffee & Espresso

Kaffeeverkostungen bei Kaffi Schopp

In den letzten Tagen habe ich mehrfach verschiedene Kaffeeröstungen verkosten dürfen, wobei ein einheitliches Vorgehen beim Verkosten natürlich oberstes Gebot ist.

Schon beim Öffnen der Verpackung des Kaffees nehme ich mit Mund und Nase das Aroma des Kaffees auf. Anschließend beschaue ich das Bohnenbild, zum einen nach dem Röstgrad, zum anderen auch auf der Suche nach Bruchbohnen.

cuptastingFür das eigentliche Verkosten folge ich den Vorgaben bei den deutschen CupTasting Meisterschaften. Der zu verkostende Kaffee wird relativ grob gemahlen, da für das Verkosten eine French Press (Pressstempelkanne) verwendet wird. Ich koche einen halben Liter normales Leitungswasser auf und lasse es 30 sec abkühlen. Dabei ergeben sich Wassertemperaturen zwischen 92 und 96 Grad. Anschließend brühe ich 32 g Kaffeemehl in der Frenchpress auf und lasse den Kaffee 4 min ziehen. Abschließend wird der Stempel der Kanne nach unten gedrückt, um das Kaffeemehl von der Kaffeeflüssigkeit zu trennen.

Nun gieße ich den fertigen Kaffee in eine warme Kaffeetasse aus Glas, etwa halbvoll. Als erstes beurteile ich das Aroma. Anschließend schlürfe ich mittels eines Löffels den Kaffee mit viel Luft, damit sich die Aroma- und Geschmacksstoffe in meinem Mund gut entfalten können. Um den Abgang des Kaffees beurteilen zu können, trinke ich abschließend einen oder zwei Schluck des Kaffees.

Mittlerweile habe ich mir noch zu eigenen gemacht, den zu verkostenden Kaffee ergänzend als Schümli zu probieren, sprich seine Eignung für den Vollautomaten zu testen.

Über meine aktuellen Kaffeeverkostungen berichte ich in den nächsten Tagen.

Nachsatz vom 29.11.: Einen tollen Artikel zum Thema Kaffee-Verkostung finden Sie hier im Wolfredo Blog.