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Blaser Kaffee positioniert sich neu

Blaser Café aus Bern, vor allem bekannt mit seiner Kaffeemischung Lilla e Rose, positioniert sich im deutschen Kaffeemarkt neu.

Vorangetrieben wird diese Neuausrichtung bereits seit längerem durch den Deutschland-Importeur von Blaser Café, Merkel Kaffeegroßhandel aus Bad Friedrichshall. Bis zur (bei den damaligen Händlern umstrittenen) Einführung des General-Importeurs wurde Blaser Kaffee durch die jeweiligen Händler selbst importiert. In erster Linie wurden die Kaffees aus Bern durch Heinrich Schwarz, verantwortlich für den Online Shop aromatico.de, nach Deutschland gebracht. Seit 2009 kamen wir mit Kaffi Schopp dazu.

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Seit zwei Jahren ist nun Merkel Kaffeegroßhandel für Blaser Café deutschlandweit verantwortlich. Merkel Kaffeegroßhandel bediente in diesem Zeitraum vor allem die Gastronomie und den stationären Einzelhandel. Der Online Einzelhandel wird nun aber ebenfalls neu ausgerichtet. Nach unseren Informationen listet aromatico.de Blaser Café aus und forciert im Gegenzug den Verkauf der Röstungen von Café Badilatti, einer Schweizer Rösterei aus dem Engadin.

Um die Auslistung bei aromatico.de aufzufangen, wird Blaser Café künftig in Deutschland über die Online Shops kaffeezentrale.de, coffee24.de, espresso-international.de und kaffischopp.de vertrieben.

Mit dieser Neuausrichtung im Online Vertrieb führt Blaser Café auch eine neue Preisstruktur in Deutschland ein. Die Kaffees werden in der Preislage um die EUR 25,00 platziert und rangieren damit im Bereich der (preislichen) Oberklasse. Damit sind die Kaffees in Deutschland deutlich höher angesiedelt als in der Schweiz selbst, auch wenn man deutsche Kaffeesteuer und Transportkosten berücksichtigt.

Inwieweit dies Auswirkungen auf das Einkaufsverhalten der durchaus zahlreich vorhandenen Stammkunden haben wird, wird sich zeigen. Fakt ist, dass die Kaffees aus Bern bisher zu günstig im Markt platziert waren. Kalkulatorisch hätten die Röstungen im Bereich von EUR 23.50 bis 23.90 liegen müssen, was aber durch den Marktführer nicht umgesetzt wurde.

Wir selbst übernehmen die neue Preisstruktur zum 01. Juni, sind aber ehrlicherweise relativ skeptisch, was den künftigen Abverkauf angeht. Bisherige Blaser Café Kunden werden den Sprung um EUR 3,00 pro Kilo kaum mitgehen, zumal es auf dem Kaffeemarkt durchaus Alternativen zum Lilla e Rose gibt. So werden die künftigen Blaser Café Online Händler vor allem neue Kunden für die Kaffees aus Bern gewinnen müssen.

Die Zukunft wird zeigen, wie die bisherigen Blaser Kunden reagieren werden. Uns haben schon Rückmeldungen erreicht, dass sich Kunden neu orientieren.

Es bleibt also spannend.

Johannes Lacker

Blaser Kaffee führt Generalimporteur für Deutschland ein

Blaser Café aus Bern, lange schon auf dem deutschen Kaffeemarkt tätig, führt zum 01. Februar einen Generalimporteur für Deutschland ein.

Ziel ist es, die Marke Blaser Café in Deutschland weiter zu stärken und “qualitativ hochstehende Wiederverkäufer und Kunden”, wie es im Anschreiben von Blaser Café heisst, zu gewinnen.

Dass Blaser Kaffee sich in Deutschland neu aufstellen will, war mir schon lange bekannt. Den Generalimporteur selbst, Walter Merkel, kenne ich auch schon seit gut 2 Jahren. Ein sehr umtriebiger Mann, der sich wirklich ins Zeug für die Marke Blaser legt. Allerdings bezieht sich diese Aktivität in erster Linie auf den HoReCa Markt (Hotel, Restaurants, Catering), im (Online-) Einzelhandel ist er noch nicht engagiert (zumindest in meiner Wahrnehmung).

Glücklich bin ich über die Entscheidung, einen Generalimporteur zu etablieren, nicht.  Aus Erfahrung mit der Rösterei Cafè Badilatti weiss ich, dass Importeure in erster Linie die Gastronomie im Blick haben und erst in zweiter Linie die Wiederverkäufer bzw. Einzelhändler. Mit der Gastronomie kann eine Rösterei in der Regel mehr Umsatz erreichen, als mit einem kleinen Einzelhändler. Deswegen wäre ich sehr froh gewesen, wenn man mich weiterhin die Ware direkt in Bern hätte beziehen lassen und lediglich die HoReCa-Sparte über den Importeur abgewickelt hätte.

Unschön ist für mich als Online-Händler ebenfalls das Ziel, weitere Online-Händler für Blaser Café zu gewinnen. Im Moment ist die Zahl derer, die Blaser Kaffee im Sortiment führen, mit 5 oder 6 Shops überschaubar. Logisch ist, dass der Kuchen für den Generalimporteur noch wachsen mag, für den einzelnen Händler wird die Marke damit aber immer uninteressanter. Bei der riesigen Zahl deutscher und italienischer Röstereien, deren Kaffee im Internet zu bestellen ist, wird die Schweizer Marke Blaser beim einzelnen Händler kaum das Potential abrufen können, welches in der Marke liegt.

Wie man sich leicht denken kann, steigen nun ebenfalls die Preise für den Einkauf und damit für den Endkunden. Fakt ist allerdings auch, dass die Preise für Blaser Café seit meinem Einstieg in den Handel mit Kaffee aus der Schweiz stabil geblieben sind. Alle steigenden Rohkaffeepreise und vor allem das Mißverhältnis von Schweizer Franken zu Euro wurden bisher von mir und den anderen Blaser Café Händlern in Deutschland aufgefangen.

Mit der Einführung des Generalimporteurs geht das nicht mehr. Deshalb werden auch wir bei Kaffi Schopp die Preise für Blaser Kaffee zum 01. Februar 2012 anheben – in der Regel um etwa EUR 1,50 pro kg. Der Bestseller im Blaser Café Sortiment, der Lilla e Rose, erhöht sich auf EUR 21,40 (plus EUR 1,60).

Wir freuen uns, wenn Sie der Marke Blaser Kaffee treu bleiben. Ansonsten stöbern Sie gerne in den virtuellen Regalen des Kaffi Schopp.

Ihr

Johannes Lacker

Frisch eingetroffen im Kaffi Schopp – 12. November

Am vergangenen Freitag ist wieder eine Kaffeelieferung für den Kaffee Online Shop vom Kaffi Schopp eingetroffen.

Von den Röstereien Blaser Café, Bogen Kaffee, Cafè Badilatti, Henauer Kaffee, Pausa Caffè und Rast Kaffee wurden frische Röstungen geliefert:

Blaser Café Bern

Gourmets Plaisir 250g Bohnen MHD 20.10.11
Lilla e Rose 1000 Bohnen MHD 10.10.11

Bogen Kaffee Schaffhausen

Kenner Schümli Mischung 250g Bohnen MHD 04.10.2012
Edel 100% Arabica 250g Bohnen MHD 18.10.2012
Mokka 250g Bohnen MHD 10.10.2012

Cafè Badilatti

Espresso Bar 250g Bohnen MHD 01/2013

Henauer Kaffee

Bacio d’Amore Espresso 250g Bohnen MHD 31.10.2011
Bacio d’Amore Espresso 1000g Bohnen MHD 31.10.2011
San Marco Schümli Kaffee 250g Bohnen MHD 31.10.2011
San Marco Schümli Kaffee 1000g Bohnen MHD 31.10.2011
Bio Max Havelaar Kaffee 1000g Bohnen MHD 31.10. 2011

Pausa Caffè

Miscela Bar Espresso 1000g Bohnen MHD 31.10.2011
Miscela Bar Espresso 250g Bohnen MHD 31.10.2011
Miscela Gourmet 100% Arabica 250g Bohnen 31.10.2011

Rast Kaffee “Röster des Jahres 2010″

Monsooned Malabar 250g Bohnen MHD 24.04.2011
Eldorado Schümli Kaffee 250g Bohnen MHD 24.04.2011
Vesuvio Espresso 250g Bohnen MHD 24.04.2011Chocola Marta Trinkschokolade

Röstdatum aller oben genannten Kaffees von Rast ist der 25.10.2010

Frische Schokolade

Zusätzlich habe ich eine neue Trinkschokolade ins Sortiment genommen:

Chocolat Marta 250g – Trinkschokolade aus Lausanne

Mit der Trinkschokolade ist Madame Marta Tombolan, Inhaberin der  Chocolaterie “Barbare”, über die Stadtgrenzen Lausannes hinweg zu einem Inbegriff für Trinkschokoladen-Geniesser geworden.

Etwas ganz besonderes liefert Idilio Origins aus Basel: Der Lagencacao No. 3 Selección Cata Ocumare wird in zwei Varianten geliefert. Zum einen conchiert, so wie die Schweizer Chocolatiers die Schokolade produzieren und zum anderen unconchiert. Diese “Buure-Schoggi” (O-Ton von Idilio Inhaber Niklaus Blumer) ahmt die Art und Weise nach, wie die Venezolanischen Cacao-Bauern die Schokolade für den Eigenbedarf verarbeiten:

Idilio Origins Selección Cata Ocumare 72g

Übrigens ist bereits die nächste Lieferung aus der Schweiz unterwegs: die Röstereien Blaser, Turm, La Semeuse, Rast und Pausa Caffè rösten wieder für uns!

Genussvolle Stunden wünscht

Johannes Lacker

Blaser Café reagiert auf Kundenfeedback

Gestern erhielt ich vom Nutzer “BM2” aus dem Kaffee-Netz eine Nachricht zu von ihm gekauften Kaffeemischungen aus dem Hause Blaser Café.

“BM2” erschienen die Mischungen als durchweg zu sauer. Da ich mir das selbst auch nicht erklären konnte, habe ich Marc Käppeli, dem Geschäftsführer von Blaser Café, das Feedback von “BM2” einfach weitergeleitet.

Nachdem Marc Käppeli sehr offen geantwortet hat, möchte ich Sie in Auszügen an dem Mailverkehr teilhaben lassen. “BM2” schrieb:

Ich war Anfangs Januar in der Blaser Zentrale und hab je ein Paket Lilla [e Rose], Rosso [e Nero] und St.Tropez mitgenommen, […].

MDH ist jeweils 8./9.12.2010, also eigentlich relativ frische Ware. Aber aus allen krieg ich nur Espressi, die (für meinen Geschmack) zu sauer sind. Ich hab relativ viel probiert, Dosierung, Mahlgrad, Temperatur, Reinigung – immer eher sauer, selbst wenn die (auf die schnelle besorgten) Vergleichsröstungen Rast Tres Rio & Milano + Semeuse Brasilia schon in’s bittere abdriften. Leider hab ich auch keine Gastrokiste in der Nähe, wo ich das gegenchecken könnte. […]

Kann mir das überhaupt nicht erklären, da bei Blaser ja wohl alles vollautomatisch abläuft und die Röstprofile wohl immer gleich sind.

Und Marc Käppeli antwortete darauf:

Besten Dank für Dein Feedback. Auf solche [Feedbacks] sind wir angewiesen, um uns ständig verbessern zu können. Ich kann Dir versichern, dass am Röstprofil und an der Mischungs-zusammensetzung nicht verändert wurde. Jedoch ist und bleibt Kaffee ein Naturprodukt. Einzelne Provenienzen haben je nach Saison und Alter (nach Ernte) einen anderen Flavour. Wir haben festgestellt, dass die Ernte aus Brasilien (wir verwenden unwashed NY2 17/18 Estate) eher säuerlicher ausgefallen ist als “normal”. Und gerade im Brazil sollte dies nicht der Fall sein, wird dieser als geschmacksneutraler Kaffee doch als “Füller” in den Mischungen verwendet. Zudem war der eine oder andere Container evtl. noch etwas zu frisch und daher leicht “grasig” im Geschmack.

Dann hatten wir auch einen Lintung aus Indonesien an Lager, der viel mehr Säure als “normal” aufwies. Dies haben wir leider auch erst nach Einfüllung ins Silo bemerkt. Gerade im Lilla und St. Tropez ist dieser als geschmacksprägender Anteil spürbar. Das Problem sollte sich mit Abpackungen neueren Datums nicht mehr zeigen.

Ehrlichgesagt hat mir die Antwort von Marc Käppeli richtig Freude gemacht. Erstmal, weil ich wieder etwas für mich gelernt habe und zum anderen, weil es zeigt, dass Kaffee ein hochkomplexes Naturprodukt ist, welches natürlichen Schwankungen unterliegt. Und zuletzt, weil Marc Käppeli offen und ehrlich antwortet. Allerdings zeigt das Kundenfeedback auch, dass es (immer mehr) Kaffeetrinker gibt, die Kaffee geniessen und nicht nur konsumieren. Und beim geniessen kann man, mit etwas Training, auch geschmackliche Nuancen bzw. Veränderungen feststellen.

In diesem Sinne einen genussvollen Abend wünscht

Johannes Lacker

P.S.: Wichtig zu erwähnen ist noch, dass die Kaffeemischungen nicht “sauer”, sondern die Fruchtsäuren der Arabicabohnen stärker ausgeprägt waren, als das in den genannten Mischungen normalerweise der Fall ist.

Schweizer Kaffee online kaufen – Schümli, Espresso und Single Origins im Kaffi Schopp

Seit dem vergangenen Montag kann der Liebhaber des Schweizer Kaffee diesen online im Webshop des Kaffi Schopp kaufen.

Das Kaffi Schopp bietet Bohnenkaffee der Röstereien Bertschi Café Birsfelden, Bogen Kaffee Schaffhausen, Blaser Café Bern, Cafè Badilatti Zuoz, Kaffeeschmiede Langnau i.E., La Semeuse La Chaux-de-Fonds, Pausa Caffè Rivera sowie Rast Kaffee Ebikon.

Ergänzt wird das Sortiment durch die beiden Hersteller von Schweizer Premium Schokoloden Beschle Chocolatier Suisse aus Basel und Idilio Origins Premium Swiss Chocolate ebenfalls aus Basel.

Zu beziehen sind die genannten Sortimente im Online Shop unter www.kaffischopp.de

Johannes Lacker

Röstfrisch? Röstfrisch!

Immer wieder werde ich mit der “Röstfrische” von Kaffee konfrontiert. Gerade am vergangenen Sonntag (sic!) habe ich mit einem meiner Schweizer Kaffee-Lieferanten dieses Thema per eMail-Austausch diskutiert.

Folgt man den einschlägigen Online-Foren, darf der Kaffee nicht älter als 14 Tage sein. Auch verschiedene Röstereien betonen, dass sie ihr Produkt besonders frisch dem Kunden ausliefern. In Verbindung mit einer – möglichweise ? – willkürlichen kurzen Frist nach dem Rösten suggerieren sie, dass andere Kaffees nicht mehr den gleichen Genuss bieten.

Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)

Neben dieser – in meinem Augen ersteinmal werblichen – Aussage, sind die Röstereien gesetzlich verpflichtet, ein Mindesthaltbarkeitsdatum für ihren Kaffee anzugeben.  Nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verlieren die Kaffees ihre, in Bezug auf die vom Hersteller definierte Qualiät, zugesicherten Produkteigenschaften. Das heisst aber nicht, dass die Kaffees nach Ablauf des MHD verdorben sind.

Im Gegensatz zur EU kennt die Schweiz noch das sogenannte Verbrauchsdatum. Dies ist das Datum, bis zu welchem ein Lebensmittel zu verbrauchen ist. Nach diesem Datum darf das Lebensmittel nicht mehr als ein solches an den Konsumenten abgegeben werden.

Röstkaffee  kann nach heutigem Wissen in einer geeigneten Packung nicht verderben, jedoch Teile seiner besten Eigenschaften verlieren. Deshalb ist, auch in der Schweiz, das Mindesthaltbarkeitsdatum zu deklarieren.

Technische Beurteilung von Röstkaffee

Die Frage nach dem MHD ist im wesentlichen abhängig von drei Faktoren:

  1. dem Zeitraum zwischen dem Rösten und dem Verpacken (ein Teil der Aromen sind leicht flüchtig)
  2. dem Verpackungsmaterial (insbesondere Lichtschutz- und Dampfsperreigenschaften)
  3. und der Verpackungstechnik (z.B. dem Restsauerstoffgehalt nach dem Verpacken

Dies führt logischerweise zum Schluss, dass für das MHD jeweils die gleichen Parameter vorliegen sollten, wenn zwei Röstkaffees verglichen werden. Oder, einfacher ausgedrückt: Röstkaffee mit hohem Restsauerstoffanteil im Beutel kann unter Umständen bereits vor Ablauf der fiktiven 14 Tage (s.o.) qualitativ abgebaut haben, während ein Röstkaffee mit sehr tiefem Restsauerstoffgehalt weit über diese Frist noch optimal ist.

Die meisten Schweizer Röstereien geben ein MHD von 12 Monaten an, Rast Kaffee eines von 6 Monaten. Einig sind sich alle Röster, mit denen ich gesprochen habe, dass sich frisch gerösteter Kaffee nach dem Abfüllen erst noch etwas entwickeln muss. Erst zwei bis 3 Wochen nach der Röstung sollte man beginnen, den gerösteten Kaffee zu verbrauchen – ab diesem Zeitpunkt hat der Kaffee seine Aromen voll entwickelt und entspricht den gemachten Qualitätsaussagen der Röstereien.

Die Berner Rösterei Blaser Café hat sich im Rahmen des Alpine Coffee Centre vor etwa 18 Monaten aufgemacht, die Frage der Röstfrische zu klären. Dazu werden Röstkaffees, zu unterschiedlichen Zeitpunkten geröstet, wissenschaftlich fundierten Untersuchungen und standardisierten Tests (inklusive einer senorischen Beurteilung) unterzogen. An den sogenannten Triangeltests, bei denen ein Kaffee mit einem anderen Röstdatum aus einer Anzahl von drei Kaffees herausgeschmeckt werden muss, nehmen bei Blaser auch Vertreter der “14-Tage-Fraktion” teil.

Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein. Natürlich werde ich im Kaffi Schopp Blog darüber berichten.

Johannes Lacker

Yello Coffee – OCOA Santo Domingo

Nein, kein Rechtschreibfehler – wir meinen nicht gelben Kaffee, sondern Kaffee der Schweizer Popformation Yello, die vor allem in den 80er und 90er  Jahren mit Hits wie Vicious Games und The Race bekannt wurde. Yello, das sind die Musiker Boris Blank und Dieter Meier.

Eben jenen Dieter Meier kann man mit Fug und Recht einen Feinschmecker nennen. Er baut Biogemüse und Rotwein an, entwirft Uhren und züchtet Rinder. 1997 kaufte Meier in Argentinien 2200 Hektar Land, vier Autostunden von Buenos Aires entfernt. Er nennt das Anwesen “Ojo de Agua („Wasserauge“), wie auch den kleinen Laden in Zürich, in dem er Wein, Fleisch, Mais, Soja, Getreide und Gemüse verkauft.

Mittlerweile betreibt Dieter Meier neben seinem Ladenlokal und einem Edelimbiss auch ein Restaurant, nämlich das Restaurant Bärengasse in der vornehmen Zürcher Bahnhofstrasse, direkt am Paradeplatz.

Neuestes Projekt Dieter Meiers ist eine eigene Kaffeeplantage im Hochland der Dominikanischen Republik. Die Plantage befindet sich auf über 1000 Meter über Meer und bietet mit ihren vulkanischen mineralisierten Böden und den grossen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht die ideale Anbaubedingungen für hochwertigen Kaffee.

Zusammen mit Iwan Hauck, Inhaber von Caribean Tabaco in Köniz bei Bern und Produzent der La Fuente Zigarren, entwickelte Meier das Konzept für den neuen Single Estate Kaffee OCOA Santo Domingo. Wichtigstes Merkmal ist, dass wirklich nur perfekt ausgereifte Kaffeebohnen zur Weiterverarbeitung gepflückt werden und nicht, wie sonst üblich, auch unreife und überreife, deren Aromen nicht voll ausgebildet sind.

Die Aufbereitung, die Logistik und die Röstung des Rohkaffees wird durch Blaser Café aus Bern gewährleistet. Bei der Präsentation des Kaffees Mitte Mai in Bern begrüsste Geschäftsführer Marc Käppeli (rechts), Iwan Hauck (2.v.r.) und Dieter Meier (2.v.l.) im Reich von Blaser Café Betriebsleiter Andreas Rohrer (links):

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Da wir Ihnen im Kaffi Schopp Besonderes mit Schweizer Herkunft bieten, haben wir den OCOA Santo Domingo natürlich in unser Sortiment aufgenommen.

Freuen Sie sich mit uns auf diese besondere Kaffeespezialität.

Johannes Lacker

Fotoquelle: Blaser Café

Blaser Café Lilla e Rose

Wie schon angekündigt verkoste ich gerade die Mischung Lilla e Rose der Rösterei Blaser in Bern.

Die Kaffeefirma Blaser, welche 1922 gegründet wurde, gehört zu 100% der Gründerfamilie und ist damit in der Schweizer Kaffeebranche eher eine Ausnahme. Das gesamte Unternehmen (inkl. der auf den Rohkaffeehandel spezialisierten Blaser Trading AG) wird von Markus Blaser geführt. Mit Marc Käppeli hat ein Vertreter der vierten Generation die Geschäftsführung der Blaser Café AG (Röstkaffee – und Teehandel) übernommen.

Blaser Café ist eingebettet in die internationale Elite der Barista-Szene und so wurden mit der Mischung Lilla e Rose bereits viermal die Schweizer Barista Meisterschaften gewonnen.

Die Lilla e Rose Mischung besteht aus den 12 besten Arabica Kaffeebohnen aus Mittel- und Südamerika. Jede Bohnensorte wird noch vor dem Mischen separat langsam (zwischen 12 und 18 Minuten) in der Drehtrommel geröstet, was den optimalen Röstgrad jeder Kaffeebohne gewährleistet und dementsprechend auch die beste Qualität ergibt.

Doch hier meine perönlichen Eindrücke zu Lilla e Rose:

Was mir gleich beim Öffnen der Kaffeetüte auffiel, war der intensive Kaffeeduft, sehr angenehm und vollaromatisch. Das Aroma macht wirklich gleich Lust auf Mehr. Als erstes trank ich Lilla e Rose als Espresso (soweit den ein Vollautomat überhaupt herstellen kann). Ehrlichgesagt hätte ich, nach dem tollen Duft, ein intensiveres Geschmackserlebnis erwartet. Mir fehlte etwas das Volumen. Was mich jedoch begeisterte, war die feine Eleganz des Kaffees. Fruchtig mit langem Abgang (der Kaffeegeschmack verbleibt noch lange auf der Zunge).

In der Siebträgermaschine entwickelt der Lilla e Rose tolle florale Aromen. Das dies auch dem gewünschten Geschmacksprofil entspricht, zeigen die floralen Ornamente, die sich auf der Verpackung des Lilla e Rose finden. Und der Name “Lilla e Rose” (“Flieder und Rose”) ist in dem Fall wirklich Programm.

In meinen Augen groß in Form kommt Lilla e Rose in Verbindung mit Milch. Als Cappuccino wirklich intensiv im (leicht süsslichen) Geschmack, so dass ich gerne zur zweiten (und dritten) Tasse greife.

Fazit: mir als Espresso zu mild, aber für Cappuccino und Latte Macchiato eine echte Empfehlung.

Ergänzend dazu noch eine weitere Beurteilung der Mischung Lilla e Rose von Blaser im Gilco-Blog. Und soll ich jetzt noch eine vierte Tasse dieses Schweizer Kaffees geniessen(?) … keine Frage!

Schweizer Kaffee und Schweizer Schokolade online kaufen im Kaffi Schopp

Der Webshop des Kaffi Schopp bietet Schweizer Kaffee als Schümli, Mocca und Espresso der Schweizer Kaffeeröstereien

Magenfreundlich, bekömmlich und säurearm. Schweizer Kaffee.

Bogen Kaffee bietet Schweizer Kaffee als Schümli und Espresso.

Blaser Kaffee bietet Schweizer Kaffee – Schümli und Espresso

Cafè Badilatti bietet Schweizer Kaffee Schümli und Espresso.

Café La Semeuse bietet Schweizer Kaffee als Schümli und Espresso

Rast Kaffee bietet Schweizer Kaffee als Schümli  und Espresso.

Idilio Origins Premium Swiss Chocolate bietet feine Schweizer Schokolade als feine Bitterschokolade