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Max Havelaar Produkte boomen in der Schweiz

Folgende Meldung lancierte die Schweizer Max Havelaar Stiftung dieser Tage:

Max Havelaar zählt zu den bekanntesten Markennamen der Schweiz. Das neue, internationale Logo hat sich bereits sehr gut im Schweizer Markt etabliert. Der Konsum von Fairtrade-zertifizierten Produkten in der Schweiz stieg 2008 um 3,1% auf 267,6 Mio. CHF.

Ein Jahr nach der Umstellung auf das neue, internationale Fairtrade-Logo zieht die Max Havelaar-Stiftung eine positive Bilanz. In der ersten international durchgeführten Marktforschungsstudie von Globescan zu Fairtrade erzielte das neue Logo, nur 9 Monate nach der Umstellung, eine Bekanntheit von 80% und eine Vertrauensrate von 83%. Auch die übrigen Werte liegen über dem Durchschnitt der 15 Länder, in denen die Studie durchgeführt wurde. Der jüngst publizierte Brand Asset Valuator von Young & Rubicam bestätigt diese Resultate: Max Havelaar gehört zu den 100 wichtigsten Marken und zu den grössten Aufsteigern der letzten 10 Jahre – noch vor 20 Minuten oder Betty Bossi. Dazu Martin Rohner, Geschäftsleiter: „Das Max Havelaar-Label bietet gerade Schweizer Unternehmen ein riesiges Differenzierungspotenzial. Die Leute erwarten von Schweizer Firmen, neben der Produktqualität, ein faires Verhalten und soziales Engagement. All dies kann das Fairtrade-Label bieten.“

Quelle: maxhavelaar.ch

Eine dieser Schweizer Firmen, die ein faires Handeln und soziales Engagement leben, ist die Birsfelder Kaffeerösterei Fritz Bertschi . Tatsächlich zählt sie zu den Pionieren der Schweizer Max Havelaar Bewegung, schliesslich löste die Rösterei die Lizenz Nr.1 in der Schweiz.

1932 von Fritz Bertschi in Basel gegründet, ist die Rösterei heute der Leader bei den Schweizer  Bio- und Fair Trade-Kaffees. Mögen andere Röstereien auch solche Kaffees in ihrem Angebot haben, so hat man sich bei Bertschi diesem Thema wirklich verschrieben. Seit 1991 fördert der heutige Inhaber der Rösterei, Hans-Jürg Reber, den ökologisch nachhaltigen Anbau von Kaffee in den Herstellungsländern und den fairen Handel mit den produzierenden Bauern.

Bei Alfons Schuwey im Caffè eccetera in Basel wird der Sombrero “Espresso” von Bertisch Café ausgeschenkt, dort habe ich ihn auch erstmalig kennengelernt. Die drei Sombrero Mischungen sind alle Max Havelaar zertifiziert und wahre “Robusta-Bomber”: der Sombrero “Latino Lover” hat einen Robusta-Anteil von bemerkenswerten 50%.

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Sombrero Espresso, Classico und Latino Lover von Bertschi Café

Da mir selbst die ökologischen und ökonomischen Bedingungen in den Ursprungsländern des Kaffees wichtig sind, werden wir im Kaffi Schopp den Kaffee aus Birsfelden unseren künftigen Kunden anbieten. Aus diesem Grunde lies ich mir in der letzten Woche vom deutschen Importeur eine Auswahl der Bertschi-Kaffees zusenden, die ich nun verkosten werde.

Freuen Sie sich auf den Verkostungsbericht in den nächsten Tagen,

Johannes Lacker

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Schweitzers Dunkle Röstung

Heute zu Wochenbeginn möchte ich Ihnen eine Kaffeemischung vorstellen, die ich Ihnen eigentlich nicht vorstellen dürfte, da sie diesen Kaffee nicht über “Kaffi Schopp” beziehen werden können. Auch stammt er nicht aus einer kleinen Schweizer Rösterei, sondern im Gegenteil aus der größten in der Schweiz, nämlich der Delica AG in Birsfelden (Kanton BL). Sie gehört zur MIGROS Gruppe, dem größten Einzelhandelsunternehmen in der Schweiz. Etwa 14.000 Tonnen Rohkaffee werden jedes Jahr in Birsfelden geröstet.

Im Rahmen meiner Vorbereitungen für “Kaffi Schopp” habe ich auch “Schweitzers” Dunkle Röstung verkostet. Wenn man sich das Bohnenbild anschaut, findet man schon die eine oder andere Bruchbohne, was dafür spricht, dass hier im industriellen Maßstab geröstet wird. Dennoch war ich wirklich über den Geschmack positiv überrascht. Kräftig und vollaromatisch begeistert diese Röstung durch das typische Schweizer ‘Schümli’-Kaffee-Aroma. Der Kaffee eignet sich dabei hervorragend für den Kaffee-Vollautomaten oder Siebträgermaschinen und kann als Kafi Nature, Kafi Crème oder mit Milch getrunken werden.

Die dunkle Röstung von “Schweitzers” ist ein Versuch wert.

P.S.: die MIGROS schreibt sich zwar mit einem “S” am Ende, spricht sich aber “Migro”.