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1. August Küche: Schweizer Wurstsalat

In keinem Schweizer Land-Gasthof darf er fehlen: der Schweizer Wurstsalat. Und wer ihn einmal gegessen hat, wird in nicht vergessen – der aromatisch-würzige Geschmack geht einem nicht mehr aus dem Kopf.

Schweizer Wurstsalat

Ein typischer – und traditioneller – Anlass für den Schweier Wurstsalat ist die
1. August – Feier.  Am Schweizer Nationalfeiertag, dem sogenannten Bundesfeiertag, wird dem Schwur der drei Schweizer Ur-Kantone auf der Rütli-Wiese (“dem Rütli”) oberhalb des Vierwaldstädter Sees gedacht.

Zuerst wird das Schnittlauch Dressing zubereitet:

1 TL milder Senf
1 EL Kräuteressig
3 EL Sonnenblumenöl
1/2 EL Mayonnaise
1 Bund Schnittlauch fein geschnitten

alles in einer Schüssel gut verrühren und mit etwas Salz und Pfeffer würzen

Salat

6 Cervelats oder ca. 600g Leberkäse in ca.1cm breite Streifen schneiden
100g Gruyère oder Appenzeller ebenfalls in ca. 1cm breite Streifen  schneiden
2 Tomaten halbieren und in 5mm breite Scheiben schneiden
6 kleine Essiggurken würfeln
1 kleine Zwiebel fein hacken
20g Zwiebelsprossen (oder Frühlingszwiebeln) beigeben und mischen

Blätter von Kopfsalat auf Teller verteilen und Wurst-Käse-Salat darauf anrichten.

2 hart gekochte Eier in Scheiben schneiden und auf den Salat garnieren.

Fertig. Jetzt steht einer zünftigen 1. August Feier nichts mehr im Weg. Dazu servieren wir einen frischen Fendant aus dem Wallis, z.B. den Fendant du Valais AOC Blanc d’Amour, und knuspriges Bauernbrot.

En Guete wünscht

Johannes Lacker

Rezeptidee und Bildquelle: Betty Bossi Verlag “Das neue Salatbuch

Marktfrische Küche mit Betty Bossi

marktfrische KücheAus dem schweizerischen Betty Bossi Verlag gibt es mal wieder ein neues Kochbuch mit tollen Rezepten zum Nachkochen: “marktfrische Küche – schnelle Gerichte mit einheimischen Zutaten”.

Das Kochen mit saisonalen Produkten aus den (Schweizer) Regionen erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Immer mehr Leute möchten wissen, woher ihre Nahrungsmittel kommen und wie sie produziert werden. Neben wachsendem ökologischem Bewusstsein steht hier auch der Genuss im Vordergrund, denn Schweizer Produkte, wie auch deutsche Bio Lebensmittel, sind von hervorragender Qualität. Und schliesslich schmecken hiesige Produkte wie Blumenkohl, Bohnen und Mohrrüben (“Rüebli”) während der Saison einfach am besten.

Pasta mit Zucchiniblüten

Pasta mit Zucchiniblüten

Im Buch “marktfrische Küche” hat Ihnen Betty Bossi herrlich feine, einfache und schnelle Rezepte mit Schweizer Produkten zusammengestellt, die mit frischen Kräutern aus dem Klostergarten verfeinert wurden.

Als Rezeptbeispiel finden Sie hier Pasta mit Zucchiniblüten.

“En Gute” wünscht

Johannes Lacker

P.S.: Zur Sommerzeit passen auch “Das andere Grillierbuch” und “Das neue Salatbuch”. Leckere Schweizer Kochrezepte für die Grillparty im Freien!

Guetzli und Plätzchen – nicht nur zu Weihnachten!

Betty Bossi - Das neue Guetzlibuch

Betty Bossi - Das neue Guetzlibuch

Wie schon mehrfach erwähnt, geht an den Kochbüchern des Betty Bossi Verlages kein Weg vorbei, wenn man sich mit der Schweizer Alltags-Küche beschäftigt. Doch Betty Bossi kocht nicht nur, sie backt auch.

Passend zur Jahreszeit habe ich deshalb “Das neue Guetzlibuch” ins Sortiment des Kaffi Schopp Webshops aufgenommen. Auf über 110 Seiten finden sich mehr als 50 Rezepte für Weihnachtsguetzli, schnelle Guetzli, Vollkornguetzli und Schoggiguetzli.

Insbesondere bei den Schoggiguetzli findet sich das eine oder andere moderne Rezept, wie z.B. die Toblerone-Brownies. Die schmecken nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern passen das ganze Jahr hervorragend zu einer heissen Tasse Kaffee.

Viel Spass beim Weihnachts-Plätzchen-Backen wünscht

Johannes Lacker

P.S.: Als Apettit-Anreger hier das Rezept für die beliebten “Spitzbuebe”: Spitzbuebe-Rezept (.pdf)

So kocht Frau Schweizer. Und Herr Schweizer auch.

Gestern bekam ich eine gute Nachricht aus der Schweiz: der Betty Bossi Verlag beliefert das Kaffi Schopp.

logo_bbSchon seit längerem habe ich mich darum bemüht, die Kochbücher des Schweizer Betty Bossi Verlages im Kaffi Schopp anbieten zu können. Und wenn ich eigentlich dachte, dass man ein paar Bücher einfach in einen Karton steckt und diesen nach Deutschland schickt, so hatte ich mich doch geirrt.

Erst nachdem das Schweizer Bücherzentrum nicht nach Deutschland liefern wollte und man auch im Betty Bossi Verlag  das Thema Versand nach Deutschland nochmal diskutieren musste, kam nun am gestrigen Donnerstag das grüne Licht aus Zürich: die Bücher werden in einen Karton gesteckt und nach Deutschland geschickt. So einfach kann Vertrieb sein. 😉

Ich will jetzt aber nicht ironisch werden, denn ich freue mich wirklich, dass ich die Bücher der Betty Bossi Reihe nun bekomme. Das Sortiment des Betty Bossi Verlags umfasst mehrere Dutzend Bücher, ich habe mich zum Start für zwei der Bestseller entschieden: “Schwiizer Chuchi” und “Das grosse Betty Bossi Kochbuch“.

Schwiizer_Chuchi

Im Buch “Schwiizer Chuchi”, der Name sagt es, werden 130 traditionelle Schweizer Kochrezepte vorgestellt. Und da dieses Buch zusammen mit Schweiz Tourismus entstanden ist, werden auch gleich viele touristische Informationen zu den Schweizer Regionen mitgeliefert.

Im grossen Betty Bossi Kochbuch geht es um Grundsätzliches beim Kochen – aber immer aus dem Schweizer Blickwinkel. Mir macht das Kochen nach Schweizer Rezepturen immer viel Spass, denn zum einen entdeckt man immer wieder Neues (auch bei Altbekanntem), zum anderen geben die Einflüsse der italienischen und französischen Küche den Gerichten eine mediterrane Richtung. Neben der “währschaften”, also bodenständigen Küche, finden sich viele leichte und leckere Gerichte in der heutigen Schweizer Alltagsküche.

Ich werde jetzt am Wochenende auf jeden Fall schweizerisch kochen – z.B. Walliser Käsekartoffeln (Kartoffeln in einer Weissweinsauce kochen und mit Raclettekäse überbacken).

“En Guete” wünscht

Johannes Lacker

al dente: Kaffee-Küche

In der al dente – Kochsendung des Schweizer Fernsehens vom vergangenen Montag (23. Feb.) drehte sich alles rund um dem Kaffee.

al_dente_logoVom Zmorgetisch (dem Frühstückstisch) und als Begleiter durch den Tag ist der Kaffee nicht mehr wegzudenken. al dente hat einen Streifzug durch die Geschichte der Schweizer Kaffeekultur gemacht und einer professionellen Barista, nämlich Anna Käppeli, über die Schulter geschaut. Auch in Saucen, Desserts und Drinks wurde Kaffee verwendet und so vertraute, aber auch überraschende Geschmacksverbindungen geschaffen. Probieren Sie selbst!

Hier finden Sie die Rezepte:
Drink: Multi-Kulti-Kafi
Geschnetzeltes an Kaffeesauce und Kartoffelschnee
Kaffeemousse
Tiramisù

Anna Käppeli bei al dente

Anna Käppeli bei al dente

Abschließend finden Sie hier noch einen Link zum Video der Sendung (bitte auf das Foto klicken).

Viel Spass beim Nachkochen und Geniessen wünscht

Bild- und Rezeptquelle: Betty Bossi Verlag AG 2009

Zimt Kaffee aus der Schweizer Kochshow "al dente"

al_dente_logoErgänzend zur Kochbuchreihe “Betty Bossi”, welche ich in meinem vorletzten Artikel vorgestellt habe, eröffnete sich “Betty Bossi” einen weiteren Kanal im Jahr 2001 mit der einstündigen TV-Sendung «al dente». Die Koch- und Quizshow mit drei Kandidatinnen und Kandidaten wird alle 14 Tage ausgestrahlt (vorerst auf SF2). Star-Koch Andreas C. Studer, der auch in Deutschland aus dem “Kochduell” auf VOX bekannt ist, und Betty Bossi Rezeptredaktorin Sibylle Sager kochen in der Sendung ein originelles dreigängiges Menü. Im Quiz müssen die Studiokandidaten unter Zeitdruck Fragen rund ums Kochen beantworten. Das Fernsehpublikum kann am attraktiven Zuschauerspiel teilnehmen. Moderiert wird die Sendung von TV-Profi Sven Epiney.

Begleitend zur Sendung wird auch ein Newsletter versendet, aus dem ich Ihnen ein aktuelles Rezept vorstellen will:zimtkaffee

ZIMT-KAFFEE
Vor- und zubereiten: ca. 5 Min.
Für 4 Cognac-Schwenker
1 dl starker Kaffee (z. B. Espresso),
ausgekühlt
6 Eiswürfel
2 Teelöffel Rohzucker
1⁄2 Teelöffel Zimt
1 dl Irish Cream (z. B. Baileys), kalt
4 Zimtstangen
Kaffee, Eiswürfel, Zucker und Zimt in einen Shaker
geben, kräftig schütteln, in Gläser verteilen.
Baileys dazugiessen, Zimtstange beigeben, rühren.

Lassen Sie es sich schmecken!

Bild- & Rezeptquelle: www.aldente.ch,  die aktuelle Sendung zum Thema “Zimt” können Sie sich hier anschauen.

Betty Bossi oder "Mutti, was gibt's zum Mittagessen?"

Für meinen geplanten Coffee Shop, den Kaffi Schopp, möchte ich gerne Snacks und kleine Speisen nach Rezepturen der Schweizer Kochbuchreihe “Betty Bossi” anbieten. Doch wer bitte ist “Betty Bossi”? In Deutschland eine ziemlich unbekannte Person, ist sie dafür in der Schweiz umso populärer.

logo_bb_navi3_de“Betty Bossi” ist eine fiktive Hausfrau, die seit 1956 den Schweizern das Kochen und Haushalten beibringt. Ähnlich wie beim Dr. Oetker Schulkochbuch ging’s damals darum, der geneigten Hausfrau die Antwort auf die tägliche Frage “Was koche ich heute der Familie?” zu geben. Ergänzend zu den Kochrezepturen ging es um alle Fragen des Haushaltes, damit die Dame des Hauses auch ja nur eine gute Hausfrau sei (da sieht man übrigens, dass sich in den 50ern die Schweizer Hausfrau mit den gleichen Problemen auseinanderzusetzen hatte, wie die deutsche – JL).

Die Idee für “Betty Bossi” stammte – wie könnte es anders sein – aus den wirtschaftlich aufstrebenden USA. Dort war zu jener Zeit eine an Hausfrauen gerichtete Zeitschrift namens «Betty Crocker» äusserst erfolgreich. Der Vorname wurde dann einfach übernommen und mit dem in der Schweiz geläufigen Nachnamen “Bossi” von der Werbetexterin Emmi Creola-Maag ergänzt. Alles im Auftrage des Steffisburger Speisefettherstellers Astra. “Betty Bossi” warb in einfachen Kochrezepten, die immer gelingen sollten, für die vermehrte Verwendung von Margarine in der butterverwöhnten Schweiz. Am 1. April 1956 erschien die erste Betty Bossi Post, 1968 wird sie zur abonnierbaren Zeitung. 1973 erschien das erste Kochbuch. 1977 wurde innerhalb der Unilever-Gruppe der Verlag Betty Bossi AG gegründet. Mittlerweile wurden die Zeitschrift und der Kochbuchverlag zur Marke. Unilever verkaufte “Betty Bossi” 1995 an den Verlag Ringier. Seit Nov. 2001 gehört die Marke je zur Hälfte dem Medienunternehmen Ringier und dem zweitgrössten Schweizer Einzelhändler, der Coop.

Beim Coop kann man auch Snacks à la “Betty Bossi” kaufen. Das besondere ist, dass die einzelnenmd_129669 Zutaten zwar in Deutschland bekannt und kaufbar, die Rezepturen aber französisch, italienisch, schweizerisch beeinflusst sind. Damit bieten sie dem deutschen Gaumen eine Geschmacksalternative zu den ewigen Bagels, Donuts und Muffins im italienisch/amerikanischen Coffee Shop à la Starbucks, Coffee Fellows oder Dunkin’ Donuts.

So werdem im Chüechli-Blog (den ich in meine Blogroll übernommen habe) laufend neue Rezepte für kleine Kuchen (den Chüechli) und Gebäck vorgestellt – ideal als Begleitung für eine gute Tasse Schweizer Kaffee!

Lassen Sie sich beides gut schmecken!

Johannes Lacker