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4. TuesdayNightThrowdown TNT in Bern

Kaum dass die Barista Weltmeisterschaften zuende sind, kündigt sich der nächste Kaffee-Event in der Schweiz an. Am Dienstag, 04. August, wird der TNT das erste Mal “open air” ausgetragen und zwar auf dem Theaterplatz in Bern, direkt vor dem Adrianos (dort fand auch der 1. Schweizer TNT statt).

Philipp Meier, einer der Chef-Organisatoren des TNT, wird hier wohl auch seinen – temporären – Abschied von der Schweizer Kaffeeszene nehmen, denn ab September studiert er in Münster (Nordrhein-Westfalen).  Eine gute Gelegenheit also, Philipp nochmal bei der Moderation des Events über die Schulter zu schauen.

Johannes Lacker

P.S.: Wie Philipp in einem Kommentar schreibt, geht er erst für ein Jahr nach Syrien, bevor es nach Münster geht. Das hatte ich im Gespräch mit ihm offenbar falsch verstanden.

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Kaffeeszene Schweiz

Schweizer Barista Meisterschaften 2010 – Das Programm

Schweizer Barista Meisterschaften vom 28. bis 30. Januar 2010 im Einkaufszentrum WESTSIDE Bern-Brünnen

Programm:

Donnerstag 28. Januar 2010:
13.00h-20.00h Vorrunde Barista Meisterschaften (1. Hälfte der Teilnehmer)

Freitag 29. Januar 2010:
13.00h-17.00h Vorrunde Barista Meisterschaften (2. Hälfte der Teilnehmer)
17.00h-21.00h Latte Art Meisterschaften und Coffee in Good Spirits Meisterschaften

Samstag 30. Januar 2010:
10.00h-13.00h Cup Tasting Meisterschaften
13.00h-16.00h Final Barista Meisterschaften

Ort:
Zentrum WESTSIDE, Eventfläche Food Court, Bern-Brünnen – www.westside.ch

Die vier Meisterschaften

Barista Programm:
Das anspruchsvolle Programm umfasst die perfekte Zubereitung von vier identischen Espressis, vier identischen Cappuccinis und vier Signature Drinks (auf Espressobasis mit Zusätzen, jedoch ohne Alkohol) innerhalb von 15 Minuten. Bewertungskriterien sind Geschmack, Aussehen und optische Präsentation der Getränke, technische Handhabung der Maschinen sowie die Präsentation und das Auftreten des Baristas.

Titelverteidiger: Philipp Meier

Cup Tasting Programm:
Bei der nationalen Cuping Meisterschaft wird der beste Cuper der Schweiz mit Hilfe von Triangeltests ermittelt.

Das Vorgehen: Ein Set besteht aus 3 Tassen. Jeweils 2 von ihnen enthalten identischen Kaffee. Das Ziel für den Teilnehmer ist es, den 3. Kaffee zu identifizieren, der sich von den 2 gleichen unterscheidet. Es ist nicht nötig, den Kaffee zu bestimmen, nur dass er nicht zu den anderen beiden passt. Es wird eine Serie von acht Sets serviert und die Teilnehmer, welche die meisten Kaffees korrekt herausdeuten, kommen in die nächste Runde. Bei Punktegleichheit ist entscheidend, wer die Aufgabe in kürzerer Zeit gelöst hat. Die Zeit zur Degustation der 8 Sets ist auf 8 Minuten begrenzt.

Pro Durchgang werden mehrere Kandidaten gleichzeitig starten. In die 2. Runde kommen die 6 Besten. Den Final bestreiten die 3 Besten aus der 2. Runde. Der Gewinner ist Schweizer Meister.

Titelverteidigerin: Florence Letroux

Latte Art Programm:
Jeder Teilnehmer hat in maximal 8 Minuten folgende Getränke zuzubereiten und den Juroren zu servieren. Zwei identische Caffè Latte oder zwei identische Cappuccinis unter ausschliesslicher Benutzung von Kaffee und Milch als Zutaten und einer Espressomaschine und Kannen als Werkzeug für die LatteArt. Anschliessend zwei identische warme Espressi Macchiati und schlussendlich zwei identische warme Eigenkreationen (“Signature Drinks”) unter Benutzung beliebiger Werkzeuge und Zutaten für die Dekoration der Oberfläche des Getränks.

Titelverteidiger: Martin “Tinu” Egger

Coffee in Good Spirits Programm:
Jeder Teilnehmer hat in maximal 8 Minuten folgende Getränke zuzubereiten und den Juroren zu servieren. Zwei identische Irish Coffees basierend auf Whiskey, Zucker, Kaffee und Sahne. Anschliessend zwei identische warme oder kalte Eigenkreationen (“Signature Drinks”) auf der Basis von Alkohol und Kaffee, bei deren Zubereitung beliebige Zutaten verwendet werden dürfen.

Titelverteidigerin: Sandra Stucki

Auf spannende Wettbewerbe in Bern freut sich

Johannes Lacker

P.S.: Weitere Informationen gibt es unter www.swissscae.ch

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1. Schweizer Tuesday Night Throwdown – die Sieger

Der erste Tuesday Night Throwdown (TNT)  in der Schweiz  war gestern abend in Bern ein voller Erfolg!

Im Adriano’s Café & Bar machten 22 Mitstreiter den Sieger unter sich aus. Gewonnen haben schliesslich, nach einem regelrechten Kopf-an-Kopf-Rennen, Anna Käppeli und Tinu Egger.

Dass Anna und Tinu als gleichwertige Gewinner aus dem TNT kamen, verwundert nicht, denn Anna Käppeli ist Schweizer Baristameisterin von 2007 und Martin “Tinu” Egger der amtierende Schweizermeister in der Latte Art. Schlussendlich konnte sich die Jury nicht entscheiden und kürte beide zum Sieger.

Philipp Meier, Anna Käppeli, Tinu Egger und Adrian Iten
Philipp Meier, Anna Käppeli, Tinu Egger und Adrian Iten

Organisiert wurde der Barista Battle von Adrian Iten (Adriano’s) und Philipp Meier (Shisha Bar Thun). Beider Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Ziel war es, 20 Teilnehmer zu mobilisieren und einfach einen tollen Abend mit guter Stimmung zu haben. Das ist einfach nur gelungen!

Dass vor allem die Stimmung stimmte, war nicht zuletzt den grossen Fanclubs des “Cesary” und der Burgdorfer-Clique rund um Tinu Egger zu verdanken.

Der TNT brachte Kaffeeliebhaber und Leute aus der Kaffeebranche in lockerer Atmosphäre zusammen und muss, da waren sich alle Anwesenden einig, bald wiederholt werden. Und nicht nur in Bern, sondern auch in  anderen Städten und Kaffeebars in der Schweiz. Schon kurz nach dem Ende des gestrigen Wettbewerbs wurde heiss diskutiert, welcher Standort ebenfalls geeignet sein könnte, um einen nächsten TNT abzuhalten. Wir dürfen also gespannt sein!

Mehr Infos, Kommentare und Fotos gibt’s im Blog zum Tuesday Night Throwdown.

Wer es gestern verpasst hat, sollte auf jeden Fall das nächste Mal teilnehmen – es lohnt sich und macht unheimlichen Spass! 😉

Johannes Lacker

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Kaffee & Espresso Kaffeeröstereien

Yello Coffee – OCOA Santo Domingo

Nein, kein Rechtschreibfehler – wir meinen nicht gelben Kaffee, sondern Kaffee der Schweizer Popformation Yello, die vor allem in den 80er und 90er  Jahren mit Hits wie Vicious Games und The Race bekannt wurde. Yello, das sind die Musiker Boris Blank und Dieter Meier.

Eben jenen Dieter Meier kann man mit Fug und Recht einen Feinschmecker nennen. Er baut Biogemüse und Rotwein an, entwirft Uhren und züchtet Rinder. 1997 kaufte Meier in Argentinien 2200 Hektar Land, vier Autostunden von Buenos Aires entfernt. Er nennt das Anwesen “Ojo de Agua („Wasserauge“), wie auch den kleinen Laden in Zürich, in dem er Wein, Fleisch, Mais, Soja, Getreide und Gemüse verkauft.

Mittlerweile betreibt Dieter Meier neben seinem Ladenlokal und einem Edelimbiss auch ein Restaurant, nämlich das Restaurant Bärengasse in der vornehmen Zürcher Bahnhofstrasse, direkt am Paradeplatz.

Neuestes Projekt Dieter Meiers ist eine eigene Kaffeeplantage im Hochland der Dominikanischen Republik. Die Plantage befindet sich auf über 1000 Meter über Meer und bietet mit ihren vulkanischen mineralisierten Böden und den grossen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht die ideale Anbaubedingungen für hochwertigen Kaffee.

Zusammen mit Iwan Hauck, Inhaber von Caribean Tabaco in Köniz bei Bern und Produzent der La Fuente Zigarren, entwickelte Meier das Konzept für den neuen Single Estate Kaffee OCOA Santo Domingo. Wichtigstes Merkmal ist, dass wirklich nur perfekt ausgereifte Kaffeebohnen zur Weiterverarbeitung gepflückt werden und nicht, wie sonst üblich, auch unreife und überreife, deren Aromen nicht voll ausgebildet sind.

Die Aufbereitung, die Logistik und die Röstung des Rohkaffees wird durch Blaser Café aus Bern gewährleistet. Bei der Präsentation des Kaffees Mitte Mai in Bern begrüsste Geschäftsführer Marc Käppeli (rechts), Iwan Hauck (2.v.r.) und Dieter Meier (2.v.l.) im Reich von Blaser Café Betriebsleiter Andreas Rohrer (links):

OCOA_Gruppe_klein

Da wir Ihnen im Kaffi Schopp Besonderes mit Schweizer Herkunft bieten, haben wir den OCOA Santo Domingo natürlich in unser Sortiment aufgenommen.

Freuen Sie sich mit uns auf diese besondere Kaffeespezialität.

Johannes Lacker

Fotoquelle: Blaser Café

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Schweizer Barista Meisterschaften 2009

Am  übernächsten Wochenende finden (wie hier bereits im November angekündigt) auf dem Berner BEA-Gelände im Rahmen der FBK-Fachmesse die Schweizer Barista Meisterschaften statt.

fbk-headAm Stand der Swiss SCAE (Stand 092) in der Halle 120 werden die verschiedenen Wettbewerbe durchgeführt. Folgendes Programm ist vorgesehen:

Samstag 24.1.09

09.15h bis 17.30h: Kaffee Barista Meisterschaften; Vorentscheidung

Sonntag 25.1.09

09.00h-10.15h: Coffee in Good Spirits Meisterschaften

09.45h-10.40h: Latte Art Meisterschaften

10.40h-13.40h: Cup Tasting Meisterschaften

13.40h-16.10h: Final Kaffee Barista Meisterschaften

16.10h-16.45h: Präsentationen und Vorführungen

16.45h-17.00h: Rangverkündigung Kaffee Barista Meisterschaften

scae-logo_kl3Die einzelnen Meisterschaften bestehen dabei aus folgenden Inhalten:

Barista Programm:

Das anspruchsvolle Programm umfasst die perfekte Zubereitung von vier identischen Espressi, vier identischen Cappuccini und vier Signature Drinks (auf Espressobasis mit Zusätzen, jedoch ohne Alkohol) innerhalb von 15 Minuten. Bewertungskriterien sind Geschmack, Aussehen und optische Präsentation der Getränke, technische Handhabung der Maschinen sowie die Präsentation und das Auftreten des Barista.

Cup Tasting Programm:

Bei der nationalen Cuping Meisterschaft wird der beste Cuper der Schweiz mit Hilfe von Triangeltests ermittelt.

Das Vorgehen: Ein Set besteht aus 3 Tassen. Jeweils 2 von ihnen enthalten identischen Kaffee. Das Ziel für den Teilnehmer ist es, den 3. Kaffee zu identifizieren, der sich von den 2 gleichen unterscheidet. Es ist nicht nötig, den Kaffee zu bestimmen, nur dass er nicht zu den anderen beiden passt. Es wird eine Serie von acht Sets serviert und die Teilnehmer, welche die meisten Kaffees korrekt herausdeuten, kommen in die nächste Runde. Bei Punktegleichheit ist entscheidend, wer die Aufgabe in kürzerer Zeit gelöst hat. Die Zeit zur Degustation der 8 Sets ist auf 8 Minuten begrenzt.

Pro Durchgang werden mehrere Kandidaten gleichzeitig starten. In die 2. Runde kommen die 6 Besten. Den Final bestreiten die 3 Besten aus der 2. Runde. Der Gewinner ist Schweizer Meister.

Latte Art Programm:

Jeder Teilnehmer hat in maximal 8 Minuten folgende Getränke zuzubereiten und den Juroren zu servieren.

Zwei identische Caffè Latte oder zwei identische Cappuccinis unter ausschliesslicher Benutzung von Kaffee und Milch als Zutaten und einer Espressomaschine und Kannen als Werkzeug für die LatteArt. Anschliessend zwei identische warme Espressi Macchiati und schlussendlich zwei identische warme Eigenkreationen (“Signature Drinks”) unter Benutzung beliebiger Werkzeuge und Zutaten für die Dekoration der Oberfläche des Getränks.

Coffee in Good Spirits Programm:

Jeder Teilnehmer hat in maximal 8 Minuten folgende Getränke zuzubereiten und den Juroren zu servieren. Zwei identische Irish Coffees basierend auf Whiskey, Zucker, Kaffee und Sahne. Anschliessend zwei identische warme oder kalte Eigenkreationen (“Signature Drinks”) auf der Basis von Alkohol und Kaffee, bei deren Zubereitung beliebige Zutaten verwendet werden dürfen.

Zu den Favoriten in den einzelnen Disziplinen gehören sicher wieder Anna Käppeli und Thomas Liebe (Barista) sowie  Ingo Rogalla (Cup Tasting).

Die (neuen) Schweizer Meister nehmen dann anschließend an den Weltmeisterschaften in Atlanta (Baristi) bzw. Köln auf der Coffeena (andere Disziplinen) teil.

Das Kaffi Schopp wünscht allen Teilnehmern viel Glück und Erfolg.

Johannes Lacker

Nachtrag vom 26.01.09: Hier die Ergebnisse der Schweizermeisterschaften.

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Kaffee & Espresso Kaffeeröstereien Kaffeeszene Schweiz

Blaser Café Lilla e Rose

Wie schon angekündigt verkoste ich gerade die Mischung Lilla e Rose der Rösterei Blaser in Bern.

Die Kaffeefirma Blaser, welche 1922 gegründet wurde, gehört zu 100% der Gründerfamilie und ist damit in der Schweizer Kaffeebranche eher eine Ausnahme. Das gesamte Unternehmen (inkl. der auf den Rohkaffeehandel spezialisierten Blaser Trading AG) wird von Markus Blaser geführt. Mit Marc Käppeli hat ein Vertreter der vierten Generation die Geschäftsführung der Blaser Café AG (Röstkaffee – und Teehandel) übernommen.

Blaser Café ist eingebettet in die internationale Elite der Barista-Szene und so wurden mit der Mischung Lilla e Rose bereits viermal die Schweizer Barista Meisterschaften gewonnen.

Die Lilla e Rose Mischung besteht aus den 12 besten Arabica Kaffeebohnen aus Mittel- und Südamerika. Jede Bohnensorte wird noch vor dem Mischen separat langsam (zwischen 12 und 18 Minuten) in der Drehtrommel geröstet, was den optimalen Röstgrad jeder Kaffeebohne gewährleistet und dementsprechend auch die beste Qualität ergibt.

Doch hier meine perönlichen Eindrücke zu Lilla e Rose:

Was mir gleich beim Öffnen der Kaffeetüte auffiel, war der intensive Kaffeeduft, sehr angenehm und vollaromatisch. Das Aroma macht wirklich gleich Lust auf Mehr. Als erstes trank ich Lilla e Rose als Espresso (soweit den ein Vollautomat überhaupt herstellen kann). Ehrlichgesagt hätte ich, nach dem tollen Duft, ein intensiveres Geschmackserlebnis erwartet. Mir fehlte etwas das Volumen. Was mich jedoch begeisterte, war die feine Eleganz des Kaffees. Fruchtig mit langem Abgang (der Kaffeegeschmack verbleibt noch lange auf der Zunge).

In der Siebträgermaschine entwickelt der Lilla e Rose tolle florale Aromen. Das dies auch dem gewünschten Geschmacksprofil entspricht, zeigen die floralen Ornamente, die sich auf der Verpackung des Lilla e Rose finden. Und der Name “Lilla e Rose” (“Flieder und Rose”) ist in dem Fall wirklich Programm.

In meinen Augen groß in Form kommt Lilla e Rose in Verbindung mit Milch. Als Cappuccino wirklich intensiv im (leicht süsslichen) Geschmack, so dass ich gerne zur zweiten (und dritten) Tasse greife.

Fazit: mir als Espresso zu mild, aber für Cappuccino und Latte Macchiato eine echte Empfehlung.

Ergänzend dazu noch eine weitere Beurteilung der Mischung Lilla e Rose von Blaser im Gilco-Blog. Und soll ich jetzt noch eine vierte Tasse dieses Schweizer Kaffees geniessen(?) … keine Frage!