Schlagwort-Archive: Arabica

Nitro Kaffee – Ein Trend aus den USA

Ein neuer Trend mit der Abkürzung NCB erobert momentan die Kaffeewelt: Der Nitro Kaffee oder auch Nitro Coffee Brew genannt. Anhaltspunkt hierfür ist der Cold Brew, der mit Stickstoff verseht wird und somit eine neue Variante des erfrischenden Kaffeegetränkes darstellt. Bei dieser Methode verändert sich der Geschmack des Kaffees und das Gefühl beim Trinken unterscheidet sich maßgeblich von anderen Kaffeegetränken.

Durch die Zufuhr des Stickstoffes, wird der Kaffee nachhaltig cremiger und ähnlich einem Nitro Fassbier wie Guinness zum Beispiel. Oftmals wird er deshalb auch in einem Bierglas serviert. Entstanden vor ein paar Jahren in den USA, ist dieses Getränk zu einem Kultgetränk geworden.

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Arabica Kaffeebohnen – die Vielfalt des Arabica-Kaffee

Wer kennt die Aussage nicht: Dieser Kaffee enthält 100% Arabica Kaffeebohnen. Von den deutschen Industrieröstereien wird diese Aussage in meinen Augen häufig im Sinne besonderer Qualität verwendet. Doch worin äußert sich diese Qualität? Und stimmt diese Aussage überhaupt?

Lassen Sie uns deshalb einen Blick auf die Arabica Kaffeebohnen werfen.

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Die Vielfalt der Kaffeesorten

Rohe Kaffeebohnen

Wenn man auf der Suche nach einem guten Kaffee ein Kaffeerösterei betritt, wird man schier erschlagen von der großen Auswahl an Kaffeesorten. Konnte man sich früher im Supermarkt zwischen Eduschos Gala Nr. 1, Tchibos Bester Bohne und Jacobs Krönung entscheiden, ist heute die Wahl durchaus schwieriger. Obwohl die Wahl der Kaffeesorte eine entscheidene Rolle für den Kaffeegenuss trägt, wissen wir oft nicht was wirklich in der Packung steckt.

Kaffeemischungen in allen Varianten z.B. für Espresso, für Filterkaffee oder den Kaffeevollautomaten werden dem Kaffeeliebhaber angeboten. Immer beliebter werden dann noch die sortenreinen Kaffees. Sprich Kaffees, die nicht mit anderen Kaffees gemischt werden, um ein bestimmtes Geschmacksprofil zu erlangen. Diese Single Origin-Kaffees dürfen ihren völlig eigenen Charakter in der Tasse zeigen.

Doch welche Kaffeesorten gibt es überhaupt? Und wo liegen die Unterschiede?

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Blaser Café Lilla e Rose

Wie schon angekündigt verkoste ich gerade die Mischung Lilla e Rose der Rösterei Blaser in Bern.

Die Kaffeefirma Blaser, welche 1922 gegründet wurde, gehört zu 100% der Gründerfamilie und ist damit in der Schweizer Kaffeebranche eher eine Ausnahme. Das gesamte Unternehmen (inkl. der auf den Rohkaffeehandel spezialisierten Blaser Trading AG) wird von Markus Blaser geführt. Mit Marc Käppeli hat ein Vertreter der vierten Generation die Geschäftsführung der Blaser Café AG (Röstkaffee – und Teehandel) übernommen.

Blaser Café ist eingebettet in die internationale Elite der Barista-Szene und so wurden mit der Mischung Lilla e Rose bereits viermal die Schweizer Barista Meisterschaften gewonnen.

Die Lilla e Rose Mischung besteht aus den 12 besten Arabica Kaffeebohnen aus Mittel- und Südamerika. Jede Bohnensorte wird noch vor dem Mischen separat langsam (zwischen 12 und 18 Minuten) in der Drehtrommel geröstet, was den optimalen Röstgrad jeder Kaffeebohne gewährleistet und dementsprechend auch die beste Qualität ergibt.

Doch hier meine perönlichen Eindrücke zu Lilla e Rose:

Was mir gleich beim Öffnen der Kaffeetüte auffiel, war der intensive Kaffeeduft, sehr angenehm und vollaromatisch. Das Aroma macht wirklich gleich Lust auf Mehr. Als erstes trank ich Lilla e Rose als Espresso (soweit den ein Vollautomat überhaupt herstellen kann). Ehrlichgesagt hätte ich, nach dem tollen Duft, ein intensiveres Geschmackserlebnis erwartet. Mir fehlte etwas das Volumen. Was mich jedoch begeisterte, war die feine Eleganz des Kaffees. Fruchtig mit langem Abgang (der Kaffeegeschmack verbleibt noch lange auf der Zunge).

In der Siebträgermaschine entwickelt der Lilla e Rose tolle florale Aromen. Das dies auch dem gewünschten Geschmacksprofil entspricht, zeigen die floralen Ornamente, die sich auf der Verpackung des Lilla e Rose finden. Und der Name “Lilla e Rose” (“Flieder und Rose”) ist in dem Fall wirklich Programm.

In meinen Augen groß in Form kommt Lilla e Rose in Verbindung mit Milch. Als Cappuccino wirklich intensiv im (leicht süsslichen) Geschmack, so dass ich gerne zur zweiten (und dritten) Tasse greife.

Fazit: mir als Espresso zu mild, aber für Cappuccino und Latte Macchiato eine echte Empfehlung.

Ergänzend dazu noch eine weitere Beurteilung der Mischung Lilla e Rose von Blaser im Gilco-Blog. Und soll ich jetzt noch eine vierte Tasse dieses Schweizer Kaffees geniessen(?) … keine Frage!