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Kaffee, Kakao und Tabak – Annas Signature Drink

Am vergangenen Wochenende fanden in Bern die Schweizer Baristameisterschaften statt.

Einmal im Jahr treten an diesem Event die besten Kaffeexperten des Landes gegeneinander an und messen sich in der Barista-Kunst. Das Programm umfasst die Zubereitung von vier Espressi und Cappuccini und – als Kür nach dem Pflichtprogramm – das Servieren von vier so genannten «Signature Drinks»: Neu kreierten Getränken auf Kaffeebasis (ohne Alkohol).

Anna Käppeli

Anna Käppeli fertigt Ihren Signature Drink

Angetreten am Wochenende ist auch Anna Käppeli, Schweizer Baristameisterin von 2007 und Dritte von 2010. Dieses Jahr wählte Anna Käppeli einen Kaffee aus der Region Aceh in Sumatra (geröstet in der Kafischmitte von Roger Wittwer in Langnau i.E.). Die Besonderheit dieses Kaffees: seine Kakaoaromen und die ausgeprägten Tabaknoten.

Dass wir im Kaffee Tabak und Kakao riechen, und umgekehrt im Bouquet einer Zigarre manchmal Kaffeenoten auftauchen, hängt vermutlich mit einer ähnlichen organischen Grundstruktur dieser Produkte und Parallelen in der Verarbeitung zusammen. Genau wie Tabakblätter durchlaufen auch Kakao- und Kaffeebohnen bei der Verarbeitung Fermentationsprozesse und verändern dadurch ihren Geschmack. Alle drei Genussmittel werden zudem bei ähnlichen klimatischen Bedingungen kultiviert.

Inspiriert durch die Verwandtschaft der drei Genussprodukte und die natürlichen Aromen im Aceh Tenga-Kaffee entwickelte Anna die Idee, die drei Genusswelten in ihrem «Signature Drink» zu vereinen. Anna Käppeli organisierte Sumatra-Kakao und die Firma Villiger stellte Tabakblätter aus Sumatra zur Verfügung. Für die Extraktion der Tabakaromen experimentierte Anna zusammen mit Manuel Fröhlich von premium-cigars.ch mit verschiedenen Verfahren : Das Filtrieren von gemahlenem Tabak oder das Aufbrühen des Tabaks schied aus, weil das Risiko besteht, dass sich dabei zu viel Nikotin aus den Blättern löst. Die besten Resultate erzielte die gemeinsame Lagerung von Tabakblättern und frisch geröstetem, ungemahlenem Kaffee während etwa zehn Tagen. Der Kaffee nimmt den Geschmack des Tabakblattes tatsächlich auf, nach zehn Tagen ist der Einfluss des Tabaks aber noch relativ dezent.

Für ihren Signature Drink hat Anna Käppeli den so aromatisierten Kaffee schliesslich mit der Press-Stempelkanne aufgebrüht und ihn zusammen mit in geschlagener Sahne gelöstem Kakao serviert. Das Resultat ist wirklich erstaunlich. Die drei Geschmackswelten harmonieren auch in einem Getränk vereint perfekt.

Das «Nachkochen» dieses Tabak-Kaffees scheitert privat vielleicht an der Verfügbarkeit von Tabakblättern. Wer Zigarre raucht, kann sich den Umweg über das Aromatisieren der Kaffeebohnen aber im Prinzip sparen – dass ein Tässchen Kaffee mit einer Zigarre immer gut schmeckt, ist für den Zigarrengeniesser schliesslich nichts neues. Anna Käppelis Kreation hat aber vielleicht dem einen oder andern Nichtrauchern die Tabak-Genusskultur etwas näher gebracht.

Zum Sieg gereicht hat es am Schluss leider nicht ganz; Anna belegte den tollen vierten Schlussrang.

Der Text ist zusammen mit The Cigar Blog entstanden. Bildquelle latteart.ch

Kaffee-Kapseln: Von ausgezeichnet bis miserabel

Wieder-Veröffentlichung vom 18. Nov. 2008

Mit grossem Werbeaufwand kämpfen Kapsel-Hersteller um Kunden. Denn wer einmal solch eine Kaffeemaschine gewählt hat, muss auf Jahre hinaus die dazugehörigen Kapseln kaufen.

kassensturz_w173_h_mIn der heutigen (18.11.) Sendung “Kassensturz” des Schweizer Fernsehens SF (einer Art “Stiftung Warentest”) wurden Kapseln verschiedener (Schweizer) Hersteller getestet (hier das entsprechende Video zur Sendung). Sie sollten sich die vorliegenden Ergebnisse nicht entgehen lassen!

Der Degustations-Test der meist verkauften Kapsel-Kaffees zeigt, welcher am besten schmeckt und sein Geld wert ist.

Ein perfekter Espresso ist die Ausgangslage für einen geschmackvollen Cappuccino. Die Industrie versucht zunehmend, Geschmack in Kapseln zu verpacken. Die Kaffee-Portionen kosten zwischen 32 und 76 Rappen (ca. 26 bis 50 EUR-Cent). Bei Nespresso sind 5,5 Gramm Kaffee in der Kapsel. 5,5 Gramm kosten 50 Rappen (ca. 33 EUR-Cent). Umgerechnet auf 1 Kilogramm sind das stolze 91 Franken (ca. 60,- EUR).

Portionenkaffee ist sehr teuer – da müsste er auch sehr gut schmecken. «Kassensturz» lässt Kapsel-Espressi testen: Von Anna Käppeli, Schweizer Barista-Meisterin, Evelyne Rast Barista-Trainerin von der Gourmet-Rösterei Rast, Ingo Rogalla, ebenfalls Barista-Meister sowie Buchautor und Kaffeemaschinen-Spezialist, Barbara Held, Barista-Trainerin und Röstmeister (bei Rast Kaffee in Ebikon) André Strittmatter.

Patrick Zbinden, Sensoriker und diplomierter Kaffee-Experte, überwacht die Degustation. Die Tester wissen nicht, welchen Espresso ihnen Zbinden serviert. Für den Test verwendet «Kassensturz» von jedem Kapsel-System jeweils die günstigste Maschine, in die nur die Originalkapseln des Herstellers passen. «Kassensturz» schmuggelt ausserdem einen tausendfränkigen Vollautomaten von Jura in den Test. Dort können Kaffeegeniesser die Bohnen ihrer Wahl einfüllen.

Die ersten Resultate sind ernüchternd. Tassimo hat im Test am schlechtesten abgeschnitten. Mit dem dazu gehörigen Kaffee von Mastro Lorenzo, für 39 Rappen die Kapsel, gab’s nur die Note 2*. Nur unwesentlich weniger schlecht ist Caffitaly mit der Gaggia-Maschine und dem dazu gehörigen Kaffee von Chicco D’oro: Note 2,5*.

Bisher verteilte die Jury nur schlechte Noten. Dann ein erster Lichtblick – beim Espresso aus dem Vollautomaten. Ohne es zu wissen, bewerten die Fachleute diesen Kaffee um Klassen besser als den bisherigen Kapselkaffee: Note 5*. Testsieger ist Nespresso mit der Sorte Arpeggio, mit 50 Rappen die zweitteuerste Kapsel im Test.

So gut der Espresso auch schmeckt, Kapselkaffee führt zu gewaltigen Müllbergen – bei allen Systemen. Nespresso produziert täglich Millionen Aluminium-Kapseln. Ein Teil wird rezykliert, doch die Mehrzahl der Kapseln belastet die Umwelt.

Coop schreibt zu den Testresultaten, als typischer Espresso hätte sich der Martello Intenso besser geeignet. Migros sagt, der Delizio-Espresso kommt bei einem breiten Publikum besser an als bei ausgewiesenen Fachpersonen. Und Nestle, die Dolce Gusto vertreibt, teilt mit, bei einem fast identischen Test habe der Espresso von Dolce Gusto als zweitbester abgeschnitten. Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

KAPSEL-SYSTEM KAPSEL PREIS NOTE
Nespresso Arpeggio 0.50 CHF 5,5*
Amici Espresso 0.76 CHF 5,0*
Martello Gourmet Gold 0.32 CHF 3,0*
Delizio Espresso 0.38 CHF 3,0*
Tchibo Espresso 0.44 CHF 3,0*
Dolce Gusto Espresso 0.40 CHF 2,5*
Caffitaly Chicco D’oro Espresso L’Italiano 0.43 CHF 2,5*
Tassimo Mastro Lorenzo Espresso 0.39 CHF 2,0*

*) Bitte beachten Sie, dass die “6” die höchste, die “1” die schlechteste Note darstellt.

Soweit der Vorbericht des “Kassensturz”.

Johannes Lacker

P.S.: Den Selbsttest eines interessierten Konsumenten finden Sie hier im Konsumentenblog.

Quelle: Kassensturz, Schweizer Fernsehen, 18.11.2008 / Quelle: pdf-Testbericht, Schweizer Illustrierte

So macht’s Anna Käppeli in London

Möglicherweise haben Sie es ja mitbekommen, die Schweiz wird an den Barista Weltmeisterschaften in London (23. bis 25.6.) nicht vom Schweizer Meister Mathias Bühler aus Thun, sondern von der Drittplatzierten Anna Käppeli vertreten.

Anna ist dabei schon ein “alter Hase”, konnte Sie doch als Schweizer Meisterin 2007 an den Weltmeisterschaften in Tokio teilnehmen, wo sie einen hervorragenden 5. Platz belegte.

Anna bereitete sich in den letzten Wochen intensiv auf ihre Präsentation in London vor. Eine Generalprobe vor Publikum gab sie vor einigen Tagen in Spiez, an ihrem Wohnort. Der Generalprobe wohnten neben Mathias Bühler und Philipp  Meier (Schweizer Meister 2009) auch Heinz Trachsel, seines Zeichens nationaler Koordinator der Swiss SCAE bei. Aber auch der Röster des Kaffees, mit dem Anna in London antritt, war zugegen: Roger Wittwer von der Kafischmitte aus Langnau i.E. zeichnet sich für den Weltmeisterschafts-Kaffee verantwortlich.

Bei YouTube findet sich nun auch das Video dieser Generalprobe, welches von premium-kaffee.ch präsentiert wird, Anna Käppelis persönlichem Sponsor:

Schon jetzt wünsche ich Anna viel Glück in London. Da ich selbst zugegen sein werde, kann ich sie aber auch persönlich anfeuern!

Auf Wiedersehen in London sagt

Johannes Lacker

Psst: Anna’s Weltmeisterkaffee wird es nach den Meisterschaften auch im Kaffi Schopp Online Shop zu kaufen geben!

Anna Käppeli liebt es spannend!

Nachdem die Schweizer Barista Meisterin von 2007, Anna Käppeli, die Meisterschaften im Jahre 2009 ausgelassen hatte, stellt sie sich dieses Jahr wieder dem Wettbewerb mit den anderen Schweizer Baristi.

Schon am ersten Tuesday Night Throwdown Anfangs Oktober in Bern hatte Anna gezeigt, dass sie offenbar nichts verlernt hat – zusammen mit Tinu Egger, dem amtierenden Schweizer Latte Art Meister, gewann Sie den Contest souverän.

Erster Tuesday Night Throwdown in Bern

Anna Käppeli zusammen mit Philipp Meier, Tinu Egger und Adrian Iten beim ersten Schweizer TNT

Bevor nun Ende Januar im Berner Einkaufszentrum Westside die Meisterschaften ausgetragen werden, hatte ich Gelegenheit, Anna zu befragen:

Kaffi Schopp (KS): Anna, im letzten Jahr hast Du nicht an den Schweizer Barista Meisterschaften teilgenommen. Was bewegt Dich, 2010 wieder daran teilzunehmen?

Anna Käppeli (AK): Die Freude und das Interesse  mich wieder intensiver mit Kaffee zu beschäftigen. Ich finde den Weg vom Entscheid an der Meisterschaft teilzunehmen bis zur Präsentation vor Jury und Publikum sehr spannend und bereichernd.

KS: Was hast Du möglicherweise im letzten Jahr vermisst?

AK: Vermisst habe ich nichts. Ich war einfach mit anderen Dingen beschäftigt und mir fehlte für eine Teilnahme an der Meisterschaft 2009 der nötige “Biss”.

KS: Wie (und wo) bereitest Du Dich auf die Schweizer Meisterschaften vor? Hast Du einen Trainer oder vielleicht eine Trainingsgruppe?

AK: Ich tausche mich zwar sehr gerne mit Barista Kollegen aus, aber trainieren tue ich bei mir zu Hause, am liebsten alleine – meine Küche gleicht momentan einer Kaffeebar. Irgendwann gehe ich mir noch den letzten Schliff an einer Meisterschaftsmaschine holen, that’s it!

KS: Wie rechnest Du Dir Deine Chancen für Bern aus?

AK: Rechnen mag ich nicht. Mein Ziel ist es, eine schöne Präsentation in Bern zu zeigen, das ist alles. Rechnen dürfen dann die anderen!

KS: Arbeitest Du irgendwo als Barista oder kann man Dich sonstwo “live” erleben? Wie sehen Deine “täglichen” Aktivitäten in Sachen Kaffee aus?

AK: Ich arbeite zur Zeit nicht in der Gastronomie, sondern als Lehrerin [Anna ist gelernte Primarschul-Lehrerin, KS]. Zwischendurch habe ich als Barista ein Engagement oder einen Auftritt. Wer mich live sehen möchte kann meine Webseite besuchen, die öffentlichen Auftritte sind dort publiziert.

KS: Das Niveau an den Meisterschaften ist deutlich angestiegen in den letzten Jahren. Wo liegen die Gründe dafür?

AK: Die Barista Szene in der Schweiz wird von Jahr zu Jahr grösser und populärer. Dementsprechend steigt auch die Konkurrenz an der Meisterschaft – um so mehr ein Ansporn für uns “älteres Semester” das Beste auf der Bühne zu präsentieren.

KS: Wie siehst Du die Zukunft für die Schweizer Barista-Szene? Wie siehst Du die Zukunft für die Kaffeekunst überhaupt?

AK: Ich hoffe, dass mich in ein paar Jahren niemand mehr komisch und fragend ansieht, wenn ich ihm erkläre, dass ich als Barista tätig bin. Ich wünsche mir auch, dass die Kaffee Konsumenten in der Schweiz kritischer werden und mehr über den Kaffee, den sie täglich trinken, wissen wollen.

KS: Zum Abschluss noch eine andere Frage: Du stehst in gutem Kontakt zur Kafischmitte von Roger Wittwer in Langnau i.E. und auch Dein nächstes Musicafé [Anna zeigt regelmässig Ihre Baristakunst zu südamerikanischer Musik, KS] findet dort statt. Wie hast Du Roger kennengelernt?

AK: Wir haben uns auf eine witzige Art kennen gelernt. Weil ich mit meinen Schülern Recycling Taschen aus Kaffeetüten machen wollte, habe ich diverse Röster angeschrieben. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich Roger noch nicht – er wusste natürlich längst wer ich war – er hat mir sofort geantwortet & paar Tüten geschickt.

KS: Und was denkst Du über Rogers Röstungen und seiner Einstellung zum Kaffee?

AK: Roger ist super! Es ist immer wieder spannend, in seiner kleinen Rösterei über Kaffee zu philosophieren.

KS: Anna, wir wünschen Dir viel Glück und Erfolg für die Meisterschaften und hoffen, Dich dort im Final wieder zu sehen!

Johannes Lacker

Die Schweizer Baristi auf der IGEHO in Basel

Bei meinem Besuch auf der IGEHO in Basel konnte ich auch die führenden Baristi der Schweiz treffen – sie waren zahlreich an den verschiedenen Ständen der Kaffeemaschinenhersteller bzw. Kaffeeröstereien im Einsatz.

Matthias Bühler

Mathias Bühler am Stand von La Semeuse

Besonders beeindruckte dabei Mathias Bühler, Gewinner “Bester Cappuccino 2009” bei den Schweizer Baristameisterschaften, der am Stand der Rösterei La Semeuse unermüdlich einen Latte Art Cappuccino nach dem anderen goss – sehr zur Freude der herumstehenden Gäste.

Anna Käppeli

Anna Käppeli am Stand von Illy Caffè (Thalwil)

Und endlich konnte ich auch einmal Anna Käppeli, Schweizer Barista Meisterin von 2007 und 5. bei der WM in Tokio, persönlich kennenlernen. Ich habe ja schon oft über sie gebloggt oder sie war auf Fotos hier im Blog zu sehen, aber kennengelernt hatte ich sie noch nicht. Nun servierte Sie am Stand von Illy Caffè (Thalwil) den Gästen einen Espresso nach dem nächsten, so dass ich mich ihr auch vorstellen konnte.

Giovanni Meola

Giovanni Meola (mehrfacher Schweizer Barista Meister) am Stand von Rex Royal

Giovanni Meola, Barbara Held und Tinu Egger (Schweizer Latte Art Meister 2009) waren weitere Baristi, die sich um die Gunst der Fachbesucher mühten.

Vermisst habe ich leider Philipp Meier, den amtierenden Schweizer Barista Meister – er ist erst heute und morgen am Stand von La Semeuse im Einsatz.

Auf jeden Fall war es sehr spannend, den Schweizer Baristi zuzuschauen und mich mit ihnen kurz auszutauschen.

Ich hoffe sehr, alle zum 2. Tuesday Night Throwdown am 12. Januar im Café Henrici in Zürich wieder zu treffen.

Johannes Lacker

P.S.: Weitere Fotos auf der Kaffi Schopp Facebook Seite

1. Schweizer Tuesday Night Throwdown – die Sieger

Der erste Tuesday Night Throwdown (TNT)  in der Schweiz  war gestern abend in Bern ein voller Erfolg!

Im Adriano’s Café & Bar machten 22 Mitstreiter den Sieger unter sich aus. Gewonnen haben schliesslich, nach einem regelrechten Kopf-an-Kopf-Rennen, Anna Käppeli und Tinu Egger.

Dass Anna und Tinu als gleichwertige Gewinner aus dem TNT kamen, verwundert nicht, denn Anna Käppeli ist Schweizer Baristameisterin von 2007 und Martin “Tinu” Egger der amtierende Schweizermeister in der Latte Art. Schlussendlich konnte sich die Jury nicht entscheiden und kürte beide zum Sieger.

Philipp Meier, Anna Käppeli, Tinu Egger und Adrian Iten

Philipp Meier, Anna Käppeli, Tinu Egger und Adrian Iten

Organisiert wurde der Barista Battle von Adrian Iten (Adriano’s) und Philipp Meier (Shisha Bar Thun). Beider Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Ziel war es, 20 Teilnehmer zu mobilisieren und einfach einen tollen Abend mit guter Stimmung zu haben. Das ist einfach nur gelungen!

Dass vor allem die Stimmung stimmte, war nicht zuletzt den grossen Fanclubs des “Cesary” und der Burgdorfer-Clique rund um Tinu Egger zu verdanken.

Der TNT brachte Kaffeeliebhaber und Leute aus der Kaffeebranche in lockerer Atmosphäre zusammen und muss, da waren sich alle Anwesenden einig, bald wiederholt werden. Und nicht nur in Bern, sondern auch in  anderen Städten und Kaffeebars in der Schweiz. Schon kurz nach dem Ende des gestrigen Wettbewerbs wurde heiss diskutiert, welcher Standort ebenfalls geeignet sein könnte, um einen nächsten TNT abzuhalten. Wir dürfen also gespannt sein!

Mehr Infos, Kommentare und Fotos gibt’s im Blog zum Tuesday Night Throwdown.

Wer es gestern verpasst hat, sollte auf jeden Fall das nächste Mal teilnehmen – es lohnt sich und macht unheimlichen Spass! 😉

Johannes Lacker

al dente: Kaffee-Küche

In der al dente – Kochsendung des Schweizer Fernsehens vom vergangenen Montag (23. Feb.) drehte sich alles rund um dem Kaffee.

al_dente_logoVom Zmorgetisch (dem Frühstückstisch) und als Begleiter durch den Tag ist der Kaffee nicht mehr wegzudenken. al dente hat einen Streifzug durch die Geschichte der Schweizer Kaffeekultur gemacht und einer professionellen Barista, nämlich Anna Käppeli, über die Schulter geschaut. Auch in Saucen, Desserts und Drinks wurde Kaffee verwendet und so vertraute, aber auch überraschende Geschmacksverbindungen geschaffen. Probieren Sie selbst!

Hier finden Sie die Rezepte:
Drink: Multi-Kulti-Kafi
Geschnetzeltes an Kaffeesauce und Kartoffelschnee
Kaffeemousse
Tiramisù

Anna Käppeli bei al dente

Anna Käppeli bei al dente

Abschließend finden Sie hier noch einen Link zum Video der Sendung (bitte auf das Foto klicken).

Viel Spass beim Nachkochen und Geniessen wünscht

Bild- und Rezeptquelle: Betty Bossi Verlag AG 2009

Anna Käppeli im Kaffee Blog bei Premium-Kaffee.ch

Die Thunerin Anna Käppeli, Schweizer Barista Meisterin im Jahre 2007, schreibt seit dem Ende des letzten Jahres exklusiv im Kaffee Blog des Schweizer Kaffee-Webshops Premium-Kaffee.ch.

Hier gibt sie ihr exklusives Barista-Wissen weiter und führt in die Geheimnisse der Kaffeewelt ein. Im Artikel Der Espresso erklärt die Kaffeeexpertin die Grundlagen der Barista-Kunst. Der Beitrag Kaffeekunde befasst sich mit der Kaffeepflanze und beschreibt besondere Eigenschaften verschiedener Sorten und Herkunftsländer.

Die Blogbeiträge von Anna Käppeli finden Sie im Kaffee Blog.

Thun scheint ohnehin ein Quell der besten Schweizer Baristi zu sein. Wie Anna Käppeli stammt auch Mathias Bühler aus Thun. Bei den Schweizer Meisterschaften im letzten Jahr wurde Bühler 5. (Anna Käppeli belegte damals den 2. Platz).

Am kommenden Wochenende können nun beide Thuner an der Barista-Schweizermeisterschaft in Bern zeigen, ob sich das Training gelohnt hat. Vier identische Espressi, Cappuccini und Eigenkreationen müssen die erfahrenen Baristi der Jury servieren.

Abschliessend noch die Präsentation von Anna Käppeli auf den Barista Weltmeisterschaften 2007 in Tokio, wo sie den 5. Platz erreichte:

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Viel Spass beim Lesen der Beiträge von Anna Käppeli wünscht

Johannes Lacker