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Kaffee & Espresso Kaffeeszene Schweiz

Rast Kaffee – Röster des Jahres 2010

Das deutsche crema Magazin “for coffee-lovers” hat in der aktuellen Ausgabe 03/2010 die Schweizer Kaffeerösterei Rast Kaffee aus Ebikon bei Luzern zum Röster des Jahres 2010 gekürt.

Von dieser Stelle aus herzlichen Glückwunsch an Markus Rast und sein Team.

Dass bei Rast Kaffee hervorragender Kaffee geröstet wird, weiss ich schon seit längerem. Deshalb habe ich bei der Sortimentsentwicklung für den Online Shop des Kaffi Schopp auch Kaffeemischungen von Rast Kaffee ins Sortiment genommen. Rast Kaffee Ebikon

Was mich damals vor allem beeindruckte, war der ausgeprägte Qualitätsanspruch von Inhaber Markus Rast. Jeder Röstkaffee wird erst nach der Bestellung durch den Kunden geröstet, Lagerware erhält der Gastronom oder Detailhändler nicht. Für mich bedeutet dies, dass ich Rast Kaffee ca. eine Woche nach Bestellung und Röstung meinen Kunden anbieten kann. Deshalb wird neben dem obligatorischen MHD auch das Röstdatum angegeben. Der Frischeanspruch wird ebenfalls dadurch dokumentiert, dass Rast Kaffee nur 6 Monate MHD nach Röstdatum angibt – üblich sind 12 bis 24 Monate. Dabei “verderben” die Kaffees von Rast nicht schneller, als die offiziell länger haltbaren. Nur der Anspruch ist ein anderer.

Weiterer Pluspunkt bei Rast Kaffee ist das Thema der sogenannten “Traceability”, sprich der Rückverfolgbarkeit der Rohware. Für jeden Rohkaffee ist auf der Homepage www.rast.ch der Ursprung nachvollziehbar (als Beispiel der Indische Malabar). Die Rückseite der Kaffeeverpackungen gibt dazu über alle Daten des jeweiligen Kaffees Auskunft.

Ich bekenne mich offen dazu, dass ich Fan der Philosophie von Markus Rast bin. Allerdings kann ich aus dem eigenen Abverkauf im Online Shop des Kaffi Schopp sagen, dass diese offenbar in Deutschland noch nicht angekommen ist. Hier ist Rast Kaffee noch weitestgehend unbekannt. Deshalb habe ich vor kurzem im Kaffee Online-Portal kaffee-netz.de 10x 100g indischen Malabar von Rast Kaffee verschenkt und um entsprechendes Feedback gebeten.

Die Kommentare waren eindeutig:

Wow, was für ein köstlicher Kaffee! Nichts für die Säure- & Frucht-Liebhaber sondern gerade in Milch und mit ein wenig Zucker der absolute Schokobomber. Unglaublich süffig! Fast ein wenig Nougat. Als reiner Espresso fand ich ihn überraschend komplex und kräftig.

[…] wie schmeckt er? Mit einem Wort: klasse! Rund, harmonisch, ausgewogen, sehr zartes, samtiges Gefühl aus der Zunge, sehr viel Schokolade mit einer leicht würzigen Note.

Ich hoffe sehr, dass durch die Auszeichung “Röster des Jahres 2010” Rast Kaffee auch in Deutschland die Bekanntheit erlangt, welche die Rösterei in der Schweiz bereits hat. Dann werde ich auch das Kaffi Schopp Sortiment von Rast Kaffee entsprechend ausbauen, damit die deutschen “Coffee-Lovers” voll auf ihre Kosten kommen.

Viel Spass beim Kennenlernen wünscht

Johannes Lacker

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Mathias Bühler neuer Schweizer Barista Meister

Mathias Bühler von der Thuner Shisha Bar ist neuer Schweizer Barista Meister:

01. Mathias Bühler, 486.5 Punkte, Schweizer Meister 2010
02. Beat Wiss, 472.5 Punkte
03. Anna Käppeli, 451.5 Punkte
04. André Kissling, 440.5 Punkte
05. Philippe Meier, 438.5 Punkte
06. Bartoli Giuliano, 402.5 Punkte

Beat Wiss, Mathias Bühler und Anna Käppeli Quelle: swissscae.ch

Hatte nach der Vorrunde noch Anna Käppeli deutlich geführt, konnte sich Mathias im Final steigern und die Jury für sich gewinnen. Damit bleibt der Titel des Schweizer Meisters in Thun, denn im letzten Jahr konnte Philipp Meier, ebenfalls aus der Shisha Bar, den Titel für sich gewinnen. Damals hatte Mathias Philipp noch trainiert, nun setzte sich der Trainer selbst durch.

Damit wird Mathias Bühler die Schweiz auf den Welt-Barista-Meisterschaften im Juni in London vertreten. Und wer weiss, nachdem das Trio aus Thomas Liebe, Philipp Meier und Mathias Bühler schon von den letztjährigen Weltmeisterschaften in Atlanta eingespielt ist, sollten die drei doch einen erneuten Anlauf nehmen. Oder nicht?

In den Einzelwertungen gab es folgende Ergebnisse:

Bester Espresso: Beat Wiss

Bester Cappuccino: Mathias Bühler

Bester Signature Drink: Mathias Bühler

Mathias Bühler und den Platzierten auch von meiner Seite die herzlichsten Glückwünsche!

Johannes Lacker

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Zweiter Tag Schweizer Barista Meisterschaften

Philipp Meier, amtierender Schweizer Barista Meister, hat es gerade noch so ins Finale geschafft. Wurde er gestern 6. mit seiner Präsentation, hat sich sein Rang nach dem heutigen Tag glücklichweise nicht verändert. Kein Teilnehmer der heutigen zweiten Vorausscheidung konnte sich vor ihn setzen:

Die ersten 6 Ränge sind für das Finale am morgigen Samstag qualifiziert.

01. Käppeli Anna, 474.0 Punkte
02. Kissling André, 473.5 Punkte
03. Bartoli Giuliano, 461.0 Punkte
04. Bühler Mathias, 461.0 Punkte
05. Wiss Beat, 459.0 Punkt
06. Meier Philipp, 458.0 Punkte

07. Läderach Marlies, 437.5 Punkte
08. Schranz Micha, 362.0 Punkte
09. Egger Martin, 360.0 Punkte
10. Meola Giovanni, 358.5 Punkte
11. Strittmatter André, 350.5 Punkte
12. Brönimann Caroline, 336.0 Punkte
13. Fischer Daniel, 315.5 Punkte
14. Delphine Bobo, 301.5 Punkte
15. Philippe Gütiger, 301.5 Punkte
16. Salvia Michèle, 299.0 Punkte
17. Yannick Ancien, 290.5 Punkte

Der morgige Tag bringt dann die Entscheidung. Ob Anna Käppeli ihre Spitzenposition verteidigen kann? Ich drücke ihr und allen anderen Teilnehmern auf jeden Fall die Daumen!

Johannes Lacker

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Zwischenstand nach dem ersten Tag Schweizer Barista Meisterschaften

So, der erste Tag der Schweizer Barista Meisterschaften im Berner Westside sind geschafft. Nach dem ersten Block der Vorrundenteilnehmer sieht es so aus:

01. Käppeli Anna, 474.0 Punkte
02. Kissling André, 473.5 Punkte
03. Bartoli Giuliano, 461.0 Punkte (bessere Espressi gemäss WBC)
04. Bühler Mathias, 461.0 Punkte
05. Wiss Beat, 459.0 Punkte
06. Meier Philipp, 458.0 Punkte
07. Schranz Micha, 362.0 Punkte
08. Egger Martin, 360.0 Punkte
09. Meola Giovanni, 358.5 Punkte
10. Strittmatter André, 350.5 Punkte
11. Fischer Daniel, 315.5 Punkte

Auffallend ist, dass nach dem 6. Platz, Philipp Meier, das Niveau der Teilnehmer deutlich absinkt, was ich besonders bei Tinu Egger  und Giovanni Meola schade finde. Anna Käppeli hat heute eine sehr souveräne Leistung gezeigt. Wir dürfen also sehr gespannt sein auf den morgigen Tag und dann vor allem auf den Final am Samstag.

Johannes Lacker

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Schweizer Barista Meisterschaften 2010 – Das Programm

Schweizer Barista Meisterschaften vom 28. bis 30. Januar 2010 im Einkaufszentrum WESTSIDE Bern-Brünnen

Programm:

Donnerstag 28. Januar 2010:
13.00h-20.00h Vorrunde Barista Meisterschaften (1. Hälfte der Teilnehmer)

Freitag 29. Januar 2010:
13.00h-17.00h Vorrunde Barista Meisterschaften (2. Hälfte der Teilnehmer)
17.00h-21.00h Latte Art Meisterschaften und Coffee in Good Spirits Meisterschaften

Samstag 30. Januar 2010:
10.00h-13.00h Cup Tasting Meisterschaften
13.00h-16.00h Final Barista Meisterschaften

Ort:
Zentrum WESTSIDE, Eventfläche Food Court, Bern-Brünnen – www.westside.ch

Die vier Meisterschaften

Barista Programm:
Das anspruchsvolle Programm umfasst die perfekte Zubereitung von vier identischen Espressis, vier identischen Cappuccinis und vier Signature Drinks (auf Espressobasis mit Zusätzen, jedoch ohne Alkohol) innerhalb von 15 Minuten. Bewertungskriterien sind Geschmack, Aussehen und optische Präsentation der Getränke, technische Handhabung der Maschinen sowie die Präsentation und das Auftreten des Baristas.

Titelverteidiger: Philipp Meier

Cup Tasting Programm:
Bei der nationalen Cuping Meisterschaft wird der beste Cuper der Schweiz mit Hilfe von Triangeltests ermittelt.

Das Vorgehen: Ein Set besteht aus 3 Tassen. Jeweils 2 von ihnen enthalten identischen Kaffee. Das Ziel für den Teilnehmer ist es, den 3. Kaffee zu identifizieren, der sich von den 2 gleichen unterscheidet. Es ist nicht nötig, den Kaffee zu bestimmen, nur dass er nicht zu den anderen beiden passt. Es wird eine Serie von acht Sets serviert und die Teilnehmer, welche die meisten Kaffees korrekt herausdeuten, kommen in die nächste Runde. Bei Punktegleichheit ist entscheidend, wer die Aufgabe in kürzerer Zeit gelöst hat. Die Zeit zur Degustation der 8 Sets ist auf 8 Minuten begrenzt.

Pro Durchgang werden mehrere Kandidaten gleichzeitig starten. In die 2. Runde kommen die 6 Besten. Den Final bestreiten die 3 Besten aus der 2. Runde. Der Gewinner ist Schweizer Meister.

Titelverteidigerin: Florence Letroux

Latte Art Programm:
Jeder Teilnehmer hat in maximal 8 Minuten folgende Getränke zuzubereiten und den Juroren zu servieren. Zwei identische Caffè Latte oder zwei identische Cappuccinis unter ausschliesslicher Benutzung von Kaffee und Milch als Zutaten und einer Espressomaschine und Kannen als Werkzeug für die LatteArt. Anschliessend zwei identische warme Espressi Macchiati und schlussendlich zwei identische warme Eigenkreationen (“Signature Drinks”) unter Benutzung beliebiger Werkzeuge und Zutaten für die Dekoration der Oberfläche des Getränks.

Titelverteidiger: Martin “Tinu” Egger

Coffee in Good Spirits Programm:
Jeder Teilnehmer hat in maximal 8 Minuten folgende Getränke zuzubereiten und den Juroren zu servieren. Zwei identische Irish Coffees basierend auf Whiskey, Zucker, Kaffee und Sahne. Anschliessend zwei identische warme oder kalte Eigenkreationen (“Signature Drinks”) auf der Basis von Alkohol und Kaffee, bei deren Zubereitung beliebige Zutaten verwendet werden dürfen.

Titelverteidigerin: Sandra Stucki

Auf spannende Wettbewerbe in Bern freut sich

Johannes Lacker

P.S.: Weitere Informationen gibt es unter www.swissscae.ch

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Silvester in der Schweiz

In der Schweiz knallen zum Jahreswechsel nicht nur die Korken. Krachendes Feuerwerk, lärmende Umzüge mit vermummten Gestalten, Trommeln, Schellen und Peitschenknallen – so endet das alte Jahr traditionell in der Schweiz. Denn nach altem Brauchtum geht es in der Nacht zum Jahreswechsel um die Abwehr von bösen Geistern und Dämonen. Dazu folgend ein paar Schweizer Silvesterbräuche:

Das Zürcher Schulsilvester:
Wurde von den Schulkindern am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien mit Lärm und Streichen gefeiert. Zum frühmorgendlichen Umherziehen und Radau machen, gehörten auch harmlose Streiche. Diese arteten jedoch aus und die Behörden entschieden, diese Tradition abzuschaffen.

Altjahrsesel Schwarzenburg:
Alljährlich am Silvesterabend zieht ein geräuschvoller Zug mit immer denselben Gestalten durch die Gassen und Strassen Schwarzenburgs und lockt Alt und Jung in die Winternacht hinaus: Der Altjahrsesel.
Bei diesem Silvesterbrauch verkörpert der Esel – ein verkleideter Mensch – das alte Jahr. Der Esel wird jämmerlich verprügelt und von einem den Tod darstellenden Eselstreiber abgeführt. Die Figuren des Altjahresesels verkörpern grösstenteils gegensätzliche Bedeutungspaare wie Alt und Jung, Gut und Böse, Vergangenheit und Zukunft.

Silvesterklaus Appenzell
Silvesterklaus aus dem Appenzell (c) appenzell.ch

Bei den Appenzellern:
Da diese lange den Gregorianischen Kalender nicht annehmen wollten, feiern sie heute den Jahreswechsel gleich zweimal: am 31. Dezember und am 13. Januar. Im Mittelpunkt stehen bei den Feierlichkeiten die Silvesterkläuse. Sie tragen Trachten, Masken mit riesigen kunstvollen Hüten oder sind mit Tannenzweigen dekorierten Gewändern verkleidet. Mit lautem Schellengerassel melden sie sich, jodeln mehrstimmig und wünschen den Hausbewohnern Glück zum neuen Jahr. Zum Dank erhalten die Silvesterkläuse Getränke – meist Hochprozentiges. Besonders schön wird dieser Brauch in Urnäsch, Schwellbrunn, Hundwil, Waldstatt und Stein begangen. Falls der 31. Dezember oder der 13. Januar auf einen Sonntag fallen, ziehen die Silvesterkläuse bereits am Samstag durch die Ortschaften.

In Klosters (Graubünden):
Dort ist das Glücksschweinrennen der Renner! Traditionsgemäß findet am Nachmittag des 1. Januar im Dorfzentrum von Klosters der große Neujahrsempfang statt. Rund 2000 Einheimische und Gäste treffen zusammen und stossen auf das neue Jahr an. Absoluter Höhepunkt ist das Klosterser Hotschrennen. Zehn Schweine, welche in der Region groß gezogen wurden, laufen in einem sehenswerten Sprint um die Wette. Der Sieger wird der Glücksbringer fürs neue Jahr. Die Rennsäue werden intensiv mit regelmäßigen Trainings zu Musik auf das Ereignis vorbereitet

Das Hadermannli und sein Wyb in Interlaken
Das Hadermannli und sein Wyb in Interlaken Foto: Christoph Buchs

Im Berner Oberland:
Ein weiterer Neujahrsbrauch findet seit 50 Jahren am 2. Januar in Interlaken statt. Hier wird vom Hardermannli, seinem Wyb und seinem Gefolge, den sogenannten Potschen, heimgesucht. Diese tragen kunstvoll geschnitzte Holzmasken und abenteuerliche Kostüme, die mit Tannbart und Fellen behängt sind. Nach dem traditionellen Umzug trifft man sich in den Beizen in Interlaken zum gemütlichen Beisammensein.

Allen Eidgeniessern und Kaffi Schopp Blog Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2010 und alles Gute für das kommende Jahr wünscht

Johannes Lacker