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Swiss Break: der Schreck lässt nach!

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Vor zwei Tagen las ich eine Pressemeldung über das Franchisekonzept “Swiss Break“, welches sich auf dem deutschen Markt ausbreiten will:

swissbreak-logo-kleinDas Premium-Gastronomiekonzept Swiss Break, mit derzeit fünf Franchise-Standorten in der Schweiz vertreten, will nach Deutschland expandieren. Swiss Break baut auf dem kulinarischen Repertoire der Schweizer Küche auf: dazu gehören Gipfeli und Birchermüsli, Sandwiches und Salate, Kaffee und Patisserie sowie Raclette, Fondue und Rösti. Angesiedelt ist das Angebot im günstigen Selbstbedienungs-Preissegment.

Quelle: franchise-net.de

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich spontan etwas erschrocken war, denn was ich in der Pressemeldung las, hörte sich schon sehr nach meinem Kaffi Schopp Konzept an.

Spontan schickte ich eine eMail an Dietmar W. Brandt, seines Zeichens engagierter Innenarchitekt, der sich auf die verkaufsförderne Einrichtung von Einzelhandelsflächen spezialisiert hat. Mit ihm tausche ich mich immer wieder mal über das Kaffi Schopp Konzept und seine Gestaltung aus. Er schrieb sofort zurück, dass das Kaffi Schopp mit Swiss Break wenig gemein hätte.

Nachdem es jedoch neben einem Laden im schweizerischen Biel auch je einen Standort in Wiesbaden und Frankfurt gibt, fuhr ich gestern nach Wiesbaden in das Luisenforum. Mein Vorabfazit: ein (austauschbares) Subway-Konzept. Frisch belegte Sandwiches, Canapées und abends Raclette, Käse-Fondue und Fondue Chinoise (Fleischfondue).

Swiss Break Wiesbaden
Swiss Break Wiesbaden

An der Theke “plätschert” ein Schoggi-Brunnen, in dem man verschiedene frische Früchte in Schokolade tauchen kann. “Omis Blechkuchen” und die angebotenen Petit Fours entstammen aber weder einem Schweizer Rezept, noch nennen die Schweizer ihre Grossmutter “Omi”. Die ist nämlich in der Schweiz “das Grosi”. 😉

Swiss Break definiert sich als “Fast Food für Geniesser”. Doch steht die Schweiz für Fast Food? Oder für “günstig”? Nein, die Schweiz steht für Genuss in höchster Qualität, deren Preiswürdigkeit ausser Frage steht.

Nachdem ich mir auch die Unternehmens-Homepage angeschaut und mich mit dem Konzept auseinandergesetzt habe, kann ich eines beruhigt feststellen:  Swiss Break und das Kaffi Schopp teilen sich konzeptionell nur das Schweizer Kreuz.

Und zu meiner Beruhigung wird der Kaffee aus einem Franke Vollautomaten ausgeschenkt, die Kaffeequalität dürfte damit nicht meinen Ansprüchen genügen.

Markus und ich können damit unser Kaffi Schopp Konzept konzentriert weiter verfolgen und müssen nicht nervös auf Swiss Break schauen! 🙂

Einen schönen Tag bei Schweizer Lebensart wünscht

Johannes Lacker

5 Antworten auf „Swiss Break: der Schreck lässt nach!“

Die Kette kenne ich, es gibt auch einen Laden in Konstanz. Interessanterweise lohnt sich ein Besuch dort durchaus, denn die Sandwiches sind wirklich lecker. Der Kaffee ist, trotz Franke Vollautomat durchaus trinkbar 🙂
Aber mit der Schweiz hat die Kette wirklich nur den Namen gemein.

beste Grüsse aus St. Gallen,
Manuel

Die Sandwiches sehen tatsächlich lecker aus. Und die Schweiz ist ja auch das Land der Vollautomaten, oder?

Mir ist der handwerkliche Kaffee aus dem Siebträger allerdings lieber 😉

JL

zum thema kaffee: ich kann euch garantieren dass bei swiss break exrem hochwertiger und teuerer kaffee zum einsatz kommt!
der rest stimmt natürlich.

Die SAndwiches sehen nicht nur lecker aus, sie sind es auch. Meiner Meinung nach viel besser als bei Subway. Zum Kaffee kann ich leider nichts sagen da ich keinen trinke.

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