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Kaffeeszene Schweiz

Starbucks schrammt weltweit an roten Zahlen vorbei

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180px-starbuckssvgWie in einem aktuellen Artikel auf Spiegel Online zu lesen ist, schrammt Starbucks weltweit an roten Zahlen vorbei. Die Expansion des Unternehmens wird deutlich zurückgefahren.

Welche Auswirkungen dies auf den Schweizer Markt hat, ist nicht klar. Noch im Juli sagte Starbucks-Sprecher Reto Zangerl gegenüber der Schweizer Handelszeitung, dass die Amerikaner in der Schweiz weiter expandieren wollen. Bisher wurde im Jahr 2008 im Berner Westside ein neues Starbucks-Café eröffnet. Mit grosser Wahrscheinlichkeit würden bis Ende Jahr noch mehr Neueröffnungen folgen, so Zangerl. Von den Abbauplänen, die der Konzern mit Sitz in Seattle Ende Juni angekündigt hatte, sei Starbucks Schweiz nicht betroffen. Problematisch ist die Abspeckkur aus Schweizer Sicht einzig für den Lieferanten der Kaffeemaschinen für Starbucks, die Thermoplan AG. Der Schweizer Kaffemaschinenhersteller und Starbucks-Lieferant aus Weggis LU erzielt 50% seines Umsatzes mit Starbucks.

Noch im April gab Thermoplan bekannt, dass sie nicht nur alle neuen Maschinen für Starbucks liefern könne, sondern auch den Auftrag für den Ersatz von 70% aller bestehenden Kaffeemaschinen bis 2010 erhalten habe. Die Ausgangslage hat sich inzwischen wohl geändert.

Thermoplan-Direktor Adrian Steiner beziffert auf Anfrage der «Handelszeitung» die Auswirkungen: «Der Auftrag vermindert sich um rund 5,5% in Nordamerika.» Im Gegenzug forciere Starbucks die internationalen Märkte sehr.

Diese Einschätzung dürfte sich mit den aktuellen Entwicklungen erledigt haben.

Johannes Lacker

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