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coffee to go – oder lieber Kaffee mit Genuss

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Kaffee zählt seit langem zu den bevorzugten Heißgetränken der Deutschen. Die Statistiken zeigen, das Kaffee an Beliebtheit nicht verliert. Neben den seit Jahren favorisierten Kaffeesorten Arabica und Robusta, kommen immer wieder neue Sorten und Produkte rund um den Kaffeegenuss auf den Markt. Der Kaffeekonsum boomt und wird immer beliebter. Die aus Amerika zu uns übergesiedelten, zahlreichen Kaffeeketten tragen dazu bei. Kaffee trinken ist chic und wird durch diese bekannten Kaffeeunternehmen, auch bei jungen Konsumenten immer beliebter. Es ist mittlerweile à la mode, sich in diesen Läden einen coffee to go zu holen. Auch ist es bei der jungen Generation angesehener in diesen Unternehmen zuarbeiten, als in einem herkömmlichen Café.

Geht der eigentliche Kaffeegenuss dabei nicht verloren?
Man trinkt Kaffee aus Pappbechern, nicht weil er schmeckt, sondern weil es gerade chic ist, ihn auf diese Art zu trinken. Sie nehmen sich einen Kaffee für unterwegs mit und trinken ihn auf dem Weg zur Arbeit. Es wird sich keine Zeit genommen den Kaffee zu genießen, er wird nur getrunken.

Können Sie da noch von Genuss sprechen? Trinken Sie Ihren Kaffee nicht lieber gemütlich und sind dadurch in der Lage, das Aroma des Kaffees auszukosten. Das bewusste Kaffeeerlebnis geht verloren. In unserer schnelllebigen Zeit, sollte man einen Moment seiner Zeit opfern können, um Kaffee mit Vergnügen zu trinken.

Young coffee drinker© Edyta Pawlowska

Kaffee im Wandel der Zeiten
Anders als früher ist Kaffee heute kein Luxusgut mehr und auch in ausreichenden Mengen vorhanden. Früher wurde Kaffee, nicht wie es heute der Fall ist täglich getrunken, sondern man bewahrte ihn auf für besondere Anlässe oder Festlichkeiten. Der Kaffee selber hatte einen höheren Stellenwert, da er nicht selbstverständlich war und in den meisten Haushalten nur in geringen Mengen vorhanden. Boten die Menschen damals einen Kaffee an, war das ein Zeichen der Wertschätzung des Gegenübers.

Daher trank man den Kaffee auch in kleinen Schlückchen, damit man möglichst lange davon genießen konnte. Vorher wurde natürlich noch ausgiebig das Geruchsaroma ausgekostet. Kaffee wurde zelebriert. Ähnlich verhält es sich noch in den guten, alten Kaffeehäusern oder in den kleinen Cafes die der alten Tradition treu geblieben sind. Es wird aus Kaffeetassen getrunken, man gönnt sich dazu ein Stück Kuchen und genießt den puristischen Kaffeegeschmack.

Braucht man wirklich diese moderne Art der Kaffeepräsentation?
Haben Sie es lieber gemütlich, wenn Sie Ihren Kaffee trinken oder passen Sie sich der Hektik des schnellen Kaffeekonsums an? Zurück zu den Wurzeln des Kaffeegenusses oder doch lieber coffee to go?

Wir schenken unseren Kaffee auch “to go” aus, allerdings sind mir mittlerweile einige Kaffeebars bekannt, die keinen Coffee to go anbieten, so z.B. The Barn in Berlin.

Der Kunde soll bei uns entscheiden, aber ein Espresso oder Cappuccino ist die einfache Möglichkeit, kurz inne zu halten und zu entspannen.

Johannes Lacker

Eine Antwort auf „coffee to go – oder lieber Kaffee mit Genuss“

“Man trinkt Kaffee aus Pappbechern, nicht weil er schmeckt, sondern weil es gerade chic ist, ihn auf diese Art zu trinken. Sie nehmen sich einen Kaffee für unterwegs mit und trinken ihn auf dem Weg zur Arbeit. Es wird sich keine Zeit genommen den Kaffee zu genießen, er wird nur getrunken.”

Das sehe ich leider auch so. Viele Menschen haben ihren festen morgendlichen Ablauf und gehen erst mal am Bahnhof einen Cofffee-to-go holen. Das ist fast nicht mehr wegzudenken. Ich bin ehrlich, ich bin auch häufig am überlegen, ob ich mir einen holen soll. Aber meistens mache ich mir morgens zu Hause vor der Arbeit einen Kaffee (per Pad allerdings) und bei der Arbeit gib es nochmal eine Tasse frisch gemahlenen Kaffee. Der wird dann aber wirklich genossen und nicht so runter gekippt zum wachwerden, wie der Pad-Kaffee. Manchmal gehe ich auch Sonntags in ein schönes Cafe und trinke einen leckeren Cappucino.

Also ich würde schon sagen, dass ich es überwiegend genieße Kaffee zu trinken, jedoch gibt es die Zeit nicht immer her. Im “Notfall” würde ich mir also schon hin und wieder mal einen holen, nur nicht in der Häufgkeit wie manch anderer. Außerdem sie die meisten Becher schädlich fürs Klima, da unter anderem nicht recycelbar, und ich will eigentlich nur solche nutzen, die auch einen gewissen Beitrag zum Klimaschutz leisten (wie diese).
Sowas finde ich wichtig, gerade auch weil viele Menschen drüber gar nicht mehr nachdenken und tagtäglich ihre Becher in den Müll werfen ohne zu wissen, was damit passiert…

Liebe Grüße,
Sabine

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