Archiv der Kategorie: Kaffi Schopp News

In den Kaffi Schopp News geben wir Ihnen Einblick in die Entwicklung unseres Unternehmens. 2008 begannen wir mit dem Kaffi Schopp Blog, den Sie gerade lesen. 2009 entstand daraus als klassisches Start up der Kaffee Online Handel für Kaffee und Feinkost aus der Schweiz. Seitdem haben wir uns mit vielen Dingen des Unternehmertums beschäftigen müssen, meist freiwillig, manchmal auch weil es von uns gefordert wurde. Begleiten Sie uns in die spannende Welt eines wachsenden Unternehmens, welches sich dem Genuss verschrieben hat.

Röstmeisterschaften der Specialty Coffee Association 2018

Barista

Barista

Was ist die Specialty Coffee Association?

Jährlich werden deutsche Röstmeister von der Specialty Coffee Association (SCA) gekürt. Die Nonprofit- Organisation ist ein auf Mitgliedschaft basierender Zusammenschluss , der tausende Kaffeespezialisten in über 100 Ländern weltweit repräsentiert. Die Wettbewerber sind so unterschiedlich, wie die Kaffeevielfalt an dem Wettbewerb selber. Von Farmer oder Maschinenhersteller bis hin zum Röster und Barista, das Portfolio der Mitglieder der SCA steigt von Jahr zu Jahr.

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Teil 4 unserer Interview Serie: Auf eine Tasse Kaffee mit Hoppenworth & Ploch

Fortsetzung der Interview Serie Teil 4: Mit Kaffeerösterei Hoppenworth & Ploch:

Diese Woche begrüßt der KaffiSchopp den Kaffee der Rösterei Hoppenworth & Ploch im Sortiment. Aber davor mussten sich die Deutschen Spezialitätenkaffee Röstmeister 2018 natürlich unseren Interview Fragen stellen.

 

RÖSTEREI

RÖSTEREI

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Teil 2 unserer Interview Serie: Auf eine Tasse Kaffee mit Barista Passione

Mirjam und Finn von Barista Passione

Mirjam & Finn von Barista Passione

Fortsetzung der Interview Serie Teil 2:

Schon länger verfolgt das Kaffi Schopp Team den liebevoll gestalteten und authentischen Blog von Barista Passione.

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Das lange Warten: Lieferverzug aus der Schweiz

Sie haben es in den letzten Wochen sicherlich auch gelesen: Durch eine Tunnelabsenkung im Bereich Rastatt ist die Rheinschiene zwischen Rastatt und Basel gesperrt worden. Der Ausfall dieser europäischen Güterverkehrsachse auf der Schiene hat den Güterverkehr auf Straße und Schiene nachhaltig durcheinandergebracht. Lieferverzug droht überall.

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Versandkosten im Online Handel – ein Phänomen

Jeder, der online Waren einkauft, kennt sie, die Versandkosten. Wahrscheinlich selten gerne bezahlt, denn eine eigentliche Leistung erhält man ja nicht. Gut, die bestellten Produkte werden einem nach Hause geliefert, aber oft muss man sie dann doch bei der nächsten Post abholen.

Die Höhe der Versandkosten als großes Fragezeichen

Dass die Versandkosten auch für den Versender, also für den Online-Händler ein Ärgernis sind, lässt sich für mich leicht daraus ablesen, dass die Höhe der Versandkosten im Internet unterschiedlicher nicht sein könnten. Vom kostenfreien Versand, über Staffelungen, Mindestbestellwerten bis hin zu wirklich hohen Versandkosten findet man wirklich alles.

Auch ich habe mich mit dem Thema der Versandkosten schwer getan. Denn die tatsächlichen Kosten bürden wohl die wenigsten Online Händler ihren Kunden auf. Wenn dem so wäre, müssten die Versandkosten für ein 3kg Paket gut und gerne bei 7 bis 8 EUR liegen. Denn neben dem eigentlichen Porto kommen noch die Verpackung (Kartonagen), Füllmaterial, Kosten für die Auftragsbearbeitung und das eigentlichen Packen der Bestellung hinzu (also Arbeitleistung).

Diesen Preis wird man im Online Handel aber kaum finden, vor allem nicht im Lebensmittel(online)handel, in dem wir tätig sind.

Vor 5 Jahren habe ich mit Versandkosten für den Kunden von EUR 4,20 angefangen, ab 60 EUR Bestellwert entfielen die Versandkosten. Zwischenzeitlich hatte ich dies auf EUR 4,40 und 99 EUR angepasst, da vor allem DPD die Preise mittlerweile 2x angepasst (=erhöht) hatte.

Das absolute Experiment

Zum Jahresende 2013 wagte ich nun das absolute Experiment und versendete für drei Monate (November bis Januar) versandkostenfrei. Ich habe damit sehr lange gezögert, doch gerade Amazon und Zalando haben das Thema Versandkostenfreiheit immer mehr in den Fokus gerückt – zumindest in meinen. 😉

Also, gesagt getan, ab November 2013 haben wir versandkostenfrei verschickt. Und tatsächlich hat sich die Anzahl der Bestellungen zum Teil deutlich gesteigert und das wohl nicht nur aufgrund des Weihnachtsgeschäftes. Allerdings haben wir auch bei gut 25% aller Bestellungen zuzahlen müssen, da die Bestellwerte EUR 20,00 zum Teil deutlich unterschreiteten und damit die tatsächlichen Kosten für den Versand nicht mehr aufgefangen werden konnten (Minus-Rekord war eine Bestellung über EUR 1,89 für eine Tafel Schokolade).

Meine Hoffnung war ja, dass sich aus dem Fakt, dass viele Kunden zum ersten Mal bei uns bestellt haben, eine relavante Steigerung unserer Stammkundenquote erreichen liesse, doch über den Zeitraum November 2013 bis Februar 2014 konnte ich das nicht feststellen. Ca. 17% aller Neukunden bestellten innerhalb von 3 Monaten erneut bei uns und diese Zahl blieb (und bleibt) ziemlich stabil. Daraus zog ich den Schluss, dass die Faktoren, die Menschen zu Stammkunden werden lassen, nicht mit der Höhe der Versandkosten zusammenhängen. Fakt ist auch, dass sich damit meine Erwartungen an das Experiment Versandkostenfreiheit nicht erfüllt haben. Allerdings hatten wir die vollen Versandkosten zu tragen, aber mehr (treue) Kunden haben wir nicht gewonnen.

Abschied von der Versandkostenfreiheit

Aus diesem Grund stellten wir ab dem 1. März 2014 die Versandkosten auf EUR 4,60 um und versendeten ab einem Bestellwert von 20 EUR weiterhin kostenfrei. Was uns nun auffiel war, dass EUR 4,60 offensichtlich einigen Kunden zu hoch war, um sich einfach 250g Kaffee zu bestellen. Während der Zeit der Versandkostenfreiheit nutzten viele Kunden die Möglichkeit, vor allem unseren La Semeuse Monsooned Malabar auszuprobieren. Diese “Test-“Bestellungen fielen nun weg. Aus diesem Grunde haben wir Mitte Mai die Versandkosten auf EUR 3,90 gesenkt.

Warum EUR 3,90? Dieser Wert deckt zwar nicht die tatsächlich entstehenden Kosten des Warenversandes, doch sind EUR 3,90 ein Betrag, den man bei verschiedenen Online Shops immer wieder liest und der offenbar vom Kunden akzeptiert wird. Und so ist es bei den Kaffi Schopp Kunden auch: Mit EUR 3,90 werden auch wieder einzelne 250g-Beutel Kaffee bestellt.

Zu guter Letzt habe ich gestern die Schwelle der Versandkostenfreiheit von EUR 20,00 auf EUR 40,00 angehoben. Fakt war und ist, dass eine Bestellung von meinetwegen EUR 21,00 gerade so die (tatsächlichen) Kosten des Versandes deckt (ohne die Arbeitsleistung des Adressierens und Verpackens), aber faktisch nichts verdient wird, um unsere Kosten zu decken (die Betriebswirte unter uns nennen das den Deckungsbeitrag).

Mein Fazit

Als Fazit der letzten 6 Monate kann ich sagen, es sind andere Faktoren, die Menschen zu Stammkunden werden lassen. Zu hohe Versandkosten mögen Menschen abhalten, überhaupt bei einem Online Shop zu bestellen, keine Versandkosten machen aber keine treue Stammkunden.

EUR 3,90 sind offenbar als günstige Versandkosten akzeptiert und die EUR 40,00 Grenze überschreiten die meisten unserer Stammkunden bei ihren Bestellungen sowieso. Aber es bleibt genügend Deckungsbeitrag, um unsere Kosten zu bezahlen.

Diesen Schlußfolgerungen scheinen auch andere Online Shops getan zu haben. Hatten im Herbst/Winter 2013 noch einige Online Shops verschiedener Branchen einen Wert von EUR 20,00 als Minimum für die Versandkostenfreiheit angegeben (namentlich kaffeezentrale.de und springlane.de), ist man davon mittlerweile z.T. deutlich abgekommen.

Johannes Lacker

P.S.: Merken Sie es auch? Mittlerweile bin ich mit den Versandkosten fast schon wieder dort, wo ich 2009 begonnen habe. 😉

Kaffi Schopp Kunden profitieren jetzt mit Bonusbox

Beim Einkauf im Kaffi Schopp können unsere Kunden seit neuestem das Bonussystem der Bonusbox nutzen.

Bonusbox ist Deutschlands größtes Online Bonusprogramm mit 2 Mio. Mitgliedern und über 1.200 Partnershops.

Auf der Seite der Bestellbestätigung unter kaffischopp.de wird ein Button angezeigt, mit dessen Hilfe sich 150 Punkte pro Einkauf sammeln lassen. Diese Punkte können unsere Kunden, nach Anmeldung bei Bonusbox, sammeln und bei Bonusbox-Partnershops wie H&M, IKEA, dm, Rewe und vielen anderen Shops einlösen.

Vielen von Ihnen ist ja die PayBack-Card bekannt, die sie im stationären Handel verwenden können. Die Bonusbox ist das Äquivalent für den Onlinehandel

Hier finden Sie die Übersicht der teilnehmenden Partner Shops und mehr Informationen zum Bonusbox-System.

Viel Spass beim Einkauf und Punkte sammeln wünscht

Johannes Lacker


BONUSBOX Collect Points

Kauf auf Rechnung im Kaffi Schopp

Vor drei Jahren hatte ich mich dazu entschlossen, den Kaffi Schopp-Kunden den Kauf auf Rechnung anzubieten. Schließlich ist der Rechnungskauf beliebteste Zahlart der Deutschen im Internet. Dank meines Finanzdienstleisters, der Novalnet AG in Ismaning, konnte ich dies auch schnell umsetzen.Novalnet_LogoNach vier Monaten habe ich im Oktober 2011 diesen Service für meine Kunden wieder eingestellt. Leider wurde der Kauf auf Rechnung zu häufig missbraucht. Zu viele Betrüger, und ich nenne diese Leute mit vollem Bewusstsein so, haben im Kaffi Schopp auf Rechnung eingekauft oder dies zumindest versucht (ich habe mittlerweile ein gutes Bauchgefühl bzgl. betrügerischer Bestellungen) und diese Rechnungen nicht bezahlt .

Und wenn man weiss, dass man solche Beträge, die die Juristen “Bagatellbeträge” nennen, kaum wieder bekommt, sondern am besten einfach abschreibt, dann weiss man auch, warum so wenige Online-Händler den Kauf auf Rechnung anbieten. Denn Zahlungsausfälle im größeren Maße kann sich keiner leisten.

Man kann den Eindruck haben, dass das deutsche Rechtssystem die Betrüger schützt, die sich im Internet tummeln. Bei den Bonitätsprüfungen, die ich persönlich über die Euro Treuhand Inkasso (ETI) immer wieder einmal durchführe, streuben sich mir oft die Haare. Seitenweise sind dort zum Teil  Vorfälle im Zusammenhang mit nicht erfolgten Zahlungen (im Internet) aufgelistet. Von uneinbringbaren Forderungen, über eidesstattliche Erklärungen bis hin zu Haftandrohungen findet sich dort alles. Und trotzdem versuchen diese Leute im Kaffi Schopp (über Lastschrift) zu bestellen.

Mittlerweile hat die Novalnet AG den Kauf auf Rechnung jedoch mit einer automatischen Bonitätsprüfung bei den Bürgel Wirtschaftsinformationen verbunden. Es werden für den Rechnungskauf nur noch solche (Neu-) Kunden zugelassen, die zum einen in den Datenbanken von Bürgel zu finden sind und die einen sogenannten Score-Wert haben, der einen bestimmten Wert nicht überschreitet. Das gleiche gilt übrigens auch für die Zahlung per SEPA Lastschrift.

Aus diesem Grund biete ich den Kaffi Schopp Kunden für eine Testphase wieder den Kauf auf Rechnung an. Mal sehen, wie es dieses Mal ausgeht. Ich hoffe für meine Kunden, dass ich diesen Dienst nicht wieder einstellen muss.

Johannes Lacker

Gewürze und Trockengerichte aus der Schweiz: Hausmann’s – The Swiss Fine Food Company.

Seit August diesen Jahres haben wir die Gewürzmühlen und einige Trockensuppen der Marke Hausmann’s im Sortiment. Produzent ist die Schweizer Firma SEREAL – The Swiss Fine Food Company.

Entdeckt habe ich das Sortiment von Hausmann’s im Zürcher Globus (Bahnhofstrasse), in dessen Delikatessenabteilung die Produkte aus Meilen im Kanton Zürich zu finden sind. Inhaber und Namensgeber ist Marco Hausmann, bekennender Gourmet und Unternehmer.

Marco Hausmann

Marco Hausmann

Da die edlen Gewürzmühlen und hochwertigen Convenience-Suppen in Deutschland weitestgehend unbekannt sind, habe ich Marco Hausmann gebeten, sich den Kaffi Schopp Kunden vorzustellen:

Kaffi Schopp (KS): Die Marke Hausmann’s steht für hochwertige Gewürze und Trockenprodukte wie Suppen oder Risotto. Wie sind Sie zu diesem Sortiment gekommen, wo doch Tütensuppen und Convenience nicht immer den besten Ruf haben?

Marco Hausmann (MH): Mein Vater war in den 1970er und 80er Jahren ein Schweizer Star-Koch. Ausserdem befinden sich unsere familiären Wurzeln immer noch im Tessin, wo Polenta, Risotto und Suppen zu den Grundnahrungsmitteln gehören. Die Kunden meines Vaters waren immer von seinen Risotto und Polentas begeistert und wollten diese auch ihren eigenen Gästen Zuhause anbieten. So wurde über Jahre hinweg an Wegen getüftelt, wie auch beim Kochen Zuhause ohne grösseren Aufwand innert relativ kurzer Zeit ein Gourmetmenue herbei gezaubert werden kann. Ein wenig Wasser, Weisswein, geriebener Käse und fertig ist das Spitzenmenue.

KS: Was unterscheidet die Hausmann’s Trockenmenüs von den Trockensuppen der grossen Hersteller, wie z.B. Maggi und Knorr?

MH: Wir verwenden nur höchstwertige Produkte – wenn möglich am liebsten heimische aus der Schweiz. So lassen wir im Tessin Gemüse, Kräuter, Mais und Reis anpflanzen. Selbst die verwendete Bouillon stammt aus der Schweiz. Die Qualität schmeckt man unserer Meinung nach.

KS: Welche Philosophie verfolgen Sie mit Ihren Produkten?

MH: “Luxuriös einfach.” [Marco Hausmann lächelt]. Es wird immer eine Gruppe Feinschmecker jeden Alters geben, die für Qualität und Geschmack etwas mehr ausgeben möchte. Die Quantität interssiert uns nicht – das überlassen wir gerne den Anderen.

Hausmann's Bünder Gerstensuppe Foto: swissprimebox.com

Hausmann’s Bünder Gerstensuppe Foto: swissprimebox.com

KS: Wofür sind Sie selbst im Unternehmen verantwortlich? Wie viele Mitarbeiter haben Sie, die Sie unterstützen?

MH: Wir sind ein Familienbetrieb mit 6 Mitarbeitern. Da packt jeder überall mit an.

KS: Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie selbst? Machen Sie Hausmann’s hauptberuflich oder arbeiten Sie z.B. noch als Koch in einem Restaurant?

MH: Ich selber bin studierter Betriebswirtschafter und Profi-Gourmet. Die Firma leite ich hauptberuflich. Wir haben diplomierte Köche angestellt und arbeiten für neue Ideen auch mit Köchen und Gourmets aus anderen Bereichen zusammen.

KS: Was sind die beliebtesten Hausmann’s Produkte in der Schweiz? Und Ihr persönlicher Favorit?

MH: Beliebt sind alle Produktlinien. Die Suppen laufen im Sommer vielleicht etwas weniger, die Gewürzlinien dafür aber umso mehr. Selber mag ich im Sommer die Polenta mit Rosmarin und Zitrone, im Winter den Risotto „Grand Cru“ mit extra viel Sbrinz und etwas frischer „Double crème de la Gruyère“ (Doppelrahm)

KS: Herr Hausmann, ich bedanke mich für das Gespräch und wünsche Ihnen und uns viel Erfolg mit Ihren Produkten im Kaffi Schopp.

Johannes Lacker

Blaser Kaffee positioniert sich neu

Blaser Café aus Bern, vor allem bekannt mit seiner Kaffeemischung Lilla e Rose, positioniert sich im deutschen Kaffeemarkt neu.

Vorangetrieben wird diese Neuausrichtung bereits seit längerem durch den Deutschland-Importeur von Blaser Café, Merkel Kaffeegroßhandel aus Bad Friedrichshall. Bis zur (bei den damaligen Händlern umstrittenen) Einführung des General-Importeurs wurde Blaser Kaffee durch die jeweiligen Händler selbst importiert. In erster Linie wurden die Kaffees aus Bern durch Heinrich Schwarz, verantwortlich für den Online Shop aromatico.de, nach Deutschland gebracht. Seit 2009 kamen wir mit Kaffi Schopp dazu.

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Seit zwei Jahren ist nun Merkel Kaffeegroßhandel für Blaser Café deutschlandweit verantwortlich. Merkel Kaffeegroßhandel bediente in diesem Zeitraum vor allem die Gastronomie und den stationären Einzelhandel. Der Online Einzelhandel wird nun aber ebenfalls neu ausgerichtet. Nach unseren Informationen listet aromatico.de Blaser Café aus und forciert im Gegenzug den Verkauf der Röstungen von Café Badilatti, einer Schweizer Rösterei aus dem Engadin.

Um die Auslistung bei aromatico.de aufzufangen, wird Blaser Café künftig in Deutschland über die Online Shops kaffeezentrale.de, coffee24.de, espresso-international.de und kaffischopp.de vertrieben.

Mit dieser Neuausrichtung im Online Vertrieb führt Blaser Café auch eine neue Preisstruktur in Deutschland ein. Die Kaffees werden in der Preislage um die EUR 25,00 platziert und rangieren damit im Bereich der (preislichen) Oberklasse. Damit sind die Kaffees in Deutschland deutlich höher angesiedelt als in der Schweiz selbst, auch wenn man deutsche Kaffeesteuer und Transportkosten berücksichtigt.

Inwieweit dies Auswirkungen auf das Einkaufsverhalten der durchaus zahlreich vorhandenen Stammkunden haben wird, wird sich zeigen. Fakt ist, dass die Kaffees aus Bern bisher zu günstig im Markt platziert waren. Kalkulatorisch hätten die Röstungen im Bereich von EUR 23.50 bis 23.90 liegen müssen, was aber durch den Marktführer nicht umgesetzt wurde.

Wir selbst übernehmen die neue Preisstruktur zum 01. Juni, sind aber ehrlicherweise relativ skeptisch, was den künftigen Abverkauf angeht. Bisherige Blaser Café Kunden werden den Sprung um EUR 3,00 pro Kilo kaum mitgehen, zumal es auf dem Kaffeemarkt durchaus Alternativen zum Lilla e Rose gibt. So werden die künftigen Blaser Café Online Händler vor allem neue Kunden für die Kaffees aus Bern gewinnen müssen.

Die Zukunft wird zeigen, wie die bisherigen Blaser Kunden reagieren werden. Uns haben schon Rückmeldungen erreicht, dass sich Kunden neu orientieren.

Es bleibt also spannend.

Johannes Lacker

Wir kooperieren mit dem Schottischer Whisky Shop

Um andere Genießer auf unser Angebot im Kaffi Schopp aufmerksam zu machen, sind wir aktuell eine Kooperation mit dem Schottischer Whisky Shop eingegangen.

Schottischer_Whisky_Shop

Nun mag sich der eine oder andere von Ihnen vielleicht fragen, warum ausgerechnet Schottischer Whisky?

Die Antwort ist einfach: Whisky besitzt die gleiche Aromenwelt wie Kaffee, Schokolade oder Weinbrand. Viele Aromen des Kaffees finden sich auch im Whisky wieder. Und im Irish Coffee gehen Whisky und Kaffee bekannterweise eine klassische Verbindung ein.

Und auch die Schweiz und Schottland verbindet viel. Nicht nur, dass es insgesamt kleine Länder mit Bergen und traditionell wehrhaften Bürgern sind (man erinnere sich z.B. an den Fim “Braveheart” mit Mel Gibson), so besteht auch musikalisch eine enge Beziehung. Beim bekannten Basel Tattoo treten immer wieder schottische (Militär-)Bands auf, im Gegenzug besuchen Schweizer Bands regelmässig das größte Musikfestival Schottlands, das Edinburgh Military Tattoo.

Bekannteste Schweizer Band in Edinburgh ist sicher das Top Secret Drum Corps, welches sich in erster Linie vom schottischen und amerikanischen Trommelstil inspirieren lies:

Für uns sind das Gründe genug für eine hoffentlich erfolgreiche Kooperation mit dem Schottischen Whisky Shop. Wer sich über diesen Shop informieren kann, kann das natürlich online machen: Neben dem Newsletter gibt es auch eine Facebook Seite und einen wirklich lesenswerten Whisky Blog.

Wir freuen uns auf diese Kooperation und hoffen, dass Sie auch so viel Freude daran haben werden, wie wir! 🙂

Johannes Lacker