Archiv der Kategorie: Kaffeeszene Schweiz

Als Kaffee Online Shop mit dem Fokus auf Kaffee aus der Schweiz liefern wir Ihnen regelmäßig Berichte über die Schweizer Kaffeeszene. Die Schweizer Baristi haben sich in den letzten Jahren weltweit eine hohe Reputation erarbeitet und treten immer wieder sehr erfolgreich bei internationalen Barista-Wettbewerben an. Wie in Deutschland entstehen auch in der Schweiz immer mehr sogenannte Micro-Röstereien, die sich vor allem nach den Prinzipien der “Third Wave” arbeiten: Nur hochwertigste Kaffee-Qualitäten, meist direkt gehandelt, werden so geröstet, dass man ihren Ursprung, das Terroir, in den Aromen wiederfindet. Kommen Sie mit uns, und besuchen SIe die Schweizer Kaffeeszene

Der Schweizer Kaffeemarkt – ein paar Fakten

Am vergangenen Donnerstag trafen sich die Mitglieder des Schweizer SCAE Chapters in Wädenswil in der dortigen Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Department für Lifesciences). Im Rahmen der SwissSCAE-Jahrestagung referierte Regula Heiniger über den Schweizer Kaffeemarkt.

Mit Ihrer Diplomarbeit, die sich mit der wirtschaftlichen Bedeutung des Kaffees für die Schweiz beschäftigt, hat sie sehr interessante Fakten zusammengetragen:

  • Die Schweiz ist der wichtigste Umschlagplatz für Rohkaffee weltweit. 70-80 Prozent des exportierten Rohkaffees (ca. 4.2 Mio. Tonnen) wird über die Schweiz gehandelt.
  • 77 Prozent des Schweizer Kaffee-Eigenbedarfs wird in der Schweiz geröstet.
  • In der Schweiz gibt es rund 70 Kaffeeröstereien.
  • Die grösste Rösterei der Schweiz ist Nespresso mit einem Röstvolumen von 40’000 Tonnen pro Jahr.
  • Die Schweiz ist auch führend bei der Entwicklung von Kaffeevollautomaten. Die sechs grössten Kaffeevollautomaten-Hersteller der Welt haben ihren Sitz in der Schweiz.
  • Die Bruttowertschöpfung der Kaffeebranche in der Schweiz beträgt pro Jahr CHF 4.12 Mrd.
  • Die Schweizer Kaffeebranche erwirtschaftet rund 0.86 Prozent des Brutto-Inland-Produktes.

Wichtigstes Exportgut der Schweiz ist auch nicht, wie viele vielleicht meinen, Schweizer Käse oder Schweizer Uhren (oder auch das Taschenmesser), sondern tatsächlich Kaffee. Hauptanteil an diesem Export-Ergebniss hat natürlich der in der Schweiz produzierte Nespresso.

Haben Sie schon mal Schweizer Kaffee probiert?

Ein genussreiches Wochenende wünscht

Johannes Lacker

P.S.: Mein Dank geht an Manuel Fröhlich von premium-shops.ch, der mir den Vortrag von Regula Heiniger zur Verfügung gestellt hat, da ich selbst nicht in Wädenswil war.

Neu bei Migros: Kaffee aus nachhaltiger Produktion?

Die schweizerische Migros [sprich: Migro, KS] hat ihr gesamtes Kaffee-Basissortiment auf sozial- und umweltverträglich angebauten Kaffee umgestellt. Sie arbeitet dazu mit der Non-Profit-Organisation Utz Certified zusammen.

Als erste Grossverteilerin der Schweiz hat die Migros sukzessive das gesamte Basissortiment auf nachhaltigen und sozialverträglichen Kaffee umgestellt. Die Migros hat sich zu einem nachhaltigen Handeln verpflichtet und Nachhaltigkeit zu einem ihrer Werteversprechen gemacht.

Mehr Ertrag dank Schutz der Umwelt

Utz Certified verlangt von ihren Partnern nicht nur die Einhaltung ökologischer und sozialer Kriterien, sie unterstützt die Bauern auch darin, ihre Arbeit professionell anzugehen. Dank verbesserten Anbaumethoden kann der Kaffeebauer den Ertrag und die Qualität seiner Ernte steigern und dadurch mehr Geld verdienen. Zusätzlich erhält er vom Käufer seiner Ernte eine Prämie. Im 2009 haben Utz-Certified-Bauern Prämien in der Höhe von 10,5 Millionen Dollar bekommen.

Nachhaltigkeit bei unverändert guter Kaffee-Qualität

Der Kaffee wird durch den Mehrwert für die Kundinnen und Kunden nicht teurer. Der Aufpreis wird von der Migros und der Migros-Kaffeerösterin Delica getragen. Der Migros-Kunde kann also weiterhin seinen gewohnten Qualitätskaffee zum gewohnten Preis trinken – mit einem (vermeintlich) guten Gewissen.

Transparenz durch Rückverfolgbarkeit

Ab Dezember 2010 kann jede zertifizierte Kaffeepackung bis zur Plantage oder Kooperative zurückverfolgt werden. Das sorgt für Transparenz und Sicherheit. Der Kunde benötigt einzig die Produktions-Nummer auf der Kaffeepackung und einen Internetanschluss und schon kann er “seine” Kaffeeproduzenten unter www.migros.ch/coffee kennen lernen.

Traceability bei Utz Certified

Traceability bei Utz Certified

Damit dürfte auch den deutschen Konsumenten der Delica Marke “Schweitzers” der Zugang zur Rückverfolgbarkeit der Kaffeemischungen offen stehen.

Steht Utz jedoch für wahrhaftigen “Fair Trade”?

Das Utz-Siegel wurde 1997 von einem holländischen Kaffeeröster gegründet. Es ist umstritten, wie stichhaltig das Label ist. Zwar verspricht es, die Normen der Internationalen Arbeitsorganisation umzusetzen, darüber hinaus gilt es jedoch als “Fairtrade Light”. Statt festgelegter Mindestpreise wolle man Bauern zum Unternehmertum ermutigen. Am Ende solle vor allem die Qualität der Kaffeebohnen steigen.

Vor allem in Sachen Umweltstandards gilt Utz als wenig vorbildlich. Die Migros hätte sich in meinen Augen einen grösseren Gefallen getan, Kaffee mit Max Havelaar Zertifikat einzukaufen.

Ich bin sehr gespannt, wie der Markt (bzw. die Kunden) auf die Ankündigung der Migros reagieren wird. Hoffen wir das beste.

Johannes Lacker

Preissteigerungen bei Rohkaffee – die Folgen

Der Schweizerische Kaffeeverband “ProCafé” brachte dieser Tage folgende Pressemeldung in Umlauf:

PD. Seit Ende 2009 haben die Preise für Rohkaffee massiv aufgeschlagen. Im Juli 2010 erreichten sie für  Arabica-Provenienzen  gemäss  Informationen  der  in  London  domizilierten  Internationalen  Kaffee Organisation ICO, der mit der Schweiz 77 Mitgliedstaaten angehören, das höchste Niveau seit 13 Jahren. Sie sind  im August weiter angestiegen. Für die Schweizer Kaffeeröster betragen die seit anfangs 2010  hinzunehmenden Mehrkosten  rund  30 Prozent. Ohne  den  im Vergleich  zum US-Dollar  starken Schweizer Franken wären sie noch höher ausgefallen.

Spekulation heizt Kaffeepreis an

Die  Rohkaffeepreise  sind  aus  verschiedenen Gründen  aus  dem  Ruder  gelaufen.  Neben  physischen Problemen der Marktversorgung aufgrund kleinerer Ernten  (wie z.B.  in Vietnam, dem zweitwichtigsten Produktionsland) und sinkender Lagermengen, spielen ungünstige Ernteprognosen  für Kolumbien, das bei den Produktionsländern an dritter Stelle  steht, eine bedeutende Rolle. Ursachen  für die erwartete
Missernte sind dort die überdurchschnittlich nasse Witterung und eine als ernsthaftes Problem erkannte Pilzerkrankung der Kaffeebäume. Zusätzlich wird der Kaffeepreis von spekulativ agierenden Finanzinvestoren  kräftig angeheizt.  Im Gegensatz  zu  den  eher  kurzfristigen Haussen der  vergangenen  Jahre
dauert die gegenwärtige Hochpreisperiode schon länger an. Sie zwingt die meisten einheimischen Röster –  trotz mittel- bis  längerfristiger Abdeckung –  für das Halten des Qualitätsniveaus zu Einkäufen auf höchstem Preisniveau. Es ist davon auszugehen, dass sich dies auch auf die Konsumentenpreise aus wirken wird.

Tatsächlich ist es so, dass sich der gestiegene Kaffeepreis auf die Konsumentenpreise auswirkt. Denn nicht nur die Schweizer Kaffeeröstereien haben z.T. massiv die Einkaufspreise angehoben. Nach Beendigung der sommerlichen Röstpause zogen auch die italienischen Kaffeeröster nach.

Verschärft wird die Lage für die europäischen Kaffeetrinker noch dadurch, dass gleichzeitig der Euro-Kurs in den vergangenen Wochen stark gefallen ist. In Euro gerechnet ist der Kaffeepreis seit Ende April um 30 Prozent gestiegen.

So schreibt Die Presse.com aus Österreich:

Nicht nur übersteigt derzeit die Nachfrage das Angebot, “auch das spekulative Element ist nicht zu unterschätzen”, sagt dazu der Präsident des österreichischen Kaffee- und Tee-Verbandes und Chef von Tchibo/Eduscho in Österreich, Harald J. Mayer. Alle Röster müssten Währungsdifferenzen zwischen Euro und Dollar sowie Ernte-Entwicklungen “sehr genau beobachten und ihre Kalkulationen laufend überprüfen”, gab sich der Kaffee-Experte auf die Frage nach Preiserhöhungen für die Konsumenten sehr bedeckt.
[…]
Auch die für Anfang Oktober auf den Markt kommende [diesjährige] gute brasilianische Ernte wird nach Meinung des Experten keine Entspannung bringen. “Der Markt ist ausgehungert”, sagte Rüdiger Krupp [Chefeinkäufer bei Rehm & Co, einem der größten Rohkaffee-Handelshäuser in Deutschland]. Die Ernte in Brasilien werde 55 Millionen Sack Rohkaffee bringen, 30 Millionen davon werden pro Jahr exportiert, 20 Millionen Sack gehen in den lokalen Konsum. Und auch der Überhang von fünf Millionen Sack werde vorsorglich im Land auf Lager bleiben, weil “auf eine gute Ernte im nächsten Jahr eine schlechtere Ernte folgt, das liegt in der Natur der Kaffeepflanze”, sagte der Rehm-Chefeinkäufer.

Im speziellen Fall des in der Schweiz gerösteten Kaffees, der in Schweizer Franken von mir bezahlt wird, verteuert sich der Einkauf zusätzlich durch den schwachen EURO im Vergleich zum Franken. Zahlte ich vor Jahresfrist noch EUR 0,66 für einen Schweizer Franken sind es mittlerweile EUR 0,77.

Bedingt durch den ungünstigen Wechselkurs und den steigenden Rohkaffeepreis kaufe ich den Schweizer Kaffee deshalb für mittlerweile fast EUR 2,00 mehr ein, als noch im August 2009. Durch die Sommermonate Juni, Juli und August habe ich die Verkaufspreise noch auf dem bisherigen Niveau halten können, zu Beginn des Septembers musste ich die Preise dennoch um gut 5% anheben.

Hoffen wir also auf eine Beruhigung auf den Devisen- und Rohstoffmärkten zum Ende des Jahres bzw. in 2011. Damit der Kaffeegenuss aus der Schweiz nicht noch teurer wird.

Johannes Lacker

Wer hat’s erfunden? Die Kaffee-App für’s iPad.

Dass das iPad von Apple ein grosser kommerzieller Erfolg ist, mag damit zusammenhängen, dass es tausende kleiner Programme gibt, die die Arbeit mit dem iPad erleichtern.

Aus der Schweiz stammt nun eines dieser kleinen Progamme, Apps genannt. Mit Hilfe dieser Swiss iPad App “Heatmaster” wandelt sich das iPad zu einer vollwertigen Heizplatte, so dass man auf ihr wunderbar Kaffee kochen kann. Im folgenden Video kann man sehen, wie mittels iPad und Espressokocher ein wundervoller Kaffee produziert werden kann:

Viel Spass beim Kaffeekochen wünscht

Johannes Lacker

Wir gehen fremd: Quarta Caffè aus Lecce

Quarta Caffè – ja, dieser Espresso kommt tatsächlich nicht aus der Schweiz. Aber dennoch ist er wohl einer der beliebtesten Espressi der Schweiz.

In Basel behauptet man sogar, es sei der beste Espresso der Stadt: Alfons Schuwey vom Caffè eccetera schenkt dort den Quarta Caffè Argento aus.

Bei meinem letzten Basel Besuch im April habe ich mir ein Kilo vom Argento mitgenommen und ihn nun zuhause im Kaffi Schopp “Kaffeelabor” 😉 verkostet.

Quarta Caffè ArgentoDer Quarta Argento ist ein dunkler, ölig-dickflüssiger Espresso, wie man ihn aus den Regionen südlich von Neapel kennt. Sehr intensiv im Geschmack mit seinem hohen Robusta-Anteil, sind die Bohnen sehr dunkel geröstet.

Die dunkelbraunen, ja fast schon schwarzen Bohnen, glänzen ölig, der Geschmack wird von rauchigen Toastnoten bestimmt. Als Ristretto getrunken werden die Aromen von feinen Gewürzen, Erde  und süsslichem Gebäck noch intensiver.

Aufgrund dieses intensiven Geschmackes und der tiefbraunen Crema eignet sich der Quarta Caffè Argento auch und in erster Linie als Basis für Cappuccino, Latte Macchiato und Caffè Latte.

Doch warum ist der Quarta Caffè in der Schweiz so beliebt und in Deutschland relativ unbekannt? Die Lösung ist im Grunde ganz einfach. Im Rahmen des Arbeitskräftemangels in der Schweiz in den 1950er und 1960er Jahren kamen vieler Arbeiter aus Lecce in die Eidgenossenschaft, die sogenannten “Leccesi”. Sie brachten ihren Kaffee aus der Heimat mit und etablierten ihn in der Schweiz.

Heute ist es so, dass viele Schweizer Urlaub im Süden Italiens machen und dort den Quarta Caffè kennenlernen – dort allerdings eher die Qualita Rossa in der durchsichtigen Kunststofftüte. Und tatsächlich fragen bei Alfons Schuwey in Basel Kunden vor allem nach der Qualita Rossa, da sie die Tüte (und damit den Kaffee) aus dem Italienurlaub kennen.

Doch noch ein paar Worte zur Rösterei Quarta Caffè selbst:

Je weiter man in den Süden Italiens vorstösst, desto kürzer und kräftiger wird der Espresso.  Ganz unten am Stiefelabsatz hat Quarta Caffè seine Heimat. Das Unternehmen wurde in den 1950er Jahren im Herzen von Lecce gegründet. Neben der kleinen Kaffeerösterei gab es noch ein Café, um dort die Röstungen auszuschenken. Ziemlich schnell wurde dieses Café zu einem Treffpunkt für Lecces Einwohner und des gesamten Salento, der Halbinsel, die den Stiefelabsatz bildet. Und damit wuchs die Rösterei zum heutigen Unternehmen.

Wenn Sie also das nächste Mal in der Schweiz sind, kaufen Sie doch zur Abwechslung mal einen Quarta Caffè – den gibt es u.a. bei GLOBUS delicatessa oder online unter www.premium-kaffee.ch

Johannes Lacker

Bildquelle: premium-kaffee.ch

Rast Kaffee – Röster des Jahres 2010

Das deutsche crema Magazin “for coffee-lovers” hat in der aktuellen Ausgabe 03/2010 die Schweizer Kaffeerösterei Rast Kaffee aus Ebikon bei Luzern zum Röster des Jahres 2010 gekürt.

Von dieser Stelle aus herzlichen Glückwunsch an Markus Rast und sein Team.

Dass bei Rast Kaffee hervorragender Kaffee geröstet wird, weiss ich schon seit längerem. Deshalb habe ich bei der Sortimentsentwicklung für den Online Shop des Kaffi Schopp auch Kaffeemischungen von Rast Kaffee ins Sortiment genommen. Rast Kaffee Ebikon

Was mich damals vor allem beeindruckte, war der ausgeprägte Qualitätsanspruch von Inhaber Markus Rast. Jeder Röstkaffee wird erst nach der Bestellung durch den Kunden geröstet, Lagerware erhält der Gastronom oder Detailhändler nicht. Für mich bedeutet dies, dass ich Rast Kaffee ca. eine Woche nach Bestellung und Röstung meinen Kunden anbieten kann. Deshalb wird neben dem obligatorischen MHD auch das Röstdatum angegeben. Der Frischeanspruch wird ebenfalls dadurch dokumentiert, dass Rast Kaffee nur 6 Monate MHD nach Röstdatum angibt – üblich sind 12 bis 24 Monate. Dabei “verderben” die Kaffees von Rast nicht schneller, als die offiziell länger haltbaren. Nur der Anspruch ist ein anderer.

Weiterer Pluspunkt bei Rast Kaffee ist das Thema der sogenannten “Traceability”, sprich der Rückverfolgbarkeit der Rohware. Für jeden Rohkaffee ist auf der Homepage www.rast.ch der Ursprung nachvollziehbar (als Beispiel der Indische Malabar). Die Rückseite der Kaffeeverpackungen gibt dazu über alle Daten des jeweiligen Kaffees Auskunft.

Ich bekenne mich offen dazu, dass ich Fan der Philosophie von Markus Rast bin. Allerdings kann ich aus dem eigenen Abverkauf im Online Shop des Kaffi Schopp sagen, dass diese offenbar in Deutschland noch nicht angekommen ist. Hier ist Rast Kaffee noch weitestgehend unbekannt. Deshalb habe ich vor kurzem im Kaffee Online-Portal kaffee-netz.de 10x 100g indischen Malabar von Rast Kaffee verschenkt und um entsprechendes Feedback gebeten.

Die Kommentare waren eindeutig:

Wow, was für ein köstlicher Kaffee! Nichts für die Säure- & Frucht-Liebhaber sondern gerade in Milch und mit ein wenig Zucker der absolute Schokobomber. Unglaublich süffig! Fast ein wenig Nougat. Als reiner Espresso fand ich ihn überraschend komplex und kräftig.

[…] wie schmeckt er? Mit einem Wort: klasse! Rund, harmonisch, ausgewogen, sehr zartes, samtiges Gefühl aus der Zunge, sehr viel Schokolade mit einer leicht würzigen Note.

Ich hoffe sehr, dass durch die Auszeichung “Röster des Jahres 2010” Rast Kaffee auch in Deutschland die Bekanntheit erlangt, welche die Rösterei in der Schweiz bereits hat. Dann werde ich auch das Kaffi Schopp Sortiment von Rast Kaffee entsprechend ausbauen, damit die deutschen “Coffee-Lovers” voll auf ihre Kosten kommen.

Viel Spass beim Kennenlernen wünscht

Johannes Lacker

Gastromesse “Gourmet” in Genf

In Genf findet vom 6. bis 8. Juni die Gastroausstellung „Gourmet“ statt. Gleichzeitig messen sich dort die Spitzenköche aus 20 europäischen Ländern anlässlich des „Bocuse d’Or Europe“. Die SCAE Schweiz betreibt eine Showbühne „Culture Café“ um die Aktivitäten in der Westschweiz und Frankreich bekannter zu machen. Hier das Programm in Kürze:

Sonntag, 6. Juni 2010
10.30h-12.30h Latte Art Wettkampf der besten Schweizer Baristi (WM-Programm)
13.30h-15.30h Coffee in Good Spirits Wettkampf der besten Schweizer Baristi (WM Programm)
15.30h-17.00h Cup Tasting Wettbewerb für Ausstellungsbesucher

Montag, 7. Juni 2010
10.30h-12.30h Cup Tasting Wettbewerb „Gourmet 2010“
16.30h-18.00h Die besten Baristi demonstrieren ihr Können

Dienstag, 8. Juni 2010
10.30h-12.30h Barista Wettkampf „Bester Barista Gourmet 2010“ mit internationaler Beteiligung (WM Programm)
15.30h-18.30h Die besten Baristi demonstrieren ihr Können

Über alle drei Tage finden auch Röstdemonstrationen statt und die Besucher können sich mit den Baristi austauschen und am Objekt üben!

Das Event findet im Palexpo (Autosalon) statt. Leicht mit Auto und Bahn erreichbar. Lösen Sie Ihren Gratiseintritt auf www.gourmet-expo.com! Benutzen Sie die Gelegenheit und treffen Sie in Genf auf die besten Köche Europas, Exponenten der Spitzengastronomie und natürlich auf ein auf ein aufgestelltes Swiss SCAE Barista-Team!

Viel Spass in Genf wünscht
Johannes Lacker

Wenn ich schon nicht hier schreibe…

…dann tue ich es doch zumindest für die beiden Kaffeepiraten Annika und Carolin von der Black Pirate Coffee Crew.

Vor fast drei Wochen habe ich mich das letzte Mal zu Wort gemeldet. Nun ist es wieder so weit, doch eigentlich kündige ich hier nur meinen Beitrag auf dem Blog der Black Pirate Coffee Crew an. 😉

Carolin hat mich vor gut einer Woche gebeten, etwas über die Schweizer Kaffeeszene aus meiner Sicht zu schreiben. Das muss man mir natürlich nicht zweimal sagen, weswegen man heute im Blog wedrinkcoffee.de unter der neuen Kategorie Bean Heads meinen Kaffee-Blick auf die Schweiz nachlesen kann.

Also empfehle ich meinen Kaffi Schopp Blog Lesern heute gerne einmal einen Blick zur Black Pirate Coffee Crew.

Johannes Lacker

Diesmal in Basel: 3. Schweizer TNT

Nach dem überragenden Erfolgen des Tuesday Night Trowdowns (Barista Battle) in Bern und Zürich ist diesmal die Nordwestschweiz Gastgeber und Austragungsort: im Basler Unternehmen Mitte.

Am Dienstag, 27. April trifft sich die (Basler) Barista Elite, um wieder den besten Barista unter sich auszuspielen.

Das besonders spannende ist, dass hier für viele die erste Gelegenheit ist, mit der neuen Dalla Corte DC Pro zu arbeiten, von denen das Unternehemen Mitte mittlerweile drei (!) ihr eigen nennt!

Die neue Dalla Corte DC Pro

Und natürlich liegt Basel geografisch so günstig, dass endlich auch mal die Baristi aus dem Grossen Kanton (=Deutschland) den Weg an den TNT finden sollten.

Den 27. April habe ich mir auf jeden Fall schon ganz rot in den Kalender eingetragen, damit ich endlich auch mal die tolle Atmosphäre am TNT live erleben kann.

Einen Vorgeschmack gibt das Video des 2. TNT aus dem Café Henrici in Zürich, wo sich die Schweizer Baristi im Januar trafen:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=7cGZzeGt0VA]

Also, auf nach Basel! Einschreiben ist um 19:30 Uhr, Beginn um 20:15 Uhr. Wie immer liegt das Startgeld bei CHF 5,00.

Und hier findet Ihr das Unternehmen Mitte:  Gerber Gasse 30 in 4001 Basel.

Johannes Lacker

Schweizer Barista Meisterschaften 2010 – Das Programm

Schweizer Barista Meisterschaften vom 28. bis 30. Januar 2010 im Einkaufszentrum WESTSIDE Bern-Brünnen

Programm:

Donnerstag 28. Januar 2010:
13.00h-20.00h Vorrunde Barista Meisterschaften (1. Hälfte der Teilnehmer)

Freitag 29. Januar 2010:
13.00h-17.00h Vorrunde Barista Meisterschaften (2. Hälfte der Teilnehmer)
17.00h-21.00h Latte Art Meisterschaften und Coffee in Good Spirits Meisterschaften

Samstag 30. Januar 2010:
10.00h-13.00h Cup Tasting Meisterschaften
13.00h-16.00h Final Barista Meisterschaften

Ort:
Zentrum WESTSIDE, Eventfläche Food Court, Bern-Brünnen – www.westside.ch

Die vier Meisterschaften

Barista Programm:
Das anspruchsvolle Programm umfasst die perfekte Zubereitung von vier identischen Espressis, vier identischen Cappuccinis und vier Signature Drinks (auf Espressobasis mit Zusätzen, jedoch ohne Alkohol) innerhalb von 15 Minuten. Bewertungskriterien sind Geschmack, Aussehen und optische Präsentation der Getränke, technische Handhabung der Maschinen sowie die Präsentation und das Auftreten des Baristas.

Titelverteidiger: Philipp Meier

Cup Tasting Programm:
Bei der nationalen Cuping Meisterschaft wird der beste Cuper der Schweiz mit Hilfe von Triangeltests ermittelt.

Das Vorgehen: Ein Set besteht aus 3 Tassen. Jeweils 2 von ihnen enthalten identischen Kaffee. Das Ziel für den Teilnehmer ist es, den 3. Kaffee zu identifizieren, der sich von den 2 gleichen unterscheidet. Es ist nicht nötig, den Kaffee zu bestimmen, nur dass er nicht zu den anderen beiden passt. Es wird eine Serie von acht Sets serviert und die Teilnehmer, welche die meisten Kaffees korrekt herausdeuten, kommen in die nächste Runde. Bei Punktegleichheit ist entscheidend, wer die Aufgabe in kürzerer Zeit gelöst hat. Die Zeit zur Degustation der 8 Sets ist auf 8 Minuten begrenzt.

Pro Durchgang werden mehrere Kandidaten gleichzeitig starten. In die 2. Runde kommen die 6 Besten. Den Final bestreiten die 3 Besten aus der 2. Runde. Der Gewinner ist Schweizer Meister.

Titelverteidigerin: Florence Letroux

Latte Art Programm:
Jeder Teilnehmer hat in maximal 8 Minuten folgende Getränke zuzubereiten und den Juroren zu servieren. Zwei identische Caffè Latte oder zwei identische Cappuccinis unter ausschliesslicher Benutzung von Kaffee und Milch als Zutaten und einer Espressomaschine und Kannen als Werkzeug für die LatteArt. Anschliessend zwei identische warme Espressi Macchiati und schlussendlich zwei identische warme Eigenkreationen (“Signature Drinks”) unter Benutzung beliebiger Werkzeuge und Zutaten für die Dekoration der Oberfläche des Getränks.

Titelverteidiger: Martin “Tinu” Egger

Coffee in Good Spirits Programm:
Jeder Teilnehmer hat in maximal 8 Minuten folgende Getränke zuzubereiten und den Juroren zu servieren. Zwei identische Irish Coffees basierend auf Whiskey, Zucker, Kaffee und Sahne. Anschliessend zwei identische warme oder kalte Eigenkreationen (“Signature Drinks”) auf der Basis von Alkohol und Kaffee, bei deren Zubereitung beliebige Zutaten verwendet werden dürfen.

Titelverteidigerin: Sandra Stucki

Auf spannende Wettbewerbe in Bern freut sich

Johannes Lacker

P.S.: Weitere Informationen gibt es unter www.swissscae.ch