Archiv der Kategorie: Beliebteste Artikel

Lesen Sie hier die beliebtesten Artikel aus dem Kaffi Schopp Blog. Seit dem Start des Kaffi Schopp Blogs haben sich viele Artikel im Kaffi Schopp Blog angesammelt. Ob Kaffi Schopp News, Infos rund um unsere Kaffeebohnen oder auch Interviews mit Kaffeespezialisten unserer Lieferanten, es ist einiges zusammengekommen. Die meistgelesenen Blogartikel unserer Blogleser finden Sie nun hier.

Was ist eigentlich Schümli Kaffee?

Sind Sie auch auf der Suche nach einem Kaffee, den Sie für Ihren Kaffeevollautomaten verwenden können? Die Auswahl an geeigneten Kaffeemischungen ist riesengroß. Viele Kunden sind einfach vom Angebot erschlagen. Doch wenn man vorm Supermarktregal steht, findet man immer mehr Kaffees, die sich Schümli Kaffee nennen. Oder auch Schüümli heißen.

Eine Frage bekommen wir im Kaffi Schopp dann immer wieder gestellt: Was ist das eigentlich, dieser Schweizer Schümli Kaffee ? Dazu kursieren im Internet verschiedeneste Erklärungen zum Schümli Kaffee, die meiner Meinung nach nicht immer passen.

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Die ESE Pad-Maschine Spinel Pinocchio – Das Arbeitstier

Auch wenn das ESE Padsystem in Deutschland noch nicht allzu verbreitet ist, so findet es doch immer mehr Anhänger. Das kann ich auch daran festmachen, dass wir über kaffischopp.de in jedem Jahr um die 10 bis 15 ESE Pad-Maschinen verkaufen.

Mir selbst war das System faktisch unbekannt, bis ich auf die ESE Pads der Schweizer Kaffeerösterei La Semeuse traf. Bei La Semeuse setzt man das ESE Padsystem vor allem in Büros ein, geliefert wird hier ein Paket aus Pads und ESE Pad-Maschine.

Gründe für den Einsatz dieser Maschinen gibt es genug…

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Welchen Kaffee für Vollautomaten soll ich wählen?

Diese Frage bekomme ich in unserem Ladengeschäft in Heppenheim immer wieder gestellt: “Welche Kaffeebohnen passen für meinen Kaffeevollautomaten?” Klassische Antwort meinerseits: “Das kommt darauf an.” Denn Kaffee für Vollautomaten gibt es in vielen Varianten.

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5 Gründe warum Ihr Kaffee nicht schmeckt – und was man dagegen tun kann.

Schlechter Kaffee muss nicht sein (Grafik: fotolia.com © Africa Studio)

Schlechter Kaffee muss nicht sein (Grafik: fotolia.com © Africa Studio)

Als Kaffeeliebhaber freut man sich jeden Morgen auf den ersten Schluck heißen Kaffees, um in den Tag zu starten. Auch wenn Sie noch nicht richtig wach sind, merken Sie, wie mit jedem Schluck das Leben in Sie zurückkehrt und der Tag einfach gut beginnt. Doch was tun, wenn man beim ersten Schluck schon merkt: Der Kaffee schmeckt nicht.

Niemand verdient es, am Morgen (oder überhaupt) schlechten Kaffee zu trinken. Hier fünf Tipps, was Sie dafür tun können, dass Ihnen Ihr Kaffee Zuhause besser schmeckt.

1. Ihre Kaffeebohnen sind alt und/oder schmecken ranzig

Kaffeebohnen oxidieren, wenn sie in Kontakt mit Sauerstoff kommen. Durch die Oxidation der Kaffeefette entsteht ein ranziger Geschmack, den Sie natürlich auch in Ihrer Tasse Kaffee wieder finden- folglich der Kaffee schmeckt nicht gut.

Deshalb sollten Sie immer frische Bohnen verwenden, die Sie trocken, kühl (Zimmertemperatur), dunkel und unter Luftabschluss lagern. Verschließen Sie den geöffneten Kaffeebeutel bestmöglich und lagern Sie ihn in einer luftdichten Tupper-Box. Optimaler Ort ist dann der dunkle Küchenschrank, abseits von Herd und Spülmaschine.

Ebenso wichtig wie die Lagerung, ist das frische Mahlen des Kaffees kurz vor dem Verbrauch. Gemahlener Kaffee verliert überdurchschnittlich schnell sein Aroma und deshalb sollte man im besten Falle keinen vorgemahlenen Kaffee für Zuhause verwenden. Das Aroma frisch gemahlener Bohnen duftet nicht nur in Ihrer Küche sondern macht auch Ihren Kaffee besser.

Und natürlich sollten Sie nur Bohnen verwenden, die erst vor kurzer Zeit geröstet wurden. Nach mehr als 6 Monaten hat der Kaffee so viele Aromen verloren, dass das volle Geschmackserlebnis nicht mehr gegeben ist.

2. Ihre Kaffeebohnen sind nicht optimal geröstet

Ohne das Rösten der grünen (Roh-)Kaffeebohnen könnten wir gar keinen Kaffee genießen. Deshalb ist das optimale Rösten die Basis für die bestmögliche Entwicklung der Kaffeearomen.

Industriell geröstete Bohnen sind in der Regel nicht durchgeröstet, sondern innen fast “roh” und äusserlich schon fast zu dunkel wenn nicht sogar schon ölig. Dadurch schmeckt der Kaffee oft bitter und sauer. Ich nenne das immer den “Filet-Effekt”, denn beim Anbraten eines Filets passiert das gleiche: Aussen hat das Fleisch eine feine braune Färbung, innen ist es jedoch nahezu roh. Beim Filet ist das so gewünscht, beim Kaffee nicht. Denn damit die ganze Bohne ihr volles Aroma entfalten kann, muss sie durchgeröstet sein. Fakt ist: Der Kaffee schmeckt nicht aromatisch, wenn er zu kurz und zu heiß geröstet wurde.

Das erreicht der Röstmeister nur, wenn die Bohnen langsam und schonend bei niedrigen Temperaturen (bis 220 Grad) geröstet werden. Dazu kommt, dass die im Rohkaffee enthaltene Chlorogensäure nur durch den Faktor Zeit aus der Bohne heraus geröstet wird. Diese Chlorogensäure ist dafür verantwortlich, dass viele Menschen Kaffee nicht vertragen und mit Magenbeschwerden reagieren.

Kaufen Sie deshalb Kaffeebohnen, die traditionell in der Trommel geröstet wurden und deren Röststufe ihrer Verwendung entsprechen. Filterkaffees sind eher etwas heller geröstet, Espressi eher etwas dunkler.

3. Ihr Equipment ist verschmutzt: Der Kaffee schmeckt nicht

Eine schmutzige Pressstempelkanne, eine nicht gereinigte Espressomaschine oder ein ungepflegter Kaffeevollautomat tragen maßgeblich zum schlechten Geschmack von Kaffee bei. Das Ergebnis ist stets das gleiche: Der Kaffee schmeckt nicht.

Das bereits erwähnte Kaffeefett legt sich gerne auf die Oberflächen von Bohnenbehältern und Siebträgern. Dort wird es unter dem Einfluß von Sauerstoff ranzig und beeinflußt den Kaffeegeschmack negativ. Gerade Kaffeevollautomaten sind idealer Ort für Verschmutzungen aller Art. Schimmelnder Kaffeetrester, schimmelndes Restwasser und ranzige Tresterreste an der Brühgruppe verhindern nachhaltig das Kaffeevergnügen.

Deswegen ist bei jeder Kaffeezubereitung, ob mit Hand oder Maschine, Sauberkeit erstes Gebot. Reinigen Sie Ihre Equipment regelmässig mit Kaffeefettentferner und Milchfettentferner (beim Vollautomaten), nach Benutzung aber auf jeden Fall mindestens mit warmen Wasser.

4. Sie benutzen eine klassische Filterkaffeemaschine

Wenn Sie Ihren morgendlichen Kaffee in einer klassischen Filterkaffeemaschine zubereiten, sollten Sie den Kaffee innerhalb einer Stunde getrunken haben. Nach dieser Zeit beginnt eine sogenannte hydrolytische Reaktion des Kaffees: Der Kaffee bildet ungewünschte Säuren und wird immer bitterer. Grund dafür ist das andauernde Nachheizen des Kaffees durch die Heizplatte der Filterkaffeemaschine.

Wer es besser mag, sollte entweder mit der Hand filtern (für mich ohnehin die optimale Methode für einen morgendlichen Kaffee) oder die alte Filterkaffeemaschine durch einen Moccamaster ersetzen. Der Moccamaster hält den Kaffee lediglich warm und regelt die zugeführte Temperatur in Bezug auf die Menge Kaffees, der warm gehalten werden muss. Aber auch hier gilt: Kaffee sollte frisch zubereitet getrunken werden.

5. Die Qualität des verwendeten Wassers ist schlecht

Da eine Tasse Kaffee zu 98% aus Wasser besteht, darf man die Qualität des Wassers auf keinen Fall vernachlässigen. Das verwendete Wasser sollte immer frisch sein, einen ph-Wert zwischen 6 und 7 haben und ebenfalls einen mittleren Grad deutscher Härte (7 bis 8°dH).

In der Regel ist es deshalb in Deutschland empfehlenswert einen Brita-Filter einzusetzen und je nach örtlicher Wasserhärte dieses gefilterte Wasser entweder pur zu verwenden oder es mit dem Leitungswasser zu verschneiden.

Immer wieder liest man, dass Kaffeefans stilles Wasser aus dem Supermarkt kaufen. Allerdings gilt hier das gleiche wie beim Leitungswasser: Auf die richtige Mineralisation kommt es an. Ein Wasser, welches für Säuglingsnahrung geeignet ist, ist für Kaffee ungeeignet, da tatsächlich das Salz in der Suppe (=im Kaffee) fehlt und die Kaffeesäuren geschmacklich zu stark in den Vordergrund treten. Zu starke Mineralisation andererseits neutraliert die feinen Säuren im Kaffee und es fehlt am geschmacklichen Volumen.

Fazit: In dieser Zusammenfassung finden Sie die wichtigsten Punkte, um Gutes für den Geschmack Ihres Kaffees zu tun. Denn warum sollte man sich mit schlechtem Geschmack zufrieden geben, wenn es auch einfach besser geht?

PS: Hier finden Sie unsere Tipps zur optimalen Zubereitung von Kaffee.

Filterkaffee richtig zubereitet: Unser Rezept

Der klassische Filterkaffee erlebt in den sogenannten Third Wave Coffee Shops aktuell eine Renaissance.

Und da auch wir mittlerweile Anhänger dieser Kaffeezubereitung sind, möchten wir Ihnen die Zubereitung, so wie wir Sie pflegen vorstellen. Dazu nutzen wir einen HARIO V60 Prozellanfilter, für daheim funktioniert natürlich auch der vielleicht vorhandene Melitta-Filter.

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Wie reinige ich meine Filterkaffeemaschine?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Sie Ihre Filterkaffeemaschine reinigen? Schnell und unkompliziert?

Denn natürlich ist es zwingend notwendig, Ihre Kaffeemaschinen regelmäßig zu pflegen. Kalk, Kaffeefette und andere Rückstände, die beim Kaffeebrühen entstehen, beeinflussen den Geschmack Ihres Kaffee negativ. Dem guten Kaffeegeschmack steht jedoch nicht viel im Wege, wenn Sie unsere Tipps beachten.

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Ernährung bei Gastritis: Kein Kaffeegenuss?

Die Gastritis, oder deutsch Magenschleimhautentzündung, ist eine entzündliche Erkrankung der Schleimhaut des Magens. Durch die Ernährungsgewohnheiten der Wohlstandsgesellschaft ist die Gastris eine relativ häufig auftretende Erkrankung in der erwachsenen Bevölkerung, bei der zuviel Magensäure gebildet und die Schleimhäute des Magens angegriffen werden.

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100% Arabica – (k)eine Qualitätsaussage

Wer liest es nicht immer wieder in der Werbung grosser deutscher Kaffeeröstereien: Dieser Kaffee besteht aus “100% Arabica Kaffee“. Aber ob das (k)eine ganz besondere  Qualitätsaussage ist, ist fraglich . Jedenfalls suggeriert die Werbung, ein hohes Qualitätsversprechen an die sortenreine Kaffeebohne. “Hochlandbohnen”, “elegantes und ausgewogenes Aroma” – kein Attribut ist zu schade, um die Qualität des Arabica Kaffees zu unterstreichen.

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Kaffee-Kapseln: Von ausgezeichnet bis miserabel

Wieder-Veröffentlichung vom 18. Nov. 2008

Mit grossem Werbeaufwand kämpfen Kapsel-Hersteller um Kunden. Denn wer einmal solch eine Kaffeemaschine gewählt hat, muss auf Jahre hinaus die dazugehörigen Kapseln kaufen.

kassensturz_w173_h_mIn der heutigen (18.11.) Sendung “Kassensturz” des Schweizer Fernsehens SF (einer Art “Stiftung Warentest”) wurden Kapseln verschiedener (Schweizer) Hersteller getestet (hier das entsprechende Video zur Sendung). Sie sollten sich die vorliegenden Ergebnisse nicht entgehen lassen!

Der Degustations-Test der meist verkauften Kapsel-Kaffees zeigt, welcher am besten schmeckt und sein Geld wert ist.

Ein perfekter Espresso ist die Ausgangslage für einen geschmackvollen Cappuccino. Die Industrie versucht zunehmend, Geschmack in Kapseln zu verpacken. Die Kaffee-Portionen kosten zwischen 32 und 76 Rappen (ca. 26 bis 50 EUR-Cent). Bei Nespresso sind 5,5 Gramm Kaffee in der Kapsel. 5,5 Gramm kosten 50 Rappen (ca. 33 EUR-Cent). Umgerechnet auf 1 Kilogramm sind das stolze 91 Franken (ca. 60,- EUR).

Portionenkaffee ist sehr teuer – da müsste er auch sehr gut schmecken. «Kassensturz» lässt Kapsel-Espressi testen: Von Anna Käppeli, Schweizer Barista-Meisterin, Evelyne Rast Barista-Trainerin von der Gourmet-Rösterei Rast, Ingo Rogalla, ebenfalls Barista-Meister sowie Buchautor und Kaffeemaschinen-Spezialist, Barbara Held, Barista-Trainerin und Röstmeister (bei Rast Kaffee in Ebikon) André Strittmatter.

Patrick Zbinden, Sensoriker und diplomierter Kaffee-Experte, überwacht die Degustation. Die Tester wissen nicht, welchen Espresso ihnen Zbinden serviert. Für den Test verwendet «Kassensturz» von jedem Kapsel-System jeweils die günstigste Maschine, in die nur die Originalkapseln des Herstellers passen. «Kassensturz» schmuggelt ausserdem einen tausendfränkigen Vollautomaten von Jura in den Test. Dort können Kaffeegeniesser die Bohnen ihrer Wahl einfüllen.

Die ersten Resultate sind ernüchternd. Tassimo hat im Test am schlechtesten abgeschnitten. Mit dem dazu gehörigen Kaffee von Mastro Lorenzo, für 39 Rappen die Kapsel, gab’s nur die Note 2*. Nur unwesentlich weniger schlecht ist Caffitaly mit der Gaggia-Maschine und dem dazu gehörigen Kaffee von Chicco D’oro: Note 2,5*.

Bisher verteilte die Jury nur schlechte Noten. Dann ein erster Lichtblick – beim Espresso aus dem Vollautomaten. Ohne es zu wissen, bewerten die Fachleute diesen Kaffee um Klassen besser als den bisherigen Kapselkaffee: Note 5*. Testsieger ist Nespresso mit der Sorte Arpeggio, mit 50 Rappen die zweitteuerste Kapsel im Test.

So gut der Espresso auch schmeckt, Kapselkaffee führt zu gewaltigen Müllbergen – bei allen Systemen. Nespresso produziert täglich Millionen Aluminium-Kapseln. Ein Teil wird rezykliert, doch die Mehrzahl der Kapseln belastet die Umwelt.

Coop schreibt zu den Testresultaten, als typischer Espresso hätte sich der Martello Intenso besser geeignet. Migros sagt, der Delizio-Espresso kommt bei einem breiten Publikum besser an als bei ausgewiesenen Fachpersonen. Und Nestle, die Dolce Gusto vertreibt, teilt mit, bei einem fast identischen Test habe der Espresso von Dolce Gusto als zweitbester abgeschnitten. Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

KAPSEL-SYSTEM KAPSEL PREIS NOTE
Nespresso Arpeggio 0.50 CHF 5,5*
Amici Espresso 0.76 CHF 5,0*
Martello Gourmet Gold 0.32 CHF 3,0*
Delizio Espresso 0.38 CHF 3,0*
Tchibo Espresso 0.44 CHF 3,0*
Dolce Gusto Espresso 0.40 CHF 2,5*
Caffitaly Chicco D’oro Espresso L’Italiano 0.43 CHF 2,5*
Tassimo Mastro Lorenzo Espresso 0.39 CHF 2,0*

*) Bitte beachten Sie, dass die “6” die höchste, die “1” die schlechteste Note darstellt.

Soweit der Vorbericht des “Kassensturz”.

Johannes Lacker

P.S.: Den Selbsttest eines interessierten Konsumenten finden Sie hier im Konsumentenblog.

Quelle: Kassensturz, Schweizer Fernsehen, 18.11.2008 / Quelle: pdf-Testbericht, Schweizer Illustrierte