Monsooned Malabar

Kaffeepflanzen Monsooned Malabar

Kaffeepflanzen Monsooned Malabar

Der Ursprung von dem Monsooned Malabar Kaffee

Während viele Menschen Indien als den Produzenten von feinen Tees halten, baut das Land schon seit mehr als 150 Jahre außergewöhnlichen Kaffee an. Heute ist Indien der fünftgrößte Produzent von Arabica-Kaffee weltweit, hinter Brasilien, Kolumbien, Mexiko und Äthiopien.

Indiens Anbau von Kaffee reicht fast 400 Jahre zurück. Die Legende besagt, dass ein muslimischer Pilger, Baba Budan, sieben Kaffeesamen von einer Wallfahrt ins Heilige Land mitgebracht hat. Er soll sie in der Nähe einer Berghöhle in Chikmahlur im Bundesstaat Karnataka gepflanzt haben. Heute gilt der Ort in Indien als die Wiege des Kaffees.

Der kommerzielle Anbau von Café in Indien begann im Jahr 1840, als die Briten Kaffeeplantagen in den Bergen Südindiens anbauten. Sie fanden das tropische Klima, die Höhenlage, die sonnigen Hänge, die reichlichen Niederschläge und die humusreichen Böden ideal geeignet für den Kaffeeanbau. Heute sind dies die optimalen Vorraussetzungen für Monsooned Malabar, also säurearmen Kaffeegenuss.

Was ist “Monsooming”?

Farbe, Form und Größe der sortenreinen Monsooned Malabar Bohnen aus Indien, sowie ihr Aroma und Geschmack sind das Ergebnis einer speziellen Nachernteverarbeitung. Historisch gesehen wurde Kaffee in hölzernen Segelschiffen nach Europa verschifft, die vier bis sechs Monate brauchten, um das Kap der Guten Hoffnung zu erreichen. Unterhalb der Wasserlinie wurde der Kaffee in einer feuchten Atmosphäre  gelagert. Auf diesem Wege verändern die Bohnen auf ihrem langen Weg zum Markt ihre Struktur. Durch den Monsooned Malabar Prozess, werden die hellgrünen Bohnen zu “hellem Gold”, doppelt so groß und mit einem völlig neuen Geschmacksprofil.

Dieser “Monsooning”-Prozess ist später in Indien systematisch nachgeahmt worden, mit dem Ziel den europäischen Kunden den Geschmack der Monsooned Malabar Kaffees zu bieten, der in Indien bereits sehr gefragt war.

Espressobohnen

Espressobohnen

Der Monoon- Prozess

Der Monsoonprozess besteht darin, die natürlichen Kaffeebohnen in 4 bis 6 Zoll dicken Pfählen in einem gut belüfteten Lagerhaus aus Ziegelstein oder Beton, den feuchtigkeitsbelasteten Monsunwinden auszusetzen. Dieser Prozess wird an der Westküste Indiens durchgeführt und nutzt die Winde aus dem Arabischen Meer, während der südwestlichen Monsunmonate von Juni bis September.

Die Verarbeitung beginnt mit hochwertigen Arabicabohnen, die bereits im Trockenverfahren verarbeitet wurden. Um die Feuchtigkeitsaufnahme auszugleichen werden die Bohnen häufig geharkt, gefolgt von einem Auf- und Umpacken in regelmäßigen Abständen. Während dieses 12- bis 16-wöchigen Prozesses absorbieren die Bohnen in Etappen Feuchtigkeit. Sie quellen fast doppelt so stark auf wie ursprünglich und entwickeln Farben von Hellgold bis Hellbraun. Nach einigen Wochen ist der Kaffee neu eingefüllt, sortiert und abgefüllt. In einer trockenen Region ist der Kaffee solange gelagert, bis er zum Versenden bereit ist.

Das Endergebnis ist ein einzigartiger Geschmack des Kaffees der (wie Lakritze oder Koriander), der sowohl seine begeisterten Fans, als auch seine Kritiker hat. Die “monsooned” Kaffeebohnen können später als Filterkaffee, Espresso oder in anderen Zubereitungsmethodden zubereitet werden. Neben vielen Spezialitätenkaffees im Kaffi Schopp Sortiment, finden sie in unserem Portfolio auch eine Auswahl an 250g/ 1 Kilo Kaffees, die aufgrund des Monsoonig Verfahrens besonders säurearm sind. Bestes Beispiel ist der Monsooned Malabar von La Semeuse! Wenig Säure im Kaffee kann für den ein oder anderen Kaffeetrinker am Morgen um einiges vertäglicher sein..

Cup-Eigenschaften vom Monsooned Malabar Coffee:

Würzig, erdig, rauchig, Tabaknoten, Holznoten, mittlerer Körper, mittlerer Säuregehalt

Espresso

Espresso

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