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Auf eine Tasse Kaffee mit… Andreas Giger, Spielhofkaffee

Grüezi Herr Giger, haben Sie heute schon Kaffee getrunken?
Natürlich! ☺

Wann und wie sind Sie selbst zum Thema Kaffee gekommen?
Ich bin quasi in den Kaffee hinein geboren worden. Meine Eltern besitzen die Rösterei im Spielhof seit 1973. Ich wurde 1976 geboren. Nach einer Lehre als Bau- und Möbelschreiner, sowie Ausbildung zum Barkeeper, Kursen zum Servicefach und Erlebnispädagogik, arbeitete ich auch 15 Jahre im Lebensmittelhandel. Wir haben bis 2010 ein Spezialitätengeschäft für Früchte und Gemüse betrieben. Kaffee war immer allgegenwärtig für mich. 2010 entschlossen meine Eltern und ich, uns nur noch auf die Rösterei zu konzentrieren. 2010/2011 habe ich den ersten Lehrgang weltweit, an der ZHAW in Wädenswil, zum Thema: „The Siences and Art of Coffee“ besucht und abgeschlossen.

Wie viele Mitarbeiter arbeiten bei Spielhof Kaffee?
Wir sind ein typischer Familienbetrieb. Bei uns arbeiten meine Eltern, meine Frau und ich.

Was macht die Stadt Glarus aus, in der Sie Ihren Kaffee rösten?
Glarus ist eine wunderschöne Kleinstadt. Sehr ländlich. Sie besitzt noch den Charme einer Stadt, in die man gerne geht, die noch kleine spezielle Geschäfte besitzt.

Und wie sieht es mit der dortigen Kaffeeszene aus?
Das würde ich hier als gemütlich bezeichnen. Da es eher ländlich ist. Wir schätzen aber einen guten Espresso sehr! ☺

Woran denken Sie, wenn Sie den Begriff „Third Wave Coffee“ hören?
An meinen Frühstückskaffee! Das ist eigentlich bei uns so was wie eine Tradition. Schon als Kind habe ich immer „Filterkaffee“ zum Frühstück getrunken, und kann heute noch nicht ohne sein!

Welcher Kaffee aus Ihrem Sortiment ist Ihr persönlicher Favorit?
Da für mich die Sensorik „lebenswichtig“ ist, wechsle ich sehr häufig ab. Müsste ich einen Kaffee favorisieren, wäre es wahrscheinlich der San Andrea.

Wie bereiten Sie (diesen) Kaffee am liebsten zu?
Oh, der eignet sich durch seine Ausgewogenheit für jegliche Methode! Gerade jetzt haben wir ihn im Laden als Espresso auf der Rocket R58. Zu Hause brühe ich ihn gerade als Filterkaffee.

Wo sehen Sie die Trends im Bereich Kaffee der kommenden Jahre?
Weg von Mainstream! Das ist wohl der Grösste aller Trends im Kaffeeboom von heute. Egal wie sie Kaffee zubereiten, nur bereiten sie guten Kaffee zu! Es lohnt sich bei kleinen Röstereien einzukaufen. Auch wenn sie da den doppelten oder sogar vierfachen Preis des Grossverteilers bezahlen! Was sie in Händen halten, wird sie überzeugen!

Drei Gründe für Spielhof Kaffee.
1. Bei uns wird Kaffee als Lebensmittel behandelt, nicht als Handelsware!
2. Wir kaufen nur höchste Rohkaffeequalitäten ein!
3. Wir verlesen den Kaffee von Hand! Vor und nach dem Rösten!

Was machen Sie, wenn Sie sich nicht mit Kaffee beschäftigen?
Dann lege ich eine Pause ein, trinke einen Espresso und entspanne.

An diesen Ort müssen Sie so bald wie möglich:
Ich war schon fast überall. Ich fühle mich hier sehr wohl, und muss nicht weg…

Wo füllen Sie diesen Fragebogen aus?
In meinem Büro im Geschäft

Was sehen Sie, wenn Sie von dort aus dem Fenster schauen?
Unseren Hausberg, den Glärnisch, und den Himmel über dem Klöntal. ☺

Wo wären Sie jetzt gerade am liebsten?
Nirgens lieber als hier! ☺

Zur Person:
Andreas Giger, 1976 geboren, leitet die Stadtglarner Kaffeerösterei Spielhofkaffee. Seine Aufgaben im Betrieb beschreibt er so: “Einkauf, Verkauf, Qualitätssicherung, Entwicklung, Büro, und Hausmeister und Junge für alles. Hab ich etwas vergessen?” ☺

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