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BIO-Kaffeespezialitäten aus fairem Handel

Fair gehandelte BIO-Kaffeespezialitäten, das steckt dahinter:

F – Für die Kaffeebauern gibt es einen höheren Preis für ihre fair gehandelten Bio-Kaffespezialitäten als sonst am Weltmarkt üblich. Das wiederum bedeutet, die Kaffebauern bekommen ein besseres und verlässlicheres Einkommen als ihre Kollegen im herkömmlichen Handel, die oft kaum von dem leben können, was sie durch den Anbau und die Erzeugung ihrer Kaffeeprodukte erwirtschaften.

A – Aus Entwicklungsländern werden die fair gehandelten Kaffespezialitäten in die Industrieländer exportiert. Die Hauptanbaugebiete der Kaffeepflanze liegen in Lateinamerika, Ostafrika, sowie in Indien, Vietnam und Indonesien. Beim Anbau unterscheidet man vor allem zwischen zwei Arten der Kaffeepflanze: Coffea arabica (Arabica-Kaffee) und Coffea canephora (Robusta) – jeweils wiederum mit verschiedenen Sorten.

I – Im Anbau und in der Erzeugung von Fair Trade Kaffee wird besonderer Wert gelegt auf die Einhaltung gewisser Umwelt- und Sozialstandards. Außerdem tragen die fair gehandelten Kaffees alle das “Bio-Siegel”, das heißt die Kaffeespezialitäten werden biologisch und im Einklang mit dem jeweils vorherrschenden Ökosystem der Region angebaut. Somit bleibt das natürliche Aroma der Kaffeebohne erhalten und es wird nicht in teure chemische Dünger investiert, sondern in die Menschen, die vom Anbau der Kaffeepflanze leben (müssen).

R – Reinheit, und das nicht nur im Anbau und in der Erzeugung, sondern auch im Geschmack! Bei Biokaffee aus fairem Handel kann man seine Kaffeespezialität noch mit gutem Gewissen genießen. Nicht nur weil man weiß, dass die Kaffebauern von dem, was sie anbauen auch leben können, sondern auch weil fair gehandelte BIO-Kaffeespezialitäten auch für hochwertigen Kaffeegenuß stehen!

Viel Spass beim nachhaltigen Genuss wünscht

P.S: Auch im Kaffi Schopp bieten wir ein Sortiment von Schweizer Bio und Fair Trade Kaffee an.

Eine Antwort auf „BIO-Kaffeespezialitäten aus fairem Handel“

Lieber Johannes,

vielen Dank für Deine übersichtliche Aufschlüsselung! Grundsätzlich finde ich das Thema jedoch unglaublich komplex – Fair Trade heißt nämlich zwar, dass ein Mindestpreis bezahlt wird der über dem Weltmarktpreis liegt – besonders hoch ist der aber freilich auch nicht…Direct Trade ist doch letztlich das, wohin es gehen muss. Wir haben aber als Verkäufer die Erfahrung gemacht, dass der Kunde das noch nicht wirklich versteht (obgleich der Name an sich ja eigentlich selbsterklärend ist 🙂 . Tatsächlich wird in Deutschland noch extrem auf Siegel geschaut. Sie sind Vertrauens-stiftend, kosten aber eine Menge Geld und sind administrativ aufwendig.
Zum Biosiegel: Meine Meinung ist, dass das Biosiegel nicht ausschlaggebend für den Geschmack des Kaffees ist. Aber auch hier ist natürlich wieder die Wahrnehmung des Kunden eine andere. Und der Kunde ist ja immer der König!
Viele Grüße, Annika

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