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Produkttestblogs – wie sollen wir damit umgehen?

Seit geraumer Zeit bekommen wir immer wieder Anfragen von Produkttestblogs, in denen wir um Produktproben gebeten werden. Mittlerweile summieren sich diese Anfragen (gefühlt) auf über 30. Stets wird uns zugesagt, die Produkte des Kaffi Schopp zu testen und entsprechend zu bewerten.

Die ersten 3 – 4 Anfragen haben wir damals noch ausgerüstet. Tatsächlich wurden dann die Kaffi Schopp Produkte im jeweiligen Blog vorgestellt. Mittlerweile sind wir aber davon abgekommen, die Anfragen zu bearbeiten bzw. mit Proben auszustatten.

Ein Grund ist zum einen die schiere Menge. Da wir die Produktproben ja auch einkaufen und versenden müssen, kommen pro Anfrage gerne einmal EUR 12 – 15 zusammen, die uns eine solche Bestückung kostet. Desweiteren konnten wir nicht erkennen, dass die Testberichte von unserer Zielgruppe (35+) überhaupt gelesen werden, da die Bloggerinnen, die die Blogs betreiben, häufig deutlich unter 25 Jahren alt sind.

Unsere Produkte brauchen keine Tests im Sinne einer Neueinführung, da alle Produkte auf dem Schweizer Markt seit langem erfolgreich existieren. Desweiteren haben wir Zweifel daran, ob die Testerinnen geeignet sind, die Produkte qualitativ zu bewerten. Kann es mehr als ein “schmeckt” oder “schmeckt nicht” sein? Bei einigen der ersten Tests wurden lediglich die Produktbeschreibungen aus dem Kaffi Schopp abgeschrieben.

Nun könnte man entgegnen, dass diese Produkttests immerhin für das Google-Ranking zu nutzen seien, da ja in der Regel Links auf den Shop gesetzt werden. Deswegen baten wir in der Vergangenheit darum, unsere KeyWords zu verlinken und nicht die reine Shop-URL (kaffischopp.de). Leider kam man diesem Wunsch in keinem Fall nach.  Damit ist für kaffischopp.de der Link nicht besonders wertvoll.

Zusammenfassend ist deshalb der Entschluss gereift, keine Waren mehr an Produkttestblogs zu schicken. Doch war diese Entscheidung richtig?

Was meinen Sie?
P.S.: Update vom 16.09.: Mittlerweile haben wir 43 Anfragen von Produktblogs erhalten. Sorry, dass ist echt zu viel!

17 Antworten auf „Produkttestblogs – wie sollen wir damit umgehen?“

Jaein

warum für mich ein Ja:
– weil die Blogger nicht den fairen! Wünschen “Bedingungen” entsprochen haben.

ein Nein für mich weil:
Es 1. einem fairen korrekten Blogger in Zukunft verwehrt sein wird.
Jung oder nicht mehr so Jung:
Die Jungend muss unsere Achtung haben dürfen, und sich zu Liebhaber und Kunden entwickeln.

Möglichkeiten damit umzugehen wären
– zuerst müssen sie Zahlen, wenn dann die Keywords verlinkt worden sind, gibt’s z.b. die hälfte des Betrages als Gutschein.

Ich kenne viele Ganz gute Geniesser-Bloggs
Sie werden ausnahmslos von nicht mehr so Jungen Menschen geschrieben und da ich selber mich seit längerer Zeit mit einer Webpage-Idee herum”tummle” kann ich sagen, so ein Blog braucht Herzblut!

gute Blogger haben schnell 100’000 Klicks/Monat

Ein weiteres Problem sehe ich darin dass die Produkte die Ihr zu Testen versendet, nicht Ihr seit! (d.h. nicht eure Produkte, nicht euren Namen tragen, anderswo auch gekauft werden können!)
und deshalb komme ich wieder zu einem weigern Ja dazu.

Wenn Ihr nun Eigenröstungen zum Testen abgeben würdet, dann wäre dies was Anderes.
Kafimaa-Garagenkaffee 😉

Liebe Grüsse

Schade schade:))
Aber ich kanns auch irgendwie verstehen. Die Blogs schiessen wie Pilze aus der Erde…leider sind viele wirklich nicht grade toll!! Und wissen auch nicht wirklich wie richtig verlinken usw.
Ich bin grade im richtigen Alter*schmunzel*
Aber wundere mich mal grade nicht das ich keine Antwort bekommen habe:)
Doch fände ich es nicht verkehrt wenn Firmen sich einmal die Blogs anschauen würden. PR, Leser, Google Analytics usw:))
Nicht ärgern lassen:)

Lg

Kann ich sehr gut nachempfinden und sehe das auch selbst auf enigen Blogs so. ich selbst betrebe auch einen Produkttesterblog. Berichte aber wirklich immer sehr ausführlich und auch mit meinen eigenen Worten. Aber den punkt mit der Zielgruppe muss ich definitiv widersprechen. ich habe selbst sehr viele Bloggerfreunde und auch Leser die über 30 und 40 jahre sind und auch ich selbst als Mittdreissige lese wohl sehr viel in Blogs. Aber das man natürlich iwann STOP sagen muss, ist mehr als verständlich. Aber Schnorrer sind deswegen noch lange nicht ALLE Blogger.Am besten schaut man sich die Blogs vorher in Ruhe an, da kann man sich schon mal einen Überblick darüber verschaffen, wie und über was dejnige bloggt. Und was hat ein gehosteter Blog mit einem nicht gehostetetn zu tun? ich selbst bin bei einem Bloganbieter-ich muss betonen noch!! Aber auch nur, wei ich mich damit noch nicht so beschäftigt habe und 2 ich zahle sogar für meinen jetzigen Blog, damit ich mehr Funktionen zur verfügung habe. Ein nicht gehosteter Blog heisst ja nicht, das er deswegen schlchter besucht ist oder gefunden wird. Also ich finde meinen Blog sehr wohl bei Google:-D. nagut ich schreibe auch sehr viel. LG

Schade, das ich den Beitrag erst heute sehe, denn ich habe mich vor geraumer Zeit schon einmal über ein ähnliches Thema ausgelassen:
Ja, ich blogge auch und ich teste auch. Aber ich bin auch genervt, wenn in meinem Reader kurz hintereinander Artikel zum Gleichen Thema auflaufen oder die Beiträge einfach unter aller Sau (ja, auch das gibt es) sind. Mit 2 meist nichtmal selbstgeschossenen Fotos, teilweise direkt zum Shop verlinkt, ohne das auf die Traffic beim Shop Rücksicht genommen wird und dann noch 2 Sätze reingeklatscht, wo in 20 Worten mindestens 50 Rechtschreibfehler zu finden sind (okay, das mag etwas übertrieben sein, aber so kommt es mir manchmal vor)
LG, Sabo

Hallo,
ich habe vor kurzem auch angefangen Produkte zu testen, aber dies ausführlich. Ich brauche meist für einen Beitrag 2-3 Stunden. Weil ich alles selber schreibe. Um so mehr ärgert es mich das man wegen manchen nichts mehr testen darf weil es wirklich nur abgreifen ist. Was viele Firmen aber auch nicht bedenken es ist nicht nur die Werbung über den Blog sondern auch die Werbung die mündlich als Empfehlung weiter getragen wird an Familie, Freunde und Arbeitskollegen. Da kann man natürlich schlecht nachvollziehen woher kamen die Kunden, aber zu sagen es bringt nichts find ich schon sehr schade. Bei mir gibt es Grundsätzlich ein Link zum Shop, Links zu den Produkten die getestet wurden sind und auf nachfrage gerne noch im Bannermenü eine Bannerverlinkung. Eigene Fotos sollten selbstverständlich sein.

Mfg
Alexandra

das kann ich verstehen, ist ja gerade nicht so gut gelaufen, vertehe nicht, daß die Verlinkung nicht nach Ihren Wünschen gemacht wird Ich verlinke immer so, wie der Shop es gerne möchte, wenn es mir mitgeteilt wurde.
Daß Blogger nur deutlich unter 25 sind, stimmt nicht immer, ich kenne einige ältere Blogger. Ich bin zum Beispiel 49 und habe einen Blog. Wenn Sie eine Zielgruppe von 35 + haben sollten Sie bei Anfragen erst den jeweiligen Blog anschauen, meistens ist ja das Alter auch angegeben. Wer dann nicht in Ihr ” Schema ” paßt muß dann eine Absage bekommen.
Vielleicht sollten Sie es so nochmal versuchen.

Wenn man sich als Betreiber den Blog genauer anschauen würde, ob die Texte OK sind die geschrieben werden, ob es nur 100 Wörter sind und wie ausführlich, ob eigene Bilder genommen werden.
All das erkennt man eigentlich sehr gut, wenn man sich den Blog vorher 5 Minuten mal anschauen würde.

Ich kann nur manchmal den Kopf schütteln und frage mich, wie man als Firma so einem Blog, mit solchen Texten etwas geben kann. Hätte man sich den Blog vorher nur mal angeschaut… versucht es doch damit einfach mal.

Man merkt leider auch daran wer richtig testet und wer nicht ich kann nicht über ein Produkt 2 Minuten nach dem der Postbote geklingelt hat eine Bewertung abgeben. Ich sitze gerade schon wieder 3 Std an einem Beitrag, da ich mir wirklich mühe gebe mit eigeen Bildern, Texten und Meinung.

Es freut mich sehr, dass es offenbar auch Produktbloggerinnen gibt, die Ihre “eigenen” Blogger-Kollegen durchaus kritisch betrachten.

Meine Erwartung an Testblogs ist doch tatsächlich, dass die Produkte GETESTET werden. Das bedeutet vor allem, dass die Qualität hinterfragt und bewertet wird. Mir als Händler oder Hersteller ist doch nicht damit gedient, dass alle meine Produkte “super gut” sind, sondern allenfalls vorhandene Kritik muss auch geäussert werden, damit diese in das Produkt einfliessen kann.

Mittlerweile bin ich allerdings dazu übergegangen, Testanfragen nicht einfach zu ignorieren, sondern sie mit einer freundlichen Mail zu beantworten. Ich denke, das gehört sich so.

Johannes

Wer wirklich am Produkt interessiert ist, der soll sich so ein Päckchen Kaffee kaufen. Tut er ja als Kaffeetrinker sowieso, oder? Sich den Kaffeekonsum dann auch noch sponsern zu lassen, das empfinde ich als guten Versuch. Aber als Versender muss man ja nicht darauf hereinfallen.

Wenn Sie, Herr Kaffi-Shop (oder auch andere Anbieter) sich dann aber doch zu einer kostenlosen Versendung hinreißen lassen sollten, dann nehme ich Gratisproben gerne entgegen. Kaffi-Shop weiß, was ich ungefähr gerne mag. Ich schreibe dann auch bestimmt, wie es mir geschmeckt hat!

😉

Sabine Kanzler

Johannes das find ich super. Ja ein Beispiel ich habe einen Test der dauert nun schon 3 Wochen, da die Ware immer komisch aussah, Fotografiert und den Anbieter angeschrieben denn sowas dürfte nicht an einen Kunden raus gehen, die Firma kann aber nur etwas ändern wenn getestet wird und nicht einfach eingesteckt war umsonst danke.

[…] var addthis_product = 'wpp-261'; var addthis_config = {"data_track_clickback":true};angeregt durch diesen Artikel, über den ich letzte Woche gestolpert bin, muß ich mich mal wieder ein wenig auslassen. Über […]

Hallo Johannes,

da ich viel surfe und lese bin ich nun hier gelandet und möchte auch wenn der letzte Kommentar etwas her ist meine Meinung dazu sagen.

Diese Jahr scheinte es wohl einen echten “möchtegern Produkttestblogger” Boom zu geben. Das ist zum einen total ärgerlich für uns, welche schon länger bloggen, und wie schon erwähnt mehrere h an einem Bericht sitzen damit er perfekt wird und alle nötigen Infos enthält. Und zum anderen absolut ärgerlich für die Unternehmen die täglich 50 Schnorrermails bekommen.

Alles zu schreiben würde den Rahmen sprengen, daher möchte ich hier auf meinen heutigen Artikel verweißen, welcher genau das enthält worum es hier geht.

Unternehmen müssen sich, bevor sie eine Kooperation eingehen unbedingt das Blog anschauen, immerhin wollen diese ja auch einen Nutzen davon haben. Wenn das der Fall ist, finde ich kann man als Inhaber auch hin und wieder mal mit Testern zusammenarbeiten.

LG Mel

Ich kann euch auch verstehen sog. Produkttestblogs schiessen wie Pilze aus dem Bogen.
Bloß was mir persönlich aufgefallen ist, das viele Firmen sich die Blogs gar nicht vorher anschauen. Dann braucht man sich nicht wundern, wenn manche nur Gratisproben abgreifen ohne Gegenleistung.
Außerdem machen die zuverlässigen Blogger Werbung für euren Shop, die normalerweise mehr kostet als einmalig 12-15 Euro.
Man könnte das begrenzen indem vielleicht eine Bloggeraktion gestartet wird mit begrenzter Teilnahmezahl. Aber dabei unbedingt die Blogs vorher ansehen und wenn sie sich als zuverlässig erweisen. Könnte sowas dann öfters veranstaltet werden.

Nun gut es stimmt schon es gibt viele Blogs die das Produkt nicht wirklich richtig beschreiben und auch nicht ausführlich genug,man kann sich aber die Blog URL schicken lassen einige Bericht überfliegen und daran erkennt man schon ob es sich um einen Produkt Tester handelt oder um jemanden der wirklich nur etwas Gratis haben möchte………und ob man nun Blogger testen läst oder nicht denke ich ist ja in dem Sinne jedem selber überlassen……einfach sich den Blog vorher anschauen um demnach auch entscheiden so würde ich es machen
Ich durfte etwas testen und mir wurden vorher einige Regeln genannt z.b Bericht muss innerhalb einem Monat fertig sein ausführlich berichten sollte ich und und und wenn ich dies nicht erfülle muss ich die Rechnung von dem Produkt zahlen fand ich persönlich ok den für jemanden der ausführlich testet und berichtet werden diese Regeln wohl kaum ein Problem darstellen.

Grüße Bianca

Als Blogger finde ich die Entscheidung tatsächlich in Ordnung. Ich frage manchmal Unternehmen an bitte um Informationen ob man diverse Produkte in Probegröße bestellen kann oder ähnliches. Doch da muss ich leider auch schon feststellen, das Firmen einfach überrannt werden und viele einfach nur kostenlos Produkte haben wollen. Genau so komische Antworten bekomme ich dann auch. Das man kein Blog-Sponsoring macht – keinen Wert drauf legt in privaten Blogs benannt zu werden usw. Tja, eigentlich war ich noch nie bei jemanden auf Blog-Sponsoring aus. Nur manchmal sind die normalen Größen einfach zu groß und zu teuer um einfach mal zu testen. Eine kleinere Packung hätte ich gerne erworben. Aber soweit wird gar nicht mehr gelesen. Liest man Blog und Bericht – wird gleich die Standartantwort gegriffen. Dazu muss ich sagen das ich mit 40 Jahren und eine Schreibe aus der Dschungelbuch auch nicht die typische Bloggerin bin. In diesem Sinne schon eine gute Entscheidung, falsch kann es nicht sein, solang auf Anfragen wirklich kompetent geantwortet wird 🙂

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