Im Gespräch mit David de Souza – Shisha Bar Thun

David de Souza

David de Souza

David de Souza betreibt zusammen mit Mathias Bühler die Shisha Bar in Thun. In der Shisha Bar wurde der aktuelle Schweizer Barista Meister, Philipp Meier, an das Kaffeehandwerk herangeführt.

Über die Hintergründe dazu sprach ich mit David de Souza:

Kaffi Schopp (KS): David, warum legt Ihr so grossen Wert auf eine hohe Kaffeequalität bei Euch in der Shisha Bar?

David de Souza (DdS): Mathias [Bühler, KS] und ich sind beide Quereinsteiger in die Gastronomie. Wir haben uns schon oft über die schlechte Qualität des Kaffees in der Gastronomie geärgert und wollten unseren Gästen definitiv ein sehr hohes Niveau bieten.

KS: Wie macht sich das bei Euch bemerkbar?

DdS: Das fängt bei uns bei der Maschinenauswahl an. Als wir eröffneten, entschieden wir uns für eine zweigruppige Rancilio Classe 10, da wir von dieser Maschine überzeugt waren. Jeder neue Mitarbeiter muss an der Rancilio ersteinmal vier Stunden am Stück Espressi und Cappuccini machen, um das Gefühl für die korrekte Espressozubereitung zu bekommen. Gerade Mathias nimmt sich dabei viel Zeit für die Mitarbeiterschulung. Er war es zum Beispiel auch, der Philipp [Meier, KS] an der Kaffeemaschine einwies und ihm die ersten Schritte beibrachte.

KS: Das hat Mathias ja offensichtlich erfolgreich gemacht, schliesslich ist Philipp jetzt Schweizer Meister.

DdS: Ja, stimmt. Mathias hatte in der Vergangenheit selbst an den Schweizer Barista Meisterschaften teilgenommen  um sich weiterzuentwickeln und den Wettbewerb zu suchen und so entdeckte er sehr schnell, welches Potential Philipp hat. Zusammen mit Thomas Liebe bereitete Mathias Philipp auf die Schweizer Meisterschaften vor. Das Ergebnis ist ja bekannt.

KS: Euer Kaffeepartner ist die Rösterei La Semeuse aus La Chaux-de-Fonds. Offenbar seid Ihr dieser Rösterei eng verbunden, wie man an den Fotos in Euren Fenstern sieht (siehe unten stehendes Foto).

Die Thuner Shisha Bar mit Philipp Meier und Mathias Bühler im Fenster

Die Thuner Shisha Bar mit Philipp Meier und Mathias Bühler im Fenster

DdS: Es war zuerst gar nicht so einfach, den Kaffee von La Semeuse zu beziehen. Es waren gar keine logistischen Gründe, die dagegen sprachen, uns zu beliefern, sondern eher, dass die Geschäftsleitung erst kein Interesse daran hatte, die Shishabar als Kunden zu gewinnen. Nachdem ich dann aber ein ausführliches und intensives Gespräch mit Marc Bloch [der Geschäftsführer von La Semeuse, KS] führte und ihn von unseren Qualitätsansprüchen überzeugen konnte, wurden wir beliefert. Mittlerweile hat sich aus der Geschäftsbeziehung eine regelrechte Freundschaft entwickelt.

KS: Offenbar ist La Semeuse ja mittlerweile bereit, Euch tatkräftig zu unterstützen.

DdS: Sicher, gerade als wir nach Sponsoren für Philipps Trip nach Atlanta suchten, war Marc Bloch sofort bereit, uns auch finanziell zu unterstützen.

Die Shisha Bar von Innen

KS: David, wie geht es weiter in der Shisha Bar?

DdS: Wir beobachten laufend die technischen Entwicklungen auf dem Kaffeemaschinenmarkt, denn die gestiegenen Ansprüche unserer Kunden im Auge zu behalten, bleibt eine zentrale Aufgabe für uns.

Dann eröffnet Anfangs Mai wieder das Flussbad Schwäbis in Thun, in dem wir das Restaurant betreiben. Der Sommer kann also kommen.

KS: David, ich danke Dir für dieses Gespräch und wünsche der Shisha Bar alles Gute!

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