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Nachlese zum 10. Whiskyship in Zürich

Am letzten Novemberwochenende fand, wie bereits hier angekündigt, das 10. Whiskyship an der Zürcher Schifflände am Bürkliplatz statt.

Willi M. Cotting-Schaller
Willy M. Cotting-Schaller

Nun hatte ich Gelegenheit mit Willy M. Cotting-Schaller, Verkaufsleiter der Villars Maître Chocolatier SA, über seine Eindrücke auf dieser Veranstaltung zu sprechen.

Willy M. Cotting-Schaller war in den vergangenen Jahren nur am Veranstaltungs-Samstag als Besucher auf dem Whiskyship in Zürich. In diesem Jahr begleitete er seine Frau, die als Ausstellerin auf dem Whiskyship engagiert war.

Kaffi Schopp: Herr Cotting-Schaller, welche Eindrücke sammelten Sie auf dem Jubiläums-Whiskyship in diesem Jahr?

Cotting-Schaller: Der Veranstalter liess sich für die Jubiläumsausstellung einiges einfallen. So erweiterte er das Whiskyship mit zusätzlichen Produkten, jedoch alles unter dem Gesichtspunkt ‘Genuss’! Ergänzt wurde das Angebot mit Mineralwasser, Schokolade, Tee/Kaffee und Schaumweinen. Speziell das letztere bewog meine Frau, sich mit Ihrer Firma awico Handels GmbH als Aussteller auf dem Schaumwein-Schiff (dem sog. “Cüpli-Schiff”) zu präsentieren und den ital. Frizzante MASDORO einem breiteren Fachpublikum vorzustellen. Somit bot sich mir diesmal die Möglichkeit, an allen Ausstellungstagen vor Ort des Geschehen verfolgen zu können.

KS: Das Whiskyship verzeichnete in den letzten Jahren immer wieder steigende Besucherzahlen. Wie verhielt sich der Besucherzuspruch in diesem Jahr?

CS: Nun, zu meiner grossen Überraschung waren an den beiden ersten Tagen (Donnerstag & Freitag) die Schiffe mit den Whisky-Ständen bis zum Bersten gefüllt und es war nicht immer einfach, sich an die Tresen heran zu arbeiten, um sich einen Whisky einschenken zu lassen. Das Gedränge war extrem hoch und somit war es nicht mehr unbedingt nur ein Vergnügen. Ganz anders auf dem Schaumwein-Schiff , hier war jederzeit genügend Platz vorhanden, dies auch um in aller Ruhe seinen Whisky auszutesten!

KS: Das Konzept des Whiskyships ist ja in diesem Jahr erweitert worden, so gab es erstmals ein Wasserschiff (die sog. “Hundertwasser Bar”) und auch das bereits erwähnte Cüpli-Schiff. Konnten Sie diese auch besuchen?

CS: Erstaunlich war das Angebot an Mineralwassern, hier war speziell Neuseeland mit verschiedenen Abfüllern gut vertreten. Den Vogel abgeschossen hat meiner Meinung nach das amerikanische Mineralwasser “bling”, das für sagenhafte Fr. 92.00 [ca. EUR 60,-, KS] pro 0,7 l-Flasche angeboten wurde.

Organisatorisch war es aber meiner Meinung nach falsch, die beiden Schiffe mit der Schokolade und den Schaumweinen jeweils an die beiden Enden [des Landestegs, JL] zu setzen. Viele Besucher hatten dann schon einige Whiskies intus und hatten danach keinerlei Lust mehr, auch noch was anderes zu degustieren.

KS: Was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

CS: Ich traf Frank McHardy und Peter Currie von der schottischen Destillerie Springbank am Stand des Winterthurer Spirituosen-Importeurs Lateltin. Wie auch an den anderen Whisky-Ständen herrschte bei Lateltin eine tolle Stimmung.

Für Frank und Peter ist eine Teilnahme zur Pflicht geworden. Auf meine Frage wieso Frank diese Ausstellung so mag und anderen, grösseren, jederzeit vorzieht, habe ich folgende plausible Antwort bekommen: das Whiskyship ist weltweit die einzige Ausstellung, die Springbank mit eigenen Leuten mitmacht. Hier darf [neben der Degustation, KS] gleichzeit verkauft werden, dies ist vom Veranstalter sogar gewünscht. Durch diese Verkaufstätigkeit erhalten Frank und Peter viel mehr Feedback. Diese Feedbacks sind echt und helfen Springback bei ihrer Tätigkeit.

KS: Was ist Ihr Fazit und Tip für das nächste Jahr?

CS: Die Organisation des gesamten Anlasses liess noch Platz für Verbesserungen, aber schlussendlich haben wir einmal mehr eine sehr interessante Ausstellung hinter uns gebracht. Als kleine Anregung kann man nur noch beifügen, dass man sich für die Zukunft überlegen sollte, dass Schaumwein-Schiff direkt zu Beginn der Schiffe hinzustellen und die Whisky-Schiffen erst anschliessend. So würde sich dei Idee des Organisators, auch etwas für die Frauen der Whiskyfans zu tun, besser und auch schneller umsetzen lassen.

KS: Herr Cotting-Schaller, ich danke Ihnen für Ihre Antworten.

Ergänzend zum Interview finden Sie folgend noch einen Bericht zum Whiskyship aus dem Netzwerk Zentralschweiz:

[kyte.tv appKey=MarbachViewerEmbedded&uri=channels/161224/282048&tbid=k_102&premium=false&height=445&width=425]

Auf das kommende Jahr mit dem 11. Whiskyship freut sich

Johannes Lacker

2 Antworten auf „Nachlese zum 10. Whiskyship in Zürich“

Lieber Willy
Nochmals herzlichen Dank für den spendierten Apero an deinem MASDORO Stand und die kompetente Führung durch’s 10. Whisyship.

Es war mir ein Vergnügen 🙂
Gruss Charly Zehnder

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