Kategorie-Archiv: Gastronomie

Nachhaltigkeit beim Kaffeeanbau

In Zeiten von Globalisierung und weltweiter Ausbeutung gibt es zum Glück auch auf Seiten der Wirtschaft diejenigen, die sich dem entgegenstellen und ihren Anteil daran leisten die Welt ein wenig fairer zumachen.

Für die Anbauländer und ihre Bewohner sind dies in jedem Fall gute Nachrichten. Bedeutet dergleichen doch vor allen Dingen eine höhere Lebensqualität. Dank besserer Bezahlung, fairer Arbeitsbedingungen und höherer Erträge. Gerade der Nachhaltige Umgang wirkt sich positiv auf den Ackerboden und die Ernten der Folgejahre aus. Aber auch wir Kaffeekonsumenten profitieren davon. Zwar kostet fair gehandelter und zertifizierter Kaffee mehr, aber er schmeckt auch besser und ist deutlich gesünder. So finden beispielsweise beim Anbau von zertifiziertem Kaffee keine Pestizide Verwendung. Aber es wird auch in Hinblick auf Klimawandel darauf geachtet Ressourcen sparsam einzusetzen. Als ein immer wertvolleres Gut wird so auch Wasser nachhaltig und sparsam eingesetzt.

Für die Umsetzung und Kontrolle dieser Voraussetzungen für zertifizierten Kaffee nimmt eine Handvoll Organisationen entscheidende Schlüsselpositionen ein. Die prominentesten Namen darunter sind Rainforest Alliance, 4C Association, UTZ Certified, Tropical Commodity Coalition und Fairtrade Labbeling Organizations International. Durch sie werden weltweite Standards definiert, der nachhaltige Anbau kontrolliert und Kaffeefarmen zertifiziert. Immer wieder an ihren Programmen sind wichtige Größen aus dem internationalen Kaffeehandel. Ganz vorne mit dabei ist unter anderem das deutsche Unternehmen Tchibo.

Ganz gemäß der Standards der Zertifizierungsorganisationen hat Tchibo erkannt, dass auf die Dauer nur dann hohe Qualität in den Tassen seiner Kunden ankommt, wenn die Fruchtbarkeit der Böden erhalten bleibt und der Anbau den Kaffeefarmern auch die Möglichkeit gibt ihre Familien zu ernähren und einen gewissen Lebensstandard zu erreichen. Dazu kommt nicht nur der Schutz der Natur und der Böden, sondern gerade in heißen und trockenen Regionen Ressourcenmanagement. Wasser kann und darf nicht verschwenderisch in Kaffee gesteckt werden, wenn die Bevölkerung des Anbaulandes dursten muss. Nur zufriedene Arbeiter arbeiten auch so, wie es die Zertifizierungsorganisationen vorschreiben. Aus diesem Grunde hat sich Tchibo auch im Rahmen der eigenen Möglichkeiten einer sozialen Verbesserung in den Anbauländern verschrieben und unterstützt viele Projekte vor Ort.

Tchibo arbeitet dabei insbesondere mit UTZ Certified zusammen. Die 2002 gegründete Organisation zertifiziert weltweit etwa ein Drittel des als nachhaltig ausgewiesenen Kaffees. Obwohl sich die Vorgehensweisen der einzelnen Organisationen zur Zertifizierung untereinander unterscheiden, arbeiten sie doch alle eng zusammen um weltweit die Erzeugung und Verarbeitung von Agrarprodukten zu verändern und nachhaltiger zu gestalten.

Mit Tchibo an der Seite ist es UTZ schon sehr früh gelungen in Deutschland einen wichtigen und einflussreichen Partner für sich zu gewinnen. In den Jahren nach der ersten Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Unternehmen und der weltweiten Zertifizierungsorganisation sind viele weitere Händler und Discounter Tchibos Beispiel gefolgt. Dies gilt bei weitem nicht nur für Kaffee, sondern auch für Kakao, Süßwaren und Gebäck.

Auf lange Sicht gesehen kann es für uns alle keinen anderen Weg geben als lieber etwas mehr zu bezahlen und an diejenigen abzugeben, auf deren Rücken unser alltäglicher und selbstverständlicher Luxus aufbaut. Tchibo hat einen wichtigen Schritt getan und wir als Konsumenten haben es in der Hand anderen Unternehmen deutlich zu machen ebenfalls diesen Weg der Nachhaltigkeit zu bestreiten oder eben auf unsere Einkäufe in Zukunft zu verzichten.

Das allerdings auch auch nicht immer alles Gold ist, was glänzt, zeigen die aktuellen Berichterstattungen rund um den fairen Handel. Wie Spiegel Online und der Stern berichten, kommen nicht jedem Arbeiter auf den Kaffee-, Tee- und Kakao-Plantagen die höheren “Fair-”kaufspreise zu Nutze. Hier gilt es also auch für Unternehmen wie Tchibo ihren Einfluß geltend zu machen, damit jeder in der Verwertungskette Kaffee, Tee oder Kakao seinen Anteil bekommt, um damit sein Leben bestreiten zu können.

Johannes Lacker

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CIRCOLARE Espressomaschinen: Wir sind dabei!

Seit dem 01. März 2012 sind wir offizieller Händler für die neuen CIROCLARE Espressomaschinen aus dem oberbayerischen Kiefersfelden.

Dort hat sich eine kleine, aber umso feinere Espressomaschinen-Manufaktur entwickelt, die Espressomaschinen für die Gastronomie entwickelt. Edelste Bauteile, praktische Features und eine elegentes Aussehen sind die Kernpunkte dieser neuen Kaffeemaschinen-Marke.

Cirocolare 3-gruppig
Wer mehr dazu erfahren möchte, besucht bitte www.kaffeehandel-schweiz.de bzw. www.circolare-espresso.de

Johannes Lacker

 

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Nachhaltigkeit bei Kaffee und das Ergebnis in der Tasse

Auf der Süsswaren-Messe ISM traf ich die deutsche Top-Barista Nana Holthaus-Vehse von Barista World. Wir kamen unter anderem auf das Thema Nachhaltigkeit zu sprechen, über welches Nana auf dem Wiesbadener Kaffeekongress referierte.

Nachhaltigkeit von Lebensmitteln ist ja gerade sowieso eines der wichtigsten Themen, auch in der Kaffeebranche. Einige erfolgreiche deutsche Start Ups haben sich gerade der Nachhaltigkeit von Kaffee verschrieben, so z.B. der Berliner Coffee Circle oder das Green Cup Movement aus Passau. Und natürlich sind auch die Grossen der Branche dabei, wenn es darum geht, Nachhaltigkeit durch die Nutzung  von diversen Zertifikaten zu demonstrieren: Die Logos der Rainforest Alliance, Utz Certified und Max Havelaar findet man immer wieder auf den Kaffeeverpackungen von Jacobs, Tchibo und Co.

Nachhaltigkeit find ich gut. Wenn Nachhaltigkeit bedeutet, dass die Resourcen der Umwelt geschont werden, die Kaffeebauern faire Preise für Ihre Produkte erhalten und keine Kinder auf den Kaffeeplantagen arbeiten, gefällt mir Nachhaltigkeit umso besser.

Aber, Hand aufs Herz, haben Sie die Nachhaltigkeit von immer mehr Kaffees bisher jemals in der Tasse geschmeckt? Oder schmeckt der Kaffee, den Sie heute in der Gastronomie trinken, genauso wie der, den Sie gestern ausgeschenkt bekommen haben? Nur, dass er jetzt ein Zertifikat trägt?

Dass Nachhaltigkeit ein Riesenthema ist, macht sich in der Tasse leider nicht bemerkbar. Im Intergastra-Magazin (begleitend zur Gasto-Messe Intergastra) schreibt der Kaffeemaschinenhersteller Coffema, dass für perfekte Ergebnisse [in der Tasse] kein Profi notwendig sei. “Unsere Siebträger[maschinen] bieten serienmässig alle Unterstützung, die auch absoluten Anfängern erlauben, wie ein Barista zu arbeiten.”

Offenbar weiss die Fa. Coffema nicht, was die Arbeit eines Barista ist. Denn ein professioneller Barista drückt mehr als nur einen Knopf an der Maschine, die dann, ganz ohne weiteres Zutun einer Kaffeefachkraft, einen Kaffee extrahiert. Nein, ein Barista hat vor allem Fachwissen, welches er sich angeeignet hat. Fachwissen über den Rohstoff Kaffee, über seine Ernte, über die Aufbereitung und seine Röstung. Und schliesslich weiss ein professioneller Barista auch, wie man einen perfekten Kaffee zubereitet, ohne dafür eine Maschine einzusetzen. Dieses Wissen, welches sich der Barista angeeignet hat, ist in der Regel von Nachhaltigkeit geprägt, denn die Berufsehre gebietet es ihm (oder ihr), den bestmöglichen Kaffeegenuss für den Kunden zu kreieren und ihn für das Handwerk des Baristas zu begeistern.

Nachhaltigkeit find ich gut. Wenn sie auch in der Tasse ankommt. Nachhaltigkeit bedeutet eben auch, dass Kaffee von Profis zubereitet wird und nicht von irgendwelchen kurz angelernten Aushilfen, die gerade mal wissen, dass Kaffee schwarz und heiss sein muss.

Doch über diese Nachhaltigkeit lese ich bei den Grossen der Branche nichts. Ganz ehrlich, ich habe nur den Eindruck, dass es dort um die Nachhaltigkeit des kommerziellen Erfolgs geht. Nachhaltigkeit und Fair Trade sind einfach chic, deswegen wird der Nachhaltigkeits-Gaul über das Parkett gejagt. Professionelle Baristi und eine perfekte Kaffeezubereitung, die das Produkt Kaffee wertschätzt, kosten Geld. Also nimmt man lieber Abstand davon. Hier ist Nachhaltigkeit nicht gefragt. Oder täusche ich mich?

Übrings: Nachhaltigkeit, wie sie professionelle Baristi betreiben, können Sie an den Deutschen Baristameisterschaften im März in Mannheim sowie an den Schweizer Baristameisterschaften in St.Gallen im Februar erleben.

Lassen Sie sich Ihren Kaffee schmecken.

Johannes Lacker

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Kaffee für Gastronomie, Hotel und Kaffeebar

Der besondere Kaffeegenuss für Ihre Gäste: TURM und BOGEN KAFFEE aus der Schweiz.

Die regelmässigen Leser des Kaffi Schopp Blog wissen es, ich vertreibe Schweizer Kaffee nicht nur online, sondern auch off-line, sprich auch im Direktvertrieb an Großverbraucher, Gastronomie und Hotelerie.

Für diese Kundengruppe biete ich verschiedene Kaffeemischungen aus St.Gallen, geröstet bei der ältesten Kaffeerösterei der Schweiz: TURM KAFFEE.

Ob Kaffeebar, Hotel oder Restaurant, profitieren Sie von Schweizer Kaffeetradition seit 1761:

  • magenfreundliche und vollaromatische Kaffeemischungen: durch Einsatz der traditionellen Schweizer Trommelröstung
  • hohe Ergiebigkeit und lange Standzeiten: durch Verwendung geeigneter Röstkaffee-Rezepturen
  • unkomplizierte Qualität: einfach in jeder Kaffeemaschine einsetzbar
  • breites Sortiment: Espresso, Mokka, Schümli Kaffee und Filterkaffee
  • ein Ansprechpartner in Ihrer Region: schnelle Reaktionszeiten bei Lieferung und notwendiger Unterstützung
  • individuelle Lösungen: Ihr Betrieb ist mir der wichtigste!
Trinken Sie mit mir eine Tasse Kaffee, ich bringe meine eigene Kaffeemühle mit: info(at)turmkaffee.de oder 0172-6645456


Vergleichen
und überzeugen Sie sich und Ihre Gäste:

Sie erhalten von mir den Kaffeebedarf für eine Woche (max. 6 kg) kostenfrei zur Verfügung! Gemeinsam legen wir fest, welche Kaffeemischung für Ihren Betrieb die Richtige ist.  Und lassen dann Ihre Kunden entscheiden.

Schweizer Kaffee: ein Aushängeschild für Ihren Betrieb!

Ihr Ansprechpartner im Rhein-Main-Neckar-Gebiet:

Johannes Lacker
Kaffeehandel Schweiz

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Buchempfehlung "Schaerer Latte Art"

Wieder-Veröffentlichung vom 20. Oktober 2008

Vor einigen Tagen erhielt ich das Buch “Schaerer Latte Art”. Neben “Kaffee Espresso und Barista: Perfekt zubereitetvon Thomas Leeb und Ingo Rogalla ist dieses Buch meines Wissens das einzige deutschsprachige Buch, welches sich mit der hohen Kunst der “Latte Art” befasst.

Mit der Etablierung der sog. Coffee Shops auch in Deutschland verzeichnet der Konsum von verschiedenen Kaffeevariationen mit Milch eine starke Zunahme. Um rasch die Aufmerksamkeit der Gäste zu gewinnen, entwickelten dabei innovative Baristi (Barista = der kaffeezubereitende Mitarbeiter in einem Coffee Shop) kreativ gestalteten Kaffee  – eben Latte Art. Somit definiert sich Latte Art als “erschaffene Kunst aus Kaffee und Milch”.

Die Schweizer M. Schaerer AG aus Moosseedorf, Hersteller hochwertiger Kaffeemaschinen für den professionellen Einsatz,  stellt in diesem Buch nun Young Min Lee aus Süd-Korea vor, einen Meister der Latte Art.

Young Min Lee erläutert dabei nicht nur die verschiedenen Designs und deren Herstellung (von den “Basis-Designs” über Latte Art mit Hilfsmitteln bis hin zu Latte Art mit Schokoladen-Sauce), sondern erklärt im ersten Teil des Buches auch die Grundlagen zur Herstellung von Latte Art sowie die Techniken für erfolgreiche Latte Art.

Der professionelle Barista erhält hier Anregungen für neue Designs, die durchaus “alltagstauglich” sind (sprich einen geringen Zeitaufwand benötigen) und deshalb im Coffee Shop täglich zur Anwendung kommen können. Zum anderen erfährt der interessierte Laie, welche Schritte notwendig sind, um ebenfalls ein Künstler mit Kaffee und Milch zu werden. Dabei sind die einzelnen Motive Schritt für Schritt erklärt, so dass keine Fragen offen bleiben.

Somit stellt “Schaerer Latte Art” schon kurz nach Erscheinen im September 2007 das Standardwerk für Latte Art dar. Wenn Sie jetzt noch die passende Kaffeemaschine Ihr Eigen nennen können, steht dem erfolgreichen Start als Latte Art – Künstler nichts mehr im Wege.

Bezogen werden kann das Buch über kaffischopp.de, auf dem deutschen Markt kostet das Buch EUR 29,80 (zzgl. Versandkosten).

Um Lust auf Latte Art zu bekommen, schauen Sie Young Min Lee doch einmal in folgendem Video über die Schulter:

Viel Spaß mit Schaerer Latte Art und feinem Schweizer Kaffee wünscht

Johannes Lacker

Bildquellen: M. Schaerer AG, CH-3302 Moosseedorf, Videoquelle: YouTube.com

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Bogen Kaffee Espresso ist der Sieger!

Umsonst & Draussen LogoIm Rahmen des jährlich stattfindenden Umsonst & Draussen Festivals auf den Mainwiesen in Würzburg fand auch dieses Jahr wieder der bekannte Espressotest statt.

Bereits zum 8. Mal hatten die Besucher des Festivals die Möglichkeit, 10 verschiedene Espressi zu verkosten und Schulnoten zu vergeben.

In diesem Jahr hatte ich die Gelegenheit, Ralf Duggen, dem Organisator des Festivals, den Bogen Kaffee Espresso zum Test zur Verfügung zu stellen, wofür ich Ralf an dieser Stelle nochmal danken möchte.

Der Bogen Espresso ging dabei, neben MB-Caffè, als einziger Nicht-Italiener an den Start.

Nun soll man ja vermuten, dass ein Espresso aus dem Land der Espressi diese Verkostung gewinnt, doch die beiden Erstplatzierten stammen nicht aus Italien. Der Schweizer Bogen Espresso trägt den Siegerkranz und der deutsche MB-Caffè ist Vize-Meister! Von den 650 testenden Espressofreunden erhielten diese beiden Espressi die besten Noten, wobei sich der MB-Caffe den zweiten Platz mit dem Mokarico Columbia aus Florenz teilt.

Hier das Teilnehmerfeld und das Ergebnis (Grafik zum Vergrössern anklicken):

Auf jeden Fall bin ich sehr stolz, dass sich der Bogen Espresso so gut geschlagen hat, denn hier bestimmt das Publikum und nicht eine Fachjury.

Toll!

Einen schönen Abend wünscht

Johannes Lacker

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Best of Swiss Gastro Award 2010

Die Vorarbeiten für den Best of Swiss Gastro Award 2010 sind in vollem Gang. Siehe auch www.gastroawards.ch.

Melden Sie dort die Betriebe, welche es Ihrer Ansicht nach verdient haben, in einer der Wettbewerbs-Kategorien am Award teilzunehmen.

Dazu zählen auch gastgewerbliche Betriebe mit einem sehr speziellen Kaffeekonzept.

Zum Award zugelassen sind alle Gastronomieunternehmen in der Schweiz, die seit dem 01.01.2007 einen Betrieb eröffnet oder ein neues Konzept realisiert haben.

Ihre Meldungen sollten enthalten:

  • Betriebsname/Firma
  • Eröffnungsdatum/ oder –Jahr
  • Hauptgrund warum für Award vorzuschlagen
  • Bezugsperson in diesem Betrieb: Vorname/Name/Funktion
  • Adresse komplett
  • Internet Seite des Betriebs
  • e-Mail Adresse des Betriebs

Die gemeldeten Betrieb werden dann (ohne Quellenangabe) von Gastro Awards direkt kontaktiert und um Teilnahme gefragt.

Falls Sie selbst einen Gastrobetrieb leiten und am Best of Swiss Gastro Award teilnehmen wollen, können Sie die gleich hier die Online-Anmeldung nutzen.

Die Anmeldung zur Teilnahme bei Best of Swiss Gastro Award muss bis zum 15. April 2010 erfolgen.

Viel Spass beim Anmelden wünscht

Johannes Lacker

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Zu Besuch auf der IGEHO in Basel

Am vergangenen Samstag hatte ich Gelegenheit, die IGEHO in Basel zu besuchen. Diese Gastronomie-Messe, welche nur alle zwei Jahre stattfindet, ist Treffpunkt der Schweizer Gastro- und Hotellerieszene.

Igeho Basel Haupteingang

Was mich selbst natürlich am meisten freute, war die Anwesenheit vieler Kaffeeröstereien, die zu grossen Teilen meine Lieferanten sind. So konnte ich die Stände von Cafè Badilatti, Bertschi Café, La Semeuse und Blaser Café besuchen und mit den jeweiligen Inhabern der Röstereien gute Gespräche führen. Doch auch Röstereien, die ich nicht in Deutschland vertrete, sind in Basel vor Ort: Illy Caffè (Thalwil), Amici (Illy Italy), Moka Efti, Chiocco d’Oro, Cerutti Caffè, Kolanda, Rosca, Real Café und O. Aeberhard (Regina Kaffee).

Messestand Blaser Café

Der Messestand von Blaser Café aus Bern

Besonders sehenswert sind auch die verschiedenen Kaffeemaschinenhersteller der Schweiz, die auf der IGEHO ausstellen: neben Schaerer, Thermoplan und Franke finden sich noch Cafina und Rex Royal. Aber auch die Fans italienischer Siebträgermaschinen kommen auf der IGEHO auf ihre Kosten: Elektra, Faema, La Nuova Simonelli, La Cimbali und Rancilio präsentieren ihr Sortiment.

Messestand Chicco d'oro

Der Messestand von Chicco d'oro

Was mir an der IGEHO gefällt, sind die kurzen Laufwege. Sie findet faktisch nur in zwei Hallen, allerdings über 5 Etagen verteilt, statt. Das Ambiente ist damit deutlich familiärer als auf der Anuga in Köln, die ich im Oktober besuchte. Und natürlich dreht sich hier fast alles um das, was mich am meisten beschäftigt: den Genuss aus der Schweiz.

So gesehen sollten Sie die Möglichkeit nutzen, die IGEHO zu besuchen – sie läuft noch bis Mittwoch, den 25.11.. Allerdings ist der Eintritt nur Fachbesuchern vorbehalten. Trotzdem war der Besucherandrag am Samstag-Nachmittag recht ordentlich.

Ich für meinen Teil freue mich auf jeden Fall auf die IGEHO in zwei Jahren – dann wieder in den Hallen der Messe Schweiz in Basel.

Johannes Lacker

P.S.: Zu empfehlen ist auch die Sonderschau “Treffpunkt Kaffee”, organisiert von der Swiss SCAE. Heinz Trachsel, National Coordinator der Swiss SCAE, stand am Samstag den ganzen Tag Rede und Antwort und führte durch die kleine Ausstellung rund um den Kaffee.

Swiss SCAE Heinz Trachsel

Heinz Trachsel (mitte, Swiss SCAE) im Gespräch mit Roger Bähler (li) und Markus Gemperli (re) von Turm Kaffee St.Gallen

…weitere Fotos auf der Kaffi Schopp Facebook Seite.

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IGEHO z'Basel

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Bald ist es wieder soweit: die IGEHO, wichtigste Fachmesse für die Hotellerie, Gastronomie und den Ausser-Haus-Konsum in der Schweiz, öffnet wieder ihre Tore.

Vom 21. bis 25. November begrüssen über 800 Aussteller aus 20 Ländern Fachbesucher auf der Messe Basel.

Für mich als Kaffee Aficionado ist die Halle 2.1 besonders interessant: hier bietet die IGEHO eine Plattform ausschliesslich für Kaffee. Einerseits soll dort Know How vermittelt werden, andererseits soll die Messe Gelegenheit geben, Kontakt in die Kaffeebranche zu knüpfen. Dafür wird ausreichend Gelegenheit sein, denn folgende Schweizer Röstereien sind auf der IGEHO vertreten:

  • Amici Caffè AG (Illy)
  • Blaser Café
  • Hochstrasser AG
  • Cafè Badilatti
  • Kolanda AG
  • La Semeuse
  • Moka Efti
  • O. Aeberhard AG
  • Massimo Cerutti
  • Real Café

Zwei andere Sonderschauen beschäftigen sich mit dem Thema Nachhaltigkeit (Halle 2.2) bzw. Energieeffizienz (Halle 1.0). Für die Feinschmecker unter uns sind sicher die Hallen 1.1 (Nahrungsmittel und Getränke) sowie die Halle 2.2 (Spezialitäten, Delikatessen, Weine) am interessantesten.

Mehr Infos zur Messe unter www.igeho.ch

“Uff wiiderluege z’Basel” bei der IGEHO sagt

Johannes Lacker

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Preisliste für die Gastronomie zum Download bereit

Seit heute steht im Webshop des Kaffi Schopp die Kaffee-Preisliste für gastronomische Kunden des Kaffi Schopp zum Download bereit. Die dort hinterlegten Preise und Konditionen machen das Sortiment des Kaffi Schopp auch für den Gastronomen attraktiv, der seine Gäste mit den Kaffees aus Schweizer Röstereien verwöhnen will.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Johannes Lacker

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