Die Schweiz feiert Geburtstag – Kaffi Schopp auch!

Am kommenden Sonntag, dem 01. August, feiert die Schweiz mal wieder Geburtstag. „Geboren“ wurde die Schweiz im Jahre 1291, als sich die Schweizer Urväter auf der Rütli-Wiese oberhalb des Vierwaldstätter Sees schworen, „ein einzig Volk von Brüdern“ zu sein. Durch diesen feierlichen Eid war die Eidgenossenschaft geboren.

2010 wird die Schweiz somit 719 Jahre alt. 718 Jahre später schwor ich mir, die deutschen Kaffeefreunde mit Kaffee aus der Schweiz zu versorgen – und nun kann der Online Shop vom Kaffi Schopp seinen Ersten Geburtstag feiern.

Einladung zur Blogparade

Damit möglichst viele Kaffee- und Schweiz-Geniesser mit mir feiern, lade ich Euch ein, mir von Eurer Beziehung zur Schweiz, ihrer Küche und/oder ihrer Gastronomie zu erzählen.

Stellt Euer Schweizer Lieblingsgericht vor (z.B. Fondue oder Raclette), Euren Schweizer Lieblingskäse, Eure Lieblingsbeiz in Basel, Zürich oder Bern (oder sonst wo) oder auch Euren Lieblingswein, den Ihr aus Eurem Schweizurlaub immer mitbringen müsst. Kurz – was verbindet Euch mit der Schweiz in Bezug auf Essen und Trinken – daheim oder in der Gastronomie.

Ihr könnt gewinnen!

Natürlich soll Eure Mühe belohnt werden! Unter allen Teilnehmern verlose ich folgende Köstlichkeiten:

1. Platz 1x Kochbuch „Schwiizer Chuchi“ von Betti Bossy

2. Platz 1x die „Grand Selection“ Bio Tee der SIROCCO AG aus Schmerikon

3. Platz 1x eine Flasche 75cl Aigle Les Murailles „Eidechsliwein“ von Henri Badoux – gestiftet von schweizerweineonline.de

Die Teilnahme-Bedingungen sind wie folgt:

Schreibt in Eurem Internet-Blog, was Euch kulinarisch mit der Schweiz verbindet und postet z.B. Euer Schweizer Lieblingsrezept. Euren Artikel verlinkt Ihr bitte hier in den Kaffi Schopp Blog (per Trackback – damit ich weiss, dass Ihr teilnehmt). Solltet Ihr keinen eigenen Blog haben, schreibt einfach in den Kommentaren. Euren Artikel solltet Ihr bis zum 15.  August fertig haben. Die besten Stories werden dann prämiert.

Viel Spass wünscht Euch

Johannes Lacker

5 Gedanken zu „Die Schweiz feiert Geburtstag – Kaffi Schopp auch!

  1. André

    Eigentlich müsste man hier auf einer kaffeeorientierten Seite fast über Kaffee schreiben, aber dann kommt natürlich der Gedanke mit welcher Berechtigung? Denn wenn man an die Schweiz denkt, kommt ja immer ohne Umwege der angeblich immer löchrige Schweizer Käse ins Gespräch und natürlich die Schweizer „Schoggi“. Bei diesem Thema erzähle ich immer wieder gerne von meinen häufigen USA Aufenthalten, denn im Land der unbegrenzten Möglichkeiten kommt man früher oder später mit dem Begriff „Swiss Cheese“ in Kontakt, der meistens eine Auswahloption bei Sandwiches oder Ähnlichem ist. Der Amerikaner denkt sich dabei wohl kaum viel und weiss seit seiner Kindheit, dass dies die löchrige Alternative zum dort verbreiteten Cheddar ist. Als Schweizer fragt mach sich hingegen, was denn diesen Käse „Swiss“ macht und muss enttäuscht feststellen, dass es tatsächlich nur die Löcher sind. Da komme ich immer wieder gerne in die Schweiz zurück, wo man weiss, dass das Geheimnis nicht in den Löchern liegt, sondern in der Vielfalt. Wo sonst gibt es eine so herrliche Auswahl an würzigem Gruyère, traditionellem Emmentaler (ja, der hat Löcher!), feinem Appenzeller und so weiter. Ähnlich beleidigt war ich auch scho in Sachen Schokolade, nämlich als mir mein amerikanischer Kollege Schokolade aus Übersee mitbrachte. Eigentlich ja eine ganz nette Geste, doch spätestens als ich in so ein Stück US-Schokolade hineinbiss wusste ich genau weshalb Schweizer Schokolade international so einen tollen Ruf hat. In solch einem Moment wird einem dann auch wieder bewusst wie verwöhnt man hier eigentlich ist, denn oft wird man ja mit den diversen Alternativen aus dem Ausland gar nie richtig konfrontiert. Von den Banken mag man halten was man will, aber auf unsere kulinarischen Aushängeschilder darf, ja muss man im Ausland wohl etwas neidisch sein und anerkennen dass sie weltklasse sind. Zurück also zum Kaffee, der hier ja leider nicht wächst und deshalb nur geröstet und ausgeschenkt werden kann. Dies ist auch gleich der zentrale Punkt, denn genau wie bei den Kakaobohnen, die ja auch nicht aus Zürcher Schrebergärten stammen, haben es die Schweizer verstanden etwas hervorragendes aus diesem Importprodukt zu zaubern. So wurde z.B. der Röster „Rast“ in Ebikon erst gerade zum Röster des Jahres vom gesamten deutschen Sprachraum gekührt (Crema Magazin), was wahrlich für die schweizer Kaffeekultur spricht. Wenn dieser Funken jetzt noch endgültig auf die Gastronomieszene überspringt und Kaffee vermehrt mit so viel Liebe und Sorgfalt ausgeschenkt wird wie es in den neusten schweizer Cafés wie z.B. dem Henrici in Zürich getan wird, dann heisst es vielleicht schon bald: „Ah, you’re from Switzerland, the land of chocolate, cheese and coffee“.

  2. Johannes Lacker Artikelautor

    Danke André für Deinen Beitrag – daran, dass es bald heisst: „Switzerland, the land of chocolate, cheese and coffee“ arbeiten wir beide! 🙂 Beste Grüsse nach Züri, Johannes

  3. Pingback: Teig auswallen mit Betty Bossi


  4. Annika

    Da ich erst am Sonntag bei Freunden in Zürich war, sind die kulinarischen Eindrücke noch ganz frisch: Zum Frühstück gab’s Bündner Fleisch und einen leckeren Gruyere.
    Meine alltime favourites sind aber einfach die kleinen Pralines von Sprüngli. Ich bin zwar überhaupt kein großer Schokoladenfan, aber bei denen kann ich einfach nicht widerstehen, unmöglich! Ich könnte mich reinlegen. Lecker ist auch die Trinkschokolade von Sprüngli in kleinen Zartbitter-Schokosplittern.
    Das ist nun kein Rezept, ich weiß, darum schlage ich einfach folgendes vor: Schokoladenfondue mit frischen Früchten der Saison: Pfirsich würde sich momentan besonders gut machen.
    Käsefondue ist leider nicht so ganz mein Fall, danach könnte ich mich regelmäßig kugeln und bekomme die ganze Nach keinAuge zu 🙂

  5. Christian Harms

    Immer wenn ich die seltene Gelegenheit hab, in die Schweiz zu fahren, werd ich magisch von den Schokoladenläden angezogen. Nicht das man die verschiedenen Marken nicht auch außerhalb bekommt, aber dieser traditioneller Süßwarenimport ist schon verblüffend. Genauso meine Schweigermama – welche mich vor einer Reise anruft, ob sie mir etwas mitbringen soll – wohlwissend, das ich mir eine Schokolade – aktuell mit Krokant – wünsche.

    Es ist doch schön zu sehen, wie sich ein land ein Namen oder einen Ruf gebracht hat. Weiter so …

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