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Espressovergleich Italien vs. Schweiz

Auf Facebook hatte ich gefragt, welcher Espresso auf dem folgenden Foto aus der Schweiz stammt:

geröstete Bohnen für Espresso

geröstete Bohnen für Espresso

Interessanterweise kamen nur von zwei Facebook-Fans die richtige Antwort: Es ist der Espresso in der Mitte. Die Tosca Mischung wurde bei Henauer Kaffee in Höri im Kanton Zürich geröstet. Der linke Espresso stammt von der Firma Schreyögg aus Südtirol und der rechte Espresso von der Firma Omkafe vom Gardasee.

Schreyögg, Henauer Kaffee, Omkafe

Schreyögg, Henauer Kaffee, Omkafe

Dieser Bohnenvergleich kam spontan durch den Besuch des Vertreters der Fa. Schreyögg in unserem Heppenheimer Ladengeschäft zustande. Den Tosca von Henauer Kaffee und den Omkafe haben wir aktuell in unseren Mühlen, den Exquisit Espresso von Schreyögg haben wir dann dazu quer verkostet.

Ehrlich gesagt war ich persönlich sehr überrascht, wie dunkel die Bohnen von Schreyögg geröstet sind. Auch eine zweite Mischung, die uns angeboten wurde, war ebenfalls sehr dunkel. Und so wie die Bohnen geröstet wurden, schmeckten uns die Kaffees aus Südtirol auch: Leicht rauchig, kräftige Röstaromen, kaum geschmackstragende Säuren.

Für meinen Geschmack ist der Kaffee eigentlich schon tot, allerdings will ich natürlich nicht verheimlichen, dass es gerade in Italien viele Liebhaber solcher Röstungen gibt. Doch selbst der Omkafe Oro, den ich persönlich auch schon als recht kräftig im Geschmack empfinde, ist nuancierter, spannender in den Aromen.

Die hellste Mischung, wie auf dem oberen Foto zu erkennen, stammt von der Firma Henauer Kaffee aus der Schweiz. Bei den Schweizer Espressomischungen wird nach meiner Erfahnung (noch mehr) Wert auf nuancierte Aromen und feine Fruchtsäuren gelegt. Geschmacklich finde ich den Tosca ähnlich spannend wie den populären Lilla e Rose der Fa. Blaser Café aus Bern, denn neben dem typischen Espressogeschmack findet sich noch eine fruchtige Süsse im Kaffee, die einfach einmal eine willkommene Abwechslung für den ambitionierten Espressotrinker bietet.

So gerne ich bis dato auch mal einen italienischen Espresso trinke, der Schreyögg war mir dann doch zu heftig. Aber für die Liebhaber süditalienischer Röstungen trotzdem eine Empfehlung.

Johannes Lacker

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Was tun mit dem Kaffeesatz? 5 Ideen.

Wer täglich Kaffee trinkt, produziert in der Regel damit auch täglich eine erklägliche Menge Kaffeesatz. Natürlich gilt das nicht für den Kaffee, den man sich in der favorisierten Kaffeebar bestellt, aber sicher brüht man sich dann und wann auch mal einen Kaffee oder Espresso Zuhause auf.

Kaffeepucks bzw. -satz

Kaffeepucks bzw. -satz

Bei mir kommen da im Laufe der Woche schon einige “Pucks” (so nennt man den Kaffeesatz, wenn man ihn aus dem Siebträger der Espressomaschine schlägt) zusammen. Und natürlich wandert der Kaffeesatz meistens im Müll, wobei ich ihn auch schon dafür verwendet habe, unseren Rasen zu düngen (dazu muss der Kaffeesatz natürlich getrocknet sein). Und so kann man den Kaffeesatz (oder korrekt den Trester) zu verschiedenen “Zweitnutzungen” einsetzen, das Wegwerfen ist erst die letzte Option:

1. Den Garten düngen
Kaffeesatz enthält Kalzium, Kalium, Stickstoff und Phosphor, alles Elemente, die das Pflanzenwachstum unterstützen. Erfahrene Gärtner wissen es schon lange, dass die beste Nutzung des Kaffeetresters als Dünger von Pflanzen, die eine leicht saure Umgebung schätzen, wie z.B. Azaleen oder Rosensträucher.

2. Kratzer an Möbeln reparieren
Diese Idee hört sich etwas merkwürdig an, funktioniert aber trotzdem: In dunklem Holz kann Kaffeesatz leichte Kratzer verdecken. Einfach mit einem Wattestäbchen den noch feuchten Kaffeesatz in den Kratzer reiben  und 5 bis 10 Minuten warten. Nach dem Wegwischen sollte der Kratzer zumindest optisch verschwunden sein.

3. Abhalten von Schnecken
Schon Tipp Nr. 1 bezog sich auf den Garten. Auch Tipp Nr. 3 kommt den Gartenfreunden unter uns Kaffeetrinkern zu Gute. Bekannterweise hassen Schnecken Koffein. Deswegen kann es helfen, entweder die betroffenen Pflanzen mit dem (kalten) Kaffee zu besprühen oder rund um die Wurzel etwas Kaffeesatz zu verteilen. Denn kommen die Schnecken mit dem Kaffee(satz) in Berührung, kann dies tödlich für sie enden.

4. Den Geruch aus dem Kühlschrank neutralisieren
Wenn der Kühlschrank einen Eigengeruch entwickelt hat, weil sich z.B. verdorbene Lebensmittel darin befunden haben, kann man diese Gerüche mit dem Kaffeesatz wunderbar neutralisieren. Einfach über Nacht eine Schale Kaffeesatz in den Kühlschrank legen und der Geruch wird am nächsten Morgen verschwunden sein. Kaffee zieht Fremdgerüche magisch an und wird somit auch mit Ihrem Kühlschrank fertig. Und wenn der Kühlschrank nicht zu sehr nach Kaffee riechen soll, hilft eine Prise Zimt oder Vanille.

5. Den Komposthaufen anreichern
Und noch ein Tipp für den Garten: Kaffeesatz ist eine ideale Ergänzung für den eigenen Komposthaufen, vorausgesetzt natürlich, man verfügt über einen solchen. Den Stickstoff, den Kaffeesatz enthält, entsteht beim einfachen Kompostieren nämlich nicht. Auch die Regenwürmer profitieren vom Kaffeesatz beim Zersetzen des Komposthaufens.

Und wer zu wenig Kaffeesatz Zuhause hat, weil er entweder nur Tee trinkt oder am Tag mal eine Tasse Kaffee, der kann einfach mal im lokalen Coffee Shop nachfragen. In den vergangenen Jahren konnte man z.B. bei Starbucks Kaffeesatz kostenfrei bekommen.

Sie sehen also, Kaffeesatz ist viel zu schade, um ihn einfach nur in den Müll zu werfen.

Johannes Lacker

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Wir verlängern: Kaffee und Feinkost versandkostenfrei bestellen

Aufgrund der vielen äusserst positiven Rückmeldungen unserer Kunden verlängern wir die Versandkostenfreiheit im Kaffi Schopp um einen Monat.

Versandkostenfrei_Februar
Das bedeutet, dass Sie auch im Februar Ihre Genuss-Mittel aus der Schweiz ohne zusätzliche Versandkosten bestellen können.

Johannes Lacker

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Kaffi Schopp ist nicht mehr bio-zertifiziert

Mit dem 1. Januar 2014 haben wir unsere Bio-Zertifizierung aufgegeben.

Als Importeur von Bio-Produkten aus der Schweiz waren wir bis dato verpflichtet, uns dieser Zertifizierung zu unterziehen. Mittlerweile hat sich die Belieferung der betroffenen Produkte zum einen geändert (wir sind nicht mehr Importeur des Sirocco Tees, sondern “nur” noch Händler), zum anderen wurden die betroffenen Produkte (Kaffee) von uns aus dem Sortiment genommen.

Interessanterweise ist das Thema Bio zwar in Jedermanns Munde, nur unsere Kunden scheinen sich wenig dafür zu interessieren. Und tatsächlich steht bei uns die Qualität der Produkte und deren Geschmack im Vordergrund, weniger die ökologische Herstellung. Vor allem weil wir wissen, dass die Gleichung “bio = lecker und hochqualitativ” nicht immer zutrifft. Bio-Produkte mögen zwar nach ökologischen Richtlinien produziert sein, müssen deswegen aber nicht besonders gut schmecken. So haben schon Bio-Kaffees getrunken, die wir definitiv nicht mochten.

Und natürlich sind die Kosten und der Aufwand, die eine solche Zertifizierung mit sich bringt, nicht ausser Acht zu lassen: Einmal jährlich wurden wir bis dato von der Zertifizierungsstelle 037 besucht. Dabei wurden unsere Abläufe im Bereich Warenein- und ausgang kontrolliert und die erforderliche Dokumentation eingesehen. Für diese Kontrollen wurden jeweils knapp EUR 300,00 fällig.

In Bezug auf unser Sortiment sei aber die Frage erlaubt, welchen Nutzen unsere Kunden durch die Zertifizierung erlangt haben? In unseren Augen faktisch keinen, denn die Schweizer Produkte stehen ohnehin im Ruf, von höchster Qualität zu sein. Ausserdem positionieren wir uns nicht als Bio-Feinkostgeschäft, sondern als Fachgeschäft im Internet für Kaffee und Feinkost aus der Schweiz.

Fazit: Wir trauern der Bio-Zertifizierung nicht nach, haben alle Hinweise darauf entfernt und folgen der Vorgabe, das Wort Bio oder Ökologisch nicht mehr in unserem Webauftritt zu verwenden.

Johannes Lacker

P.S.: Auch die Bio Familia Müeslis dürfen wir nicht mehr mit dem bio-Begriff bewerben, so dass wir kurioserweise selbst die Wörter Bio und Organic von den Produktfotos der Bio Familia Müeslis entfernen mussten.

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SEPA Lastschriftverfahren – Nichts genaues weiss man nicht!

Eine der wichtigsten Änderungen für alle, die Rechnungen zu bezahlen (aber auch zu stellen) haben, ist die Einführung des europaweiten SEPA Lastschriftverfahrens.

Der deutsche, seit Jahrzehnten bewährte Bankeinzug, wird am 1. Februar 2014 durch die SEPA Lastschrift abgelöst. Das zieht nachhaltige Konsequenzen für alle Verbraucher nach sich. Nicht nur, dass man sich seine Bankdaten nun neu merken muss (Kontonummer und Bankleitzahl werden in die sog. IBAN zusammengefasst), auch das gesamte Prozedere des bisherigen Bankeinzuges wird (in meinen Augen) deutlich erschwert. Reichte es bis dato im Online Banking seine Bankdaten bei der Bezahlung einfach anzugeben, so muss der Kunde bei der Zahlung per SEPA Lastschrift eine Lastschriftmandat erteilen. Für jedes dieser Mandate wird eine Mandatsnummer hinterlegt, die sogenannten Mandatsreferenz.

Diese Mandatsreferenz zusammen mit der Gläubiger-ID des jeweiligen Onlineshops ist zwingend notwendig für SEPA Lastschrift. Ausserdem erfolgt bei der SEPA Lastschrift eine sogenannten Pre-Notification, bei dem dem Kunden angekündigt wird, an welchem Tag der Zahlungsausgleich per Lastschrift erfolgt. Dieser Zeitpunkt liegt 7 bis 14 Banktage nach Information des Kunden über den Bankeinzug, z.B. durch Rechnungsstellung.

Nachhaltigste Neuerung des SEPA Lastschriftverfahrens ist aber die Einführung einer Mandatsverwaltung. D.h. dass zu jedem erteilten Mandat der Tag des jeweiligen Einzuges erfasst werden muss, d.h. alle Händler haben eine entsprechende Datenbank aufzubauen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben uns entschlossen, mit dem 1. Februar das System des Bankeinzuges einzustellen. Unseren Kunden bieten wir danach ausschließlich die Möglichkeit der Zahlung per Vorkasse, PayPal, Kreditkarte und sofortüberweisung.

Warum wir uns so entschieden haben? Weil selbst die Banken nicht genau wissen, wie die SEPA Lastschrift in der Realität funktioniert. Die Bankmitarbeiter, mit denen ich bis dato gesprochen haben, können mir meine Fragen häufig genug nur mit einem “Ich weiss es nicht genau.” beantworten. Vor allem ist es aber so, dass die Sparkasse Starkenburg die SEPA Lastschrift nur akzeptiert, wenn die Unterschrift des Kunden unter dem erteilten Mandat erfolgt ist. Wenn diese Unterschrift nicht vorliegt, hat der Kunde die Möglichkeit, der Lastschrift 13 Monate (!) lang zu widersprechen. Im Onlinehandel mit Unterschriften von Kunden zu arbeiten, ist aber realitätsfern.

In der Realität des Onlinehandels wird es so sein: Einige Shops werden die Möglichkeit der SEPA Lastschrift ihren Kunden anbieten. Findige Abmahnanwälte werden sich dann die AGB’s dieser Onlinehändler sehr genau ansehen und die eine oder andere Abmahnung aussprechen (irgendeinen Grund um Abmahnungen zu versenden findet sich immer). Dann werden Gerichte darüber entscheiden, wie das SEPA Lastschriftverfahren in der Realität des Onlinehandels umgesetzt werden muss. Erst dann wird einigermaßen Rechtssicherheit herrschen, wie dem Onlinekunden das SEPA Verfahren anzubieten ist.

Dass diese Prophezeiung durchaus realistisch ist, wurde mir erst heute von einer Mitarbeiterin der Sparkasse bestätigt.

Und solange dies so ist, verabschieden wir uns vom Bankeinzug. Zum Nachteil unserer Kunden und zum Nachteil des bisher wunderbar funktionierenden Systems.

Johannes Lacker

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Gesunder Kaffee am Morgen

Dass Kaffee nicht gesundheitsschädlich ist, ist ja nichts Neues mehr. Dank Forschern ist dieser Irrglaube nur noch ein Gespenst seiner selbst. Somit muss sich niemand mehr während seines allmorgendlichen Kaffeerituals, wie es laut Statistik ca. 66 Millionen Menschen in Deutschland jeden Morgen handhaben, um den Blutdruck und das Herzkreislaufsystem sorgen. Das Gegenteil ist der Fall, Kaffee hat sogar eine Vielzahl von positiven Eigenschaften die die negativen überlagern. Aber es geht noch gesünder.

Die Kaffeetrinker

Kaffeefans genießen ihren Kaffee mit Milch und Zucker, manche nur mit Milch, andere schwarz  oder gar nur mit Zucker. Für Diabetiker ist der Kaffee, wenn sie ihn mit Süßstoff trinken, sicherlich eine bittere Pille. Der leicht chemische Geschmack der künstlichen Süßstoffe buttert den eigentlichen Genuss des Kaffees unter. Künstliche Süßstoffe sind daher keine geeignete Lösung um auch als Diabetiker den Kaffee am Morgen in vollen Zügen zu genießen. Und so eilt der Ruf der Süssungsmittel ihnen voraus. Dass so ein kleines Produkt angeblich so viele Nebenwirkungen hat und gesundheitsschädlich sei, können viele Verbraucher nicht glauben, bewiesen ist es auch noch nicht. Bisher gibt es nur wenige gesicherte Erkenntnisse  zur gesundheitsschädlichen Wirkung. Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen, so z.B. dass bei hohem Konsum das Blasenkrebsrisiko steigt. Durch das Bundesinstitut für Risikobewertung wurden die Süßstoffe für gesundheitlich unbedenklich eingestuft, sofern die jeweiligen Höchstmengen nicht überschritten werden.

Doch gibt es eine Alternative? Ja, die gibt es. So z.B. ein natürlicher Zuckerersatz von Nosugarsugar, bei dem es sich um Stevia handelt.

Das „Honigkraut“ oder „Süßkraut“

Stevia wird aus der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen und als Süßstoff verwendet. Die hauptsächlichen Bestandteile sind Steviol¬glycosiden, Diterpenglycosid Steviosid, Rebaudiosid A und ca. 7 – 10 weitere Steviolglycosiden. Mit einer 450-fach höheren Süßkraft wie gewöhnlicher Zucker bleibt der Kaffeegenuß dennoch wie erwünscht und man kann seinen Tag freudestrahlend beginnen. Ein Schmankerl hält dieses Wunderkraut noch für uns bereit: Es ist nicht kariogen, somit ist die Sorge um Zahnkaries beim Kaffeetrinken auch dahin. Unser Fazit: So kann man Kaffee genießen!

Doch nicht nur Kaffee kann mit Stevia gesüsst werden. Für Naschkatzen halten wir die Stevia-Schokolode von Villars, der Westschweizer Schokoladenmanufaktur aus Fribourg, bereit. Und auch in der Goba-Cola der Appenzeller Mineralquellen aus Gontenbad ist dieser natürliche Süßstoff enthalten.

Stevia Schokolade von Villars

Stevia Schokolade von Villars

Wer also Stevia als Süssungsmittel noch nicht für sich entdeckt hat, sollte es auf jeden Fall einmal probieren, es lohnt sich!

Johannes Lacker

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Gewürze und Trockengerichte aus der Schweiz: Hausmann’s – The Swiss Fine Food Company.

Seit August diesen Jahres haben wir die Gewürzmühlen und einige Trockensuppen der Marke Hausmann’s im Sortiment. Produzent ist die Schweizer Firma SEREAL – The Swiss Fine Food Company.

Entdeckt habe ich das Sortiment von Hausmann’s im Zürcher Globus (Bahnhofstrasse), in dessen Delikatessenabteilung die Produkte aus Meilen im Kanton Zürich zu finden sind. Inhaber und Namensgeber ist Marco Hausmann, bekennender Gourmet und Unternehmer.

Marco Hausmann

Marco Hausmann

Da die edlen Gewürzmühlen und hochwertigen Convenience-Suppen in Deutschland weitestgehend unbekannt sind, habe ich Marco Hausmann gebeten, sich den Kaffi Schopp Kunden vorzustellen:

Kaffi Schopp (KS): Die Marke Hausmann’s steht für hochwertige Gewürze und Trockenprodukte wie Suppen oder Risotto. Wie sind Sie zu diesem Sortiment gekommen, wo doch Tütensuppen und Convenience nicht immer den besten Ruf haben?

Marco Hausmann (MH): Mein Vater war in den 1970er und 80er Jahren ein Schweizer Star-Koch. Ausserdem befinden sich unsere familiären Wurzeln immer noch im Tessin, wo Polenta, Risotto und Suppen zu den Grundnahrungsmitteln gehören. Die Kunden meines Vaters waren immer von seinen Risotto und Polentas begeistert und wollten diese auch ihren eigenen Gästen Zuhause anbieten. So wurde über Jahre hinweg an Wegen getüftelt, wie auch beim Kochen Zuhause ohne grösseren Aufwand innert relativ kurzer Zeit ein Gourmetmenue herbei gezaubert werden kann. Ein wenig Wasser, Weisswein, geriebener Käse und fertig ist das Spitzenmenue.

KS: Was unterscheidet die Hausmann’s Trockenmenüs von den Trockensuppen der grossen Hersteller, wie z.B. Maggi und Knorr?

MH: Wir verwenden nur höchstwertige Produkte – wenn möglich am liebsten heimische aus der Schweiz. So lassen wir im Tessin Gemüse, Kräuter, Mais und Reis anpflanzen. Selbst die verwendete Bouillon stammt aus der Schweiz. Die Qualität schmeckt man unserer Meinung nach.

KS: Welche Philosophie verfolgen Sie mit Ihren Produkten?

MH: “Luxuriös einfach.” [Marco Hausmann lächelt]. Es wird immer eine Gruppe Feinschmecker jeden Alters geben, die für Qualität und Geschmack etwas mehr ausgeben möchte. Die Quantität interssiert uns nicht – das überlassen wir gerne den Anderen.

Hausmann's Bünder Gerstensuppe Foto: swissprimebox.com

Hausmann’s Bünder Gerstensuppe Foto: swissprimebox.com

KS: Wofür sind Sie selbst im Unternehmen verantwortlich? Wie viele Mitarbeiter haben Sie, die Sie unterstützen?

MH: Wir sind ein Familienbetrieb mit 6 Mitarbeitern. Da packt jeder überall mit an.

KS: Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie selbst? Machen Sie Hausmann’s hauptberuflich oder arbeiten Sie z.B. noch als Koch in einem Restaurant?

MH: Ich selber bin studierter Betriebswirtschafter und Profi-Gourmet. Die Firma leite ich hauptberuflich. Wir haben diplomierte Köche angestellt und arbeiten für neue Ideen auch mit Köchen und Gourmets aus anderen Bereichen zusammen.

KS: Was sind die beliebtesten Hausmann’s Produkte in der Schweiz? Und Ihr persönlicher Favorit?

MH: Beliebt sind alle Produktlinien. Die Suppen laufen im Sommer vielleicht etwas weniger, die Gewürzlinien dafür aber umso mehr. Selber mag ich im Sommer die Polenta mit Rosmarin und Zitrone, im Winter den Risotto „Grand Cru“ mit extra viel Sbrinz und etwas frischer „Double crème de la Gruyère“ (Doppelrahm)

KS: Herr Hausmann, ich bedanke mich für das Gespräch und wünsche Ihnen und uns viel Erfolg mit Ihren Produkten im Kaffi Schopp.

Johannes Lacker

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Kaffee und Feinkost versandkostenfrei bestellen

Schenken Sie sich die Versandkosten: Ab sofort liefern wir Ihre Bestellungen versandkostenfrei zu Ihnen nach Hause. Diese Aktion läuft bis zum 31. Januar 2014.

kostenfreier Versand im Kaffi Schopp

kostenfreier Versand im Kaffi Schopp

An unserem bekannten Service ändert sich natürlich nichts.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Freude beim Einkauf im Kaffi Schopp.

Johannes Lacker

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Kaffi Schopp mit neuem Hintergrundbild

Wie Sie sicher entdeckt haben, haben wir auf allen Kaffi Schopp Kanälen das Hintergrundbild geändert (Shop, Blog, twitter).

Bisher verwendeten wir eine Holzwand als Hintergrund, die mich persönlich an Schweizer Alphütten erinnerte. Die Assoziation “Bretterwand” habe ich allerdings nicht nur einmal von unseren Kunden gehört.

Der alte Kaffi Schopp Hintergrund

Der alte Kaffi Schopp Hintergrund

Seit längerem bin ich deshalb auf der Suche nach einem Schweizer Motiv gewesen, das den Charakter unseres Schweizer Sortimentes unterstreicht, kachelbar ist (d.h. beliebig viele Wiederholungen für die verschiendenen Bildschirmgrößen) und auch mit nicht zu hoher Auflösung gut ausschaut.

Vorgeschwebt war mich schon seit langem ein Trachtenstoff oder eine Art Tapete, wie ich sie aus Schweizer Grandhotels kenne. Fündig wurde ich durch einen Zufall: Auf der Innenseite einer Einkaufstasche von Appenzeller Käse fand sich ein Muster mit Edelweiss in Hellblau für Schweizer Trachtenhemden.

Und wenn man etwas googlet, findet man auch recht schnell den Hersteller dieses Stoffes: www.edelweiss-shirt.com

Hintergrund_Edelweiss_3

Der neue Kaffi Schopp Hintergrund

Die Schweizer EFBE SA in Brügg bei Biel produziert, wie der Name schon sagt, Trachtenhemden aus Stoffen mit Edelweiss-Motiv. Mit Jörg Misteli von EFBE habe ich dann auch gleich den richtigen Ansprechpartner gefunden, der mich schnell und flexibel bei meinem Vorhaben unterstützte. Herr Misteli hat mir einen Scan seines Stoffes zugesendet, den wir dann nur noch anpassen mussten, damit er als Hintergrund eingesetzt werden kann. Et voilà, auch hier auf dem Blog können Sie das Ergebnis bewundern.

Wie gefällt es Ihnen?

Johannes Lacker

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Cappuccino-Schablonen mit Logo

Kaffee  ist das unumstrittene Lieblingsgetränk der Deutschen. Er regt den Stoffwechsel an, macht aufmerksam und wach und soll sogar gut für die Haut sein. Mit dem Wachstum des Angebots vom klassischen Filterkaffee oder überbrühten türkischen Kaffee zu einer Vielzahl von angebotenen Variationen wie Cappuccino, Latte Macchiato oder Espresso steigen auch die Ansprüche der Kaffeegenießer.

Cappuccino individuell verzieren

Dafür, dass der Kaffeegenuss nicht nur ein geschmackliches Highlight, sondern auch ein Augenschmaus und somit zum Fest für die ganzen Sinne wird, sorgen Cappuccino-Schablonen mit unterschiedlichen Motiven. Diese Schablonen werden auf den Tassenrand der mit Kaffee und Milchschaum gefüllten Tasse gelegt und durch die dem gewünschten Motiv entsprechenden Öffnungen der Schablone wird Kakaopulver gestreut. Nach dem Abnehmen der Schablone ist das Motiv auf dem Schaum erkennbar und wird zur Überraschung für den Kaffeetrinker.

Cappuccino Schablone Eheringw

Cappuccino Schablone Eheringe

Cappuccino-Schablonen werden aus lebensmittelechten Materialien wie Edelstahl oder Kunststoff hergestellt und können einfache Bilder, Firmenlogos, Schriften oder sogar detaillierte Gesichter zeigen. Die Handhabung ist kinderleicht, dabei gilt die Faustregel: Je einfacher das Motiv, desto länger ist es auf dem Milchschaum erkennbar.

Auch mit Firmen-Logo möglich

Mit einer individuell gestalteten Cappuccino-Schablone können Werbebotschaften von Firmen auf Messen, Großveranstaltungen und in Kundengesprächen vermittelt werden; auch wird die Schablone mit individuellem Streumotiv und zusätzlichem Branding wegen Ihrer Einfachheit und großen Wirksamkeit gerne als Streuartikel und Giveaway verwendet.

...und der fertige Cappuccino.

…und der fertige Cappuccino.

Die Herstellungsmöglichkeiten sind dabei sehr unterschiedlich, von der Einzelanfertigung aus Edelstahl, die auf dem Laser geschnitten wird, über die Kleinserie aus demselben Material, die mittels einem extra gefertigten Stanzwerkzeug gefertigt wird, bis hin zur Großserie an Kunststoffschablonen, die im Spritzgussverfahren auf dem Automaten produziert wird. Jede Stückzahl ist umsetzbar.

Individuell gestaltete Kaffeeschablonen sind denkbar einfach in der Handhabung, extrem wirkungsvoll in der Ausführung und können nach Gebrauch mit dem Geschirr in der Spülmaschine gereinigt werden.

Wer also seinen Cappuccino etwas individualisieren möchte und kein Meister der Latte Art Kunst ist, findet mit den Cappuccino-Schablonen eine einfache Möglichkeit.

Johannes Lacker

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