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Alternativen zu Blaser Kaffee Lilla e Rose

Wie wir ja bereits berichtet hatten, positioniert sich Blaser Café ab dem Juni preislich neu in Deutschland.

Demmel Espresso Verona

Demmel Espresso Verona

Falls der eine oder andere Blaser Kaffee Kunde nun nach einer Alternative zum Bestseller Lilla e Rose sucht, wollen wir Ihnen diese gerne vorstellen.

Von der Machart sehr ähnlich ist der Espresso Verona von DEMMEL KAFFEE aus Schaan im Fürstentum Liechtenstein. Der DEMMEL Verona wurde bereits zweimal mit einer DLG-Goldmedaille für seine ausserordentliche Sensorik ausgezeichnet. Die Rohkaffees werden von Peter Demmel, dem österreichischen Kaffeemeister von 2010, durch eine selbst entwickelte Steuerung seines Trommelrösters besonders schonend veredelt. Die mittelere Röststufe steht für wenige Bitterstoffe, aber garantiert durch die traditionelle Langzeitröstung wenig Restsäuren im Kaffee, so dass die Kaffees von Peter Demmel besonders magenfreundlich sind.

Geschmacklich stehen, im Gegensatz zum Lilla e Rose, eher schokoladige Noten im Vordergrund.

Bogen Kaffee Poema Espresso

Bogen Kaffee Poema Espresso

Wer den Geschmack des Lilla e Rose sucht, sollte einmal den Espresso Poema von Bogen Kaffee aus Schaffhausen probieren. Überzeugt der Lilla e Rose mit seinen floralen Aromen, so entwickelt der Poema in der Tasse Aromen von dunklen Beeren. Damit ist der Poema in unseren Augen Vorreiter für die modernen Espressomischungen, die zur Zeit bei Bogen Kaffee entwickelt werden. Neben Espirito und Fantastico ist der Poema dritter Espresso im Bunde, wobei der Poema, wie bereits erwähnt, vom Geschmacksprofil dem Lilla e Rose am nächsten kommt.

Die Röstung ist etwas dunkler als beim Lilla e Rose, aber der Poema ist dennoch sehr magenfreundlich. Die dunklere Röstung lässt feine Bitternoten im Kaffee entstehen, die perfekt mit den Beerenaromen harmonisieren.

Sicher gibt es keine 1:1-Kopie des Lilla e Rose auf dem Kaffeemarkt, denn dazu ist die Rohkaffee-Kompostion des Lilla e Rose zu einzigartig, aber Alternativen lassen sich finden und entdecken.

Viel Spass dabei wünscht

Johannes Lacker

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Blaser Kaffee positioniert sich neu

Blaser Café aus Bern, vor allem bekannt mit seiner Kaffeemischung Lilla e Rose, positioniert sich im deutschen Kaffeemarkt neu.

Vorangetrieben wird diese Neuausrichtung bereits seit längerem durch den Deutschland-Importeur von Blaser Café, Merkel Kaffeegroßhandel aus Bad Friedrichshall. Bis zur (bei den damaligen Händlern umstrittenen) Einführung des General-Importeurs wurde Blaser Kaffee durch die jeweiligen Händler selbst importiert. In erster Linie wurden die Kaffees aus Bern durch Heinrich Schwarz, verantwortlich für den Online Shop aromatico.de, nach Deutschland gebracht. Seit 2009 kamen wir mit Kaffi Schopp dazu.

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Seit zwei Jahren ist nun Merkel Kaffeegroßhandel für Blaser Café deutschlandweit verantwortlich. Merkel Kaffeegroßhandel bediente in diesem Zeitraum vor allem die Gastronomie und den stationären Einzelhandel. Der Online Einzelhandel wird nun aber ebenfalls neu ausgerichtet. Nach unseren Informationen listet aromatico.de Blaser Café aus und forciert im Gegenzug den Verkauf der Röstungen von Café Badilatti, einer Schweizer Rösterei aus dem Engadin.

Um die Auslistung bei aromatico.de aufzufangen, wird Blaser Café künftig in Deutschland über die Online Shops kaffeezentrale.de, coffee24.de, espresso-international.de und kaffischopp.de vertrieben.

Mit dieser Neuausrichtung im Online Vertrieb führt Blaser Café auch eine neue Preisstruktur in Deutschland ein. Die Kaffees werden in der Preislage um die EUR 25,00 platziert und rangieren damit im Bereich der (preislichen) Oberklasse. Damit sind die Kaffees in Deutschland deutlich höher angesiedelt als in der Schweiz selbst, auch wenn man deutsche Kaffeesteuer und Transportkosten berücksichtigt.

Inwieweit dies Auswirkungen auf das Einkaufsverhalten der durchaus zahlreich vorhandenen Stammkunden haben wird, wird sich zeigen. Fakt ist, dass die Kaffees aus Bern bisher zu günstig im Markt platziert waren. Kalkulatorisch hätten die Röstungen im Bereich von EUR 23.50 bis 23.90 liegen müssen, was aber durch den Marktführer nicht umgesetzt wurde.

Wir selbst übernehmen die neue Preisstruktur zum 01. Juni, sind aber ehrlicherweise relativ skeptisch, was den künftigen Abverkauf angeht. Bisherige Blaser Café Kunden werden den Sprung um EUR 3,00 pro Kilo kaum mitgehen, zumal es auf dem Kaffeemarkt durchaus Alternativen zum Lilla e Rose gibt. So werden die künftigen Blaser Café Online Händler vor allem neue Kunden für die Kaffees aus Bern gewinnen müssen.

Die Zukunft wird zeigen, wie die bisherigen Blaser Kunden reagieren werden. Uns haben schon Rückmeldungen erreicht, dass sich Kunden neu orientieren.

Es bleibt also spannend.

Johannes Lacker

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Third Wave Coffee? Die dritte Kaffee-Welle.

Immer wieder liest oder hört man vom sogenannten Third-Wave-Kaffee. Aber was hat es mit dieser dritten Welle auf sich?

Die erste Welle (1930 bis 1960)

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts etablierte sich der Handel von Kaffee gegenüber Endkunden durch die Entwicklung der Vakuumverpackung. Dadurch konnte Kaffee in grossen Mengen geröstet und vertrieben werden. Kaffeehandelshäuser entstanden, die z.T. weltweit tätig waren und ihren Kaffee verkauften. Zu dieser Zeit war der möglichst billige Preis des Kaffees die wichtigste Anforderung, Geschmack und Qualität standen definitiv im Hintergrund. Mit der ersten Welle schwappte Kaffee in alle Haushalte und Büros.

Die zweite Welle (1960 bis 1990)

Um sich von den großen industriellen Kaffeeröstereien zu unterscheiden, entstanden kleine und mittelständische Kaffeeröstereien, die Ihren Augenmerk immer mehr auf Geschmack und Qualität ausrichteten. Spezialitätenkaffee, aber auch andere Kaffeezubereitungen (abseits des klassischen Filterkaffees) wurden bei Kaffeeliebhabern langsam bekannt und gipfelten in der Gründung und weltweiten Ausdehnung von Starbucks.

Die dritte Welle (1990 bis heute)

Kaffee ist nicht länger (nur) ein Massenprodukt. Kaffee entwickelt sich zu einem Produkt, welches auch für erstklassigen und hochwertigen Genuß und Lifestyle steht. Er trifft dabei auf Konsumenten, die immer mehr Wert auf Qualität und Geschmack legen. Parallel dazu existieren weiterhin die industriellen Großröstereien, die sich aber ebenfalls immer mehr auf das Thema Qualität ausrichten müssen, weil es der Konsument verlangt.

Übrigens gibt es diese Wellen nicht nur beim Kaffee selbst, auch die Kaffeebars bzw. Coffeeshops unterlagen dieser Entwicklung. Typische Vertreter der jeweiligen Welle sind:

1. Welle: Tchibo Kaffeegeschäfte mit Filterkaffeeausschank

2. Welle: Starbucks und alle weiteren Coffee Shops nach amerikanischem Vorbild

3. Welle: Coffee Shops, in denen die Zubereitung des Kaffees zelebriert wird und vor allem der Filterkaffee eine wahre Rennaisance erlebt. Die Bohnen stammen von Kleinröstern und sind häufig direkt gehandelt. In Deutschland sind dies z.B. das Chapter One in Berlin, die Bonanza Coffee Heroes (ebenfalls in Berlin) oder die Kaffeekommune 2 in Mainz.

Johannes Lacker

 

 

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Italienischer Espresso. Ein Relikt der Vergangenheit?

Angeregt durch einen Bericht in der ARD-Mediathek über die amerikanische Kaffeeszene muss ich die provokante Frage stellen, ob italienischer Espresso überhaupt noch zeitgemäss ist.

Auch in unserem Heppenheimer Ladengeschäft treffen immer wieder zwei völlig verschiedene Espresso-Philosophien aufeinander: Der klassische italienische Espresso, massiv im Körper mit deutlichen Nuss- und Schokoladenaromen oder die modernen nuancierteren Varianten mit feinen Fruchtsäurearomen.

Für Italiener und Fans des italienischen Espressos sind die fruchtigen Epressi, die in den sog. Third Wave Coffee Shops ausgeschenkt werden, untrinkbare Disaster in der Tasse. Für die Baristi, die sich der Kaffeespezialitätenszene verschrieben haben und oft auch an nationalen wie internationalen Meisterschaften teilnehmen, sind die dunkel und kräftig gerösteten Kaffees, die damit den römisch-neapolitanischen Stil verkörpern, nicht mehr als ein Akt der Vergangenheit.

Aber welche Philosophie ist die bessere? Gibt es darauf eine Antwort?

Mehr Kaffee!

Dazu muss man ein wenig in die Kultur des italienischen Espresso abtauchen. Denn dort gehört der schnelle Kurze an der Espressobar zum traditionellen Lebensstil der Italiener. In Italien wurde durch das INEI (Istituto Nazionale Espresso Italiano) festgelegt, wie ein typischer Espresso zu sein hat: 7g Kaffeemehl und 25 Sekunden Extraktionszeit ergeben 25 ml Espresso.

Vielleicht fragen Sie sich, warum das so ist? Weil es schon immer so war. Der Espresso wurde in Italien seit Ewigkeiten nach diesem Rezept zubereitet und warum sollte man davon abweichen, wenn doch Generationen von Italienern ihren Espresso genau so genossen und geliebt haben? Doch wie ist diese Rezeptur entstanden? Der Espresso in Italien ist ein Kind der industriellen Revolution. Die Arbeiter in den Fabriken, die vor dem Mittagessen hungrig und unkonzentriert waren, sollten mit dem Schuss Koffein dazu angetrieben werden, weiterhin produktiv ihre Arbeit zu verrichten. Eine kurze Kaffeepause war die perfekte Möglichkeit dazu. Diese Kaffeepausen durften aber nicht zu lang ausfallen, so dass der Espresso geboren wurde: Ein kleiner, konzentrierter Kaffee, der schnell zubereitet und konsumiert werden konnte.

Selbstverständlich sollte dieser Kaffee gut trinkbar sein, aber es war nicht notwendig, dass dieser einen wahren Genuss darstellte. Niemand stand an einer Kaffeebar während seiner Arbeitspause und philosophierte über die Kirschnoten und die halbsüssen Schokoladenarmonen in der Tasse. Der Espresso war kräftig im Geschmack, heiss, zartbitter und stimulierend, so dass die Arbeiter die Zeit bis zum Mittagessen gut durchhielten. Denn das Mittagessen war Ende des 19. Jahrhunders häufig die erste richtige Mahlzeit des Tages.

Damit ist der Hauptunterschied erklärt, der zwischen dem Espresso in Italien und Andernorts liegt: Er war historisch gesehen ein wichtiger Teil des täglichen (Arbeits-)Lebens und daraus resultierend entstand ein Lebensstil, der sich über Generationen hinweg in Italien verwurzelt hat.

Letztlich ist es so, dass der moderne Third-Wave-Espresso nicht den gleichen praktischen Nutzen hat, wie es der Espresso in Italien hatte. Daraus resulierend ergaben sich für die Third-Wave-Baristi alle Möglichkeiten, an der Entwicklung, der Analyse und des Genusses des “modernen” Espressos zu arbeiten, immer mit dem Ziel, den maximalen Genuss bzw. Geschmack zu erreichen.

Wenn Sie etwas nur des Genusses wegen konsumieren, möchten Sie alles schmecken können, was das Produkt zu bieten hat: Komplexität der Aromen, Körper, Süsse. Und um dies zu erreichen, verwenden die heutigen Baristi mehr Kaffeemehl. 8 bis 9 Gramm Kaffee sind da schon ein Minimum für einen einfachen Espresso.

Ob nun mehr Kaffeemehl auch mehr Aromen bedeutet, lässt sich trefflich diskutieren, aber das Herantasten an eine andere, differenzierte Zubereitung des Espresso erlaubt eine andere Art der geschmacklichen Beurteilung des Ergebnisses in der Tasse. Und nebenbei gesagt ist es in der Regel ohnhin wichtiger, welchen Kaffee Sie benutzen und wie Sie ihn zubereiten, denn wieviel Gramm Kaffee Sie für einen Espresso verwenden.

Das Mahlen des Kaffees: Schnell gegen Frisch

“Ein Klack für einen einfachen Espresso, zwei Klacks für einen Doppelten” – so lässt sich die Dosierung des Kaffeemehls in italienischen Espresso Bars einfach beschreiben. Dort werden Kaffeemühlen mit einem Dosiersystem verwendet -  einem Behälter, welcher über einen Drehmenchanismus den gemahlenen Kaffee (selbstverständlich nicht mehr als 7g) portioniert. Und dieser Mechanismus wird über einen Hebel ausgelöst, der beim Betätigen ein “Klack” produziert.

Diese Art von Mühlen bzw. Portionierung ist in modernen Coffee Shops verpönt, weil der gemahlene Kaffee schnell an Aroma verliert und die Mühlen auch relativ schlecht einzustellen sind, wenn man regelmässig den verwendeten Kaffee wechselt.  Natürlich wird in stark frequentierten italienischen Kaffeebars der vorgemahlene Kaffee schnell verbraucht und niemand kommt auf die Idee, den Kaffee, den man schon “seit immer” verwendet, zu wechseln.

In den Third-Wave-Coffeebars dauert es tatsächlich länger, den bestellten Espresso zu erhalten, denn der Barista überwacht bei der Zubereitung des Espresso viele Paramater, um das perfekte Ergebnis in die Tasse zu zaubern.

Wenn Sie schon einmal eine italienische Espresso Bar besucht haben, werden sie sicher die Geschwindigkeit der dort tätigen Baristi bewundert haben: “Klackern, Tampen, Brühen – Fertig”. Immer und immer wieder. Wenn Sie also einen schnellen und gleichbleibend guten Espresso wünschen, ist die italienische Espresso Bar Ihre erste Wahl. In einer Third-Wave-Kaffeebar sind es die Kunden in der Regel gewöhnt, dass dort die Zubereitung des Espresso mehr einer Zeremonie gleicht, die für jede einzelne Bestellung neu vollzogen wird.

Aber was ist nun besser? Natürlich hängt es wie immer von der persönlichen Gewohnheit und dem persönlichen Geschmack ab. Tatsächlich kann es manchmal nicht schaden, wenn der frisch gemahlene Kaffee einige Momente (im Dosierbehälter der Mühle) ruht, weil dann die Nuss- und Schokoladenaromen noch besser zur Geltung kommen. Aber macht es Sie nicht auch nervös, wenn Sie einen Espresso bestellen und anschließend kein Mühlengeräusch hörbar ist?

Robusta oder Nicht-Robusta?

Crema, Crema, Crema – das ist es, was für Italiener und viele viele andere Kaffeegenießer einen durchschnittlichen Espresso zu einem genialen Espresso macht. Je dicker die Crema, desto besser der Espresso.

Die Fixierung auf die Crema ist der Grund, warum die meisten italienischen Kaffeemischungen einen guten Anteil an Robusta-Bohnen enthalten. Die Robusta Bohne, welche auf niedrigeren Meereshöhen angebaut wird und in der Regel günstiger im Einkauf ist, ist bekannt für ihren höheren Koffein-Anteil und die enorme Crema-Bildung. In den Kaffeebars der “Third Wave” ist “Robusta” ein verbotenes Wort. Die Baristi verdrehen die Augen, und viele Kaffeegenießer sind wenig erfreut über die kräftigen, erdigen und nussigen Aromen, die alle feinen Aromen der Arabica Bohnen überlagern.

Warum die Crema im Sinne des Aromas so wenig gewürdigt wird, wird unter den Kaffeefans leidenschaftlich diskutiert. Für sich alleine probiert, ist die Crema wenig schmackhaft, unter den Rest des Kaffees gemischt gibt sie diesem Tiefe und Balance. Außerdem kann man oft an der Höhe der Crema erkennen, wie frisch ein Kaffee ist (mit zunehmendem Alter des Röstkaffees entsteht beim Extrahieren immer weniger Crema). Tatsächlich produziert nur ein wirklich frischer Arabica-Kaffee im Vergleich zum Robusta-Kaffee ausreichend Crema.

Da man die Rohbohnen des Robusta-Kaffees in der Regel zu deutlich günstigeren Preisen einkaufen kann und diese auch weniger krankheitsanfällig beim Anbau sind, wird der Robusta gerne als “Füllkaffee” in den Kaffeeröstereien verwendet, um die Rohstoffpreise niedrig zu halten. Das ist auch der Grund, warum in Italien der Espresso “al banco” (am Tresen) häufig nur 1 EUR oder weniger kostet. In Deutschland und in der Schweiz würde dieser Verkaufspreis jede Kaffeebar in den Ruin führen.

Jedoch sei noch einmal in Erinnerung gerufen, dass der Espresso in Italien ein Produkt des täglichen Lebens ist. Und wie selbstverständlich sucht der Durchschnitts-Italiener seine Caffè Bar mehrmals am Tag auf, um einen Espresso zu trinken. Um die Bitterkeit des servierten Espresso wissend, greift jeder Italiener reflexartig zum Zuckerstreuer und geniesst so seinen Caffè. Dieser schmeckt nun nicht mehr nur nach Kaffee und ist damit geschmacklich verfälscht, aber so wird er getrunken, der italienische Espresso.

Die perfekte Pause

Und, wie sollte es anders sein, nichts schockiert den italienischen Espresso Puristen mehr, als jemanden zu sehen, der in einem halb-Liter-To-Go-Becher einen Espresso spazieren führt, der in einem See von brühend heisser Milch versenkt wurde (“ACHTUNG: Dieses Getränk könnte heiss sein und zu Verbrennungen führen“). Dieses Getränk nennt sich dann Cappuccino, obwohl es in seinem italienischen Heimatland nur in einer Tasse zum Frühstück getrunken wird. Und niemals wird der Cappuccino herum getragen sondern man genießt ihn im Sitzen. Oder, noch besser, man trinkt in locker an einer Bar lehnend, während man gemütlich in der Zeitung blättert oder den Gesprächen der Anderen lauscht.

Für Italiener soll der Espresso eine Gelegenheit zur Pause sein, schlicht und einfach. Während man ihn genießt, gibt es ausser dem Espresso, der Pause selbst und den Gesprächen mit Dritten nichts, was den Italiener ablenkt. Espresso ist eine kurze Flucht aus dem Alltag und nichts, was einen im To-Go-Becher durch den Alltag begleitet.

In Übersee, aber auch in Deutschland und der Schweiz, ist Kaffee keine Pause, sondern eine Quell der Stimmulation über den ganzen Tag hinweg. Wir brauchen ihn kurz nach dem Aufstehen, um überhaupt wach zu werden, und anschließend am Arbeitsplatz, um wach zu bleiben. Kurz auf einen Espresso zur nächsten Kaffeebar zu laufen und dort mit dem Barista ein paar schnelle Worte zu wechseln, ist in unserer Kultur nicht verankert. Kaffee wird konsumiert und weniger genossen. Auch wenn dieses Konsumieren mit unter so weit ausarten kann, dass manch Einer Stunden mit einer Tasse Cappuccino vor sich zubringt (möglichst noch am Nachmittag), während er auf sein Laptop eindrischt oder lauthals telefoniert. Und damit in der italienischen Espresso-Tradition ebenfalls zu wenig Verständnis führt.

Fazit:

Keine Seite gewinnt. Beide Philosophien, ob italienisch oder “Third Wave” hat ihre Berechtigung. Die Herangehensweise an das Produkt Espresso ist jeweils eine andere. Jede Philosophie hat ihren Zweck, ihre Berechtigung, ihre Romantik und ihre kulturelle Wichtigkeit. Am wichtigsten ist jedoch, und da gehen wir sicher einig mit Ihnen, dass man sich an dem Ort, an dem man seinen Espresso trinkt, willkommen fühlt und ein hohes Maß an Gastfreundschaft genießt. Und das steht und fällt weniger mit dem Espresso selbst, sondern mit demjenigen, der ihn zubereitet, nämlich dem Barista.

Doch wie steht es mit Ihnen? Italienischer Espresso oder Third Wave?

Johannes Lacker

 

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Welche Fehler man beim Zubereiten von Kaffee nicht machen sollte.

An jeder Strassenecke kann man heute Kaffee kaufen, egal ob es an der Tankstelle, beim deutschen Großröster oder im lokalen Coffee Shop ist. Aber nicht immer entspricht der dort gekaufte Kaffee dem Kaffee, den man eigentlich trinken wollte. Entweder ist der Kaffee so bitter und verbrannt, dass man Löffel um Löffel Zucker oder Milch hinzufügen muss oder er ist so schnell geröstet, dass er sauer schmeckt.

In der Öffentlichkeit hat man wenig bis keine Möglichkeiten, die Kaffeequalität in der Tasse zu beinflussen. Umso wichtiger ist es, der Kaffeezubereitung in den eigenen vier Wänden viel Aufmerksamkeit zu schenken. Deshalb haben wir Ihnen hier die acht gebräuchlichsten Fehler bei der Zubereitung von Kaffee zusammengestellt.

Wenn Sie die Fehler vermeiden lernen, werden Sie Zuhause einen perfekten Kaffee zubereiten können. Und Sie werden damit auf jeden Fall besseren Kaffee trinken, als im Kaffeehaus um die Ecke.

  1. Sie verwenden den falschen Mahlgrad
    Wenn Ihr Kaffee immer und immer bitter schmeckt, kann es sein, dass Ihre Kaffeemaschine zu lange brüht bzw. die Extraktion zu lange dauert. Das liegt in der Regel am falschen Mahlgrad. Ist er für Ihr Brühverfahren zu fein, hat das Wasser beim Filtern zu lange Kontakt mit dem Kaffee. Nutzen Sie einen gröberen Mahlgrad, um das Wasser schneller durch das Kaffeemehl laufen zu lassen. Schmeckt der Kaffee zu sauer, läuft das Wasser zu schnell durch das Kaffeemehl. Dann verwenden Sie bitte einen feineren Mahlgrad.
  2. Sie nutzen zu heisses Wasser
    Die richtige Brühtemperatur zu verwenden, ist essentiell für die optimale Entwicklung der Kaffeearomen. 88° bis 92°C sind die idealen Brühtemperaturen. Bei diesen Temperaturen entwickeln sich die Kaffeearomen und -gerüche, die wir lieben, während die unangenehmen Säuren und Bitterstoffe vermieden werden. Wenn Sie keinen Wasserkocher besitzen, mit dem man das Wasser auf defininierte Temperaturen erhitzen kann, lassen Sie Ihren Wasserkocher nach dem Aufkochen etwa 60 bis 75sec offen stehen, damit das Wasser abkühlen kann und der Kaffee nicht verbrennt.
  3. Misachtung der richtigen Portionierung
    Die perfekte Menge Kaffee sind 8 bis 9g für 120ml Wasser. Wenn Sie es intensiver mögen, können Sie selbstverständlich etwas mehr Kaffeemehl verwenden. Trotzdem sollten Sie sich bemühen, möglichst bei dieser Kaffeemenge zu bleiben. Wenn Sie ein Kaffeelot verwenden, ist dies in der Regel auf 7g Kaffee geeicht, so dass eine leichte Überhäufung an die genannten 8 bis 9 Gramm heran reicht. Natürlich siegt hier immer der individuelle Geschmack, aber die genannte Grammatur hat sich über Generationen hin bewährt.
  4. Nutzung von vorgemahlenem Kaffee
    Wir verstehen zwar, dass es komfortabler ist, morgens nicht noch den Kaffee frisch zu mahlen, aber frisch gemahlener Kaffee macht eben genau den Unterschied beim Genuss des vollen Kaffeearomas. Gemahlener Kaffee verliert innerhalb von guten 15 Minuten sein Aroma, wenn er nicht luftdicht verpackt wird. Wenn Sie gemahlen Kaffee benutzen wollen oder müssen, dann kaufen Sie ihn nur in kleinen Mengen, damit er schnell verbraucht werden kann.
  5. Günstige Kaffeebohnen
    Natürlich wollen wir alle den einen oder anderen Euro sparen, aber Kaffeebohnen sind der falsche Ort, um zu sparen, wenn man einen Kaffee wirklich geniessen will. Denn egal wie sorgfältig und aufmerksam Sie Ihren Kaffee daheim brühen, billige Kaffeebohnen werden einen schlecht schmeckenden Kaffee ergeben. Bei der sogenannten Turboröstung, oder auch industrielle Röstung genannt, werden die Bohnen innerhalb weniger Minuten bei sehr hohen Temperaturen geröstet. Allerdings tritt hier der “Filet-Effekt” auf: Aussen braun, innen fast noch roh. Nur in durchgerösteten Bohnen entwickelt sich das volle Aroma und die magenreizenden Gerbsäuren des Rohkaffees werden abgebaut. Also sparen Sie lieber dort, wo es sich lohnt: Kaufen Sie keinen Kaffee an der Autobahnraststätte (Achtung: Gilt nicht für italienische Raststätten) oder der lokalen Tankstelle.
  6. Falsch gelagerter Kaffee
    Wenn Sie Ihren Kaffee optimal aufbewahren wollen, leeren Sie die Kaffeebohnen (oder den gemahlenen Kaffee) niemals um. Lagern Sie den Kaffee mitsamt dem Beutel in einem luftdichten Behältnis an einem kühlen und dunklen Ort (z.B. dem Küchenschrank). Lagern sie ihn nicht im Kühlschrank, da er dort sehr schnell Gerüche anderer Lebensmittel annimmt. Dass man die Empfehlung der Kühlschranklagerung selbst auf Kaffeeverpackungen lesen kann, macht es deshalb nicht richtiger (siehe auch Punkt 7).
  7. Einfrieren von Kaffeebohnen
    Egal was Sie denken oder schon darüber gehört haben, dass Einfrieren von Kaffeebohnen bewahrt nicht die Aromen des Kaffees. Ganz im Gegenteil: Die Aromen, die in den Kaffeeölen gebunden sind, können zerstört werden. Ausserdem ensteht beim Auftauen des Kaffees Kondenswasser im Innern des Kaffeebeutels, welches vom Kaffee gierig aufgesogen wird und ebenfalls die Aromen angreift.
  8. Alter Kaffee
    Für den optimalen Kaffeegenuss sollten Sie immer frisch gerösteten Kaffee verwenden. Der von Ihnen benutzte Kaffee sollte nicht älter als 3 bis 6 Monate sein. Danach baut er sein Aroma immer stärker ab. Natürlich ist Kaffee auch nach dieser Zeit genießbar, aber die volle Aromenwelt erhalten Sie nur, wenn Sie frisch gerösteten Kaffee verwenden. Halten Sie also Ausschau nach frisch geröstetem Kaffee und kaufen Sie ihn, immer wieder frisch, in kleinen Mengen.

Folgen Sie unseren Tipps und Sie werden bald genauso guten Kaffee machen, wie die Top Baristi in Ihrer Stadt. Wenn Sie noch weitere Anregungen brauchen, ist übrigens YouTube eine wahre Fundgrube. Hier werden alle Arten von Kaffeezubereitungen in aller Ausführlichkeit erklärt.

Johannes Lacker

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Wir kooperieren mit dem Schottischer Whisky Shop

Um andere Genießer auf unser Angebot im Kaffi Schopp aufmerksam zu machen, sind wir aktuell eine Kooperation mit dem Schottischer Whisky Shop eingegangen.

Schottischer_Whisky_Shop

Nun mag sich der eine oder andere von Ihnen vielleicht fragen, warum ausgerechnet Schottischer Whisky?

Die Antwort ist einfach: Whisky besitzt die gleiche Aromenwelt wie Kaffee, Schokolade oder Weinbrand. Viele Aromen des Kaffees finden sich auch im Whisky wieder. Und im Irish Coffee gehen Whisky und Kaffee bekannterweise eine klassische Verbindung ein.

Und auch die Schweiz und Schottland verbindet viel. Nicht nur, dass es insgesamt kleine Länder mit Bergen und traditionell wehrhaften Bürgern sind (man erinnere sich z.B. an den Fim “Braveheart” mit Mel Gibson), so besteht auch musikalisch eine enge Beziehung. Beim bekannten Basel Tattoo treten immer wieder schottische (Militär-)Bands auf, im Gegenzug besuchen Schweizer Bands regelmässig das größte Musikfestival Schottlands, das Edinburgh Military Tattoo.

Bekannteste Schweizer Band in Edinburgh ist sicher das Top Secret Drum Corps, welches sich in erster Linie vom schottischen und amerikanischen Trommelstil inspirieren lies:

Für uns sind das Gründe genug für eine hoffentlich erfolgreiche Kooperation mit dem Schottischen Whisky Shop. Wer sich über diesen Shop informieren kann, kann das natürlich online machen: Neben dem Newsletter gibt es auch eine Facebook Seite und einen wirklich lesenswerten Whisky Blog.

Wir freuen uns auf diese Kooperation und hoffen, dass Sie auch so viel Freude daran haben werden, wie wir! :-)

Johannes Lacker

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Die Kaffeemühle – Zwei Typen

Die Kaffeemühle ist häufig genug der Schlüssel zur perfekten Espressoextraktion.

Wenn die Espressomaschine perfekt funktioniert, frisch gerösteter Kaffee verwendet und frisches gefiltertes Wasser benutzt wird und der Barista Zuhause sein Handwerk versteht, ist die Mühle maßgeblich für den perfekten Espresso verantwortlich.

Für den Barista, ob daheim oder an der Kaffeebar, ist es sehr wichtig, zu verstehen, wie groß die Verantwortung der geeigneten Kaffeemühle für das Ergebnis in der Tasse ist. Während des immerwährenden Trainierens an der Kaffeemaschine ist es unerlässlich, dass man versteht warum, wann und wie die Kaffeemühle einzustellen ist. Wenn man nicht versteht, welchen Einfluss das Einstellen der Mühle auf das Ergebnis in der Tasse hat, wird man nie ein kompetenter Barista werden.

Wenn man Ihnen gesagt hat, dass man die Mühle nicht verstellen soll oder “Nur der Chef/Ehemann/Freund darf die Mühle verstellen”, seien Sie darauf gefasst, dass Sie bei Ihnen Freunden und Gästen Beschwerden über die Kaffeequalität erhalten werden.

Wenn Sie den ersten Espresso am Tag beziehen wollen, stellen Sie sicher, dass die Espressomaschine am Vortag/Vorabend ordentlich gereinigt wurde. Dann beziehen Sie einen oder zwei Espressi nacheinander, um zu sehen, ob die Einstellungen des Vortages noch korrekt sind. In der Praxis hat sich gezeigt, dass der erste Espresso des Tages ohnehin weggeschüttet werden sollte, da sich in der Mühle in der Regel noch Kaffeemehlreste vom Vortag befinden, die ihr Aroma bereits vollständig verloren haben.

Auch ist es in der Regel notwendig, die Kaffeemühle neu einzustellen, wenn ein neuer Kaffeebeutel geöffnet und verwendet wird. Da diese Bohnen frischer sind, als die, die sich in der Mühle befanden, kann es notwendig sein, einen anderen Mahlgrad zu verwenden.

Zwei Arten von Mahlwerken

Bei den Espressomühlen unterscheidet man zwei Typen:

Zum einen die Maschine mit Mahlscheiben und zum anderen die sogenannten konische Mühle.

Beim Scheibenmahlwerk drehen sich zwei Mahlscheiben gegeneinander und zermahlen so die Kaffeebohnen.

Die konische Mühle besteht aus zwei konisch ineinander greifenden Zylindern. In der Regel produziert eine konische Mühle ein homogeneres Mahlgut als das Scheibenmahlwerk. Ausserdem dreht der Motor der konischen Mühle langsamer als die meisten Mahlscheibenmaschinen und schützt damit das Mahlgut vor Überhitzung. Nachteil der konischen Mühle ist, dass sie meistens teurer ist in der Anschaffung als eine solche mit flachen Mahlscheiben.

Bei der Entscheidung hinsichtlich der Anschaffung eines der beiden Maschinentypen ist also der eigene Anspruch, aber auch das vorhandene Budget ausschlaggebend.

Im Übrigen gibt es noch eine weitere Kaffeemühlen-Art, nämlich solche mit einem Messerschlagwerk. Wie der Name schon sagt, werden dabei die Kaffeebohnen lediglich zerhackt. Das Ergebnis ist ein sehr unhomogenes Mahlgut, welches höheren Ansprüchen an die Kaffeequalität keinesfalls entspricht. Von solchen Mühlen ist in jedem Fall abzuraten.

Wichtigster Grundsatz ist, dass eher zuviel Geld für die Kaffeemühle ausgegeben werden sollte, denn zu wenig. Eine High-End-Kaffeemaschine macht zusammen mit einer Billig-Mühle mit Messerschlagwerk keinen zufriedenstellenden Espresso. Oder würden Sie einen Porsche mit 175er Reifen fahren?

Johannes Lacker

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Pferdefleisch-Skandal, falsch deklarierte Bio Eier – keine gute Zeiten für Geniesser

Willkommen in der realen Welt der Lebensmittelskandale.

Unter diesem Motto erhielten wir heute den Newsletter eines unserer Kooperationspartner, Baglio Antica Sicilia, einem Importeur für sizilianische Lebensmittel nach Deutschland. Da wir diesen Newsletter als wirklich lesenswert empfinden, wollen wir ihn Ihnen nicht vorenthalten:

Pferdefleisch in Lasagne und Fleischfertigprodukten, Eier verkauft als Bioprodukt, wo steuern wir hin ?

Willkommen in der realen Welt. Sicher gibt es viele ehrliche Produzenten, die unter solchen Sachen sehr leiden und vielleicht auch große finanzielle Einbußen haben, jedoch bin ich [Peter Junker, Inhaber von Baglio Antico Sicilia, JL] mir auch ganz sicher, dass vieles nicht mit rechten Dingen zugeht. Da wird richtig Geld gemacht, alle verdienen mehr, weil es BIO ist und alle denken, das wir was besonderes Essen.  - lassen sie sich mal den Text vom Bild oben durch den Kopf gehen !!!

Pferdefleisch ist im Süden von Italien normal, es gibt in jeder Stadt mehrere Pferdefleischmetzger, ausschließlich für den beliebten 4 Beiner – und Kleinkinder bekommen oft Pferdefleisch, es hat den Ruf gesünder und nahrhafter zu sein. Dies wird ja auch von Instituten bestätigt, weniger Fett als Rindfleisch und höhere Vitaminwerte.

Wie auch immer, es sollte jedoch klar deklariert werden, was wo drin ist und wie es gemacht wurde.

Bei allem Entsetzen muss ich aber auch ganz klar sagen, dass es ein leidiges Thema in Deutschland und für Deutschland ist.  Lebensmittel dürfen einfach nichts kosten – für den größten Teil der Deutschen. Lebensmittel sind für viele einfach nur das Benzin für den Körper, haben aber mit Geschmack und Qualtität nicht viel zu tun. Bitte was soll ich erwarten, wenn ich eine Mahlzeit kaufe, die 1,99 Euro im Discounter kostet – Aluschüssel, Verpackung, Frachtkosten, Einkauf, Produktion usw….. was bitte soll da Gutes enthalten sein.

Bei dem enormen Preisdruck der vorherrscht ist es klar das die schwarzen Schafe der Branche tricksen, um so die Kassen ordentlich zu füllen.

Genau hier kommt der Konsument, der oftmals keine Interesse hat, was er da kocht, oder einfach nur warm macht und zu sich nimmt. Überlegen Sie dochmal was ein Kilo Fleisch, Schweinefilet oder andere Produkte nur noch kosten.

Die Tiere werden  in kürzester Zeit gemästet um schlachtfertig zu sein, da ist es klar, dass beim Anbraten in der Pfanne oftmals eine Unmenge Wasser austritt oder vom schönen großen Stück einfach beim nächsten Hinschauen nix mehr da ist.

Guten Lebensmittel kosten Geld, und ein wenig Bewußtsein für die Produktion und auch ein fairer Handel wäre da sicherlich nicht fehl am Platz. Ein Produzent sollte für seine Arbeit auch ordentlich entlohnt werden.

Ich vertrete die Meinung, dass sich die Lebensmittelproduktion in unseren Industrieländern wahrlich auf den Kopf gestellt hat – es geht nur ums schnelle Geld – wie bekomme ich für wenig Einsatz das Maximum heraus. Ich werde den Eindruck nicht los, dass die Gesellschaft überhaupt diesen Weg gewählt hat. Von Nachhaltigkeit keine Spur.

Aber ein Schwein, wie im Nebrodi Nationalpark, wächst halt mal 20 – 26 Monate heran und wird dann erst geschlachtet und die “Rote Kuh” ( kommt durch das rötliche Fell ) aus der Nähe von Modena gibt halt weniger Liter Milch pro Tag, dafür jedoch eine wesentlich bessere Qualität und der Käse kostet dann halt mehr.

Aber wie oft essen wir denn diesen Käse –  einmal oder zweimal im 1/2 Jahr ? Wir sollten bewußter konsumieren, egal ob beim Fleisch, Fisch oder auch beim Wein.  Genau aus diesem Grund versuche ich ausschließlich von kleinen Herstellern und Winzern die beste Qualität zu fairen Preisen zu finden und auf auf den Weg nach Deuschland zu bringen. Produkte, bei denen die Qualität absolut vorranging ist.

Diese Gedanken von Peter Junker können wir nur voll unterstützen. Sei es im Online Shop oder auch in unserem stationären Handel in Heppenheim, wir wissen, wo unsere Produkte herkommen, kennen die Menschen, die sie produzieren und kaufen ganz bewusst keine “billige” Ware ein. Denn unser Genuss muss nachhaltig sein, er darf nicht gegen unternehmerische Ethik verstossen und muss den Menschen Freude machen.

Johannes Lacker

P.S.: Dazu passend zum Thema auf SPIEGEL ONLINE: Verantwortungslosigkeit von Lebensmittelkonzernen.

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Technik zum Vererben: Olympia Express Maximatic

Im Gespräch mit den Kunden in unserem Heppenheimer Ladengeschäft (Graben 17 bei Lacker und Wagner) stellt sich immer wieder eine Frage: “Warum kostet eine Maximatic deutlich mehr, als eine italienische Espressomaschine, z.B. von Vibiemme oder CBC?”.

Unser Antwort ist immer wieder die gleiche. Wenn wir einer italienischen Espressomaschine für den Heimgebrauch eine Lebenserwartung von 10 bis 15 Jahren bescheinigen, so treten die Maschinen von Olympia Express mit einem anderen Anspruch an. Hier gilt das Prinzip der Vererbbarkeit, d.h. auch Kinder und Enkel des Olympia Express Kunden sollen noch Spass mit ihrer Maximatic oder Cremina haben.

Pressefoto_Olympia_Express_Maximatic_Cremina_klein

Maximatic und Cremina Handhebel

Dass dies kein unrealistisches Prinzip ist, zeigt ein Blick in die gängigen Auktionshäuser im Internet. Hier werden Maschinen, die 40 Jahre und mehr auf dem Buckel haben, zu einem Wert von 1.200 bis 1.600 EUR gehandelt. Von der Werthaltigkeit der Schweizer Espressomaschinen sind die Käufer (und Verkäufer) also offensichtlich überzeugt.

Und dass sich die Reparatur einer solchen Maschine, auch wenn sie einmal EUR 200 kostet, auf jeden Fall lohnt, wird durch den hohen Verkaufswert für diese Gebrauchtmaschinen nur bestätigt.

Doch woran liegt es, dass die Espressomaschinen von Olympia Express eine solche lange Lebensdauer haben? Dafür ist es nötig, einmal “unter die Motorhaube” zu schauen. Wo bei anderen Maschinen Kupferkessel verwendet werden, arbeitet in der Maximatic ein Kessel aus hochwertigem Chromstahl. Für die Schlauchverbindungen werden keine billigen Kunststoffschläuche verwendet, sondern solche aus langlebigem Silikon.  Doch auch das Äussere kann sich sehen lassen: Die Frontplatte der Maximatic ist aus hochglanzpoliertem Edelstahl, Rahmen und Verkleidung werden in hochwertiger und besonders widerstandsfähiger Pulverbeschichtung lackiert.

Ein weiterer Punkt, der die lange Lebensdauer unterstützt, ist das Fehlen jeglicher Steuerelektronik. Und die Elektronik ist ein Bauteil, welches in anderen Maschinen gerne einmal Probleme macht.

Bei regelmäßiger Wartung der Maschinen können wir nur ein Fazit ziehen: Olympia Express – und die Suche nach der perfekten Espressomaschine ist für Espresso-Puristen beendet.

Johannes Lacker

 

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SIROCCO Tee gewinnen und genießen

Winterzeit ist Teezeit: Zusammen mit der Fa. SIROCCO verlosen wir leckeren Schweizer Bio Tee.

Nachdem die Temperaturen Draussen den Frühling noch nicht erahnen lassen, bieten die Tees von SIROCCO die ideale Möglichkeit, sich von Innen zu wärmen.

Einer dieser wunderbaren Bio Tees ist der “Purple Breeze” Darjeeling.

Der Darjeeling gehört zu den renommiertesten Teesorten. Die Region um die indische Stadt Darjiling ist das Zentrum des bengalischen Teeanbaus. Darjiling war auch Ausgangspunkt einer Karawanenstrasse nach Tibet und ist bis heute vor allem für den sehr hochwertigen Tee gleichen Namens bekannt.

purple breeze_dose

Im Gegensatz zu den handelsüblichen Darjeelings verwendet SIROCCO für den “Purple Breeze” nur Tee der höchsten Klassifizierung SFTGFOP1.

Nun zur Frage unseres Gewinnspiels:

Was bedeutet die Klassifizierung SFTGFOP1 voll ausgeschrieben?

Senden Sie Ihre Antwort bis zum 28. Februar 2013 an gewinnspiel(at)kaffischopp.de

Unter allen Teilnehmern verlosen wir:

1. Preis: 1x SIROCCO Grand Selection mit allen 18 Tee-Kreationen von SIROCCO

2. Preis: 2x SIROCCO Geschenkboxen mit 20 Bio.Teebeuteln nach Wahl

3. bis 10. Preis: je eine SIROCCO Purple Breeze 80g Dose

Allen Teilnehmern wünschen wir viel Glück!

Johannes Lacker

P.S.: Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Die Gewinner werden von der Kaffi Schopp Glücksfee aus allen Einsendungen ermittelt und benachrichtigt. Die eMail-Adressen werden nicht zu Werbezwecken verwendet.

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