Annika und Carolin von der Black Pirate Coffee Crew riefen vor gut zwei Wochen zur Blogparade auf. Gesucht wird das Lieblingscafé in meiner Stadt.
Eigentlich wäre es ja kein Problem, mein Lieblingscafé in Heppenheim vorzustellen. Allerdings muss ich sagen, dass meine Ansprüche in Sachen Kaffee mittlerweile so hoch sind, dass ich in Heppenheim und Umgebung kein Lieblingscafé habe.
Gerne treffe ich mich bei Florian Steiner in Heidelberg, doch dieses Lieblingscafé wurde schon vom Kaffeefleck Blog vorgestellt.
Da ich mich ja grundsätzlich regelmässig in der Schweiz aufhalte, möchte ich deshalb mein Lieblingscafé in Basel vorstellen. Und da Basel direkt an der deutschen Grenze liegt, können Annika und Carolin sicher mal ein Auge zudrücken. Also: Ich stelle meine Lieblingscafé in Basel vor und zwar das Caffè eccetera in der Mittleren Strasse 26.

Das Caffè eccetera im Schneetreiben
Angeblich (so behaupten manche Basler) wird dort der beste Espresso der Stadt ausgeschenkt. Tatsächlich schenkt Alfons Schuwey, der Betreiber des Caffè eccetera, dort Espresso von Quarta Caffè aus Lecce aus.
Was mich immer wieder zu Alfons treibt, ist nicht die etwas, sagen wir mal “sachliche” Einrichtung des Cafés. Nein, es ist tatsächlich Alfons Schuwey selbst. Dass ein Könner hinter der Espresso-Maschine steht (übrigens eine Dalla Corte Evolution), schmeckt man zum einen, zum anderen kann man es aber auch sehen, wenn man sich Alfons’ Cappuccini ansieht, die wunderschön mit Latte Art verziert sind. Alfons Schuwey ist sowieso ein lässiger Typ, eben ein Wirt im besten Sinne des Wortes.

Konzentration an der Espressomaschine
Immer zu einem netten Gespräch bereit, immer bereit, seine Gäste in die Geheimnisse der Espressomaschine einzuführen und überhaupt für seine Gäste da zu sein. Bemerkenswert ist für mich vor allem, dass ich dort im Caffè eccetera Leute kennengelernt habe, die gewissermassen ihr Büro dort haben. Egal zu welcher Tageszeit ich in Basel einlaufe, Alfons’ Stammgäste trifft man dort bestimmt.
Wer ein klassisches Café erwartet oder auch einen modernen Coffee Shop, ist im eccetera falsch, wer aber einen GASTgeber erwartet, der noch dazu exzellenten Kaffee zubereitet, ist in der Mittleren Strasse genau richtig. Und angenehmerweise ist man von dort in gut 10 Minuten durch die Spalenvorstadt zum Basler Marktplatz gelaufen. So kann man sich vor dem Einkaufsbummel bei Alfons Schuwey treffen und den Shopping Nachmittag ebendort auch ausklingen lassen.
Wenn es also nach Basel geht, ist ein Besuch im Caffè eccetera Pflicht!
“Uf wiederluege z’Basel” sagt
Johannes Lacker
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